Donnerstag, Dezember 13th, 2018

 

Neue Digital-Labore für Industrie 4.0, Augmented/Virtual Reality und digitales Gesundheitswesen

ReMoCap-Lab
FH St. Pölten / Martin Lifka Photography

Die Fachhochschule St. Pölten entwickelt und erforscht digitale Anwendungen für Gesellschaft und Unternehmen. In zwei neuen Laboren baut sie ihre Ressourcen dafür aus: Das „Immersive Media Lab“ verbindet aktuelles Wissen zu Augmented und Virtual Reality mit interdisziplinären Ansätzen des Storytellings und das „ReMoCap-Lab“ (Laboratory for Capturing Motion and Augmenting Environment in Motor Rehabilitation) widmet sich dem digitalen Gesundheitswesen mit Fokus auf Rehabilitation, Bewegungsanalyse, Visual Analytics, Machine Learning und Mixed Reality.

Das „Immersive Media Lab“ untersucht, welche neuen Formen des Geschichtenerzählens Augmented und Virtual Reality ermöglichen und setzt einen Schwerpunkt auf die Immersion, das Eintauchen in virtuelle Welten. Im Labor werden Studierende und ForscherInnen Projekte für die Bereiche Medienkunst, Industrie 4.0 und Digital Healthcare entwickeln. Von den Ergebnissen sollen Unternehmen der Industrie, des Gesundheitswesens und der Kreativwirtschaft profitieren.

Das Labor widmet sich fünf konkreten Anwendungsfällen: Es sollen immersive Kurzfilmformate, ein industrieller Gehörschutz, Information für Patientinnen und Patienten zu Computertomografie und Magnetresonanz sowie Konzepte für 3D-Bewegungserfassung und die Kommunikation im industriellen Internet of things entstehen. In einer späteren Projektphase sollen die Erkenntnisse in der Praxis in Wirtschaft und Forschung angewendet werden.

„Storytelling, das Transportieren von Inhalten über Geschichten, ist in der Kunst seit jeher selbstverständlich. Nun nimmt es zunehmend Einzug in Wissenschaft und Wirtschaft. Als Technologie bieten Augmented und Virtual Reality nicht nur eine zukunftsträchtige Schnittstelle zwischen industrieller Anwendung und künstlerischer Forschung, sondern auch die Chance die Bandbreite des Storytellings neu zu denken“, sagt Franziska Bruckner, Leiterin des Projekts sowie der Forschungsgruppe Media Creation an der FH St. Pölten.

Labor für das digitale Gesundheitswesen
Das neue „ReMoCap-Lab“ (Laboratory for Capturing Motion and Augmenting Environment in Motor Rehabilitation) bündelt künftig die Expertise der FH St. Pölten in den Bereichen Rehabilitation, Bewegungsanalyse, Visual Analytics, Machine Learning und Mixed Reality. „Mit dem Labor möchten wir die Zukunft in der Bewegungsrehabilitation aktiv mitgestalten. Wir vereinen dort unsere vielfältigen Kompetenzen und nutzen diese interdisziplinär“, so Projektleiter Brian Horsak vom Institut für Gesundheitswissenschaften der FH St. Pölten.

Die FH St. Pölten hat ihre Expertise im Bereich der Gang- und Bewegungsanalyse in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut und letztes Jahr für den Bereich des digitalen Gesundheitswesens das St. Pölten Center for Digital Health Innovation eingerichtet. In mehreren Forschungsprojekten untersuchten ForscherInnen etwa intelligente Gangmusteranalysen für das Erkennen von Gangstörungen, entwickelten eine Lernsoftware zur Ganganalyse für Physiotherapeutinnen und -therapeuten und eine intelligente Schuhsohle, die Gangstörungen hörbar macht.

Unterstützung für die klinische Forschung
In Österreich nutzen Kliniken und Rehabilitationseinrichtungen 3D-Gang- und Bewegungsanalyse als Stand der Technik. Die Analyse unterstützt Diagnose, Befunderhebung, Operationsplanung sowie Therapieverlaufsevaluierung.

