Dienstag, Oktober 22nd, 2019

 

Johannesbad Fachkliniken gehören zu den Besten

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„Focus Gesundheit“: Einrichtungen in Altenberg, Fredeburg und Furth im Wald sind wieder „Top-Rehakliniken“ – Weiterempfehlung zeigt Kompetenz und Qualität

MÜNCHEN/BAD FÜSSING. Das vierte Jahr in Folge sind die Johannesbad Fachkliniken Fredeburg, Furth im Wald und Raupennest in Altenberg ausgezeichnet: Die Reha-Einrichtungen für Sucht und Orthopädie gehören laut Magazin „Focus Gesundheit“ in ihren Kategorien zu den besten Deutschlands. Wichtigste Auswahlkriterien für das Ranking sind bei der Untersuchung von „Focus Gesundheit“ die Reputation und das medizinische Angebot aus Sicht von Patienten und Ärzten. Mehr als 1.000 Einrichtungen hat Focus unter die Lupe genommen, 440 schafften es in die Liste der von „Focus Gesundheit“ empfohlenen Reha-Kliniken.

„Diese Platzierung unter den Top-Rehakliniken macht deutlich, dass die medizinische Qualität in unseren Einrichtungen sehr hoch ist“, betont Dr. York Dhein, Vorstandsvorsitzender der Johannesbad Gruppe. „Seit Jahren sind unsere Kliniken vorne dabei – das haben wir vor allem unseren Mitarbeitern zu verdanken.“ Denn nur zufriedene Patienten würden die Reha-Kliniken weiterempfehlen. „Das ist für uns das größte Lob“, sagt York Dhein. Der Vorstandsvorsitzende versprach: „Auch in den kommenden Jahren investieren wir weiter in unsere Einrichtungen – damit unsere Kunden auch in Zukunft zufrieden sind.“

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Baden-Württembergs Rehakliniken zu Gast in Bad Buchau

von links nach rechts: Walter Hummler, Geschäftsführer Gesundheitszentrum Federsee; Elisabeth Benöhr, Geschäftsführerin der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg; Juan-Victor Coseriu Pisani, Abteilungsleiter Reha-Management und Ärztlicher Dienst DRV Baden-Württemberg; Andreas Schwarz, Vorsitzender der Geschäftsführung der DRV Baden-Württemberg

Die diesjährige Arbeitstagung, mit den von der DRV Baden-Württemberg regelmäßig belegten Rehaeinrichtungen, fand dieses Jahr im Gesundheitszentrum Federsee in Bad Buchau statt. Hochrangige Verantwortliche des Rehasektors, darunter Vertreter der Deutschen Rentenversicherung, Kliniken und Wissenschaft trafen sich, um über die Struktur und Trends der Branche zu sprechen.

Die Grußworte der Veranstaltung waren davon geprägt, dass die diesjährige Beleghäusertagung, die letzte unter der Leitung von Juan Victor Coseriu-Pisani, bei der DRV Baden-Württemberg für die Reha-Abteilung verantwortlich, stattfand. Wohlwollende und wertschätzende Worte fanden durchgängig alle Referenten, die von einer positiv prägenden Zusammenarbeit mit Coseriu-Pisani, der in den Ruhestand gehen wird, berichteten.

Walter Hummler, Geschäftsführer des Gesundheitszentrums Federsee, eröffnete in seinem Blickwinkel einen gar kritischen Blick auf die Strukturlandschaft der Reha. Gerade Rehakliniken in ländlich geprägten Gegenden, wie auch Bad Buchau, kämpfen heute nicht mehr nur gegen einen Fachkräftemangel, sondern schon gegen einen Arbeitskräftemangel. Großen Beifall erhielt Hummler darauffolgend, als er den Übernachtungspreis in einem durchschnittlichen Stadthotel mit dem Vollpflegesatz verglich. Dass für das Leistungsangebot eines Stadthotels ein höherer Übernachtungspreis verlangt werden kann, als für einen Rehaaufenthalt, der kostenintensive Leistungen, wie die ärztliche und medizinische Versorgung bereitstellt, zeige eine strukturelle Diskrepanz des Gesundheitssektors zu anderen Wirtschaftszweigen. Dass die Rehabilitation einen großen volkswirtschaftlichen Nutzen erbringen kann, ist längst bewiesen. Coseriu-Pisani verwies dabei auf eine Studie des Instituts für rehabilitationsmedizinische Forschung der Universität Ulm, die belegt, dass volkswirtschaftlich Millionenbeträge durch die Investition in Rehaleistungen eingespart und Arbeitsunfähigkeitstage verhindert werden können.

