Mittwoch, Juni 17th, 2015

 

Zweite Chance fürs Berufsleben – Kursbeginn im BFW Leipzig

Begrüßung der 140 neuen Teilnehmer zur beruflichen Rehabilitation im BFW Leipzig
Begrüßung der 140 neuen Teilnehmer zur beruflichen Rehabilitation im BFW Leipzig

© A. Müller, BFW Leipzig

Der 16. Juni 2015 stand im Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) ganz im Zeichen der Kurseröffnung zum zweiten Halbjahr in der beruflichen Rehabilitation. Gut 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden durch Dr. Eveline Uhlig zu ihrem Start der Umschulungen begrüßt.

„Wir haben immer im Blickfeld, dass sie sich mit einer gesundheitlichen Einschränkungen auf den Weg gemacht haben, um einen neuen Weg in Arbeit zu finden“, betonte Dr. Eveline Uhlig, Leiterin Qualifizierung, in ihrer Eröffnungsrede an die Rehabilitanden. „Darauf ist das gesamte System der beruflichen Rehabilitation aufgebaut. Unser Ziel ist es, Sie so gut zu qualifizieren, dass sie als begehrte Fachkräfte in den ersten Arbeitsmarkt wieder vermittelt werden können.“

Wie gut die Umschulung im Einzelnen sei, bewiesen die Vermittlungszahlen des aktuellen Absolventenjahrgangs. Noch bevor alle Prüfungen bei den Kammern abgeschlossen seien, hätten bereits gut 50 Prozent aller Absolventen einen unterschriebenen Arbeitsvertrag. Weitere hätten Optionen auf eine Einstellung. „Besonders erfreulich ist die Tatsache“, so Dr. Eveline Uhlig weiter, „dass sich sehr viele Unternehmen schon während der betrieblichen Lernphase für die Einstellung eines Teilnehmers entscheiden.“ Dies beweise, dass man im BFW Leipzig ein hohes Niveau der Qualifizierungen erreicht habe und der Fachkräftesituation in der Region entsprechend begegne. So haben allein acht Qualitätsfachleute einen Arbeitsplatz in der wachsenden sächsischen Automobilindustrie gefunden. Sechs der neun Steuerfachangestellten fanden ihre neue berufliche Zukunft in Leipziger und Hallenser Steuerkanzleien. Und schließlich konnte auf die Fachkräftenachfrage bei den Kosmetikerinnen mit der Vermittlung von allen 6 Absolventinnen reagiert werden.

Mit diesen beispielhaften Zahlen machte Dr. Eveline Uhlig den Rehabilitanden Mut, dass sich die Anstrengungen in den kommenden zwei Jahren lohnen würden. „Jede Umschulung, die im BFW Leipzig durchgeführt wird, entspricht den Berufen in der Erstausbildung“, betonte die Leiterin Qualifizierung. Das schließe zusätzlichen Förderleistungen sowie die vielen Zusatzqualifizierungen, wie SAP, Cisco oder verschiedene Zertifikate für die Messtechniker genauso ein, wie den Abschluss vor den zuständigen Kammern. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bedeute dies, „ein hohes Maß an Verantwortung zu übernehmen, um solides Fachwissen zu erwerben, Stärken auszubauen und die Unterstützungsangebote des BFW Leipzig zu nutzen“, schloss Dr. Eveline Uhlig.

Die überwiegende Zahl der Rehabilitanden wechselte nahtlos aus den Vorbereitungskursen in die Qualifizierungen. In diesen Reha-Vorbereitungslehrgängen werden grundlegende Voraussetzungen für die Qualifizierung reaktiviert, gefestigt, weiterentwickelt und transferiert. So bereite man die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gezielt auf die bevorstehende Umschulung vor. Dadurch fallen ihnen der Einstieg und das Lernen in der 24monatigen Qualifizierungszeit leichter.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

