Donnerstag, November 29th, 2018

 

Stimmliche Rehabilitation nach Laryngektomie stark nachgefragt

Bild: V. l.: Die Logopädinnen Silja Discher und Bernharda Schnieders, Chefarzt Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Andreas S. Lübbe, die Autoren Mechthild Glunz und Eugen Schmitz sowie die Logopädin Andrea Horstmann.
Foto: Stephanie Rummenie

Logopädie-Workshop in der Cecilien-Klinik Bad Lippspringe gut besucht

Die Cecilien-Klinik in Bad Lippspringe ist seit Jahren auch als Weiterbildungsort bekannt. In der Onkologischen Schwerpunktklinik für Anschlussrehabilitation sind beispielsweise regelmäßig Patienten zu Gast, denen aufgrund einer Krebserkrankung der Kehlkopf entfernt wurde (Laryngektomie). So lag es nah, jetzt für Logopädinnen und Logopäden einen Workshop zum Thema „Stimmliche Rehabilitation nach Laryngektomie“ anzubieten.

Andrea Horstmann und Bernharda Schnieders, beide Logopädinnen in der Cecilien-Klinik, hatten ein fachlich ansprechendes Programm zusammengestellt und rund 60 Logopädinnen und Logopäden waren der Einladung nach Bad Lippspringe gefolgt.

Im Vordergrund standen Vorträge und Werkstattgespräche von Eugen Schmitz und Mechthild Glunz, die sich als Autoren des Fachbuches „Laryngektomie – Von der Stimmlosigkeit zur Stimme“ intensiv mit der stimmlichen Rehabilitation nach Laryngektomie beschäftigt haben.

„Ziel der Veranstaltung war es, mehr Logopädinnen und Logopäden in den freien Praxen für dieses Störungsbild zu interessieren, mit ihnen in den Austausch zu gehen, sie fortzubilden, um die logopädische Versorgung kehlkopfloser Patienten am Heimatort im Anschluss an die Reha zu optimieren sowie sich mit Behandlern dieses Störungsbildes außerhalb der Klinik zu vernetzen“, fasst Andrea Horstmann zusammen.

„Das große Interesse an unseren Workshop-Nachmittagen belegt, dass wir mit unserer Veranstaltungsreihe immer wieder das richtige Publikum erreichen“, sagt der Chefarzt der Cecilien-Klinik, Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Andreas S. Lübbe. „Die Spezialisierung auf besondere Behandlungsfolgen bei Krebspatienten ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für unsere Reha-Klinik.“

www.medizinisches-zentrum.de

Quelle: Pressemeldung Medizinisches Zentrum für Gesundheit GmbH; 29.11.2018

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Neue REHADAT-Homepage veröffentlicht: Alle Informationen zur beruflichen Teilhabe einfacher zu finden

Seit heute ist die neue REHADAT-Einstiegsseite www.rehadat.de online: mit neuem Design und Logo, umfassenderen Inhalten und einer verbesserten Suche. Nutzerinnen und Nutzer können ab sofort – auch mit mobilen Endgeräten – die für sie wichtigen Informationen zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung noch einfacher und schneller finden.

Das komplette REHADAT Informationsangebot gliedert sich in sechs umfangreiche Themenfelder: Hilfsmittel und Arbeitshilfen, Im Arbeitsleben, Bildung und Qualifizierung, Förderung und Ausgleich, Adressen und Kontakte sowie Recht, Wissen und Forschung. Diese Themen bieten den Einstieg zu allen 14 REHADAT Portalen, zahlreichen Publikationen, Apps und Seminaren. Die Portale sind außerdem direkt über den gleichnamigen Menüpunkt erreichbar.

Jedem Thema sind verschiedene REHADAT-Quellen zugeordnet: Zum Beispiel sind im Themenfeld „Hilfsmittel und Arbeitshilfen“ nicht nur Informationen über die Produkte selbst zu finden, sondern auch Praxisbeispiele, die zeigen, wie Arbeitsplätze mit diesen Hilfsmitteln behinderungsgerecht gestaltbar sind. Literatur zur Hilfsmittelversorgung ist hier genauso aufgeführt wie Urteile zu deren Kostenübernahme.

