Montag, März 25th, 2019

 

Neue Kaufmännische Leitung im Rehafachzentrum Bad Füssing – Passau: Josef Küblbeck übergibt an Alexander Schunicht

Das Rehafachzentrum Bad Füssing-Passau hat einen neuen Kaufmännischen Leiter. Der 49-jährige Alexander Schunicht trat Anfang März die Nachfolge von Josef Küblbeck an. Die feierliche Amtsübergabe fand am Standort in Bad Füssing statt.

Schunicht, gebürtiger Westfale, war zuvor in der Aatalklinik Wünnenberg als auch in der Knappschafts-Klinik Bad Driburg bereits als Verwaltungsleiter tätig. Als Betriebswirt bringt er mehr als 20 Jahre Berufserfahrung im Gesundheitswesen und im Management von Reha-Kliniken mit. ?Das Rehafachzentrum mit seinen beiden Klinikstandorten in Bad Füssing und Passau-Kohlbruck hat großes Potential und bietet ein breites medizinisches Spektrum.?, so Schunicht. Er freue sich sehr auf seine neue Herausforderung. Für Elisabeth Häusler, Vorsitzende der Geschäftsführung der DRV Bayern Süd ein Glücksfall: ?Mit Alexander Schunicht haben wir einen kompetenten Nachfolger gefunden. Wir wollen, dass sich das Rehafachzentrum in einer kontrollierten, zielstrebigen Weise weiter entwickelt und sind zuversichtlich, dass Alexander Schunicht die Fähigkeiten und das Engagement hat, unser Rehafachzentrum erfolgreich zu positionieren.? Rückblickend mit Wehmut aber auch Freude würdigte Häusler die Arbeit von Josef Küblbeck und richtete einen besonderen Dank an ihn. Er habe mit großem Engagement als Kaufmännischer Direktor am Standort Bad Füssing hervorragendes geleistet.
Der große Erfolg der Klinik sei nicht zuletzt sein Verdienst gewesen.
Küblbeck verabschiedet sich nach mehr als 18 Jahren in der Kaufmännischen Leitung in den Ruhestand.

Zum Rehafachzentrum mit knapp 310 Beschäftigten gehören die Klinik Passau Kohlbruck und das Orthopädie-Zentrum Bad Füssing. Insgesamt verfügt das Rehafachzentrum über 370 Betten und 30 ambulante Behandlungsplätze.
Jährlich werden mehr als 5.000 Patientinnen und Patienten stationär und ambulant mit den Indikationen Orthopädie, Rheumatologie, Onkologie, Diabetologie, Verdauungs- und Stoffwechsel behandelt. Das Fachzentrum gehört zu fünf Rehabilitationskliniken der Klinikgruppe Bayern Süd der DRV Bayern Süd.

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/BayernSued/de/Inhalt/4_Presse/02_Veroeffentlichungen_Veranstaltungen/Pressemitteilungen/BYS/2019/190322_Verabschiedung_KL_Bad_F%C3%BCssing.html

Aufrufe: 914


Paralympics-Sieger lobt Volmarsteiner Maßarbeit

Der querschnittsgelähmte Errol Marklein ließ sich im Hilfsmittelkompetenzzentrum eine spezielle Liegeschale für sein Renn-Handbike anfertigen.

Ein Top-Athlet des internationalen Behindertensports baut auf die Expertise des Hilfsmittelkompetenzzentrums Volmarstein (HKV):

Der querschnittsgelähmte Errol Marklein, mehrfacher Paralympics-Sieger, hat sich für sein Renn-Handbike eine anatomische Liegeschale anfertigen lassen. Entscheidend dabei: Diese Liegeschlage muss sich seinem Körper perfekt anpassen, damit er während eines Rennens Höchstleistungen bringen kann.

„Das Material ist super, der Bezug ist brillant und vor allem der Bereich der Kopfanlage ist hervorragend“, so das Urteil von Errol Marklein über den Prototypen made in Volmarstein. Nach akribischer Vermessung und aufwändiger Anprobe testete er die Liegeschale im Trainingslager auf Lanzarote – und das mit durchschlagendem Erfolg. „Es ist bei der Anfertigung eine Kunst, die anatomische Liegefläche so perfekt zu treffen“, meinte der Spitzensportler nach dem Praxis-Test.

Es war tatsächlich Maßarbeit, die die Reha-Techniker und Orthopädietechnik-Meister der Therapiedienste Volmarstein (kurz TDV) dank ihres innovativen Fachwissens geleistet haben.

„Manche Anforderungen kann man mit Standardprodukten nicht erfüllen“, erklärt Stefan Frisch. Er ist im Volmarsteiner HKV Fachleiter für Hilfsmittel und ehemaliger Teammanager eines Handbike-Teams. Für Spezial-Anfertigungen wie die für Errol Marklein, so Frisch, sei langjährige Erfahrung und handwerkliches Können entscheidend.

Die Liegeschale für den Top-Sportler besteht aus gerade mal 300 Gramm leichtem und dennoch stabilem Schaumstoff. Dieser Schaumstoff hat den Vorteil, dass er dem Körper durch Stützflächen dabei hilft, die korrekte Haltung einzuhalten, sowie eine bequeme Liegemöglichkeit bietet sowie das Wohlbefinden fördert.

Stefan Frisch und seine Kollegen sind stolz darauf, dass die Spezialanfertigung für Errol Marklein so überzeugend gelungen ist. „Wir sind als Team an der Aufgabe gewachsen“, sagt er, „außerdem fühlen wir uns geehrt, dass ein Spitzensportler auf unser Fachwissen setzt.“

 

Kontakt:
Therapiedienste Volmarstein GmbH
Lothar-Gau-Str. 11, 58300 Wetter
Telefon 02335 / 639-4907
www.td-volmarstein.de

Kurzvita zu Errol Marklein:
Errol Marklein, der aus dem Raum Heidelberg stammt, ist seit einem schweren Autounfall 1975 querschnittsgelähmt. Als Rollstuhlschnellfahrer gewann er bei den Sommer-Paralympics 1988 in Seoul über 100, 200 und 400 Meter sowohl in den Einzel- als auch in den Staffelrennen. Mit sechs Goldmedaillen war er erfolgreichster deutscher Teilnehmer. Nachdem er seine Karriere im Rennrollstuhl beendet hatte, stieg er aufs Handbike um. Damit wurde er 2003 Europameister im Einzelzeitfahren. Bis heute nimmt er an Rennen teil.

 

 

Aufrufe: 521