Freitag, September 25th, 2015

 

Aktiv-Tag NeuroRehabilitation im TTZ Oschatz

Oschatz – Am Samstag, den 31. Oktober veranstaltet das TagesTrainingsZentrum (TTZ) Oschatz der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH den ersten Aktiv-Tag NeuroRehabilitation als Informations- und Netzwerkveranstaltung rund um Themen der ambulanten Nachsorge für Menschen nach Schädel-Hirn-Verletzung. Von 10 bis 16 Uhr haben Besucher die Möglichkeit, auf den 3 Etagen des TTZ in der Lutherstraße 20 neben den hauseigenen Beratungs- und Trainingsangeboten auch die rehaspezifischen Leistungen verschiedener regionaler Partner aus den Bereichen Therapie, Hilfsmittelversorgung, Beruf und Selbsthilfe kennenzulernen.

Einen fachlichen Beitrag liefert die Neuropsychologin Antje Busch-Sandmann in einem Impulsvortrag zum Thema „Die Plastizität des Gehirns“ um 10:30 Uhr. Interessenten, Betroffene, Angehörige und Praxispartner erhalten damit einen Einblick in Störungsbilder und Therapiemöglichkeiten nach einer Hirnschädigung sowie Informationen zum Thema Fahreignung. Neben den vielseitigen Möglichkeiten zu Beratung, Information und fachlichem Austausch sorgen die zahlreichen Aktivangebote zum praktischen Ausprobieren für Spaß und Abwechslung. 

Ein langer Weg zurück ins Leben

So verschieden die Ursachen und Folgen einer Hirnverletzung sind, so komplex und vielschichtig ist auch das Netz an Versorgungsstrukturen und Hilfsangeboten in der Rehabilitation und Nachsorge der Betroffenen. Menschen, die aufgrund von Schlaganfall, Unfall mit Schädel-Hirn-Trauma, Hirnblutungen, Tumoroperation oder anderen neurologischen Erkrankungen aus ihrem gewohnten Leben gerissen werden, können heute dank hoch entwickelter akutmedizinischer Versorgungsmöglichkeiten gerettet werden. Oft sind lange Phasen klinischer Behandlung und stationärer Rehabilitation nötig, um eine gesundheitliche Stabilität zurückzugewinnen. Der erste Schritt zurück ins Leben ist gemacht. Doch oftmals ist der Weg zurück in einen selbständigen Alltag und Beruf noch lang. Die Folgen der Verletzung oder Erkrankung machen weiterführende Hilfen erforderlich. Hier beginnt die ambulante Nachsorge und Rehabilitation, um an die erreichten Erfolge stationärer Therapien anzuknüpfen, verbleibende Einschränkungen weiter zu behandeln, zu kompensieren und Hilfen im Umgang mit der veränderten Situation aufzuzeigen.

Über den Tellerrand schauen – Vernetzung schaffen

An diesem Prozess sind verschiedene Professionen und Dienstleister beteiligt: Logopädie, Physio- und Ergotherapie behandeln Funktionsstörungen, Neuropsychologen unterstützen bei der Krankheitsverarbeitung, Sanitätshäuser und Fachgeschäfte versorgen mit Hilfsmitteln, Beratungs- und Integrationsdienste geben Hilfe im Wiedereingliederungsprozess, vermitteln zwischen Betroffenen, Kostenträgern und Arbeitgebern und finden individuelle Lösungen, wo Anpassungen nötig sind. Schließlich tragen Selbsthilfenetzwerke dazu bei, mit der veränderten Lebenssituation umzugehen, Rat und Austausch bei anderen Betroffenen zu finden. Von der Vernetzung untereinander können alle profitieren. Der Blick über den eigenen Tellerrand ermöglicht einen wertvollen Erfahrungs- und Wissensaustausch, der im Einzelfall eine ganzheitliche Versorgung ermöglicht.

