Dienstag, September 18th, 2018

 

Dr. Christian Utler neuer Medizinischer Geschäftsführer der Paracelsus-Kliniken

Dr. Christian Utler wird mit sofortiger Wirkung als Medizinischer Geschäftsführer das Führungsteam der Paracelsus Kliniken verstärken. Der ausgebildete Facharzt für Frauenheilkunde und Psychotherapie wird sich um die Unternehmenseinheit Medizin und Pflege sowie um die Themen Qualitätsmanagement, Hygiene und Medizinisches Controlling kümmern. Christian Utler kommt von der SYNLAB-Gruppe, dem größten europäischen Laborbetreiber,, wo er als Regionalgeschäftsleiter der Region Süd-West tätig war. Zuvor arbeitete er im Klinikmanagement auch mit den Schwerpunkten Qualitätsmanagement und Medizinstrategie an den Universitätskliniken Hamburg und München sowie als Geschäftsführer einer frei gemeinnützigen Krankenhausgruppe.

„Christian Utler hat sich für uns und unsere Vision entschieden, und darüber freuen wir uns sehr. Mit ihm, dem Finanzchef Michael Schlickum, und dem Geschäftsführer Technologie- und Innovationsmanagement Fabian Pritzel haben wir nun drei Experten an Bord, welche die Geschäfte auch nach dem überraschenden Tod des Vorsitzenden der Geschäftsführung, Prof. Dr. Michael Philippi, weiterführen“, so Felix Happel, Aufsichtsrat der Paracelsus Kliniken.

Die Suche nach einem neuen CEO wurde bereits eingeleitet. Bei der Nachfolgesuche wird Paracelsus mit Bedacht und aller Sorgfalt vorgehen. „Wir suchen jetzt mit angebrachter Ruhe einen CEO den wir für Paracelsus und unsere Vision gewinnen können; jemanden der menschlich gut zu unserem Familienunternehmen passt“, so Felix Happel.

 

Quelle: https://www.paracelsus-kliniken.de/nc/aktuelles/aktuelle-meldungen/news-details/article/dr-christian-utler-neuer-medizinischer-geschaeftsfuehrer-der-paracelsus-kliniken.html., 17.09.2018

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“Wir sind dabei!” Deutscher Reha-Tag 2018

Traditionell begehen am vierten Samstag im September Reha-Einrichtungen den Deutschen Reha-Tag. Das gemeinsame Ziel ist es, die Bedeutung, Leistungsfähigkeit und Wirksamkeit von medizinischer Rehabilitation und Prävention in der Öffentlichkeit bekannter zu machen. Auch die Kliniken der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH beteiligen sich rund um den Reha-Tag mit eigenen Aktionen und Veranstaltungen und zeigen, wie durch gezielte Prävention Erkrankungen vorgebeugt werden kann und wie medizinische, berufliche und soziale Rehabilitation chronisch kranke und behinderte Menschen dabei unterstützt, am gesellschaftlichen und beruflichen Leben teilzuhaben.
Die Bundesrepublik Deutschland befindet sich in einem demographischen Wandel, d.h. der Altersdurchschnitt der Bevölkerung steigt nicht nur unaufhörlich an, wir werden auch immer älter. Eine Tatsache, die zwangsläufig auch zu einer Verlängerung der Lebensarbeitszeit führt.

Nun möchte jeder Einzelne für das Arbeitsleben fit bleiben und im Anschluss den Ruhestand aktiv genießen können. Dies stellt auch für die medizinische Ver-sorgung und das Gesundheitssystem eine Herausforderung dar. Eine wichtige Rolle spielen hierbei medizinische Prävention und Rehabilitation. Dr. Constanze Schaal, Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH unterstreicht diese herausragende Bedeutung: „Rehabilitation ist neben Prävention, Akutmedizin und Pflege eine der tragenden Säulen im Gesundheits-wesen. Wer Lebensqualität und Arbeitskraft erhalten will, muss insbesondere die Rehabilitation stärken.“

Um die Bedeutung, Leistungsfähigkeit und Wirksamkeit von Rehabilitation im Bewusstsein von Bevölkerung und Politik nachhaltig zu verankern, unterstützen die RehaZentren Baden-Württemberg auch in diesem Jahr wieder aktiv den Deutschen Reha-Tag mit Veranstaltungen und Vorträgen in den einzelnen Kliniken. Die Teilnehmer dürfen sich auf ein vielfältiges, spannendes und informatives Programm freuen. Die Themenvielfalt reicht hierbei von Vorträgen und praktischen Übungen über Informationsstände bis hin zu einem aktionsreichen Reha-Markt.

Deutscher Reha-Tag
Der Deutsche Reha-Tag hat sich zum Ziel gesetzt, die Bedeutung, Leistungsfähigkeit und Wirksamkeit der Rehabilitation in Deutschland öffentlich bekannter zu machen. Er setzt sich für die Stärkung und die bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Rehabilitation, die Einbindung der betroffenen Menschen sowie eine enge Zusammenarbeit und Vernetzung aller an der Rehabilitation beteiligter Akteure ein.

