Dienstag, Oktober 15th, 2019

 

Frisch, regional und bio: Dr. Becker Klinikgruppe stellt Speisenversorgung um

Das Speisenteam der Dr. Becker Klinikgruppe freut sich, ihren Patienten/innen ab sofort mehr regionale Bio-Produkte anbieten zu können.
Bildrechte: Dr. Becker Klinikgruppe / Pedro Citoler

Seit Anfang Oktober arbeitet die Dr. Becker Klinikgruppe mit dem Bio-Caterer „Rebional“ zusammen. Nun kommt mehr Frische auf die Patiententeller – durch regionale Lebensmittel in Bio-Qualität.

Köln, 15.10.2019: Wer zur Reha in eine der Dr. Becker Kliniken kommt, will wieder auf die Beine kommen. Neben erstklassiger medizinischer Versorgung und wirksamen Therapien, spielt auch die richtige Ernährung eine wichtige Rolle im Gesundungsprozess.

„Eine gesunde und ausgewogene Kost beeinflusst die Genesung gleich in zweierlei Hinsicht. Zum einen liefern frische, qualitativ hochwertige Lebensmittel dem Körper die Nährstoffe, die er benötigt, um sich von einer Erkrankung zu erholen“, erklärt Katharina von Gadow, Projektmanagerin Unternehmenskonzept Ernährung der Dr. Becker Klinikgruppe. „Zum anderen trägt ein positives Geschmackserlebnis zum Wohlbefinden bei und unterstützt so ebenfalls die Genesung.“ Um ihren Patienten/innen das bestmögliche Geschmacks- und Versorgungsangebot bieten zu können, hat die Dr. Becker Klinikgruppe die Speisenversorgung deshalb schon in sechs ihrer acht stationären Einrichtungen umgestellt. Seit Oktober arbeitet die Gruppe mit dem Bio-Caterer „Rebional“ zusammen.

Regionale Frische für mehr Lebensqualität
Gekocht wird in den Einrichtungen täglich in den hauseigenen Klinikküchen. Seit der Umstellung auf „Rebional“ kommt dabei noch mehr Frische auf die Patiententeller. Denn die neuen Speisepläne richten sich nach dem Saisonkalender und beinhalten die zur entsprechenden Jahreszeit typischen heimischen Gemüse- und Obstsorten – überwiegend in Bio-Qualität.

„Im Vergleich zu einer konventionellen Küche können wir nun mehr Qualität in der Speisenversorgung garantieren und liegen damit weit über dem gängigen Standard von Krankenhausessen“, sagt von Gadow. „Mit dem neuen Angebot gelingt es uns, den Aufenthalt unserer Patienten ganzheitlich zu verbessern. Und auch unsere Mitarbeiter profitieren, denn viele von ihnen essen täglich in den hauseigenen Kantinen.“

Erlerntes auch im Alltag umsetzen
Auch in den Lehrküchen weht durch die neue Speisenversorgung ein frischer Wind. „Damit unsere Patienten nachhaltig von ihrer Reha profitieren, ist es wichtig, dass sie das bei uns Gelernte auch in ihrem Alltag umsetzen. Dies gilt besonders für die Ernährungsgewohnheiten“, so Bastian Liebsch, Geschäftsleitung der Dr. Becker Klinikgruppe. Deshalb seien die Gerichte in den Lehrküchen, die die Patienten/innen wöchentlich im Rahmen ihrer Ernährungsberatung zubereiteten, an das neue saisonale Konzept angepasst worden.

Ein Schritt zu mehr Nachhaltigkeit
Neben der Umstellung auf Bio-Qualität beinhaltet die neue Speisenversorgung auch die Belieferung durch regionale Lieferanten. Gemüse, Obst, Backwaren und Milchprodukte werden künftig von örtlichen Anbietern bezogen. Lange Transportwege entfallen, was der Umwelt zugutekommt. „Als Gesundheitsdienstleister bieten wir unseren Patienten und Mitarbeitern nun die leckerste und beste Versorgung, stärken als Nachbarn produzierende Gewerbe in den Regionen unserer Kliniken und übernehmen als Unternehmer Verantwortung gegenüber unserer Umwelt“, schließt Liebsch.