Unsere Partner

In diesem Sinne präsentieren sich am 31. Oktober folgende Partner im TTZ Oschatz: die Ergotherapie Danny Taube, die Logopädie Sophie Göllnitz, das Sanitätshaus Alippi Premium aus Oschatz, das Sehzentrum Fachgeschäft Dresden, das Neurologische Rehabilitationszentrum Leipzig Bennewitz, die Tagesklinik für Kognitive Neurologie der Universitätsklinik Leipzig, der Integrationsfachdienst (IFD) Sachsen aus Wurzen sowie die Selbsthilfegruppe für Erwachsene mit Sprachstörung in Riesa.

 

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NRW: 237 353 Patienten wurden 2014 in Reha-Einrichtungen behandelt

 

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2014 wurden in den 148 Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen 237 353 Patientinnen und Patienten stationär behandelt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich des 12. Deutschen Reha-Tages (26.September 2015) mitteilt, waren die 20 589 Betten in diesen Einrichtungen zu 87,6 Prozent ausgelastet. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Patienten belief sich auf vier Wochen (27,8 Tage).

2014 gab es in Nordrhein-Westfalen zwei Reha-Einrichtungen weniger als ein Jahr zuvor. Die Gesamtzahl der Patienten war im Jahr 2014 um 6 149 Personen

(+2,7 Prozent) höher als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Betten stieg um 0,3 Prozent auf 20 589.

Die Reha-Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen beschäftigten Ende 2014 insgesamt 1 384 Ärztinnen und Ärzte, das waren 200 (+16,9 Prozent) mehr als im Jahr 2000. Die Zahl des Pflegepersonals stieg im selben Zeitraum um ein Fünftel auf 4 878 Pflegekräfte. Der Frauenanteil beim ärztlich tätigen Personal erhöhte sich 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozentpunkte auf 49 Prozent. Beim nichtärztlichen Personal (überwiegend Pflegepersonal und medizinisch- technischer Dienst) belief sich der Anteil der weiblichen Beschäftigten auf 78,2 Prozent. (IT.NRW)

(248 / 15) Düsseldorf, den 25. September 2015

Ergebnisse für die Regierungsbezirke NRWs finden Sie im Internet unter:

http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2015/pdf/248_15.pdf

 

Anfragen an die Pressestelle von IT.NRW unter:

 

Telefon 0211 9449-2521

 

Telefax 0211 9449-8518

 

E-Mail mailto:pressestelle@it.nrw.de

 

 

 

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VdK sieht weiterhin Nachbesserungsbedarf bei der häuslichen Pflege

25.9.2015

vdk_ulrike_mascher_2057D1223389310_passt„Das neue Pflegestärkungsgesetz ist ein wichtiger Schritt für eine große Pflegereform. Nach 20 Jahren werden Menschen mit Demenz in der Pflegeversicherung endlich gleichgestellt“, so Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, anlässlich der heutigen Beratung im Bundestag. Mit der Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs wird eine zentrale Forderung des Sozialverbands VdK erfüllt. „Das war längst überfällig“, erklärt Mascher.

Trotzdem sieht der Sozialverband VdK noch Nachbesserungsbedarf. Gut sei, dass jeder, der heute pflegebedürftig ist, mindestens dieselben Leistungen wie bisher erhalten wird. Der VdK vermisst jedoch einen ausdrücklich unbefristeten Bestandsschutz. Eine wesentliche VdK-Forderung bleibt ebenfalls unerfüllt: die bessere Anerkennung pflegender Angehöriger. Zwar wurde die rentenrechtliche Bewertung für häusliche Pflege im Gesetz etwas verbessert, sie ist aber noch weit von einer notwendigen Gleichstellung mit Kindererziehungszeiten entfernt. „Pflegende Angehörige sind Leistungsträger dieser Gesellschaft. Wer sich als Berufstätiger entscheidet, einen Angehörigen zu pflegen, sollte keine Angst haben müssen, später deshalb in Altersarmut zu geraten“, erklärt die VdK-Präsidentin. Besorgniserregend seien in diesem Zusammenhang auch die aktuellen Zahlen des DAK-Pflegereports, die deutlich machen, dass pflegende Angehörige physisch und psychisch an ihre Grenzen gehen. „Wir müssen verhindern, dass pflegende Angehörige als Folge von Dauerbelastung und Überforderung selbst zum Pflegefall werden“, so Mascher