Alljährlich ruft der Initiatorenkreis Ende September alle Kliniken und Einrichtungen der Rehabilitation in Deutschland zu einem Aktionstag auf.

Die Schirmherrschaft für den Deutschen Reha-Tag 2018 hat Jürgen Dusel übernommen. Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung begrüßt das Motto „Reha und Arbeit“ des diesjährigen Reha-Tages, „denn medizinische und berufliche Reha sind von zentraler Bedeutung, wenn es darum geht, Leistungsfähigkeit wiederherzustellen und den Weg zurück ins Arbeitsleben zu ebnen. Ich bin überzeugt, dass oftmals eine gelingende Inklusion ein Rehabilitationssystem auf hohem fachlichen Niveau zur Voraussetzung hat. Inklusion braucht insofern Rehabilitation. Eine gesundheitliche Einschränkung kann schnell ins berufliche „Aus“ führen. Eine qualitativ hochwertige berufliche Reha eröffnet Betroffenen wieder neue Chancen und berufliche Perspektiven. Wer nach Krankheit oder Unfall nicht mehr in seinen alten Beruf zurückkehren kann, hat einen Anspruch auf eine Rehabilitation. Die Palette der rehabilitatorischen Maßnahmen ist groß. Deshalb liegt es mir am Herzen, dass die Betroffenen ohne Hürden und Schwellenängste eine Rehabilitation beantragen könne und auch bewilligt bekommen“, so Dusel.
Weitere Informationen: www.rehatag.de

Kurzübersicht über die Veranstaltungen der RehaZentren-Baden-Württemberg:

Rehaklinik Ob der Tauber / Bad Mergentheim
Gesundheit fördern – Vital im Beruf
Mittwoch, 19.09.2018, 15.00 – 17.00 Uhr
www.rehaklinik-odt.de

Rehaklinik Klausenbach / Nordrach
Was können Rehabilitation und Selbsthilfe leisten?
Donnerstag, 20.09.2018, 14.00 – 17.00 Uhr
www.rehaklinik-klausenbach.de

Rehaklinik Sonnhalde / Donaueschingen
Gesund und fit für den Arbeitsalltag
Freitag, 21.09.2018, 09.00 – 16.30 Uhr
www.rehaklinik-sonnhalde.de

Rehaklinik Heidelberg-Königstuhl / Heidelberg
Man ist, was man isst – Wissenswertes zur gesunden Ernährung
Freitag, 21.09.2018, 11.00 – 13.30 Uhr
www.rehaklinik-koenigstuhl.de

Rehaklinik Am Kurpark / Bad Kissingen
MBOR – Wieder stark in den Beruf durch ein spezielles Rehabilitationsprogramm
Samstag, 22.09.2018, 10.15 – 11.45 Uhr
www.rehaklinik-am-kurpark.de

Rehaklinik Höhenblick / Baden-Baden
Was leisten AHB und Reha?
Dienstag, 25.09.2018, 10.00 – 15.00 Uhr
www.rehaklinik-hoehenblick.de

Rehaklinik Glotterbad & ZAPR Glotterbad / Glottertal bei Freiburg
Macht Arbeit seelisch krank? Depression im beruflichen Kontext
Mittwoch, 26.09.2018, 18.30 – 20.00 Uhr
www.rehaklinik-glotterbad.de

Rehaklinik Überruh / Isny im Allgäu
Reha-Markt der Rehaklinik Überruh
Donnerstag, 27.09.2018, ab 14.30 Uhr
www.rehaklinik-ueberruh.de

Ausführliche Informationen:
Ausführliche Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie im Veranstaltungskalender auf der Homepage der RehaZentren Baden-Württemberg: www.rehazentren-bw.de

RehaZentren Baden-Württemberg
Unter dem Dach der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH sind neun Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation mit individuellen Profilen
zusammengeführt. Acht Standorte liegen in Baden-Württemberg, ein weiterer in Bayern. Die Geschäftsleitung hat ihren Sitz in Stuttgart.
Die Kliniken erbringen ein breites Spektrum an rehabilitativen und präventiven Dienstleistungen. Sie ergänzen sich gegenseitig, sodass wertvolle Synergie-effekte entstehen. Vernetzte Strukturen und die fachliche Zusammenarbeit sichern eine optimale Betreuung der Patientinnen und Patienten.

Kontakt:
Jörg Skupin, Referent Public Relations
E-Mail: j.skupin@rehazentren-bw.de; Tel.: 0711 6994 639 20

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IntensREHA – AOK, DRV und Waldburg-Zeil Kliniken starten Modellprojekt

IntensREHA – ein Zukunftsmodell

AOK, DRV und Waldburg-Zeil Kliniken starten Modellprojekt für Rückenschmerz-Patienten

Ravensburg/Bodensee-Oberschwaben – Wie können wir Patienten unterstützen, Impulse einer stationären Reha wirklich in den Alltag zu integrieren? Diese Frage beschäftigt nicht nur Ärzte und Therapeuten, sondern auch Kostenträger wie die AOK – Die Gesundheitskasse Bodensee-Oberschwaben oder die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg. Gemeinsam haben die AOK – Die Gesundheitskasse Bodensee-Oberschwaben, die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg und die Waldburg-Zeil Rehabilitationsklinik Bad Wurzach deshalb ein Reha-Konzept entwickelt, das noch genauer auf die Bedürfnisse zum Beispiel berufstätiger Patienten passt. Ziel ist es, die Nachhaltigkeit einer Rehamaßnahme zu verbessern.