Darauf, dass die Rehalandschaft mittelfristig von einer Änderung gesetzlicher Rahmenbedingungen geprägt sein wird, wies Andreas Schmöller von der AOK Baden-Württemberg hin und thematisierte das Rehabilitations- und Intensivpflegestärkungsgesetz. Änderungen gibt es auch bei Anwendungsformen, die ebenfalls in der Rehabilitation immer digitaler werden. Telemedizin, digitale Anwendungen und die Automatisierung von Kliniksteuerungssystemen seien laut Andreas Schwarz, Erster Direktor der DRV Baden-Württemberg, Möglichkeiten, deren Potenziale zukünftig noch mehr genutzt werden müssten. Die Entgrenzung von Raum und Zeit sei ein Vorteil für Patient und Kostenträger zugleich, der eine qualitative Steigerung des Rehaangebots nach sich ziehen muss. Rehaberatung per Videochat und neue digitale Wege der Antragsstellung seien Projekte, welche Patienten den Zugang zur Reha mehr und mehr erleichtern sollen.

Abschließend aufgeführte Zahlen und Daten rund um die Reha in Baden-Württemberg erlauben einerseits einen positiven Blick in die Zukunft. Die Anzahl der Reha-Anträge übersteigt die prognostizierten Antragssteigerungen, rund 74 % der Anträge für eine allgemeine Reha werden auch bewilligt. Demgegenüber steht eine steigende Wartezeit für einen Rehaplatz und laut Coseriu-Pisani „die fehlende Bekanntheit, dass die Rentenversicherung auch Kostenträger für Rehaleistungen ist“. Insgesamt sieht der Leiter der Reha-Abteilung einen stark aufgestellten und selbstbewussten Rehasektor in Baden-Württemberg, der sich stetig weiterentwickelt. Das Ziel der DRV, die Rehakliniken im Bundesland voranzubringen, empfinde er für seine Amtszeit zu jedem Zeitpunkt erfüllt, fordert aber gleichzeitig ein stärkeres Engagement der Leistungsträger in der Politik.

Weitere Informationen:
Zum Markendach „Gesundheitszentrum Federsee“ zählen die Federseeklinik, die Schlossklinik, die Adelindis Therme sowie das Thermenhotel „Gesundheits-Bad Buchau“ mit Kurzentrum, Gastronomie- und Tagungsbetrieb. Weitere Informationen erhalten Sie online unter: www.gzf.de.

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Festakt zum 20-jährigem Jubiläum der Asklepios Neurologischen Klinik Falkenstein und Spatenstich zum Klinikanbau

von li nach re: Dr. Bernard große Broermann (Gründer von Asklepios), Stefanie Bauer (Geschäftsführerin, Norbert Schneider (Regionalgeschäftsführer Rehabilitation), Kristine Kalvane (Architektin und Projektleiterin), Bürgermeister Leonard Helm

Am 19.10.2019 lud die Geschäftsführung der Asklepios Neurologischen Klinik Falkenstein zum Festakt anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Klinik sowie zum Spatenstich für die geplante Klinikerweiterung ein.

Stefanie Bauer, Geschäftsführerin, und Prof. Dr. Karsten Krakow, Ärztlicher Direktor der Klinik begrüßten die Gäste. Frau Bauer, die seit März 2019 die Klinik leitet, freut sich auf den Anbau  an der Ostseite des Klinikgebäudes, wo 10 Intensiv- und 12 Intermediate-Care Betten sowie eine Liegendanfahrt neu entstehen. Zugleich wird der Therapiebereich erweitert.