BFW Leipzig

Seit mehr als 20 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet der beruflichen Rehabilitation tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück in ein erfülltes Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Chemnitz, Döbeln, Plauen und Zwickau zur Verfügung. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig
gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Tel.: 0341 | 9175120
Fax: 0341 | 917563120
E-Mail: presse@bfw-leipzig.de
Internet: http://www.bfw-leipzig.de/presse

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Anhaltend großes Interesse an ZERCUR GERIATRIE

Pressemitteilung 06-2015 (17.06.2015)

Über 5.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Kursen des Bundesverbands Geriatrie / Angesichts demografischer Entwicklung wachsende Nachfrage nach Fortbildungsangeboten im Bereich der Altersmedizin

Mit über 5.300 Absolventinnen und Absolventen hat sich das Programm ZERCUR des Bundesverbands Geriatrie e.V. zu einem der zentralen Fortbildungsangebote im Bereich der Altersmedizin entwickelt. „Damit leisten der Bundesverband und die von ihm zertifizierten Anbieter der Kurse einen wesentlichen Anteil zur Qualitätssicherung in der Altersmedizin“, so Anke Wittrich, stellvertretende Geschäftsführerin des Verbands, bei der Vorstellung der Ergebnisse des Programms in Berlin. „Das anhaltend hohe Interesse an dem 2005 etablierten ZERCUR GERIATRIE zeigt den hohen Standard sowie die Praxistauglichkeit dieses Programms ebenso wie den Bedarf an fachgerechter Fortbildung auf dem Gebiet der Altersmedizin.“ Die Verbandsvertreterin verwies in diesem Zusammenhang auf Prognosen, wonach angesichts der demografischen Entwicklung die  Nachfrage nach fachgerechter geriatrischer Versorgung weiter stark wachsen wird.

Der ZERCUR GERIATRIE – Basislehrgang ist eine vom Bundesverband Geriatrie entwickelte Fortbildung für alle Mitglieder des therapeutischen Teams. Im Rahmen dieses Lehrgangs werden von Praktikern aus der Geriatrie die wichtigsten Themen aus dem Bereich der Geriatrie und ihre Zusammenhänge bzw. Umsetzung im therapeutischen Team in kompakter Form vermittelt. Der Bezug zur Praxis wird dabei noch durch einen separaten

Hospitationstag unterstrichen. Durch den modularen Aufbau konnte die von den Einrichtungen gewünschte Flexibilität der Fortbildung umgesetzt werden. Der Lehrgang wird vom Bundesverband zertifiziert, d. h. die Durchführung vor Ort muss den bundesweiten Vorgaben sowohl inhaltlich, organisatorisch und insbesondere qualitativ entsprechen. Dazu wird die konkrete Umsetzung des vorgegebenen Ausbildungsplans kontrolliert. Zudem muss die Qualifikation der jeweils eingesetzten Dozenten nachgewiesen werden.

Nähere Informationen zum ZERCUR GERIATRIE Basiskurs sowie zu dem darauf aufbauenden Programm ZERCUR GERIATRIE Fachweiterbildung Pflege finden sich auf der Webseite des Bundesverbands Geriatrie e.V.

Bundesverband Geriatrie e.V.
Vorstandsvorsitzender: Dipl.-Kfm. Ansgar Veer
Geschäftsführer: RA Dirk van den Heuvel
Reinickendorfer Straße 61
13347 Berlin
Tel.: 030 / 339 88 76 – 10
Fax: 030 / 339 88 76 – 20
E-Mail: geschaeftsstelle@bv-geriatrie.de
http://www.bv-geriatrie.de

Der Bundesverband Geriatrie ist ein Verband von Klinikträgern die rund 320 geriatrische Kliniken bzw. Einrichtungen betreiben und über ca. 22.000 Betten/Rehaplätze verfügen. So sind unter anderem fast alle größeren Klinikverbünde und -Konzerne mit ihren geriatrischen Einrichtungen Mitglieder des Bundesverbandes.

