Montag, Oktober 14th, 2019

 

Reha. Macht’s besser.“ – Paracelsus-Kliniken unterstützen gemeinsame Kampagne zur Stärkung der Rehabilitation

Osnabrück, 10. Oktober 2019 Lange Zeit war die Rehabilitation das Stiefkind der Gesundheitspolitik. Reha-Einrichtungen, verordnende Ärztinnen und Ärzte und nicht zuletzt die Patientinnen und Patienten – sie alle kämpfen tagtäglich gegen eine Antragswut, unbegründete, intransparente Ablehnungen von Reha-Anträgen und eine zu geringe Vergütung der Reha-Maßnahmen. Nun haben sich verschiedene Rehabilitationseinrichtungen zusammengeschlossen, um mehr Aufmerksamkeit auf die Rehabilitation zu lenken und die Bedingungen zu verbessern. Daraus ist die Kampagne „Reha. Macht’s besser.“ entstanden. Mehr als 250 Reha-Einrichtungen, der BDPK und der Arbeitskreis Gesundheit unterstützen die Kampagne zur Stärkung der Rehabilitation, die gemeinsam mit der Münchener Agentur trio Group entwickelt wurde. Mit einer Kampagnen-Website sowie über Facebook und Twitter soll vor allem die Politik, aber auch eine breite Öffentlichkeit für das Thema sensibilisiert werden. Die zentralen Forderungen der Kampagne sind:

  • Verbesserung der Genehmigung: Fast jeder zweite Reha-Antrag, der keine Anschluss-Reha an einen Krankenhausaufenthalt ist, wird abgelehnt. Rehabilitationsleistungen müssen frühzeitig und bedarfsgerecht erbracht werden. Es sollen mehr Reha-Anträge genehmigt werden. Willkürentscheidungen der Krankenkassen bei der Bewilligung von Reha-Anträgen müssen verhindert werden.
  • Höhere Vergütungssätze: Ziel ist eine leistungsgerechte Vergütung für Reha-Leistungen, die sicherstellt, dass Mitarbeiter in Reha-Einrichtungen marktüblich bezahlt werden können.
  • Freie Klinikwahl: Es soll erreicht werden, dass die Patientinnen und Patienten unter den geeigneten und zugelassenen Reha-Einrichtungen frei und ohne das Tragen von Mehrkosten wählen können.

Dr. Katharina Nebel, Geschäftsführende Gesellschafterin der Private Kliniken Dr. Dr. med. Nebel und Präsidentin des Bundesverbands Deutscher Privatkliniken e.V.: „Es muss endlich Schluss damit sein, dass die Rehabilitation von der Politik links liegen gelassen wird. Das Reha- und Intensivpflege-Stärkungsgesetz, das das Bundesgesundheitsministerium auf den Weg gebracht hat, ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Dennoch gibt es nach wie vor viele Baustellen. Mit der Kampagne möchten wir auf diese aufmerksam machen.“

Thomas Bublitz, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Privatkliniken e.V.: „Gemeinsam sind wir stark und mehrere Stimmen sind lauter als eine einzelne. Daher ist es so wichtig, dass sich mehr als 200 Reha-Einrichtungen zusammengefunden haben und sich an der Kampagne beteiligen.“

Tobias Brockmann, Geschäftsbereichsleiter Reha bei den Paracelsus-Kliniken begrüßt die Kampagne ebenfalls: „Ich freue mich sehr, dass die Reha auch öffentlich den Stellenwert bekommen soll, der ihr zusteht. Die Rehakliniken der Paracelsus-Gruppe mit ihrer hohen und anerkannten Professionalität sind integraler Bestandteil der Paracelsus-Gesundheitsfamilie. Die Bedeutung der Rehabilitation für unsere Gesellschaft kann nicht hoch genug bewertet werden. Gute Reha-Maßnahmen können Pflegebedürftigkeit verhindern! Ein wichtiger Baustein bei der Bekämpfung des Pflegenotstands.“

Die Kampagne „Reha. Macht’s besser.“ ist trägerübergreifend. Eine Teilnahme ist nach wie vor möglich. Die Kliniken und Verbände informieren mit verschiedenen Maßnahmen und Aktionen sowohl offline als auch online über die Kampagne.

