Donnerstag, Dezember 6th, 2018

 

Berufe im Fokus: Schnuppertag für Konstruktive

In den Konstruktions- und Entwicklungsabteilungen von Industrieunternehmen sind Technische Produktdesigner gesuchte Fachleute. © AndreyPopov; Thinkstockphotos
In den Konstruktions- und Entwicklungsabteilungen von Industrieunternehmen sind Technische Produktdesigner gesuchte Fachleute. © AndreyPopov; Thinkstockphotos

In den Konstruktions- und Entwicklungsabteilungen von Industrieunternehmen sind Technische Produktdesigner gesuchte Fachleute. © AndreyPopov; Thinkstockphotos

Am 13. Dezember findet im Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) eine Berufsinformationsveranstaltung statt. Es werden Einblicke in den Beruf des Technischen Produktdesigners gegeben.

In der Reihe „Berufe im Fokus“ wird am 13. Dezember von 10 bis 12 Uhr der Beruf des Technischen Produktdesigners im BFW Leipzig vorgestellt. Auf der Veranstaltung werden die Zugangsmöglichkeiten und Voraussetzungen sowie der Aufbau und die Inhalte der Umschulung vorgestellt.

In den zwei Stunden erhalten die Interessenten auch einen Einblick in die praktische Tätigkeit. Die Interessenten können während der Veranstaltung ein kleines 3D-Projekt am PC selbst erstellen. Dabei werden die Vorteile einer Umschulung am BFW Leipzig präsentiert. Die hohe fachliche Kompetenz der Absolventen des BFW Leipzig wird durch einen hohen Praxisanteil der Umschulung sowie eine moderne Ausstattung erreicht. Zum Einsatz kommen aktuelle Versionen der am Markt üblichen 3D-CAD-Programme und moderner Computertechnik sowie zwei 3D-Drucker.

Die Technischen Produktdesigner konstruieren mit Hilfe von 2D- und 3D-CAD-Systemen detaillierte technische Anlagen, Maschinen und Fahrzeuge. Sie setzen Designvorgaben von Ingenieuren um. Sie müssen dabei gleichermaßen funktionale, gestalterisch-ästhetische und ökonomische Ansprüche berücksichtigen. Als Fachleute begleiten sie den gesamten Prozess der Produktentwicklung, von der Konstruktion einschließlich des Designentwurfs bis zum fertigen Erzeugnis.

In den Konstruktions- und Entwicklungsabteilungen von Industrieunternehmen sind Technische Produktdesigner gesuchte Fachleute. Im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automobil- und -zulieferindustrie, der Herstellung technischer Produkte und der Verpackungsindustrie sowie in Ingenieurbüros werden Technische Produktdesigner beschäftigt.

Der nächste Umschulungskurs, der neben der beruflichen Rehabilitation auch für Inhaber eines Bildungsgutscheins der Agenturen für Arbeit und der Jobcenter offen ist, startet am 19. März 2019.

Interessenten können sich per E-Mail (veranstaltungen@bfw-leipzig.de) oder Telefon (0341 9175-306) bis zum 10. Dezember 2018 anmelden.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

Schlagworte:

BFW Leipzig, Berufliche Rehabilitation, Technische Produktdesigner, Umschulung, Bildungsgutschein, Berufe im Fokus, Schnuppertag

BFW Leipzig

Seit über 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation) tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück ins Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz und Döbeln zur Verfügung. Ein berufliches Trainingszentrum, das BTZ Leipzig, ergänzt das Angebot speziell für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Tel.: 0341 | 9175120
Fax: 0341 | 917563120
E-Mail: presse@bfw-leipzig.de
Internet: https://www.bfw-leipzig.de/presse

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Integration der Selbsthilfefreundlichkeit als Qualitätsmerkmal – Verbesserung der Patientenorientierung durch Beteiligung der Selbsthilfe

Bad Driburg. Die Knappschafts-Klinik (Reha-Klinik für Kardiologie und Angiologie) wurde erneut als „Selbsthilfefreundliche Reha-Klinik“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist ein Qualitätsmerkmal für die strukturierte Zusammenarbeit mit Selbsthilfeverbänden und -gruppen und ist für drei Jahre gültig. Als Nachweis sind fünf Qualitätskriterien (Selbstdarstellung der Selbsthilfe ermöglichen, Rehabilitandinnen und Rehabilitanden auf die Vorteile und Möglichkeiten der Selbsthilfe hinweisen, Selbsthilfe-Ansprechpartner in der Klinik benennen, Klinikbeschäftigte zum Thema Selbsthilfe qualifizieren, Kooperation und Austausch verfestigen) umzusetzen. Unterstützt wurde die Klinik durch das Selbsthilfe-Büro des Kreises Höxter. Die Schwerpunktklinik für kardiologische Rehabilitation wurde 2014 erstmals und als bundesweit dritte Reha-Klinik ausgezeichnet.