„Im klinischen Alltag ist Forschung aber nur eingeschränkt möglich. Oft fehlen auch Verbindungen zu anderen Wissenschaftsgebieten, wie z. B. den technischen Bereichen“, sagt Horsak. Die FH St. Pölten unterstützt die Forschung durch das Verbinden ihrer Expertise im Gesundheits- und Technikbereich. Das Zentrum soll Drehscheibe und Innovationsträger für eine Vielzahl klinischer Betriebe sowie für Spitzenforschung und innovative Projekte werden.

Firmenpartner im ReMoCap-Lab sind die VivaBack GmbH und stAPPtronics GmbH.

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Weitere Infos:
Immersive Media Lab: www.fhstp.ac.at/immersive-media-lab
ReMoCap-Lab: www.fhstp.ac.at/remocap-lab
Die neuen Labore werden vom Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort im Rahmen des Programms COIN Aufbau der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) gefördert.

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Über die Fachhochschule St. Pölten
Die Fachhochschule St. Pölten ist Anbieterin praxisbezogener und leistungsorientierter Hochschulausbildung in den sechs Themengebieten Medien & Wirtschaft, Medien & Digitale Technologien, Informatik & Security, Bahntechnologie & Mobilität, Gesundheit und Soziales. In mittlerweile 22 Studiengängen werden mehr als 3.000 Studierende betreut. Neben der Lehre widmet sich die FH St. Pölten intensiv der Forschung. Die wissepnschaftliche Arbeit erfolgt zu den oben genannten Themen sowie institutsübergreifend und interdisziplinär. Die Studiengänge stehen in stetigem Austausch mit den Instituten, die laufend praxisnahe und anwendungsorientierte Forschungsprojekte entwickeln und umsetzen.

Informationen und Rückfragen:
Mag. Mark Hammer
Fachverantwortlicher Presse
Marketing und Unternehmenskommunikation
T: +43/2742/313 228 269
M: +43/676/847 228 269
E: mark.hammer@fhstp.ac.at
I: https://www.fhstp.ac.at/de/presse

 

Quelle: idw.de, 12.12.2018

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Wechsel in der Geschäftsführung der INN-tegrativ gGmbH

Zum 1. Januar 2019 wechselt Lars Pallinger in die Geschäftsführung der INN-tegrativ gGmbH. Gemeinsam mit Geschäftsführer Pierre Noster wird der bisherige Standortverantwortliche des Berufsförderungswerkes Goslar und Mitglied der Unternehmensleitung Lars Pallinger ab 2019 die INN-tegrativ gGmbH führen. „Der von der INN-tegrativ gGmbH eingeschlagene Weg ist der richtige. Ich freue mich sehr auf die weitere Gestaltung in neuer Verantwortung.“ Pallinger kam 2011 zur damaligen Stiftung des Berufsförderungswerkes Goslar und verantwortete das Marketing und die Produktentwicklung. Seit 2013 leitete er den Geschäftsbereich Gesundheit und Assessment am Standort Goslar. Bereits 2015 übernahm Pallinger die Prozessverantwortung für diesen Unternehmensbereich an allen Standorten der niedersächsischen Berufsförderungswerke sowie die Standortleitung des BFW Goslar. Neue Angebote wie JobINN und INN³ gestaltete Pallinger maßgeblich mit. Pierre Noster begrüßt die Wahl der Gesellschafter: „Lars Pallinger steht für integren Führungsstil und gewissenhafte, innovative Arbeit. Er kennt unsere Strukturen in allen Details und ist auf allen Ebenen gut mit unseren Geschäftspartnern vernetzt.“ Der designierte ehemalige Geschäftsführer Jörg Barlsen beglückwünschte Pallinger: “Sie haben erheblich zur Weiterentwicklung unseres Unternehmens beigetragen. Wie ich Sie kenne, werden Sie noch Besseres aus einem ohnehin schon guten Team machen.“ Jörg Barlsen verlässt das Unternehmen zum Jahresende nach 8 ½ Jahren. 