Als Initiatoren der Kampagne „Reha. Macht’s besser.“ haben sich über 250 Reha-Einrichtungen sowie mehrere Verbände von Reha-Leistungserbringern zusammengeschlossen. Die Kampagne hat zum Ziel, auf die Probleme der Rehabilitation aufmerksam zu machen. Informationen zur Kampagne und den Initiatoren unter www.rehamachtsbesser.de

Über Paracelsus Kliniken Die Paracelsus-Kliniken zählen mit 36 Einrichtungen an insgesamt 19 Standorten zu den großen Klinikträgern in Deutschland. Bundesweit betreuen rund 4.500 Mitarbeiter jährlich knapp 90.000 stationäre Patienten. Das Unternehmen erwirtschaftet einen Umsatz von ca. 400 Mio. € im Jahr. Der Sitz der Gesellschaft ist Osnabrück.

www.paracelsus-kliniken.de

 

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29. Rehabilitationswissenschaftliche Kolloquium vom 02. bis 04. März 2020 im Hannover Congress Centrum

Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium 2020
02. – 04. März 2020
Hannover

Das Rehabilitationswissenschaftliche Kolloquium ist als Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung das wichtigste Forum für praxisrelevante Ergebnisse zur medizinischen und beruflichen Rehabilitation. Jährlich nehmen über 1.600 Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis, Medizin, Psychologie und Therapie, Gesundheitsmanagement, Verwaltung und Politik teil.

Unter dem Rahmenthema “Prävention und Rehabilitation – der Betrieb als Partner“ möchten wir beim kommenden Kolloquium vom 02.-04. März in Hannover die Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit in der Arbeitswelt der Zukunft aus verschiedenen Perspektiven beleuchten.

Das 29. Reha-Kolloquium 2020 wird veranstaltet durch die Deutsche Rentenversicherung Bund, die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover und die Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW).

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie unter:
www.reha-kolloquium.de

 

Kontakt:
Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin Tel. 030/865-39350 (Tagungsbüro, Herr Spiegel)
E-Mail: reha-kolloquium@web.de

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Verdienstorden für Ludger Peschkes

Aus den Händen des Bundesministers für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil erhält Ludger Peschkes den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

Ordensveranstaltung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales würdigt soziales Engagement

Aus den Händen des Bundesministers für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil erhält Ludger Peschkes den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

Aus den Händen des Bundesministers für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil erhält Ludger Peschkes den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

Am 24. September 2019 erhielt der ehemalige Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Deutscher Berufsförderungswerke (BV BFW) Ludger Peschkes aus den Händen des Bundesministers für Arbeit und Soziales den durch den Bundespräsidenten verliehenen Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung wurden insgesamt zwölf Bürgerinnen und Bürger für ihr großes soziales und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.

Ludger Peschkes wirkte 17 Jahre aktiv im Vorstand des BV BFW mit. Er war mehrere Jahre stellvertretender Vorsitzender und von 2014 bis 2017 Vorsitzender des Verbandes. In all diesen Jahren hat sich Ludger Peschkes erheblich für die Weiterentwicklung der beruflichen Rehabilitation in Deutschland eingesetzt. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales würdigte insbesondere sein Engagement für eine stärkere Arbeitgeberorientierung der Berufsförderungswerke. Hierbei wurde die Entwicklung des Expertenforums „Chefsache Inklusion“ besonders hervorgehoben. Am 30. September 2019 startete die zweite Runde des Netzwerk-Treffens bei der AUDI AG in Ingolstadt.

