Donnerstag, Juli 25th, 2019

 

Hamm-Kliniken veröffentlichen mobile App

Digitaler werden.
Mit der Zeit gehen.
Patienten einen Mehrwert bieten.
Begleiten, auch ohne physische Nähe.

Diese Gedanken waren für die Hamm-Kliniken der Ursprung der Idee, eine eigene App zu entwickeln. Die erste Version des neuen Informations- und Kommunikationskanals bildet vor allem die Phasen vor und nach der Reha ab.

Die Entscheidung, welche Funktionen als erstes entwickelt und in die App integriert werden sollen, fällte die Fachklinikengruppe für onkologische Rehabilitation und Anschlussrehabilitation nach einer umfangreichen Kundenbedarfsanalyse. Bereits im Mai 2018 führte das Unternehmen eine Online Umfrage mit über 500 ehemaligen Patienten durch, um die Potentiale mobiler Erreichbarkeiten in der onkologischen Reha im Allgemeinen zu prüfen und besonders nachgefragte Funktionen und starke Informationsbedürfnisse im Speziellen zu identifizieren.

Daraus abgeleitet bildeten sich folgende Themenschwerpunkte der ersten App-Version:

Klare Strukturen und übersichtliches Design. Das zeichnet die neue Hamm-Kliniken App aus.

Top vorbereitet:
Mit einer detaillierten Checkliste werden die Patienten bestens für ihren Aufenthalt in der Rehabilitationsklinik vorbereitet. Ob notwendiges Equipment für die Therapien, persönliche Gegenstände oder Dinge, die mit ruhigem Gewissen zu Hause gelassen werden können: Die Checkliste ist umfangreich und übersichtlich gestaltet. Sie kann zudem individuell ergänzt werden, so dass am Ende jeder mit sicherem Gefühl anreisen kann.

Dranbleiben:
Von den während des Reha-Aufenthalts erzielten Erfolgen sollen Patienten nachhaltig profitieren. Bekannte Bewegungsübungen im Videoformat erleichtern das Nachmachen und senken somit die Hemmschwelle, den Körper weiterhin in den Bereichen der Mobilisierung, Kräftigung, Dehnung und Koordination zu trainieren. Motivationstipps und Hinweise zum optimalen Ausdauertraining ergänzen die Bewegtbildübungen und schaffen einen ganzheitlichen Trainingseffekt.

Vertrautheit spüren:
Auch nach der Reha können Patienten noch die vertraute Stimme hören und einer bekannten Entspannungseinheit lauschen. Über Audioaufnahmen, die von Hamm-Kliniken Psychologen gesprochen werden, können sich App-Nutzer bei Atementspannungen und Visualisierungen zurücklehnen und die Therapien ganz einfach zuhause fortführen!

Für die Zukunft sollen die bestehenden Funktionen weiter ausgebaut und ein individueller Bereich für Patienten während des Hamm-Kliniken-Aufenthalts geschaffen werden („Meine Reha“). Über einen integrierten Feedbackbogen setzt das Unternehmen auf neue Impulse, um durch konstruktive Kritik stets den optimalen Patientennutzen zu treffen.

Die kostenlose App ist ab sofort in den App Stores von Android und iOS verfügbar. Sie verzichtet dabei auf die Erhebung jeglicher Registrierungsdaten oder anderweitige Zugangsbeschränkungen. Jeder kann sie installieren – jeder kann sie nutzen.

Über die Klinikgruppe: Die Hamm-Kliniken-Gruppe ist eine Fachklinikengruppe für onkologische Rehabilitation und Anschlussrehabilitation (AHB). Die vier Kliniken mit deutschlandweiten Standorten verfügen über etwa 700 Betten und 550 Mitarbeiter. Bei den Standorten handelt es sich um die Klinik Bellevue in Bad Soden-Salmünster (Hessen), die Klinik Nahetal in Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz), die Klinik Nordfriesland in Sankt Peter-Ording (Schleswig-Holstein) und die Klinik Park-Therme in Badenweiler (Baden-Württemberg).

