Freitag, Mai 25th, 2018

 

“Aktionstag gegen den Schmerz” – Veranstaltung in der Rehaklinik Sonnhalde am 05. Juni

Bis zu 16 Millionen Menschen in Deutschland klagen über chronische Schmerzen. Mit dem bundesweiten “Aktionstag gegen den Schmerz” am 5. Juni 2018 weist die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. auf die lückenhafte Versorgung der Menschen hin, die an chronischen Schmerzen leiden. Auch die Rehaklinik Sonnhalde nimmt mit einem Vortrag von Chefarzt Martin Vierl daran teil. Schmerzpatienten und ihre Angehörigen können sich am Dienstag, 05. Juni ab 16:00 Uhr gezielt über den aktuellen wissenschaftlichen Stand und die neusten Behandlungsmöglichkeiten informieren.
„Der Leidensweg unserer Patienten beginnt oft mit akuten Schmerzen aufgrund einer Verletzung oder Krankheit. Aus ihnen können sich mit der Zeit chronische Schmerzen entwickeln, die auch nach Heilung der auslösenden Erkrankung oder Schädigung bestehen bleibt“, erklärt Martin Vierl, Chefarzt der Rehaklinik Sonnhalde. Als chronisch werden Schmerzen bezeichnet, die seit mindestens drei bis sechs Monaten permanent anhalten oder regelmäßig auftreten. Auslöser des Schmerzsyndroms, können sowohl psychische Vorbelastungen als auch unzureichende Schmerzbehandlungen oder das ständige ignorieren von individuellen Belastungsgrenzen sein. Am weitesten verbreitet sind dabei Rücken- und Kopfschmerzen, gefolgt von Nervenschmerzen.

Den Auswirkungen chronischer Schmerzen auf das Berufsleben ging das Marktforschungsinstitut InSites Consulting auf den Grund: In der Untersuchung gaben 50% der befragten Personen an, dass ihr chronischer Schmerz direkte Auswirkungen auf ihr Berufsleben hat. Rund 18% sind nicht in der Lage aufgrund ihres Gesundheitszustands zu arbeiten. 42% räumten ein, das Gefühl zu haben, ihre Arbeit schlechter zu erledigen.

Doch, schmerzt der Rücken, der Nacken oder ein Gelenk, sind nicht immer Muskeln, Gelenke, Sehnen oder Knochen schuld. Die Ursache des Problems kann z.B. auch in schadhaften Faszien liegen. Unter Faszien versteht man ein Netzwerk dünner Bindegewebsschichten direkt unter dem Unterhautfettgewebe. Sie umhüllen Muskeln, Organe, Blutgefäße, Gelenke und Knochen. Unser Lebensstil, insbesondere Bewegungsmangel, kann die Faszien schädigen und Schmerzen verursachen.

Mangelnde Bewegung oder Überanstrengung schaden den Faszien und führen zu Verklebungen und Entzündungen. Diese Veränderungen können Schmerzen bei Belastung auslösen.

Um diesen Problemen zu begegnen, rät Chefarzt Martin Vierl zu vielfältiger Bewegung, ausreichender Wasserzufuhr und einer basenreichen Ernährung. In seinem Vortrag am Dienstag, 05. Juni werden zusätzlich Faszientrainings vorgestellt, die den Betroffenen aufzeigen, wie man die Risikofaktoren minimieren oder gar ausschalten kann.

Als Extra-Service stehen unter der kostenfreien Rufnummer 0800 – 18 18 120 am 5. Juni 2018 zwischen 9.00 und 18.00 Uhr mehrere Dutzend renommierte Schmerzexperten aus ganz Deutschland für Fragen zur Verfügung.

Vortrag mit Chefarzt Martin Vierl rund um das Thema „chronischer Schmerz“
Termin:
Dienstag, 05. Juni 2018 16.00 Uhr
Veranstaltungsort:
Rehaklinik Sonnhalde
Fachklinik für Orthopädie und Innere Medizin
Am Schellenberg 1
78166 Donaueschingen
www.rehaklinik-sonnhalde.de

Rehaklinik Sonnhalde
Die Rehaklinik Sonnhalde ist eine Fachklinik für Orthopädie und Innere Medizin. Sie gehört zur Gruppe der RehaZentren Baden-Württemberg, welche 2007 aus dem Zusammenschluss der Rehakliniken der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg entstanden ist. Heute gehören dazu acht Kliniken in Baden-Württemberg und eine in Bayern an den Standorten Baden-Baden, Bad Mergentheim, Bad Kissingen, Donaueschingen, Glottertal, Heidelberg, Isny und Nordrach.

Kontakt:
RehaZentren Baden-Württemberg
Jörg Skupin, Referent Public Relations
E-Mail: j.skupin@rehazentren-bw.de Tel.: 0711. 6994 639 20

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RehaZentren Baden-Württemberg unterstützen die “German Cancer Survivors”

Unter dem Motto “Zurück im Leben” findet am 07. Juni im Berliner Sony Center am Potsdamer Platz der German Cancer Survivors Day statt. Von 11.30 bis 18.00 Uhr stehen Betroffene im Mittelpunkt, die ihre ganz persönlichen Erfahrungen schildern – in Interviews und im Gespräch mit den Experten, die sie unterstützen, und Politikern. Sie möchten damit Mut machen, mit der Krankheit Krebs selbstbewusst umzugehen und die Erkrankung als Lebenssituation in den Alltag zu integrieren. Eine wichtige Stütze ist hierbei die medizinische Rehabilitation. Dementsprechend unterstützen die RehaZentren Baden-Württemberg die Initiative “German Cancer Survivors”.
Heilungschancen, Langzeitüberleben und Lebensqualität nehmen für Betroffene mit Krebserkrankungen kontinuierlich zu. Ein zentraler Baustein in der Behandlungskette ist die medizinische Rehabilitation.