Die heutige Vorsitzende des BV BFW, Dr. Susanne Gebauer und der Verbandsgeschäftsführer, Niels Reith würdigten Ludger Peschkes Verdienste für den Bundesverband und zählten zu den zahlreichen Gratulantinnen und Gratulanten der Festveranstaltung im Arbeitsministerium: „Wir gratulieren Ludger Peschkes von ganzem Herzen zu dieser verdienten Auszeichnung und freuen uns über die Würdigung seiner Leistungen für die berufliche Rehabilitation und den Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke“, so Gebauer und Reith im Nachgang der Ordensveranstaltung.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und der Auszeichnung sowie Fotos unter: https://www.bmas.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/ordensveranstanstaltung.html

Über den BV BFW
Der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e. V. mit Sitz in Berlin ist der bundesweite Zusammenschluss von 28 Berufsförderungswerken. Ihr Auftrag im Sinne des Sozialgesetzbuch IX ist es, Menschen mit gesundheitlichen Beein­trächtigungen die volle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Als Kompetenznetzwerk mit ca. 100 Standorten und aktuell etwa 12.000 Plätzen bündelt der Bundesverband Know-how und langjährige Erfahrung in Prävention, Beratung, Diagnostik, Qualifizierung und Integration, um Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zurück in das Erwerbsleben zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit und im Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Verbandes und den Trägern der Rehabilitation sowie mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Institutionen und Verbänden.

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„Lernen, Motivation und Emotion” ist das Motto der 26. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurorehabilitation e. V.

Theorien, Techniken, Trends – Wie Neurorehabilitation Patienten mit Schädigungen des Nervensystems hilft

Leipzig. „Lernen, Motivation und Emotion” ist das Motto der 26. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurorehabilitation e. V. (DGNR), die vom 05. bis 07.12.2019 im Congress Center Leipzig stattfindet. Schon der als „Vater“ der Psychologie bekannte Wilhelm Max Wundt, der 1879 in Leipzig das erste Institut für Experimentelle Psychologie in Deutschland eröffnete, unterteilte „seelische Vorgänge“, in solche des „Intellekts“, des „Willens“ und des „Gefühls“. Darauf beziehen sich die Kongresspräsidenten PD Dr. med. habil. Caroline Renner, Mediclin Waldkrankenhaus Bad Düben und Prof. Dr. Arno Villringer, Direktor Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften der Tagesklinik für kognitive Neurologie, Universitätsklinikum Leipzig: „Für die Neurorehabilitation können wir heute – mehr als hundert Jahre später – in analoger Art und Weise feststellen, dass ‚Lernen, Motivation und Emotion‘ entscheidende sich gegenseitig beeinflussende Faktoren für eine erfolgreiche Funktionserholung sind.“ Der Kongress soll diese Faktoren, ihr Zusammenspiel und ihre Bedeutung für die Neurorehabilitation und für eine nachhaltige Teilhabe am gesellschaftlichen und beruflichen Leben beleuchten.

Tatsächlich erlebt die Rehabilitationsmedizin derzeit eine rasante Entwicklung. Folgen von Erkrankungen oder Verletzungen des Gehirns, des Rückenmarks oder der peripheren Nerven können heute durch gezielte Rehabilitationsmaßnahmen beseitigt oder erheblich gemildert werden. Das menschliche Gehirn ist lern- und umstellungsfähig, verfügt über eine immense “Plastizität”, kann aber auch hervorragende Kompensationsleistungen vollbringen. Die Mechanismen, die diesen Vorgängen zugrunde liegen sowie die Entwicklung und klinische Prüfung von Verfahren zu ihrer Anregung und Beschleunigung bilden die Grundlage der Rehabilitationsforschung.

Die Tagung steht mit ihrem vielfältigen Programm für das Ziel der Rehabilitationsmedizin, aus evidenzbasierten Forschungsergebnissen Behandlungskonzepte zu formulieren und diese mit dem übergeordneten Ziel einer nachhaltigen gesellschaftlichen und beruflichen Teilhabe abzugleichen.

Ein erster Höhepunkt zur Kongresseröffnung ist der Vortrag „Advances in the study of consolidation of motor skill learning“ des international renommierten Gastredners Leonardo Cohen aus Maryland, USA. In 25 Symposien werden aktuelle Fragestellungen zur Neurorehabilitation aufgegriffen. Experten, die in der Neurologisch-Neurochirurgischen Rehabilitation tätig oder an ihr interessiert sind, diskutieren gemeinsam wichtige Themenschwerpunkte wie Neurogeriatrische Rehabilitation, Psychische Komorbidität und pharmakologische Unterstützung in der Neurorehabilitation. Ein weiterer Fokus liegt auf Sprachnetzwerken und ihrer Entwicklung nach Schlaganfall, Studien zur Telerehabilitation und Virtual Reality, zur Fahreignung nach Hirnläsionen sowie zur Rolle von Ernährung und Sport in Reha und Sekundärprävention.

