Mittwoch, Mai 20th, 2015

 

MEDIAN und RHM bieten gemeinsame Ausbildung zum Physiotherapeuten

Erstmalig besteht ab Oktober 2015 die Möglichkeit, bei MEDIAN und RHM Kliniken eine Ausbildung zum Physiotherapeuten m/w zu starten. Das Unternehmen bietet den Bewerbern eine kostenfreie und abwechslungsreiche Ausbildung innerhalb des Unternehmensverbundes an. In Zusammenarbeit mit dem Medizinischen Ausbildungszentrum Moseltal (MAZ) in Bernkastel-Kues werden die Auszubildenden optimal auf zukünftige Anforderungen der Berufswelt vorbereitet.

Die Ausbildung
Die Ausbildung beginnt jeweils im Oktober und dauert drei Jahre. Sie ist bundesweit einheitlich geregelt. Rechtlichen Grundlagen sind das Masseur- und Physiotherapeutengesetz (MPhG) sowie die Ausbildungs- und Prüfungsordnung (PhysTh-AprV) . Die erfolgreich bestandenen Abschlussprüfungen berechtigen zur Führung der staatlich anerkannten Berufsbezeichnung „Physiotherapeutin/Physiotherapeut“.

Der Unterricht
Der theoretische sowie fachpraktische Unterricht erfolgt innerhalb des ersten Lehrjahres im Medizinischen Ausbildungszentrum Moseltal (MAZ) in Bernkastel-Kues. Innerhalb dieser Zeit werden solide fachliche Grundlagen vermittelt. In Bernkastel-Kues stehen unkomplizierte Unterbringungs- und Verpflegungsmöglichkeiten zur Verfügung (z.B. im dortigen MEDIAN Reha-Zentrum oder Wohnheim). Der praktische Einsatz am Patienten beginnt am Anfang des zweiten Lehrjahres und unterteilt sich in fünf Blöcke von jeweils mindestens achtwöchiger Dauer in den Bereichen: Orthopädie, Unfallchirurgie, Innere Medizin, Neurologie sowie Pädiatrie/Gynäkologie/Psychiatrie. Die Praktikumsblöcke erfolgen im Wechsel mit Unterrichtsphasen im Medizinischen Ausbildungszentrum Moseltal. Von den insgesamt 4.500 Unterrichtsstunden entfallen 2.900 auf den theoretischen und fachpraktischen Unterricht sowie 1.600 auf die praktische Ausbildung am Patienten.

Ausbildungskosten
Das monatliche Schulgeld wird von den beteiligten Einrichtungen übernommen. Weitere Kosten entstehen durch die Anschaffung von Lehr- und Lernmitteln sowie Prüfungsgebühren. Die Ausbildung ist zudem förderungswürdig nach § 2 des Berufsbildungsförderungsgesetztes (BAföG).

Perspektiven
Nach erfolgreich absolvierter Ausbildung erhalten die Auszubildenden ein Übernahmeangebot ihrer gewählten Einrichtung. Dadurch ist der direkte Einstieg in das Berufsleben gewährleistet.
Diese Kliniken beteiligen sich an dem neuen Projekt:

Einrichtung (Ort / mögliche Plätze)
MEDIAN Klinik am Burggraben (Bad Salzuflen / 4)
MEDIAN Klinik Grünheide (Grünheide / 3)
MEDIAN Klinik Berlin-Mitte (Berlin / 2)
MEDIAN Klinik am Südpark (Bad Nauheim / 1)
MEDIAN Kaiserberg-Klinik (Bad Nauheim / 1)
Buchberg-Klinik (Bad Tölz / 1)
MEDIAN Reha-Zentrum Bernkastel-Kues (Bernkastel-Kues / 1)
MEDIAN Klinik Berlin-Kladow (Berlin / 4)

Für weitere Informationen zum Thema steht Ihnen Konstantin Brack, konstantin.brack@median-kliniken.de gerne zur Verfügung. Details finden Sie auch auf der Homepage der MEDIAN Kliniken www.median-kliniken.de in der Rubrik Karriere. Mehr zum Medizinischen Ausbildungszentrum Moseltal finden Sie hier: http://www.medizinische-ausbildung.de/

Kontakt:

MEDIAN Kliniken
Abt. Marketing & PR
Uta Reichhold
Bismarckstr. 105
10625 Berlin
Tel.: 030 530055-165
E-Mail: uta.reichhold@median-kliniken.de

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„Aktionstag gegen den Schmerz“ am 2. Juni 2015

Pressemitteilung

Aktionstag Schmerz„Aktionstag gegen den Schmerz“ am 2. Juni 2015:

Veranstaltungen an über 500 Standorten in Deutschland und kostenlose Patienten-Hotline (0800-18 18 120)

Schmerz-Präsident Prof. Dr. Schäfer: „Alle Menschen haben das Recht auf eine angemessene Schmerzbehandlung.“

 

Berlin, 20. Mai 2015. Mit dem bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“ am 2. Juni 2015 machen die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. und Partnerorganisationen auf die lückenhafte Versorgung von vielen Millionen Menschen aufmerksam, die an chronischen Schmerzen leiden. In über 500 Praxen, Kliniken, aber auch in vielen Apotheken und Pflegeeinrichtungen finden Aktionen, Infotage und Vorträge statt. Als Extra-Service stehen über mehrere Dutzend Schmerztherapeutinnen und Schmerztherapeuten den Patienten von 9:00 bis 18:00 Uhr in der kostenlosen Telefon-Hotline 0800-18 18 120 am 2. Juni 2015 Rede und Antwort.

 

Erstmalig in diesem Jahr machen auch Pflege-Schmerzexperten am Aktionstag mit. Als Extraservice für Pflegefachkräfte hat die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. gemeinsam mit den Pflegeverbänden ein Expertentelefon „Schmerz & Pflege“ für den 2. Juni eingerichtet: Pflegefachkräfte geben dann Tipps an ihre Fach-Kolleginnen und -Kollegen, beispielsweise zu Fragen der spezialisierten Ausbildung oder aber Expertenstandards in der Pflege älterer Schmerzpatienten. „Ich danke dem Deutschen Pflegerat und dem Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe, dass diese in diesem Jahr beim Aktionstag mitmachen“, so Prof. Dr. Michael Schäfer. „Diese Kooperation werden wir ausbauen!“

 

„Gleichzeitig freuen wir uns, dass die bereits im letzten Jahr gestartete Zusammenarbeit mit den Apothekerverbänden in diesem Jahr gestärkt werden konnte“, so Prof. Schäfer. In 2015 beteiligen sich über 250 Apotheken bundesweit am Aktionstag, im letzten Jahr waren es rund zweidutzend. „Wenngleich Medikamente nicht immer die einzige Lösung sind, sondern es gerade bei chronischen Schmerzen einer interdisziplinären Therapie bedarf, ist klar, dass die Volkskrankheit Schmerz nur berufs- und fachübergreifend bearbeitet werden kann“, so Schmerz-Präsident Prof. Michael Schäfer.

 

An die Adresse der Politik fordert der Schmerz-Präsident, dass das Thema „Schmerz“ TOP-Thema auch der Gesundheitspolitik des Bundes und der Länder wird. Diesbezügliche Details erörtert die Deutsche Schmerzgesellschaft regelmäßig im Nationalen Schmerzforum,  das zentrale Akteure jährlich zusammenführt (vgl. www.nationales-schmerzforum.de ).

 

Die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V., mit über 3.300 Mitgliedern die größte wissenschaftliche Schmerzgesellschaft Europas, ruft seit 2012 immer am ersten Dienstag im Juni in Kooperation mit  weiteren Schmerzorganisationen und Partnern den „Aktionstag gegen den Schmerz“ aus.

 

 

 

Ansprechpartner für die Presse: Thomas Isenberg, Geschäftsführer der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V.

presse@dgss.org , www.dgss.org sowie Telefon: 030-39409689-1, Fax: 030-39409689-9

Deutsche Schmerzgesellschaft e.V., Bundesgeschäftsstelle, Alt-Moabit 101b, 10559 Berlin

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Herausforderung für fachgerechte geriatrische Versorgung

 

Pressemitteilung 05-2015 (20.05.2015)

 

Neue Analyse zur Bevölkerungsentwicklung bestätigt demografischen Wandel / Bundesverband Geriatrie: Gesundheitspolitischer Rahmen muss an Veränderungen angepasst werden

 

Vor dem Hintergrund neuer Studien zur Bevölkerungsentwicklung hat der Bundesverband Geriatrie e.V. auf einen deutlich zunehmenden Bedarf an fachgerechter geriatrischer Versorgung verwiesen. „Die jetzt vorgelegte Analyse des Statistischen Bundesamtes prognostiziert ein starkes Wachstum in der Bevölkerungsgruppe über 65 Jahre sowie der hochbetagten Menschen“, so Ansgar Veer, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands. „Damit steigen auch die quantitativen und qualitativen Anforderungen an eine fachgerechte gesundheitliche Versorgung älterer Patienten.“ Ansgar Veer ergänzte, dass bereits seit Jahren eine stetige Zunahme der Patientenzahlen in den Mitgliedseinrichtungen des Verbands zu verzeichnen sei.

