Freitag, August 24th, 2018

 

Bundesverband Geriatrie e.V. fordert die Einbindung der Rehabilitation in dem vom Bundesministerium für Gesundheit geplanten neuen, sektorenübergreifenden Schiedsgremiu

Anlässlich der gestrigen Verbändeanhörung zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG), hat der Bundesverband Geriatrie e.V. versorgungsverbessernde Elemente des TSVG, wie etwa die Einführung eines neuen, sektorenübergreifenden Schiedsgremiums, sowohl auf Landes- wie auch auf Bundesebene, ausdrücklich begrüßt. Zugleich wurde jedoch erneut darauf hingewiesen, dass das Gremium der im Titel normierten Aufgabe in der jetzt angedachten Konstellation nicht gerecht wird. „Zu einer sektorenübergreifenden Ausgestaltung des Gremiums fehlt die Einbindung der Rehabilitation“, sagte Dirk van den Heuvel, Geschäftsführer des Bundesverbandes Geriatrie.

Neben der Versorgung durch niedergelassene Vertragsärzte und der voll- sowie teilstationären Versorgung durch Krankenhäuser bildet die ambulante sowie stationäre Rehabilitation einen weiteren, eigenständigen im Gesetz (§40 SGB V) normierten Versorgungssektor. Es ist daher notwendig, auch diesen Sektor in einem Gremium zur Gestaltung von Regelungen der sektorenübergreifenden Versorgung strukturell abzubilden und regelhaft einzubinden.

Den vom Bundesministerium für Gesundheit veröffentlichten Referentenentwurf des TSVG hat der Bundesverband Geriatrie e.V. in seiner Stellungnahme mit Datum vom 23. Juli 2018 bewertet. Sofern die Änderungsvorschläge in das Gesetz einfließen, würde die Rehabilitation allgemein sowie die Versorgung geriatrischer Patienten gestärkt werden.

Die vollständige Stellungnahme des Bundesverbandes Geriatrie e.V. zum Kabinettsentwurf des TSVG ist im Internet abrufbar. 

 

Bundesverband Geriatrie e.V.
Vorstandsvorsitzender: Dipl.-Kfm. Ansgar Veer
Geschäftsführer: RA Dirk van den Heuvel
Reinickendorfer Straße 61
13347 Berlin

Tel.: 030 / 339 88 76 – 10
Fax: 030 / 339 88 76 – 20

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Veranstaltung zum Thema “BUNTE PILLEN ALS HEILSBRINGER!?! – Medikamentensucht und Medikamentenmissbrauch” am 08. September 2018

Bad Driburg. Die Selbsthilfegruppe SELBST.HILFE.SUCHT. e.V. informiert in ihrer Veranstaltung über Medikamentensucht und Medikamentenmissbrauch. Nach Berechnungen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (www.dhs.de) gibt es in Deutschland rund 1,5 – 1,9 Millionen Menschen, die medikamentenabhängig sind. Die öffentliche Informationsveranstaltung findet am Samstag, 08. September 2018, 14 bis 18 Uhr; im großen Vortragssaal der Knappschafts-Klinik in Bad Driburg (www.knappschafts-klinik-driburg.de) statt.

Die Schirmherrschaft über die Tagung des gemeinnützigen Selbsthilfevereins hat der Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Elmar Brok MdEP, Gütersloh, übernommen.

Den einführenden Fachvortrag unter dem Thema: „Medikamentenabhängigkeit – Wege aus der Sucht“ hält Dr. med. Rüdiger Holzbach, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Klinikum Arnsberg. Als Suchtexperte ist Dr. Holzbach ferner im Zentrum für interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg aktiv und hat in den letzten Jahren an der Akquirierung mehrerer Forschungsprojekte mitgewirkt. Neben seiner Spezialisierung im Bereich der Suchtmedizin verfügt er über umfangreiche Expertise in der Behandlung allgemeinpsychiatrischer Krankheitsbilder. Dr. Holzbach hat sich mit bei Sozialversicherungsträger dafür eingesetzt, dass Medikamentenabhängigkeit als behandlungsbedürftige Krankheit anerkannt wird und somit die Kosten für Therapien von den Renten- und Krankenversicherungen übernommen werden.

In einem Podiumsgespräch wird das Thema unter der Überschrift „Medikamente – Segen oder Fluch?“ aus den verschiedensten Blickwinkeln angegangen. Es diskutieren: Dr. med. Hans-Georg Heinemann, Facharzt für Innere Medizin und niedergelassener Arzt aus Dortmund; Dr. rer.nat. Andreas Genau, approbierter Apotheker und Inhaber der Teutonenburg-Apotheke aus Warburg, sowie zwei Betroffene.

Anmeldungen zu der Veranstaltung nimmt Wolfgang Laudage, Vorsitzender der SELBST-HILFE-SUCHT. e.V. entgegen. Unter seiner Mail wolf-laudage@web.de ist eine Anmeldung bis zum 30.08.2018 möglich und es kann das ausführliche Programm angefordert werden.

Wolfgang Laudage, Vorsitzender des SELBST.HILFE.SUCHT. e.V. Willebadessen und Schatzmeister Willi Scheideler präsentieren das Veranstaltungsplakat für die öffentliche Veranstaltung am 08.09.2018 in Bad Driburg

 

 

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