Ein besonderer Schwerpunkt sind aktuelle Erkenntnisse zur Musik in der Neurorehabilitation. Highlights sind die Präsentation von Arno Villringer, „Wie der Herzschlag das Denken und das Denken den Herzschlag beeinflusst“ sowie das von Leipziger Forschern am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften entwickelte „Jymmin“, bei dem sich mit speziell aufgerüsteten Fitnessgeräten beim Sporttraining gleichzeitig Musik produzieren lässt. Wie Studien belegen, macht diese Kombination nicht nur fit, sondern durch die erhöhte Ausschüttung von Endorphinen auch glücklich. Das setzt bei Menschen mit akuten oder chronischen Schmerzen die Schmerzempfindlichkeit herab und ermöglicht ein effektiveres Therapietraining in Rehakliniken.

Kurzvortragssitzungen zu allen Gebieten der Neurorehabilitation sowie Sessions der Berufsverbände runden das Programm ab, das von einer umfassenden Industrieausstellung begleitet wird.

Weitere Informationen und das wissenschaftliche Programm gibt es unter www.dgnr-tagung.de.

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REHADAT-Seminaranbieter: Wer schult zur beruflichen Teilhabe?

Wer sich eine neutrale Übersicht über Bildungs- und Qualifizierungsanbieter im Bereich der beruflichen Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen verschaffen will, findet diese im Portal REHADAT-Seminaranbieter – ab heute im neuen Layout, mit verbesserter Struktur, erweiterten Inhalten und einer intuitiveren Suche.

Das Portal bietet aktuell rund 300 Profile namhafter Seminarveranstalter mit Bezug zur beruflichen Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderung. Die Anbieterprofile enthalten Kontaktangaben, Infos zu Themen und Zielgruppen sowie Links zum jeweiligen Seminarangebot. Für eine schnelle und zielgerichtete Recherche sind die Anbieter nach folgenden Themen sortiert: Arbeit & Beschäftigung, Aus- & Weiterbildung, Barrierefreiheit & Hilfsmittel Behinderung & Erkrankung, Rehabilitation sowie Recht. Alternativ dazu gibt es eine alphabetische Anbietersuche.

Das Portal bietet außerdem eine Übersicht aktueller Webinare und Live-Online-Schulungen, mit denen Nutzerinnen und Nutzer ihr Wissen bequem von jedem beliebigen Ort aus vertiefen können. Das Portal richtet sich an Fachkräfte aus Unternehmen und Verbänden, Interessenvertretungen und Betroffene. Seminaranbieter können sich im Anbieterbereich mit einem eigenen Profil im Portal eintragen lassen. „Mit dem Portal REHADAT-Seminaranbieter tragen wir zu einer besseren Orientierung in der vielfältigen Weiterbildungslandschaft in Deutschland bei und unterstützen bei der Suche nach passenden Angeboten“ so Projektleiterin Petra Winkelmann.

Hier können Sie das Portal aufrufen: www.rehadat-seminaranbieter.de

Kontakt: Anja Brockhagen, Tel. 0221 4981-845, E-Mail: brockhagen@iwkoeln.de

Über REHADAT:
REHADAT ist das zentrale unabhängige Informationsangebot zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Die Informationen richten sich an Betroffene und alle, die sich für ihre berufliche Teilhabe einsetzen. Alle Angebote sind barrierefrei und kostenlos zugänglich. REHADAT ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e.V., gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus dem Ausgleichsfonds.