Prof. Dr. Krakow sprach über den Demografischen Wandel, dass die Menschen immer älter werden und somit Krankheiten, wie beispielsweise der Schlaganfall, immer mehr Menschen betrifft. Deshalb sei auch der geplante Anbau der Intensivstation von großer Bedeutung, denn damit entwickelt sich die Klinik zukunftsfest, so Prof. Dr. Krakow.

Bürgermeister Leonard Helm dankte Dr. Bernard große Broermann, Gründer von Asklepios und Alleingesellschafter der Asklepios-Gruppe, sowie Stefanie Bauer für den Klinikstandort in Königstein und wünschte allen eine reibungslose Umsetzung des geplanten Baus.

Kreisbeigeordnete in Vertretung für den Kreisausschuss des Hochtaunuskreises, Katrin Hechler, warb für den Pflegeberuf: Die Dankbarkeit der Patienten solle die Mitarbeiter motivieren und sie sollten mit Spaß und viel Freude ihre Unterstützung und Hilfe anbieten.

Den geschichtlichen Teil der Klinik, wie alles begann, gab Dr. große Broermann zum Besten: Damals, vor mehr als 20 Jahren sollte die neurologische „Taunusklinik“ geschlossen werden. Die betroffenen Patienten sammelten Unterschriften für den Erhalt. Er besichtigte das Grundstück und gab den Patienten sein Wort, dass er alles für die Errichtung einer neurologischen Klinik am Standort tun werde, wenn Sie ihn politisch unterstützen würden. Nach einer Gesetzesänderung und einem in Folge gewonnenen Gerichtsprozess für den Abschluss eines Versorgungsvertrages konnte dann die Klinik am heutigen Standort entstehen.

Nach dem Spatenstich stellte Prof. Dr. Krakow noch die Robotik-Abteilung der Klinik vor: „Um die komplexen Symptome neurologischer Erkrankungen bestmöglich zu beseitigen oder zu lindern, stehen dazu in den letzten Jahren moderne, teilweise roboter- und computerunterstützte Therapieverfahren zur Verfügung, die sich als überlegen gegenüber den traditionellen Therapieformen gezeigt haben“, erklärt Prof. Dr. Krakow den Gästen. So hilft z.B. das Geo-System, eine Gangvorrichtung zum Laufen lernen, den Patienten wieder schneller auf die Beine.

Pianist Friedrich Anschau sorgte für die musikalische Untermalung während des Mittagsbuffets. Dies lud zu Smalltalks ein oder manche lauschten einfach nur den schönen Klängen des Klavierspiels. So klang die Festlichkeit in der Asklepios Neurologischen Klinik Falkenstein harmonisch aus.

 

Die Asklepios Neurologische Klinik Falkenstein ist eine Fachklinik für Neurologie und neurologische Rehabilitation. Sie wurde 1999 inmitten einer großen Parkanlage neu gebaut und hat sich seitdem zu einem führenden neurologischen Kompetenzzentrum entwickelt.
Auf 4 Stationen stehen insgesamt 155 Betten mit 20 Monitorplätzen zur Verfügung. Mit ca. 250 Mitarbeitern behandeln wir Patienten sowohl in der akutmedizinischen Frührehabilitation (Phase B), als auch in den Rehabilitationsphasen C und D. Unsere Klinik verfügt über eine moderne Diagnostikabteilung. Wir arbeiten auf allen Stationen in interdisziplinären Teams aus Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten der Disziplinen Physiotherapie, Ergotherapie, Sprachtherapie und Neuropsychologie. Die gesamte Klinik ist gemäß KTQ zertifiziert. 
In den Klinikräumen befindet sich auch unser ambulantes Therapiezentrum auromed. Wir gehören zur Asklepios Gruppe, die derzeit über 100 Akut- und Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland und Europa betreibt, davon 8 Einrichtungen in Südhessen.

www.asklepios.com/falkenstein

 

Quelle: ASKLEPIOS Klinik Alsbach GmbH, 22.10.2019

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