Geriatrie, oder auch Altersmedizin, befasst sich mit den speziellen Erkrankungen oder Unfallfolgen älterer Menschen. Das Besondere an dieser Patientengruppe ist, dass ältere Menschen zumeist mehrfach krank (multimorbid) sind. Die geriatrischen Kliniken bieten, hierauf abgestimmt, multidimensionale geriatrische Therapien. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der sich auf psychische, funktionelle, soziale und ökonomische Belange erstreckt. Ziel ist es, die Selbstständigkeit der älteren Menschen zu erhalten, bzw. soweit wie möglich wieder herzustellen.

Neben der Interessenwahrnehmung als politischer Verband sieht der Bundesverband Geriatrie e.V. seine besondere Aufgabe in der Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der Versorgung.

Dazu wurde frühzeitig ein Daten- und Vergleichssystem mit Namen GEMIDAS aufgebaut und zu Gemidas Pro weiterentwickelt sowie die Erfahrungen für die Entwicklung eines eigenen Qualitätssiegels Geriatrie, welches von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle vergeben wird, genutzt. Finanziell trägt sich der Verband über die Beiträge seiner Mitglieder. Der Bundesverband ist daher auch aus finanzieller Sicht eine unabhängige Organisation.

Uwe Sattler_________________
-Pressereferent –
Bundesverband Geriatrie e.V.
Reinickendorfer Str. 61
13347 Berlin
Tel.:      030 / 339 88 76 13
Fax:      030 / 339 88 76 20
Email:    uweh.sattler@bv-geriatrie.de
Internet: www.bv-geriatrie.de

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Präventionsgesetz: psychische Gesundheit erhält mehr Gewicht

Pressemitteilung Nr. 24 | 17.06.2015
Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)

Morgen stimmt der Bundestag über den von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention (Präventionsgesetz) ab. Dazu erklärt DGPPN-Präsidentin Dr. Iris Hauth: „Mit dem Präventionsgesetz will die Bundesregierung die Krankheitslast in Deutschland verringern. Ziel ist es, Krankheiten zu vermeiden, bevor diese überhaupt entstehen. Dass dabei auch explizit Kernbereiche der psychischen Gesundheit im Vordergrund stehen, ist nur folgerichtig. Denn psychische Erkrankungen gehören schon heute bundesweit zu den schwerwiegendsten Gesundheitsproblemen. Die definierten Gesundheitsziele unterstreichen nun insbesondere den wichtigen Stellenwert der Depressions-, Demenz- und Suchtprävention. Dies zeigt, dass sich die Bundesregierung der enormen Bedeutung psychischer Erkrankungen für die Menschen, die Gesellschaft und die Gesundheitsversorgung bewusst ist.
Die im Präventionsgesetz vorgesehene ärztliche Gesundheitsuntersuchung eröffnet erstmals den Weg zur gezielten Früherkennung und -behandlung psychischer Erkrankungen: Um Betroffene in Frühstadien untersuchen, beraten und behandeln zu können, ist aus Sicht der DGPPN jedoch ein Ausbau der gemeindenahen Versorgungsstrukturen dringend notwendig. Gleichzeitig gilt es, Präventiv- und Früherkennungszentren als niederschwelliges und vorwiegend ambulant konzipiertes Angebot für psychische Erkrankungen zu etablieren. Der Einbezug von uns Fachärztinnen und Fachärzten ist dabei unverzichtbar.
Zu Recht sieht das Präventionsgesetz vor, diese Gesundheitsziele im Rahmen einer nationalen Präventionsstrategie umzusetzen. Die nationale Präventionskonferenz wird dabei durch ein Präventionsforum beraten. Aufgrund der gesellschaftlichen Relevanz psychischer Erkrankungen gilt es bei der Besetzung dieses Forums, die psychiatrisch-psychotherapeutische Expertise unbedingt zu berücksichtigen und die wissenschaftlichen Fachgesellschaften einzubinden. Die DGPPN bietet hier der mit der Durchführung des Forums beauftragten Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e. V. ihre fachliche Unterstützung an.“

Kontakt
DGPPN-Pressestelle
Reinhardtstraße 27 B
10117 Berlin
Tel.: 030.2404 772-11
E-Mail: pressestelle[at]dgppn.de

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