Auch sei es ein erheblicher Nachteil, dass die Dynamisierung der Pflegeleistungen um drei Jahre verschoben wird. „Um der weiteren Entwertung des Pflegegelds vorzubeugen, muss die Anpassung an das Preis- und Einkommensniveau sofort kommen“, fordert die VdK-Präsidentin.

Einen möglichst hohen Grad an Selbstständigkeit für Pflegebedürftige zu bewahren oder zurückzugewinnen und damit eine möglichst lange Versorgung zu Hause zu ermöglichen, soll ein zentrales Ziel des neuen Gesetzes sein. Mascher: „Wir hoffen, dass dies von den pflege- und gesundheitspolitischen Akteuren tatsächlich realisiert wird und die im Gesetz vorgesehenen Leistungen tatsächlich bei den Betroffenen ankommen. Bisher jedenfalls wurden beispielsweise viel zu wenig Anträge auf geriatrische Rehabilitationen genehmigt.“

Außerdem verlangt der VdK ein Mitspracherecht im künftigen Ausschuss zur Qualitätsberichterstattung in der Pflege. „Der VdK mit seinen über 1,7 Millionen Mitgliedern ist eine starke Lobby für Pflegebedürftige und deren Angehörige. Er sollte beim Thema Qualität in der Pflege auch mitbestimmen dürfen“, betont Mascher.

verantwortlich: Cornelia Jurrmann, Telefon: 030 / 92 10 580-401

Sozialverband VdK Deutschland
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Cornelia Jurrmann (verantwortlich)
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Klaus Hoffmann, ehemaliger Präsident der BfA, verstorben

Berlin. Am 23. September 2015 verstarb im Alter von 89 Jahren Klaus Hoffmann, viele Jahre Präsident der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) in Berlin.

Geboren am 13. April 1926 in Essen, begann Hoffmann nach Schule, Kriegsdienst, Kriegsgefangenschaft und Studium der Rechtswissenschaften in Mainz seinen Berufsweg 1954 bei der Ruhrknappschaft Bochum. Diese berief ihn 1961 in ihre Geschäftsführung. Ende 1968 wurde er zum Mitglied der Geschäftsführung der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) in Berlin gewählt. Er war dort mit der Führung der Bereiche Finanzen und Rehabilitation betraut. Von 1973 bis 1988 war Hoffmann Präsident der BfA. Zu seinem Ausscheiden 1988 wurde ihm das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Hoffmann hat der Rehabilitation der Rentenversicherung einen hohen Stellenwert eingeräumt. In den zwei Jahrzehnten seiner Geschäftsführertätigkeit bei der BfA wurden die Strukturen für die Rehabilitation und die medizinischen Behandlungsstandards deutlich ausgebaut. Die Einführung der Anschlussrehabilitation (AHB) wurde maßgebend von ihm initiiert. Damit hat Hoffmann die Rehabilitation der Rentenversicherung maßgeblich weiterentwickelt. Auf seine Initiative hin ist der Finanzausgleich zwischen den einzelnen Rentenversicherungszweigen neu geregelt worden. Die Rentenreformen der 1970er und 1980er Jahre hat er maßgebend begleitet und den Prozess der langfristigen Konsolidierung der Rentenversicherung mit angestoßen.

Pressekontakt:

Dr. Dirk von der Heide
Tel.: 030 865-89178
Fax:  030 865-27379
Mail: pressestelle@drv-bund.de

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6. Leipziger Wochen der Seelischen Gesundheit – wir machen mit!