Die gemeinschaftliche Selbsthilfe ist eine wichtige Säule im Gesundheitswesen. Rund 3,5 Millionen Patienten und Angehörige sind lt. der Nationalen Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (kurz: NAKOS) in ca. 100.000 Selbsthilfegruppen und über 3.000 Selbsthilfeorganisationen organisiert.

„Das Engagement der Selbsthilfe ist eine sinnvolle und wichtige Ergänzung zur professionellen Versorgung, unterstützt bei der Bewältigung schwieriger Lebenslagen, fördert die individuelle Gesundheitskompetenz, bietet alltagsbezogene Lebenshilfe und gibt Betroffenen eine Stimme. Reha-Einrichtungen wie die Knappschafts-Klinik, die mit Selbsthilfegruppen nach dem Konzept Selbsthilfefreundlichkeit zusammenarbeiten, betreiben einen außergewöhnlichen Aufwand, um diese Kooperationen systematisch und strukturiert aufzubauen und auf Augenhöhe zu gestalten. Die Auszeichnung als Selbsthilfefreundliche Reha-Klinik ist ein Weg um dieses Engagement nach außen darzustellen. Ein Weiterer ist die Hervorhebung im einrichtungsinternen Qualitätsmanagement und den in diesem Rahmen durchgeführten internen und externen Audits sowie Zertifizierungen.“, informiert Antje Liesener, Netzwerkoordinatorin der NAKOS.

Auszeichnung “Selbsthilfefreundliche Reha-Klinik”

Die Auszeichnung wird vom Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen vergeben, das Netzwerk wurde 2009 u.a. von Paritätischer Landesverband NRW, NAKOS und Bundesverband der Betriebskrankenkassen gegründet. Mitglieder sind Selbsthilfekontaktstellen, Selbsthilfegruppen/-organisationen und Gesundheitseinrichtungen.

„Die Zusammenarbeit zwischen Selbsthilfe und Reha-Klinik sorgt für eine Verbesserung der Qualität in der rehabilitativen Behandlung, das Verständnis der Fachkräfte wächst durch den regelmäßigen Austausch mit Selbsthilfegruppen und unterstützt Patienten bei der Krankheitsbewältigung.“ berichtet Antje Drewes, Qualitätsmanagement- und Selbshilfebeauftragte der Knappschafts-Klinik Bad Driburg über die Vorteile und ergänzt, dass die Verknüpfung von Fachwissen mit dem Expertenwissen der Betroffenen eine ganzheitliche Betrachtung von Krankheit und Behinderung und insgesamt Stärkung von Patientenbindung ermöglicht.

Im Qualitätszirkel der Knappschafts-Klinik Bad Driburg zur Erlangung der Auszeichnung Selbsthilfefreundlichkeit arbeiten folgende regionale Selbsthilfegruppen mit, dazu gehört auch ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch mit der Knappschafts-Klinik:
Selbsthilfegruppe (SHG) Herzerkrankte OWL, Defi Selbsthilfe Höxter und Umland, SHG “Pink Shoes” speziell für junge krebskranke Frauen, SHG Parkinson Bad Driburg/Warburg, Rheuma-Liga Kreis Höxter, Kreuzbund e.V. Kreis Höxter, SHG Depressionen Bad Driburg *, SHG Ängste Bad Driburg, SHG Diabetes / Warburg, SHG Sucht e.V. Willebadessen und Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter -Kontaktstelle Selbsthilfe Körperbehinderter Höxter-

Kooperation zum Thema „Barrierefreiheit“ vereinbart.

Karl-Josef Günther, Landesbeauftragter NRW im Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter BSK e.V., war erster Gratulant  und bedankte sich beim Verwaltungsleiter Alexander Schunicht für die enge Kooperation zwischen dem BSK und der Knappschafts-Klinik. Dabei sagte Günther, der auch Beauftragter seines Vereins im Kreis Höxter ist, besonders in Fragen der Barrierefreiheit seine Unterstützung zu. Als äußeres Zeichen der Kooperation präsentierten Alexander Schunicht und Karl-Josef Günther einen von der Knappschafts-Klinik zur Verfügung gestellten Rollup, der seine Heimat frei zugänglich im Aufenthaltsraum der Reha-Einrichtung gefunden hat.

Informationen zum Thema: www.selbsthilfefreundlichkeit.de

Informationen zur Klinik: www.knappschafts-klinik-driburg.de

 

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