Zusätzlich gelangen Nutzer über die verbesserte, fehlertolerante Suche an alle Informationen. Funktionen wie Autovervollständigung, Synonymsuche und Filter unterstützen dabei. Die Suchergebnisse sind nach Relevanz und Aktualität sortierbar.

Dazu IW-Kompetenzfeldleiterin Petra Winkelmann: „Wir haben uns im Vorfeld viel mit unseren Nutzern und Nutzerinnen ausgetauscht, um unser Angebot weiter zu optimieren. Mit dem neuen Design, der neuen Suche und den vielen Zusatzinformationen auf unserer Homepage haben wir einen guten Anfang gemacht. Unsere Portale werden nun Schritt für Schritt folgen.“

Kontakt: Anja Brockhagen, Tel. 0221 4981-845, E-Mail: brockhagen@iwkoeln.de


Über REHADAT:

REHADAT ist das zentrale unabhängige Informationsangebot zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Die Informationen richten sich an Betroffene und alle, die sich für ihre berufliche Teilhabe einsetzen. Alle Angebote sind barrierefrei und kostenlos zugänglich.

REHADAT ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e.V., gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus dem Ausgleichsfonds.

Anja Brockhagen
Referentin
Kompetenzfeld Berufliche Teilhabe und Inklusion

Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.
Postfach 10 19 42 / 50459 Köln
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Telefon: +49 221 4981-845
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DEGEMED-Fachtagung in Kooperation mit dem DVGS

Onkologische Trainings- und Bewegungstherapie in der medizinischen Rehabilitation

Berlin, 29.11.2018

Die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V. (DEGEMED) veranstaltet gemeinsam mit dem Deutschen Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V. (DVGS) heute eine Fachtagung zum Thema onkologische Trainings- und Bewegungstherapie in der medizinischen Rehabilitation im Kaiserin Friedrich-Haus in Berlin und hat zahlreiche Fachleute geladen.

Der Erkenntnisgewinn der letzten Jahre hat die Rolle der Bewegungstherapie in der Onkologie stark verändert. Heute wird sie als ein fester Bestandteil im Behandlungskonzept onkologischer Patienten angesehen. Angelika Baldus, Geschäftsführerin des DVGS, betont: „Körperliche Aktivität und Bewegung sind unverzichtbar geworden in der onkologischen Rehabilitation. Die Aufnahme der Sporttherapie in die neue S3-Richtlinie Brustkrebs verdeutlicht die hohe Relevanz dieser Tatsache. Das ist ein richtiger und bedeutsamer Schritt.“

Bei der Fachtagung werden außerdem aktuelle Abrechnungsformen unter Einbeziehung der Fallpauschalierung, Prävention und Disease Management Programme (DMP) vorgestellt sowie über die neue Qualifizierungsmöglichkeit Sport- und Bewegungstherapie in der Onkologie informiert. Abschließend richtet sich der Blick auf den Stellenwert und die Erfahrungen der Bewegungstherapie in der onkologischen Rehabilitation in der Praxis sowie die KTL in der Sporttherapie aus Sicht der Leistungsträger.

Christof Lawall, Geschäftsführer der DEGEMED, ist erfreut über die erneute Zusammenarbeit mit dem DVGS im Rahmen der Veranstaltung. „Die Sport- und Bewegungstherapie spielt in der onkologischen Rehabilitation eine große Rolle und wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder eine fachlich hervorragende Veranstaltung zu diesem Thema anzubieten. Wir sind stolz auf unser breit aufgestelltes Veranstaltungsangebot für so unterschiedliche Fachgruppen“, so Lawall am Donnerstag im Kaiserin Friedrich-Haus. Aktuelle Informationen zu den vielseitigen Veranstaltungen im kommenden Jahr stehen bereits auf der Website der DEGEMED unter https://www.degemed.de/veranstaltungen/ zur Verfügung.

Die DEGEMED ist Spitzenverband der medizinischen Rehabilitation und vertritt in ganz Deutschland indikationsübergreifend die Interessen stationärer und ambulanter Reha-Einrichtungen gegenüber Politik, Leistungsträgern und Öffentlichkeit.

Weitere Informationen:
Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V.
Katharina Perl
Fasanenstraße 5, 10623 Berlin
Tel.: 030 28 44 96 6, Fax: 030 28 44 96 70
E-Mail: k.perl@degemed.de
Internet: www.degemed.de

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