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Erfolgreich zertifiziert: Rehaklinik Überruh ist Lehrklinik für Ernährungsmedizin

Die Zahl ernährungsbedingter Erkrankungen nimmt erschreckend zu. Entsprechend spielen gesunde und ausgewogene Ernährung in der medizinischen Prävention und Rehabilitation eine zentrale Rolle. Dass die Rehaklinik Überruh über höchste Standards in der klinischen Ernährungstherapie verfügt, wurde jetzt durch die Auditoren der Deutschen Akademie für Ernährungsmedizin e.V. (DAEM) offiziell bestätigt. Die Isnyer Rehaklinik wurde zur Lehrklinik für Ernährungsmedizin ernannt. Damit ist sie deutschlandweit die 14. und in Baden-Württemberg sogar erst die vierte Fachklinik, die diesen Titel tragen darf.
Nicht nur vorbeugend kann durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung einer Vielzahl an Zivilisationskrankheiten, wie z.B. Herz- und Gefäßkrankheiten, Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Adipositas und vielen weiteren, entgegengewirkt werden. Gerade auch im Bereich der medizinischen Rehabilitation ist die Ernährung für den Krankheitsverlauf und letztendlich den Behandlungserfolg von elementarer Bedeutung. Denn “neben den medizinischen Therapien ist es eines der Hauptziele der Rehabilitation, bei den Rehabilitandinnen und Rehabilitanden eine Verhaltens- und Lebensstiländerung anzustoßen und damit den Reha-Erfolg nachhaltig zu sichern. Dementsprechend vermitteln wir in unserer Klinik neben Sach- und Fachinformationen zu medizinisch sinnvoller und an die individuellen Bedürfnisse angepasster Ernährung, insbesondere die Freude und den Genuss an gesundheitsförderlichem Essen”, erklärt Dr. Thomas Bösch, Chefarzt und Ernährungsmediziner.

Dass die Rehaklinik Überruh hier nicht nur sehr erfolgreich arbeitet, sondern auch die höchsten Qualitätsstandards erfüllt, wurde nun durch die Verleihung des Zertifikats zur “Lehrklinik für Ernährungsmedizin” der Deutschen Akademie für Erfahrungsmedizin e.V. (DAEM) bestätigt.

Um zur “Lehrklinik für Ernährungsmedizin” ernannt zu werden, müssen sich Angebot, Qualität und Organisation der Versorgung auf höchstem Niveau bewegen. Im Rahmen eines interdisziplinären Teams, bestehend aus Ernährungswissenschaftlerin, Ökotrophologin, Diabetes- und Diätassistentin, Diätköchen und Ernährungsmediziner sowie ärztlicher Ökotrophologin und Psychologen wird in der Rehaklinik Überruh das Thema Ernährung aus den verschiedensten Blickwinkeln heraus beleuchtet. Zu den Therapieangeboten für die jährlich rund 3.000 Rehabilitanden und Präventionsgästen gehören Einzel- und Gruppenberatung, Lehrküche, Einkaufsführer, Sinnesparcour, Verhaltensmedizinisch-orientierte Rehabilitation (VMOR) für metabolische und/oder Diabetespatienten sowie ernährungspsychologische Schulungen.

Auch für Dr. Constanze Schaal, Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH gehören Top-Präventions- und Rehamedizin und ausgewogene Ernährung untrennbar zusammen: “Die optimale individuelle und gesundheitsfördernde Verpflegung ist eine der tragenden Säulen unserer Präventions- und Rehaangebote. Daher freue ich mich sehr über die Ernennung zur “Lehrklinik für Ernährungsmedizin” und gratuliere herzlich dem ganzen Team der Rehaklinik Überruh. Die erfolgreiche Zertifizierung ist die Bestätigung der hohen Qualitätsstandards in der klinischen Ernährungstherapie, wie sie die Rehaklinik Überruh bereits seit mehreren Jahren erfüllt und konsequent weiterentwickelt”.

Rehaklinik Überruh
Die Rehaklinik Überruh ist eine Fachklinik für Innere Medizin, Orthopädie und verhaltensmedizinisch orientierte Rehabilitation (VMOR), Lehrklinik für Ernährungsmedizin. Sie gehört zur Gruppe der RehaZentren Baden-Württemberg, welche 2007 aus dem Zusammenschluss der Rehakliniken der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg entstanden ist. Heute gehören dazu acht Kliniken in Baden-Württemberg und eine in Bayern an den Standorten Baden-Baden, Bad Mergentheim, Bad Kissingen, Donaueschingen, Glottertal, Heidelberg, Isny und Nordrach.

Weitere Informationen: www.rehaklinik-ueberruh.de

Kontakt:
RehaZentren Baden-Württemberg:
Jörg Skupin, Referent PR
Tel.: 0711 – 6994 639-20, j.skupin@rehazentren-bw.de

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