Dr. Becker Klinikgruppe
Die   Dr.   Becker   Klinikgruppe  ist  ein  inhabergeführtes mittelständisches Familienunternehmen mit Hauptsitz  in  Köln.  Deutschlandweit  zählen neun  Rehabilitationseinrichtungen  mit  den  Indikationen  Orthopädie,  Neurologie,  Kardiologie  und Psychosomatik sowie drei ambulante Therapiezentren zur Gruppe. Rund 1.850 Mitarbeiter/innen betreuen jährlich mehr als 20.000 stationäre und 1.000 ambulante Patienten/innen. Mehr Informationen: www.dbkg.de

 

Quelle: Dr. Becker Klinikgruppe, 15.10.2019

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Thüringer Kliniken ringen um ärztliches Personal

Stockende Anerkennungsverfahren bedrohen die Versorgung von Patienten in Krankenhäusern und Reha-Kliniken

Bad Klosterlausnitz, den 14.Oktober 2019 Mit Sorge nehmen wir zur Kenntnis, dass in den Thüringer Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken die Stellenbesetzung mit dem erforderlichen ärztlichen Fachpersonal zunehmend schwieriger geworden ist. Unbesetzte Ärztestellen und fehlende Bewerber sind inzwischen ein andauerndes Problem im Thüringer Gesundheitswesen. Die Personalnachfrage übersteigt schon seit über einem Jahr die Zahl der potentiellen Bewerber. Gleichzeitig werden an die Leistungserbringer im Rahmen der Thüringer Verordnung über Qualitäts- und Strukturanforderungen (ThürQSVO) strenge Vorgaben zur ärztlichen Besetzung je Fachbereich der Kliniken gemacht. Es ist absehbar, dass in den kommenden Jahren ein Versorgungsengpass aufgrund des Personalmangels droht.

Die Ursachen sind komplex und vielschichtig, betreffen jedoch flächendeckend alle Klinikträger im Freistaat. Besonders bedenklich sind die langwierigen behördlichen Bearbeitungszeiten des Thüringer Verwaltungsamtes zur Anerkennung der im Ausland erworbenen Abschlüsse. „Im Schnitt warten die ärztlichen Bewerber aktuell bis zu neun Monate und länger auf einen Prüfungstermin zur Anerkennungsprüfung ihrer im Nicht-EU-Ausland erworbenen Berufsabschlüsse“, beklagt Heinz Dahlhaus, Vorsitzender im Vorstand und Mitglied der Geschäftsführung der m&i Klinikgruppe Enzensberg. Sogar die Vermittlung durch Personalagenturen gerät ins Stocken. Das Problem in dieser Ausprägung gibt es bundesweit nur in Thüringen.

In zahlreichen Gesprächen haben die Vertreter der Leistungserbringer die Politik und das Thüringer Sozialministerium (TMASGFF) auf die Sachlage hingewiesen. Die hier erörterten Lösungsvorschläge zur Verkürzung der Wartezeiten auf die ärztlichen Kenntnisprüfungen wurden bislang nicht umgesetzt.  Thüringen droht damit im kommenden Jahr eine erhebliche Reduzierung der bisherigen Versorgungsqualität.

„Wir brauchen dringend die politische Unterstützung für ein effizientes und sicheres Anerkennungsverfahren im Thüringer Landesverwaltungsamt“, betont Dr. Franka Köditz, 1. Vorsitzende des Vorstands: „Andernfalls besteht die Gefahr, die Versorgung der Patienten nicht mehr sicherstellen zu können. Leidtragende sind die Patienten. Sie müssten dann in andere Kliniken ausweichen. Die wohnortnahe, flächendeckende Versorgung ist aktuell so stark gefährdet wie noch nie.“

Deshalb spricht sich der Verband der Privatkliniken für eine intensive politische Unterstützung bei der Kommunikation mit dem Thüringer Landesverwaltungsamt aus.

Der VPKT:  

Der Verband der Privatkliniken in Thüringen e.V. ist ein Interessenverband der privat geführten Einrichtungen. Er vertritt 22 Mitgliedseinrichtungen mit über 7.800 Betten, darunter 11 Krankenhäuser und 11 Rehabilitationskliniken und ist im Bundesverband deutscher Privatkliniken organisiert.

Kontakt:
Verband der Privatkliniken in Thüringen e.V.
c/o Moritz Klinik
Lydia Pasemann
Herman-Sachse-Str. 46
07639 Bad Klosterlausnitz
info@vpkt.de
Tel.: 036601 49 454

Quelle: Verband der Privatkliniken in Thüringen e.V., 15.10.2019

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