Bereits zum sechsten Mal organisiert das Leipziger Bündnis gegen Depressionen die „Leipziger Wochen der Seelischen Gesundheit“. Vom 25. September bis zum 10. Oktober 2015 können Besucher unter der Maxime “Informieren – Austauschen – Mitmachen” an Diskussionsrunden und Vorträgen teilnehmen sowie in Schnupperkursen und Workshops aktiv werden. MeineGesundheitskurse.de ist mit eigenen Angeboten vor Ort.

„In diesem Jahr kooperieren wir mit 44 Vereinen, Zentren und anderen Einrichtungen aus dem Bereich der Seelischen Gesundheit. Im Rahmen der Veranstaltungswochen organisieren sie insgesamt 99 Termine in Eigenregie“, erklärt Nicole Koburger, Koordinatorin des Gesamtprogramms. Das Leipziger Bündnis sehe sich dabei als Plattform, um die vielen Angebote in der Stadt etwas bekannter zu machen. „Wir zeigen Möglichkeiten auf, wie Interessierte selbst etwas für sich tun können. Dabei richten wir uns an diejenigen, die gesund bleiben wollen, wenn sie noch nicht von einer psychischen Erkrankung betroffen sind, aber auch an diejenigen, die im Fall einer Erkrankung einen Überblick über Hilfsmöglichkeiten und Anlaufstellen benötigen.“

Besucher der Veranstaltungen können sich nicht nur informieren und mit Akteuren oder Betroffenen in Dialog treten. „Zusammen mit den Anbietern haben wir außerdem eine breite Palette an Mitmach-Angeboten aufgestellt. In Schnupperkursen wird gezeigt, was Interessierte in den Gesundheitskursen erwartet: beispielsweise beim Yoga, beim Walken oder bei der Fuß- oder Wassergymnastik“, erklärt Koburger weiter.

Das Team von MeineGesundheitskurse.de ist zur Auftaktveranstaltung am 25. September 2015 in der Volkshochschule Leipzig mit einem Stand vertreten. Es informiert Besucher nicht nur über die Leistungen der eigenen Internetseite, sondern auch zu allgemeinengültigen Themen, wie der Vielfalt an Kursen, dem Kassenzuschuss oder Angebots-Vergleichen. Darüber hinaus hält ein Vortrag am 6. Oktober im „Im Einklang“ diese und weitere Informationen zu Präventionskursen bereit.

MeineGesundheitskurse.de startete am 15. Februar 2015. In Leipzig haben sich mittlerweile 20 Anbieter auf dem Portal registriert. Sie stellen derzeit 65 Kurse mit 81 Terminen zu den Themen Bewegung, Entspannung, gesunde Ernährung sowie Suchtmittelkonsum bereit. Die Internetseite richtet sich an Arbeitnehmer, junge Familien und alle anderen, denen ein gesundes Leben am Herzen liegt.

Paolo Schubert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
paolo.schubert@meinegesundheitskurse.de

Termine von MeineGesundheitskurse.de:
Auftaktveranstaltung zu den 6. Leipziger Wochen der Seelischen Gesundheit
25. September 2015, 17.30 Uhr,
Volkshochschule Leipzig, Löhrstraße 3-7, 04105 Leipzig

Die Vielfalt an (krankenkassengestützten) Gesundheitskursen – ein Überblick (Vortrag)
6. Oktober, 18 Uhr
„Im Einklang“, Ritterstraße 23, 04109 Leipzig

Hinweise zum Gesamtprogramm:
http://aktionswoche.seelischegesundheit.net/leipzig

Weitere Informationen:
Maik Jedro, Geschäftsführer
Smiling Bird UG (haftungsbeschränkt)
Gletschersteinstr. 43
D-04299 Leipzig
Telefon: 0341 219 46 43
E-Mail: maik.jedro@meinegesundheitskurse.de
http://www.meinegesundheitskurse.de

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