Samstag, März 16th, 2019

 

Deutsche Rentenversicherung fördert Rehabilitation bei Migranten und Migrantinnen

Berlin, 14.3.2019 – Heute fiel der offizielle Startschuss zum Förderprojekt „MiMi-Reha Berlin-Brandenburg“. Die Deutsche Rentenversicherung Berlin-Brandenburg fördert in den kommenden drei Jahren das Projekt unter Leitung von Ramazan Salman, Geschäftsführer des Ethno-Medizinischen Zentrums e.V.

„Migrantinnen und Migranten nehmen Rehabilitationsleistung wesentlich seltener in Anspruch, als unsere Versicherten ohne Migrationshintergrund. Um den Ursachen auf den Grund zu gehen und strukturelle Zugangsbarrieren zu beseitigen, fördern wir das Projekt. Gerade in Berlin mit einem vergleichsweisen hohen Migrantenanteil in der Bevölkerung ist das sehr wichtig. Unser Ziel ist es, Versicherten mit Migrationshintergrund einen gleichberechtigten Zugang zu unseren Rehabilitationsangeboten zu verschaffen und damit deren Chancen zu steigern, gesundheitliche Beeinträchtigungen der Erwerbsfähigkeit zu beseitigen oder zu verhindern. Rehabilitation ist häufig der Schlüssel dazu, im Beruf gesund zu bleiben oder nach einer Erkrankung gestärkt wieder ins Berufsleben einzusteigen und so den beruflichen Alltag dauerhaft zu meistern“, sagt Christian Hoßbach, alternierender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg.

„Mit Migranten für Migranten, dafür steht MiMi. In einem ersten Forschungsprojekt haben wir Zugangsbarrieren im deutschen Gesundheitssystem und spezielle Defizite bei der Rehabilitation identifiziert. Häufig verhindern mangelnde Sprachkenntnisse und Wissensdefizite auf der einen Seite und fehlende mehrsprachige Informationsangebote auf der anderen Seite den Zugang zu den Rehabilitationsleistungen der Deutschen Rentenversicherung. Hier setzt das Projekt in Berlin und Brandenburg an, das wir auch um eine Komponente mit Blick auf die Kinder von Migranten erweitert haben. Während der Projektlaufzeit geht es darum, ein niedrigschwelliges Informationsangebot zu schaffen und die Leistungen gemeinsam mit Migrantinnen und Migranten bekannter zu machen“, sagt Ramazan Salman, Geschäftsführer des Ethno-Medizinischen Zentrums e.V.

Das Projekt „MiMi-Reha Berlin-Brandenburg“ baut auf einen kultursensiblen Ansatz und auf an der Zielgruppe orientierten muttersprachlichen Angeboten auf. Muttersprachliche Reha-Mediatoren und Reha-Moderatorinnen nehmen eine Mittlerfunktion zwischen Migrantinnen und Migranten und den Trägern der Rehabilitationseinrichtungen ein und sollen als „Kümmerer“ wirken. Im Mittelpunkt stehen muttersprachliche Informationsveranstaltungen sowie Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit und dem Ausbau eines Netzwerkes.

Quelle: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/BerlinBrandenburg/de/Inhalt/4_Presse/01_Pressemitteilungen/PM_Mimi.html, 14.04.2019

 

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Netzwerk Lippe gGmbH Hand in Hand mit INN-tegrativ BFW Bad Pyrmont – Wegweiser in den Arbeitsmarkt

Das Unternehmen Netzwerk Lippe gGmbH als führender Personaldienstleister der Region stellte sich am 27.02.2019 bei einer Veranstaltung der INN-tegrativ gGmbH Berufsförderungswerk (BFW) Bad Pyrmont vor.

In der Unternehmenspräsentation wurden echte Chancen für Jobsuchende auf dem regionalen Arbeitsmarkt aufgezeigt. Netzwerk Lippe gGmbH verfügt über beste Kontakte zu Unternehmen und bietet faire Bedingungen im Rahmen von Equal Pay. Zwei Dutzend qualifizierte Interessenten aus den gewerbliche-technischen aber auch kaufmännischen Ausbildungen des Berufsförderungswerk der INN-tegrativ informierten sich über die Jobchancen bei Netzwerk Lippe und führten gleich die nötigen Bewerbungsgespräche mit Frau Renate Aumüller (Bereichsleitung Netzwerk Lippe) und Herrn René Brinkmann (Disponent Netzwerk Lippe).

“Wir haben heute sehr gute Bewerber sprechen können und sind sicher, einige mit unseren attraktiven Konditionen überzeugt zu haben”, resümiert Geschäftsführer Thomas Jeckel. Die Initiatorin der Veranstaltung und Arbeitsmarktexpertin des BFW Bad Pyrmont, Manuela Rupprecht, war denn auch erfreut über die gute Resonanz: “Das Ziel unserer Arbeit ist die erfolgreiche Rückkehr unserer Teilnehmenden in den Arbeitsmarkt. Über eine enge Zusammenarbeit mit Unternehmen schaffen wir Kontaktpunkte für das unkomplizierte Kennenlernen und einen Informationsaustausch, der beiden Seiten zu Gute kommt.”

Bildungseinrichtungen wie die der INN-tegrativ sind eine Quelle für qualifiziert ausgebildete Fachkräfte in den verschiedensten Berufsbildern. Für Unternehmen, aber auch Personaldienstleister, bietet dieses umfangreiche Angebot eine gute Chance, unkompliziert und effektiv geeignete Mitarbeitende zu finden.

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