Im Fokus des Modellprojektes IntensREHA stehen arbeitsfähige Patienten mit chronischen Rückenschmerzen, die bei der AOK – Die Gesundheitskasse Bodensee-Oberschwaben versichert sind. Mit rechtzeitigem Muskelaufbau und regelmäßiger sportlicher Betätigung lassen sich hier gute Erfolge erzielen. „Doch wie gelingt es uns, dass die Patienten auch nach der stationären Reha aktiv bleiben“, fragt Thomas Pöttgen, Chefarzt Orthopädie der Waldburg-Zeil Klinik. „Wie kann man das Eigentraining nachhaltig gestalten und mit den Empfehlungen der Therapeuten aus der Reha verzahnen?“

Patienten, die sich für das IntensREHA-Modell entscheiden, kommen seit 1. Juni zunächst zwei Wochen in die Fachklinik für Orthopädie, Neurologie und Altersmedizin nach Bad Wurzach. Dort erhalten sie ein intensives Therapieprogramm. Ein Schwerpunkt ist die Gesundheitsbildung. Diese Patienten werden tiefgehend über die Zusammenhänge ihrer Rückenerkrankung aufgeklärt und ihnen wird Rüstzeug für die Zeit nach dem Aufenthalt mitgegeben. Denn schon nach zwei Wochen geht es nach Hause zurück und zum Hausarzt. Der stellt eine ärztliche Empfehlung aus – für das Rückentraining in einem der drei AOK-RückenStudios in der Region Bodensee-Oberschwaben – in Sigmaringen, Ravensburg oder Friedrichshafen.

Hilfe zur Selbsthilfe

Die Patienten trainieren in den AOK-RückenStudios über sechs Monate hinweg nach dem AOK-RückenKonzept. „Die Wirkung des AOK-RückenKonzeptes ist wissenschaftlich nachgewiesen, wobeidas Ergebnis durchgehend positive Effekte durch das regelmäßige Training bestätigt“, betont AOK-Geschäftsführer Roland Beierl. Zunächst stehen zwei, später ein Termin pro Woche an. Dabei werden die Rückenpatienten von speziell ausgebildeten Trainern begleitet, so dass das selbstständige Training nahtlos an die hohen Standards der Reha anknüpft. Die Krankengymnasten der Rehaklinik Bad Wurzach kennen die Ausstattung der AOK-RückenStudios und tauschen sich mit ihren Fachkollegen aus. Außerdem haben Patienten die Möglichkeit, ihre Therapeuten in Bad Wurzach zu kontaktieren. So haben die Patienten mehr Sicherheit, sie fühlen sich im Training fachlich gut begleitet.

Nach rund einem halben Jahr kehren die Patienten noch einmal für eine Woche intensive Reha nach Bad Wurzach zurück. Dort werden die Daten des Trainings aus den AOK-RückenStudios ausgewertet, die Patienten genau untersucht und, gemeinsam mit den Therapeuten, individuell überprüft, ob die Muskelkraft zugenommen hat und welche nächsten Schritte nun sinnvoll sind.

Dem Patienten die Planbarkeit erleichtern

Die Vorteile von IntensREHA sind bereits nach einem Vierteljahr Modellprojekt sichtbar. „In wissenschaftlichen Studien hat sich gezeigt, dass die durch die Rehabilitation erreichten Erfolge und gesundheitlichen Verbesserungen umso länger erhalten bleiben, je besser eine Überleitung des Gelernten in Alltag und Beruf gelingt. Die erforderlichen Verhaltensänderungen müssen geübt sowie für sinnvoll und umsetzbar erachtet werden“, so Thomas Ritter, Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg. Von IntensREHA erwarten sich die Projektteilnehmer deutliche Verbesserungen, so der Projektverantwortliche der DRV-Baden-Württemberg weiter.

Das Regionalzentrum Ravensburg der DRV Baden-Württemberg wählt federführend die

Teilnehmenden aus. Die Teilnahme ist freiwillig. Die Rehazeit insgesamt ändert sich für den Patienten nicht. Durch die Splittung trainieren Patienten jedoch regelmäßiger und über einen längeren Zeitraum. Sie festigen so das Gelernte, die Beschwerden werden weniger oder klingen ganz ab. Durch die unkomplizierte Organisation über die drei AOK-RückenStudios, den intensiven Block mit Selbsttraining, die Möglichkeit, sich telemedizinisch mit den Therapeuten auszutauschen, und die ausführliche Beratung sowie Begleitung ändern Patienten nachhaltiger ihren Lebensstil. Sie können nun wieder mehr am beruflichen wie privaten Leben teilhaben.

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