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Dr. Becker Klinikgruppe baut Geschäftsleitung um

Bastian Liebsch, Dr. Ursula Becker, Tobias Hummel, Dr. Alina Dahmen und Michael Schiffgen (v.l.n.r.) leiten ab sofort die Dr. Becker Klinikgruppe.
© Dr. Becker Unternehmensgruppe / Fotograf: Pedro Citoler

Mit Dr. Alina Dahmen holt das Familienunternehmen Verstärkung in die Geschäftsleitung der Klinikgruppe. Dahmen übernimmt Zuständigkeiten von Dr. Petra Becker, die künftig im neu formierten Vorstand der Dr. Becker Unternehmensgruppe tätig sein wird.

Köln, 10.10.2019: Die Geschäftsleitung der Dr. Becker Klinikgruppe stellt sich neu auf. Ab Oktober übernimmt Dr. med. Alina Dahmen M.Sc. den Bereich Produktmanagement. Die 33-jährige Kardiologin und Fachärztin für Innere Medizin war zuletzt für das Klinikum Bielefeld als Leiterin der medizinischen Unternehmensentwicklung tätig.

Zuvor hatte Dr. Petra Becker den Bereich Produktmanagement verantwortet. Becker, die seit 2001 als Geschäftsführerin der Dr. Becker Klinikgruppe tätig war, wechselt in den Vorstand der Dr. Becker Unternehmensgruppe. „Mit Frau Dr. Dahmen haben wir einen klugen Kopf hinzugewonnen. Durch ihre Erfahrung aus Medizin und Management wird sie die Geschäftsleitung der Klinikgruppe hervorragend ergänzen. So kann ich meine operativen Zuständigkeiten innerhalb der Klinikgruppe vertrauensvoll übergeben.“ Im Rahmen ihrer Vorstandsposition der Unternehmensgruppe bleibt Dr. Petra Becker weiterhin an den strategischen Entscheidungsfindungen für die Klinikgruppe beteiligt.

„Die Reha des 21. Jahrhunderts gestalten“
Die Geschäftsleitung der Dr. Becker Klinikgruppe übernehmen neben Dr. Alina Dahmen fortan Dr. Ursula Becker, Tobias Hummel, Bastian Liebsch  und Michael Schiffgen. „Wir gestalten die Reha des 21. Jahrhunderts und sind bereits mehrfach für unseren Innovationsgeist ausgezeichnet worden – zuletzt vom Nachrichtensender WELT“, so Bastian Liebsch. „In unserem neuen Geschäftsleitungsteam werden wir durch die nun zugeschnittenen Bereiche und klar definierten Verantwortlichkeiten flexibel und agil handeln können. Das ermöglicht es uns zum einen, die bestmögliche Behandlung unserer Patienten sicherzustellen. Zum anderen gelingt es uns so, ein attraktiver Arbeitgeber für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sein und zu bleiben.“

Der Vorstand der Dr. Becker Unternehmensgruppe: Dr. Ursula Becker, Bastian Liebsch, Dr. Petra Becker, Tobias Hummel und Thorsten Pulver (v.l.n.r.). © Dr. Becker Unternehmensgruppe / Fotograf: Pedro Citoler

Neu formierter Vorstand der Dr. Becker Unternehmensgruppe
Die Veränderungen in der Geschäftsleitung der Dr. Becker Klinikgruppe wurden auch zum Anlass genommen, den Vorstand der Unternehmensgruppe neu aufzustellen. Der Vorstand entscheidet über die strategische Ausrichtung der gesamten Dr. Becker Unternehmensgruppe. Zu dieser gehören neben der Klinikgruppe unter anderem die Therapiezentren der Dr. Becker PhysioGyms und die Seniorenresidenzen Vitalis Wohnparks.

Ausbau von digitalen Gesundheitsangeboten
Der Vorstand wird ebenfalls durch ein neues Gesicht komplettiert: Thorsten Pulver übernimmt den Geschäftsbereich Finanzen. Der gebürtige Bad Homburger war zuletzt als CFO eines großen Personaldienstleisters in Wien und zuvor langjährig als Geschäftsführer bei der Reederei Rickmers in Hamburg tätig. Außerdem wird Pulver gemeinsam mit Dr. Petra Becker, die den Bereich IT/Entwicklung verantwortet, die Erweiterung der Geschäftsfelder der Unternehmensgruppe vorantreiben. Ein Fokus wird unter anderem auf der Beteiligung an digitalen Gesundheitsdienstleistungen liegen. Neben Dr. Petra Becker und Thorsten Pulver wird der Vorstand der Unternehmensgruppe durch Dr. Ursula Becker (Immobilien/Politik), Tobias Hummel (Personal/Einkauf) und Bastian Liebsch (Kommunikation) gebildet.

