Dienstag, August 20th, 2019

 

Es ist Zeit, Rehabilitation neu zu denken

Die Asklepios Klinik Triberg setzt auf partizipative Rehabilitation ihrer Patienten

  • Nachsorgekonzept „Bewegung ist Leben – Bewegung nach Krebs“ der Asklepios Klinik Triberg seit über 2 Jahren erfolgreich umgesetzt
  • Erweiterung des Konzepts durch partizipative Rehabilitation, wodurch Patienten ihre Reha selbst mitbestimmen und gestalten können
  • Partizipative Rehabilitation beginnt bereits zuhause
  • Bewegung, Ernährung und Selbstfürsorge sind Säulen des ganzheitlichen Therapiekonzepts
  • Alltagsintegration entscheidend für anhaltenden Erfolg der Reha

Das wissenschaftlich evaluierte Klinikkonzept „Bewegung ist Leben – Bewegung nach Krebs“ wird seit der Einführung vor ca. zwei Jahren in der Asklepios Klinik Triberg erfolgreich umgesetzt. „Regelmäßige Bewegung ist nur eine von drei Säulen, die maßgeblich für den nachhaltigen Erfolg einer Reha entscheidend sind. Daneben sind Verhaltensweisen in Bezug auf Ernährung und der Umgang mit Stresssituationen ausschlaggebend für die körperliche Gesundung. Deshalb setzen wir auf partizipative Rehabilitation, d. h. Mitbestimmung und Mitgestaltung der Reha durch unsere Patienten, und das bereits vor dem eigentlichen Reha-Beginn.“, erläutert Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Widmann, Chefarzt der Asklepios Klinik Triberg, Fachklinik für Onkologie, Anschlussrehabilitation und Rehabilitation.

Ein persönlicher Mitmach-Plan soll schon zuhause aufzeigen, welche neuen Wege der Patient gehen kann. Jeder Patient erhält damit die Möglichkeit sich im Vorfeld intensiv auf die Reha vorzubereiten und sich über sein eigenes Reha-Ziel klarzuwerden. Die Patienten können damit schon vor der Reha aus den umfangreichen Therapie­angeboten in den Bereichen Bewegung, Ernährung und Selbstfürsorge wählen und die eigene Reha aktiv mitgestalten. Darüberhinaus entsteht durch das neue Konzept der partizipativen Rehabilitation bereits im Vorfeld eine enge Verbindung zur Klinik und ein Bewusstsein für die anstehende Reha.

Neben der Diagnostik und den klassischen Reha-Maßnahmen erfahren die Patienten in Triberg einen maßgeschnei­der­ten Reha-Ablauf, fürsorgliche Betreuung und Zeit für persönliche Gespräche. Zur Ergänzung ihres individuellen Rehabilitations­plans stehen ihnen verschiedenste Therapiestationen für eine ganzheitliche Bewegungs- und Physiothera­pie zur Verfügung.

Die Integration moderner wissenschaftlicher Medizin, Psychologie, Ernährung und Bewegung unter­stützt die Patienten darin, einen gesundheitsorientierten Lebensstil zu entwickeln bzw. beizubehalten und ihre Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Forschungsergebnisse zeigen eindrucksvoll, dass durch Entspannungstechniken, Achtsamkeits­schulung und Stressmanagement eine positive Grundhaltung entstehen und die Lebensqualität gesteigert werden kann. Auch auf die für viele Krebspatienten relevanten Belastungs­faktoren, wie Schlafstörungen, Ängste und Depressionen ist eine positive Wirkung nachgewiesen. Mittlerweile sind sogar einige der dafür verantwortlichen biologischen Wirkmechanis­men erforscht.

Digitale Unterstützung erhält das Konzept der partizipativen Rehabilitation durch die movival-App, einer eigenständigen Software u. a. für Krebspatienten, die einen Abgleich zwischen den von Patienten durchgeführten Bewegungseinheiten und dem prognostisch relevanten Bewegungsziel zur Absenkung des Krebsrückfallrisikos ermöglicht.

Um eine anhaltende Erhöhung der Lebensqualität jedes Patienten zu erreichen, sind Therapie-Auswertung, Folgeberatung und Nachsorge im Anschluss an die partizipative Reha wichtige Aspekte. Entscheidend für den nachhaltigen Erfolg der Reha-Maßnahme ist die Alltagsintegration, z. B. der neu erlernten Entspannungstechniken, einer gesünderen Ernährungsweise oder sportlicher Aktivitäten. Dazu Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Widmann: „Damit unsere Patienten ihre neuen Verhaltensweisen in ihrem Alltag fortführen können, geben wir ihnen wichtige Hilfsmittel an die Hand. Wertvolle Informationen und Werkzeuge unterstützen unsere Patienten darin, ihr Leben neu zu gestalten. Unser Ziel ist es, dass jeder unserer Patienten auch im Alltag raus aus der Passivität hinein in die Aktivität und in ein teilhabeorientiertes, selbstbestimmtes Leben kommt.“

Hintergrund

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass aktive Bewegung das Risiko von Krebserkrankungen und -rückfällen bis zu 67 Prozent senkt. Das beweisen internationale Langzeitstudien und die über 15 Jahre lange Forschungsarbeit von Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Widmann. Als Chefarzt an der Asklepios Fachklinik für Onkologie, Anschlussrehabilitation und Rehabilitation in Triberg/Schwarzwald integriert er eigene wissenschaftliche Erkenntnisse zusammen mit denen internationaler Forschergruppen in ein eigenständiges Therapie- und Bewegungskonzept. Es baut auf der Kern-Erkenntnis auf, dass durch ein regelmäßiges Bewegungsprogramm eine Aussicht für Patienten besteht, das Krebsrückfallrisiko signifikant zu senken.