Rehabilitation hilft, ein sinnvolles und wertvolles Leben für viele Krebserkrankte, ob geheilt oder auch mit einer kontrollierten, stabilen Erkrankung bei hoher Lebensqualität zu erreichen. Ausgerichtet auf die Betreuung eines breiten onkologischen Spektrums – Tumorerkrankungen der Atmungsorgane, des Gastrointestinaltraktes, gynäkologische und urologische Krebserkrankungen und hämatologische Systemerkrankungen wie Leukämien und Lymphknotenkrebs, sowie die Nachsorge nach allogener und autologer Blutstammzelltransplantation oder von Knochen- und Weichteilsarkomen – bieten die Einrichtungen der RehaZentren Baden-Württemberg individuelle Behandlungskonzepte an. Diese unterstützen Betroffene dabei, physische und psychische Ressourcen und Kräfte zu finden und zu wecken, sich mit der Krankheit auseinander zu setzen, Angst und Verzweiflung zu überwinden und letztendlich Selbständigkeit im Alltag und den Weg zurück in das familiär-soziale und berufliche Umfeld zu bewältigen.

Krebspatienten sind häufig emotional bis an ihre Grenzen belastet, Wut und Trauer trüben den Alltag. “Diese Belastungen aufzulösen ist eines der wichtigsten Ziele der Rehabilitation”, erklärt Dr. Constanze Schaal, Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg. Und weiter: “Gerade hier ist die Initiative der German Cancer Survivors eine wichtige Stütze. Sie zeigt den Betroffenen, dass sie nicht alleine sind sondern dass es viele Menschen in einer ähnlichen Situation gibt. Sie zeigt ihnen aber auch, dass ihre Krebserkrankung besiegbar ist und dass es sich lohnt, den Kampf aufzunehmen! Uns als RehaZentren Baden-Württemberg ist es daher ein Herzensanliegen, diese wegweisende Initiative aktiv zu unterstützen!”

German Cancer Survivors
German Cancer Survivors (GCS) ist Deutschlands erstes krebsunabhängiges und videobasiertes Informationsangebot, das in Kooperation mit der Deutschen Krebsstiftung (DKS) im Rahmen des Deutschen Krebskongresses 2018 veröffentlicht wurde.
Inhaltlich fokussiert die Plattform dabei auf Alltagsfragen und nicht-medizinische Inhalte, mit denen sich die meisten Krebspatienten sowie deren Umfeld (unabhängig von der Krebsart) während und nach der Erkrankung konfrontiert sehen.
Ausführliche Informationen unter: www.german-cancer-survivors.de

German Cancer Survivors Day 2018
Termin:
Donnerstag, 07. Juni 2018, 11.30 – 18.00 Uhr
Veranstaltungsort:
Sony Center am Potsdamer Platz, Berlin
Weitere Informationen:
www.deutsche-krebsstiftung.de
Informationsflyer
Download Programm-Flyer GCSD2018

RehaZentren Baden-Württemberg
Unter dem Dach der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH sind neun Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation mit individuellen Profilen zusammengeführt. Acht Standorte liegen in Baden-Württemberg, ein weiterer in Bayern. Die Geschäftsleitung hat ihren Sitz in Stuttgart.
Die Kliniken erbringen ein breites Spektrum an rehabilitativen und präventiven Dienstleistungen. Sie ergänzen sich gegenseitig, sodass wertvolle Synergieffekte entstehen. Vernetzte Strukturen und die fachliche Zusammenarbeit sichern eine optimale Betreuung der Patientinnen und Patienten.
www.rehazentren-bw.de

Kontakt:
Jörg Skupin, Referent Public Relations
RehaZentren der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg gGmbH
Wilhelmsplatz 11, 70182 Stuttgart
E-Mail: j.skupin@rehazentren-bw.de; Tel.: 0711 6994 639 20

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Noch Plätze frei: Fortbildung für Fachkräfte zu rechtlichen Grundlagen der beruflichen Rehabilitation und arbeitsmedizinischem Fachwissen im Kompaktseminar

Das Seminar behandelt zum einen die grundlegenden Rechtsvorschriften für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Die relevanten Sozialgesetzbücher und Besonderheiten der beruflichen Rehabilitation werden besprochen. Wichtige Begriffe wie die (Schwer-)Behinderung werden geklärt und Fälle aus der Arbeitspraxis diskutiert. Der zweite Teil des Seminars soll für die Menschen sensibilisieren, die möglicherweise Hilfen zur Teilhabe am Arbeitsleben benötigen. Ziel ist es, diese im Berufsalltag sicher zu identifizieren. Deshalb zeigt das Seminar auf, wie Informationen für die Entscheidungsfindung gewonnen werden können und unter welchen Voraussetzungen ein medizinisches/psychologisches Gutachten erforderlich ist. Außerdem werden häufig auftauchende Begriffe in Gutachten und die arbeitsmedizinischen Grundlagen des Mensch-Arbeits-Systems erläutert. Weiter werden Anforderungsprofile zu verschiedenen Berufen vorgestellt.

Zielgruppen: Fallmanagement in Jobcentern, Sozialdienst in Reha-Kliniken, Disability Management
Zeiten: 1. Tag 09:30 – 16:00 Uhr | 2. Tag 08:30 – 15:00 Uhr
Termine: 19.06. – 20.06.2018 im INN-tegrativ Berufsförderungswerk Weser-Ems in Bookholzberg

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