 

Dr. Becker Klinikgruppe
Die   Dr.   Becker   Klinikgruppe  ist  ein  inhabergeführtes mittelständisches Familienunternehmen mit Hauptsitz  in  Köln.  Deutschlandweit  zählen neun  Rehabilitationseinrichtungen  mit  den  Indikationen  Orthopädie,  Neurologie,  Kardiologie  und Psychosomatik sowie drei ambulante Therapiezentren zur Gruppe. Rund 1.850 Mitarbeiter/innen betreuen jährlich mehr als 20.000 stationäre und 1.000 ambulante Patienten/innen. Mehr Informationen: www.dbkg.de

Dr. Becker Unternehmensgruppe
Seit 40 Jahren steht der Name Dr. Becker für qualitätsgesicherte Dienstleistungen rund um das wichtigste Gut, das der Mensch besitzt: seine Gesundheit. Mit mehr als 2.000 Mitarbeitern in insgesamt neun Dr. Becker Kliniken für ambulante und stationäre Rehabilitation mit den Indikationen Orthopädie, Neurologie, Kardiologie und Psychosomatik, den Dr. Becker PhysioGyms, drei an die Rehakliniken angegliederte Therapiezentren, vier Seniorenresidenzen der Vitalis Wohnparks und digitale Gesundheitsangebote der Dr. Becker eHealth GmbH, hält das mittelständische, Unternehmen für alle Lebens- und Altersphasen des Menschen individuelle Gesundheits-, Präventions- und Versorgungsangebote bereit. Mehr Informationen: www.db-unternehmensgruppe.de

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Greifswalder Wissenschaftler wollen die Rehabilitation (Schlaganfall) durch Digitalisierung verbessern

Das Arm-Fähigkeitstraining spielt in der Schlaganfall-Rehabilitation eine große Rolle und soll künftig noch effektiver gestaltet werden – hier mit Therapeutin Janine Steudel und Prof. Thomas Platz.
Foto: UMG

Das beste Training nach dem Schlaganfall – Universitätsmedizin sucht Studienteilnehmer

Greifswalder Wissenschaftler suchen gemeinsam mit Rostocker und Neubrandenburger Forschern nach neuen und besseren Wege in der Rehabilitation nach einem Schlaganfall. Das Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) in Höhe von fast 2 Millionen Euro das ambitionierte Digitalisierungsprojekt.

Für eine vorbereitende Studie werden jetzt Frauen und Männer in der Region Greifswald gesucht, die sich in der Rehabilitation nach einem Schlaganfall befinden. Dabei geht es insbesondere um Patienten, die unter einer leichten oder mittelschweren Armlähmung leiden oder unter einer Sehbeeinträchtigung. Diese können sich unter der Telefonnummer 3834 86-6966 oder der E-Mailadresse stefanie.tobschall@med.uni-greifswald.de melden.

Durch die demographische Entwicklung, den höheren Altersdurchschnitt der Bevölkerung und die längere Lebenserwartung treten Schlaganfälle immer häufiger auf. Die Akut-Behandlung hat wesentliche Fortschritte gemacht und kann oftmals einen größeren Schaden vermeiden, wenn die Hilfe rechtzeitig kommt. Hierzu gibt es eine funktionierende Rettungskette und die Schlaganfall-Spezialstationen („Stroke Units“) im Land. Doch trotz bester Behandlung verbleiben vielfach Funktionseinschränkungen wie Lähmungen, Seh- oder Sprachstörungen. Durch eine anschließende Rehabilitation wird versucht, diese Körperfunktionen wieder herzustellen. Hier setzt das neue EU-Forschungsprojekt an, mit dem mittels der Digitalisierung Trainingsabläufe optimiert und intensiviert werden sollen, um effektivere Behandlungserfolge erzielen zu können.

