Mittwoch, Mai 6th, 2015

 

Endspurt für den RheumaPreis 2015 – Jetzt noch bewerben!

rheumapreisWiesbaden.  Die Initiative RheumaPreis zeichnet wieder Arbeitnehmer und ihre Arbeitgeber aus, die gemeinsam Lösungen für den Umgang mit rheumatischen Erkrankungen im Berufsleben gefunden haben. Noch bis zum 30. Juni können Bewerbungen eingereicht werden. Neben Angestellten mit Rheuma und ihren Arbeitgebern sind auch Selbstständige, Auszubildende und Studenten zur Bewerbung eingeladen. Die Preisträger erhalten ein Preisgeld von 3.000 Euro, ihre Arbeitgeber werden mit einer Auszeichnung für besonderes Engagement für Arbeitnehmer mit Rheuma geehrt. Bewerbungsunterlagen sind unter www.rheumapreis.de erhältlich. Die Preisträger werden von einer unabhängigen Jury ausgewählt und am Welt-Rheumatag am 12. Oktober auf einer feierlichen Preisverleihung in Berlin bekannt gegeben. Schirmherr des RheumaPreises ist in diesem Jahr Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe.

Ziel: Arbeitnehmern und Arbeitgebern Mut machen

Anderen Mut zum Nachahmen zu machen – das ist das Ziel der Initiative RheumaPreis. Insgesamt 13 Organisationen engagieren sich bei dieser Initiative für bessere berufliche Chancen von Menschen mit Rheuma. “Arbeitnehmern mit Rheuma möchten wir Mut machen, sich den Herausforderungen der Arbeitswelt zu stellen. Und den Arbeitgebern möchten wir zeigen, welchen großen Gewinn die Beschäftigung von engagierten Menschen mit Rheuma für ihr Unternehmen mit sich bringen kann”, so Ludwig Hammel von der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew e.V., die zu den Mitglieds-Organisationen zählt. Laut Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) ist der Fachkräftemangel inzwischen das größte Zukunftsproblem für die Wirtschaft*. “Unternehmen werden in Zukunft nicht mehr darum herumkommen, kreative individuelle Lösungen zu entwickeln, um chronisch erkrankte Menschen mit ihrem wertvollen Know-how im Unternehmen zu halten”, sagt Alexander Würfel, Geschäftsführer des BioPharma-Unternehmens AbbVie, das als Partner der Initiative RheumaPreis das Preisgeld sponsert. “Ihnen möchten wir mit dem RheumaPreis Inspiration zu Veränderungen vermitteln, die sie im eigenen Betrieb umsetzen können”.

Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen: www.RheumaPreis.de

*Wirtschaftswoche, 6.6.2014

Pressekontakt:

Organisationsbüro RheumaPreis
c/o Weber Shandwick
Anja Pottebaum
Speicherstraße 59, 60327 Frankfurt
Tel: 069 - 913 043 - 24
E-Mail: apottebaum@webershandwick.com

Aufrufe: 75


Krankenhaus-Studie: Mehr als jede fünfte Klinik in Deutschland klagt über Personalmangel

rochus_mummertHannover. Während der nun vorliegende Gesetzesentwurf zur anstehenden Krankenhausreform erhebliche neue Anforderungen an die Kliniken formuliert, fehlt vielen Krankenhäusern schon heute das Personal, um überhaupt den normalen Behandlungs- und Pflegealltag zu meistern. So sehen sich 23 Prozent der deutschen Kliniken nur bedingt bis gar nicht in der Lage, dem Mangel an Ärzten, Pflegepersonal oder auch in der Verwaltung noch zu begegnen. Jedes zehnte Krankenhaus spricht sogar von einem Personalnotstand. Unter den Häusern in öffentlicher Trägerschaft sieht sogar jedes sechste die Schmerzgrenze in Sachen Personal als erreicht an. Für die Studie befragte das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Personalberatung Rochus Mummert 100 Geschäftsführer und Direktoren deutscher Kliniken.

Wie die Rochus-Mummert-Studie weiter zeigt, hat die dünne Personaldecke erhebliche Folgen. So führt der damit einhergehende hohe Leistungsdruck bereits in jedem zweiten Krankenhaus zu einem erhöhten Krankenstand. Jeder dritte Klinikchef räumt darüber hinaus ein, dass aufgrund der wachsenden Belastung die Zahl der Burn-out-Fälle innerhalb seiner Belegschaft steigt. Zudem sind bei gut jedem fünften Mitarbeiter erste Anzeichen einer inneren Kündigung zu verzeichnen.

“Da – unabhängig von der Art der Trägerschaft – gut jede zweite Klinik erwartet, dass die personelle Aufstellung schon in den kommenden zwölf Monaten eher schwieriger werden wird, dürfte sich die Situation schon bald abermals verschärfen”, sagt Dr. Peter Windeck, Studienleiter und Geschäftsführer von Rochus Mummert Healthcare Consulting. “Unsere Studie zeigt eindeutig, dass der drohende oder sogar schon akute Personalmangel die deutschen Krankenhäuser massiv umtreibt und vielerorts den Klinikalltag negativ beeinflusst”, so Windeck weiter.