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Hervorragende Auszeichnung für das Rehafachzentrum

Bewusstsein für eine sorgfältige Händedesinfektion stärken. – Auszeichnung für das Rehafachzentrum

Das „einfachste Mittel“ um einer Infektion vorzubeugen ist eine sorgfältige Händehygiene. Das Rehafachzentrum  am Standort Passau – Kohlbruck hat an der „AKTION Saubere Hände“ (ASH) teilgenommen und wurde mit dem Zertifikat in Bronze ausgezeichnet.

Die „Aktion Saubere Hände“ basiert auf der WHO Kampagne „Clean Care is Safer Care“, mit dem Ziel der Verbesserung der Patientensicherheit.

Die in Kliniken oder anderen Einrichtungen des Gesundheitssystems möglichen Infektionen, sogenannte „healthcare-associated infections“, führen neben höheren Mortalitätsraten und längeren oder vermeidbaren Klinikaufenthalten vor allem zu zusätzlichen Leid für Patienten. „Zwar verbreiten sich Krankheitserreger auf verschiedenen Wegen, kontaminierte Hände sind jedoch der Hauptfaktor für eine Übertragung. Saubere Hände sind das wirksamste Mittel gegen Infektionen.“ informiert Hygienefachkraft Christian Englbrecht und ergänzt, dass Infektionen, von Mensch zu Mensch in über 80 %, durch die Hände übertragen werden. Die hygienische Händedesinfektion nimmt deshalb einen besonders hohen Stellenwert ein.

„Durch unsere Teilnahme an der „Aktion Saubere Hände“ wollen wir als Reha-Klinik ein Zeichen für mehr Sorgfalt bei der Händehygiene setzen, die eine wichtige Präventivmaßnahme zur Vermeidung von Infektionen ist. Besonders Personen mit geschwächten Immunsystem sind weitaus anfälliger für Keime.“ berichtet der Medizinische Direktor und Chefarzt Dr. Karl-Josef Weber.

In zahlreichen internationalen Studien konnte belegt werden, dass insbesondere Maßnahmen zur Verbesserung der Händehygiene den größten Effekt zur Vermeidung von gesundheitsbezogenen Infektionen zeigen. Gleichzeitig wurde in vielen Untersuchungen nachgewiesen, dass gerade diese einfache Maßnahme aufgrund unterschiedlicher Faktoren, wie beispielsweise Zeitdruck oder unzureichende Spenderausstattung, nicht ausreichend umgesetzt wird. Eine Verbesserung des Händehygieneverhaltens in Gesundheitseinrichtungen, gilt als eine grundlegende Maßnahme zur Vermeidung von nosokomialen Infektionen.

Seit 2011 besteht die Möglichkeit für Kliniken, sich nach strengen Kriterien zertifizieren zu lassen. Um das Zertifikat zu erhalten, ist es wichtig, dass alle Maßnahmen und Verbesserungen kontinuierlich erfasst und ausgewertet werden. So wird beispielsweise die Entwicklung des Händedesinfektionsmittelverbrauchs über mehrere Jahre gemessen und die Ausstattung der einzelnen Stationen mit Desinfektionsmittelspendern berücksichtigt. Daneben sind regelmäßige Hygieneschulungen sowie Aktionstage für Beschäftigte, Patienten und Besucher vorgeschrieben.

Dieses Gütesiegel über die hohe Qualität der Hygiene im Rehafachzentrum ist ein wichtiger Faktor für die Qualität der Behandlung und gibt sowohl Patienten und Angehörigen die erforderliche Sicherheit, für einen optimalen Versorgungs- bzw. Behandlungsprozess während des gesamten Aufenthaltes,  in unserem Rehafachzentrum am Standort Passau.

Mit Stolz bedankte sich die Zentrumsleitung beim Projektteam um die Hygienefachkraft Christian Englbrecht für die großartige Leistung.

Informationen:
www.aktion-sauberehaende.de,
www.rehafachzentrum.de

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