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“Gesundheitspolitik im Dialog” Seminartag am 6. September 2019

Die jeweiligen gesundheitspolitischen Sprecher der Parteien bzw. deren Stellvertreter werden anlässlich des Landtagswahl in Thüringen die gesundheitspolitischen Aspekte Ihres Wahlprogrammes vorstellen.

Anbei die Referntennamen in alphabetischer Reihenfolge:

  • Herr Dr. Th. Hartung, SPD (angefragt)
  • Frau C. Herold, Afd
  • Herr J. Kubitzki, DIE LINKE (angefragt)
  • Herr R.-M. Montag, FDP
  • Frau B. Pfefferlein, GRÜNE
  • Herr Ch. Zippel, CDU

Wir erwarten eine spannende Podiumsdiskussion im Veranstaltungssaal der Zentralklinik Bad Berka.

Moderation: Hanno Müller, Thüringer Allgemeine (Zentralredaktion)

Den Seminartag einleiten wird Prof. Boris Augurzky, Leiter Kompetenzbereich “Gesundheit” des RWI Essen. Er verfügt über eine umfassende, mehrjährige Expertise in der Analyse und Beurteilung der Leistungsfähigkeit der Krankenhausversorgung und wird für die Thüringer Krankenhauslandschaft eine Beurteilung abgeben.

Anmeldung sind ab sofort bis zum 04.09.2019 möglich unter:
https://www.vpkt.de/veranstaltungen

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Deutsch-österreichische Freundschaft: Gemeinsames Seminar der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. (DTL) und der Österreichischen Tinnitus-Liga (ÖTL) am 12. September 2019 in Kiefersfelden 

(Kiefersfelden, August/September 2019) In der deutsch-österreichischen Selbsthilfegruppe Kiefersfelden sind schon lange Mitglieder aus Bayern und Tirol gemeinsam aktiv. Diese deutsch-österreichische Freundschaft nahmen nun die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) und die Österreichische Tinnitus-Liga (ÖTL) zum Anlass, für die Grenzregion ein gemeinsames Seminar für Tinnitus-Betroffene auszurichten. Die Veranstaltung, die unter dem Motto „Ich höre was, was du nicht hörst: Tinnitus!“ steht, findet am Donnerstag, den 12. September 2019 ab 16.00 Uhr in der Evangelischen Kirche in der Thierseestraße 10 in 83088 Kiefersfelden statt.

Bei der Vortragsveranstaltung, die von DTL-Vorstandsmitglied Steffi Daubitz moderiert wird, referieren namhafte Experten über verschiedene Aspekte rund um die Themen Tinnitus und Schwerhörigkeit. Zum Auftakt hält Volker Albert, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Tinnitus-Liga e. V., einen Vortrag zum Thema „Tinnitus-Selbsthilfe aus Sicht von Betroffenen – Sprachverständlichkeit, Hörsysteme, Kommunikation und Emotionen“. Er geht insbesondere auf den Einfluss von Tinnitus und Schwerhörigkeit auf die Kommunikation ein und schildert, wie diese trotzdem gelingen kann.

In seinem Beitrag „Was fördert die Akzeptanz von Tinnitus?“ erläutert Dr. Roland Moschèn, Präsident der Österreichischen Tinnitus-Liga und Klinischer Psychologe, was bei der Tinnitus-Bewältigung helfen kann. Der HNO-Arzt Dr. med. Eberhard Biesinger vom HNO-Zentrum Traunstein spricht in seinem Vortrag über die „Ambulante Tinnitus-Therapie“.

Ein „Update der Tinnitus- und Hyperakusis-Therapie aus wissenschaftlicher und praktischer Sicht“ gibt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der DTL, Prof. Dr. med. Gerhard Goebel, Tinnitus- und Hyperakusis-Zentrum in Prien. Nach den Vorträgen besteht die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu stellen. Außerdem können sich die Teilnehmer über die Selbsthilfegruppe Kiefersfelden und die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. informieren.

Veranstaltungsort: Evangelische Kirche, Thierseestraße 10, 83088 Kiefersfelden

Beginn: 16.00 Uhr, Einlass: ab 15.30 Uhr, Ende: ca. 19.30 Uhr

Eintritt: 6 Euro; ermäßigt für DTL-/ÖTL-Mitglieder: 3 Euro

Um Anmeldung wird gebeten bei:
Sybille Heil, Deutsche Tinnitus-Liga e. V.
E-Mail: s.heil@tinnitus-liga.de
Telefon: 0202 24652-13
Fax: 0202 24652-20

Pressekontakt:
Ute Wede, Selbsthilfegruppe Kiefersfelden der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. (DTL) · Telefon: 08033 309647 · E-Mail: tinnitus-wede@t-online.de

Über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL)
Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) vertritt als gemeinnützige Selbsthilfeorganisation die Interessen der Patienten mit Tinnitus, Hörsturz, Hyperakusis und Morbus Menière sowie ihrer Angehörigen. Rund 12.000 Mitglieder machen die DTL zum größten Tinnitus-Zusammenschluss in Europa und zum anerkannten Partner des Gesundheitswesens in Deutschland. Über 800 Fachleute gehören der DTL als Partner und fördernde Mitglieder an, darunter renommierte Wissenschaftler, HNO-Ärzte, Ärzte weiterer Disziplinen, Hörakustiker, Psychologen und Therapeuten. Außerdem werden rund 90 Selbsthilfegruppen in Deutschland durch die DTL betreut. Gegründet wurde die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. 1986 in Wuppertal. Weitere Infos: www.tinnitus-liga.de

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