Gesucht: Patienten mit Arm- oder Sehproblemen nach einem Schlaganfall
„Bevor die angedachten Digitalprogramme für ein Training entwickelt werden können, soll zunächst in einer Beobachtungsstudie erfasst werden, wie Therapeuten und Patienten zurzeit zusammenarbeiten, um ihre Behandlungsziele zu erreichen“, erläuterte der Projektleiter Prof. Dr. Thomas Platz. „Wir wissen viel über wirksame Trainingsmöglichkeiten, aber weniger über die Kommunikation zwischen Therapeut und
trainierendem Patienten. Wie müssen die Einheiten gestaltet werden, damit sich der Patient wohl fühlt, gut informiert ist, für die Therapie motiviert bleibt, und die für ihn besten Ergebnisse erzielt. Diese Aspekte wollen wir in einer ersten Studie untersuchen“, so der Neurologe und Leiter der Arbeitsgruppe Neurorehabilitation an der Universitätsmedizin Greifswald.

Im Rahmen der Studie findet über eine Woche jeden Tag an der Universitätsmedizin Greifswald ein betreutes intensives Training statt. An der Studie können Schlaganfallpatienten teilnehmen, die entweder eine nur sehr leichte oder eine mittelschwere Armlähmung haben. Auch Schlaganfallpatienten, die Sehbeeinträchtigungen im Sinne einer Vernachlässigung (Neglect) haben, können sich für die Studie anmelden. Weitere Informationen zur Studie unter der Telefonnummer 3834 86-6966 oder der E-Mailadresse stefanie.tobschall@med.uni-greifswald.de.

Hintergrund Forschungsverbund „E-BRAiN“
In den kommenden drei Jahren soll in dem Forschungsverbund „E-BRAiN“ („E“ für „elektronisch“ und „BRAiN“ für „das Gehirn“) gemeinsam nach Möglichkeiten der Digitalisierung in der Rehabilitation nach einem Schlaganfall geforscht werden. Die beteiligten Einrichtungen sind die Universitätsmedizin Greifswald mit dem Projektleiter und Koordinator des EU-Verbundprojektes, Prof. Thomas Platz, die Universität Greifswald mit dem Institut für klinische Psychologie (Prof. Alfons Hamm), das Institut für Informatik der Universität Rostock (Prof. Peter Forbrig/Prof. Thomas Kirste) und die Hochschule Neubrandenburg mit dem Bereich Gesundheitsökonomie und Medizinmanagement (Prof. Axel Mühlbacher).
Mit geeigneter Software und Technik könnten gut standardisierbare Trainingsabläufe therapeutisch überwacht, aber ohne eine permanente und personalaufwändige 1-zu-1-Betreuung umgesetzt werden. Damit könnten Therapeuten ein viel intensiveres Training anbieten als derzeit möglich. Eine solche durch Informationstechnologien unterstützte Behandlung steht derzeit in der klinischen Praxis noch nicht zur Verfügung. Erste Ergebnisse sollen in drei Jahren vorliegen.

 

Universitätsmedizin Greifswald
AG Neurorehabilitation – Forschungsverbund E-BRAIN
Projektleiter: Prof. Dr. med. Thomas Platz
Studienbüro: Stefanie Tobschall
Fleischmannstraße 44, 17475 Greifswald
T + 49 3834 86-69 66
E stefanie.tobschall@med.uni-greifswald.de

Leiter der Stabsstelle Kommunikation und Marketing
Christian Arns
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Wissenschaftliche Ansprechpartner:

AG Neurorehabilitation – Forschungsverbund E-BRAIN
Projektleiter: Prof. Dr. med. Thomas Platz
Studienbüro: Stefanie Tobschall
Fleischmannstraße 44, 17475 Greifswald
T + 49 3834 86-69 66
E stefanie.tobschall@med.uni-greifswald.de

 

Quelle: idw-online.de, 14.10.2019

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