 

Laut der Bevölkerungsvorausberechnung für Deutschland bis 2060 wird die Zahl der Menschen im Alter ab 65 Jahren in 45 Jahren 22 bis 23 Millionen betragen. Während derzeit jede fünfte Person dieser Altersgruppe angehört (2013: 21%) wird es 2060 jeder dritte sein (2060: etwa 33%). Die demografische Alterung schlage sich besonders deutlich in den Zahlen der Hochbetagten nieder. Während 2013 4,4 Millionen 80-Jährige und Ältere in Deutschland lebten, werde ihre Anzahl 2060 mit insgesamt 9 Millionen etwa doppelt so hoch sein wie heute. Der Anteil der Hochaltrigen an der Gesamtbevölkerung wird in diesem Zeitraum von 5% auf etwa 13% zunehmen.

 

„Angesichts der neuen Zahlen ist insbesondere der Gesetzgeber gefordert, diese Entwicklung in den derzeit ausgearbeiteten und diskutierten politischen Vorhaben ebenso zu berücksichtigen wie bei der Umsetzung aktuellen Gesetzesvorhaben wie z. B. der Krankenhausreform“, betonte Dirk van den Heuvel, Geschäftsführer des Bundesverbands Geriatrie. Dabei sei fachgerechte geriatrische Versorgung nicht nur ein gesundheitlicher, sondern zugleich ein wesentlicher Faktor zur Entlastung der Haushalte. „So geht unter anderen die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung von einer Verdoppelung der Pflegekosten für ältere Menschen bis 2050 aus. Auf diese Entwicklung müssen Politik und Kostenträger reagieren“, bekräftigte Dirk van den Heuvel. Gerade bei der Verhinderung einer Pflegebedürftigkeit spiele eine qualitativ hochwertige  Altersmedizin eine wichtige Rolle. „Wir haben als Verband mit unseren wissenschaftlichen Analysen wiederholt belegt, dass die Kostenentwicklung im Pflegereich durch eine gute fachspezifische Versorgung hochbetagter Patienten wirksam gedämpft werden kann. Dies erfordert jedoch einen konsequenten Ausbau der geriatrischen Versorgungslandschaft und insbesondere eine schnelle Lösung der aktuellen Finanzierungsprobleme der geriatrischen Rehabilitation.“

 

 

Bundesverband Geriatrie e.V.

Vorstandsvorsitzender: Dipl.-Kfm. Ansgar Veer

Geschäftsführer: RA Dirk van den Heuvel

Reinickendorfer Straße 61

13347 Berlin

Tel.: 030 / 339 88 76 – 10

Fax: 030 / 339 88 76 – 20

E-Mail: geschaeftsstelle@bv-geriatrie.de

http://www.bv-geriatrie.de

 

 

Der Bundesverband Geriatrie ist ein Verband von Klinikträgern die rund 320 geriatrische Kliniken bzw. Einrichtungen betreiben und über ca. 22.000 Betten/Rehaplätze verfügen. So sind unter anderem fast alle größeren Klinikverbünde und -Konzerne mit ihren geriatrischen Einrichtungen Mitglieder des Bundesverbandes.

Geriatrie, oder auch Altersmedizin, befasst sich mit den speziellen Erkrankungen oder Unfallfolgen älterer Menschen. Das Besondere an dieser Patientengruppe ist, dass ältere Menschen zumeist mehrfach krank (multimorbid) sind. Die geriatrischen Kliniken bieten, hierauf abgestimmt, multidimensionale geriatrische Therapien. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der sich auf psychische, funktionelle, soziale und ökonomische Belange erstreckt. Ziel ist es, die Selbstständigkeit der älteren Menschen zu erhalten, bzw. soweit wie möglich wieder herzustellen.

Neben der Interessenwahrnehmung als politischer Verband sieht der Bundesverband Geriatrie e.V. seine besondere Aufgabe in der Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der Versorgung.

Dazu wurde frühzeitig ein Daten- und Vergleichssystem mit Namen GEMIDAS aufgebaut und zu Gemidas Pro weiterentwickelt sowie die Erfahrungen für die Entwicklung eines eigenen Qualitätssiegels Geriatrie, welches von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle vergeben wird, genutzt. Finanziell trägt sich der Verband über die Beiträge seiner Mitglieder. Der Bundesverband ist daher auch aus finanzieller Sicht eine unabhängige Organisation.

 

Uwe Sattler_________________
-Pressereferent –
Bundesverband Geriatrie e.V.
Reinickendorfer Str. 61
13347 Berlin
Tel.:      030 / 339 88 76 13
Fax:      030 / 339 88 76 20
Email:    uweh.sattler@bv-geriatrie.de
Internet: www.bv-geriatrie.de

 

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