Das unterstreichen auch die Reaktionen der Klinikmanager auf den nun vorliegenden Gesetzesentwurf zur Krankenhausreform. Sie warnen die Politik eindringlich davor, bei der aktuellen Qualitätsdebatte den Faktor Personal – von der Vergütung bis hin zur Fort- und Weiterbildung – außen vor zu lassen. “Aus der täglichen Praxiserfahrung in den Krankenhäusern heraus kann ich mich diesem Appell nur anschließen”, sagt Rochus-Mummert-Geschäftsführer Windeck.

Was Personalarbeit im Krankenhaus in solch bewegten Zeiten leisten sollte, ist auch das Thema auf dem diesjährigen Kongress “KlinikManagementPersonal 2015” am 19. und 20. Mai in Hannover, der von Rochus Mummert Healthcare Consulting mitveranstaltet wird: http://www.klinikmanagementpersonal.de/2015/home/

Hintergrundinformationen

Für die Studie “Die größten Herausforderungen für das Klinikmanagement” befragte das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Rochus Mummert 100 Geschäftsführer, Verwaltungsleiter, Verwaltungsdirektoren und geschäftsführende Direktoren in deutschen Kliniken. In Telefoninterviews gaben die Befragten Auskunft zur derzeitigen Lage und Zukunftsaussichten ihrer Häuser im Hinblick auf die Bewältigung verschiedener Herausforderungen. Befragungszeitraum: Herbst 2014.

Über Rochus Mummert (www.rochusmummert.com)

Dr. Rochus Mummert gründete vor gut 40 Jahren die heute unter der Dachmarke Rochus Mummert firmierende Unternehmensberatung, die sich der Gewinnung und Förderung von Management-Elite verpflichtet hat. Seitdem wurden mehr als 35.000 Führungskräfte, Gesellschafter und Unternehmer beraten, mehrere tausend Top-Management-Positionen erfolgreich besetzt und zahlreiche Management-Potenzial-Analysen sowie Management- und Gesellschafter-Beratungen durchgeführt. Die Erfahrung des Hauses erstreckt sich auf alle Wirtschaftszweige, Funktionen und Unternehmensgrößen – im Inland wie im Ausland, im mittelständischen Bereich wie auch in Konzernen. Durch die Ergebnisse der Arbeit hat sich Rochus Mummert in der Spitzengruppe der Branche etabliert.

Pressekontakt:

Arne Stuhr
corpNEWSmedia
Thöring & Stuhr
Kommunikationsberatung
Tel: +49 (0) 40 207 69 69 8-3
E-Mail: arne.stuhr@corpnewsmedia.de

Aufrufe: 213


Das Bein ist weg – der Schmerz bleibt

Wiesbaden. Das Bein ist amputiert – der Schmerz bleibt trotzdem. Phantomschmerzen nach Amputationen führen bei bis zu 80 Prozent der Patienten noch Jahre nach der Operation zu starken Einschränkungen im Alltag. Medikamentöse Behandlungen, wie sie in der Regel nach der Reha verschrieben werden, sind nicht nur teuer, sondern bringen häufig auch erhebliche Nebenwirkungen mit sich. Erfolg ohne Nebenwirkungen verspricht dagegen in der rehabilitativen Behandlung und Nachsorge bisher vor allem das Training mit der so genannten „Spiegeltherapie“. Dabei wird mittels eines parallel zur Körpermitte angeordneten Spiegels das fehlende Gliedmaß optisch simuliert und dem Gehirn des Patienten vorgetäuscht, es sei noch vorhanden. Bisher geht das nur im klinischen Umfeld.

Training am Tablet-PC

Die Kaasa health GmbH hat mit der nutzerzentrierten Anwendungssoftware „Telereha Phantomschmerz“ eine App für Tablets entwickelt, die die Spiegeltherapie über die eingebaute Kamera per Software möglich macht.

Die Kaasa health GmbH hat mit der nutzerzentrierten Anwendungssoftware „Telereha Phantomschmerz“ eine App für Tablets entwickelt, die die Spiegeltherapie über die eingebaute Kamera per Software möglich macht.

Doch lassen sich die gleichen Therapieeffekte auch mittels Teletherapie am eigenen Tablet-PC erreichen? Wie schneidet die „Reha via App“ im Vergleich zu der klassischen Spiegeltherapie und Physiotherapie ab? Die Kaasa health GmbH in Düsseldorf, Entwickler innovativer Medizinprodukte, wollte es wissen. Sie hat mit der nutzerzentrierten Anwendungssoftware „Telereha Phantomschmerz“ eine App für Tablets entwickelt, die die Spiegeltherapie über die eingebaute Kamera per Software möglich macht. Durch ein virtuelles Übungs- und Trainingsprogramm sowie Video-Anleitungen führen die Patienten die Therapie eigenständig zu Hause weiter, um den Therapieerfolg (Reduzierung der Phantom-schmerzen) langfristig sicherzustellen. Unter Begleitung eines Therapeuten, der ein maßgeschneidertes Übungsprogramm zusammenstellt und kontrolliert, können die Betroffenen selbstständig üben. „Wir haben gemeinsam mit sieben Reha-Kliniken ein Jahr lang geforscht und die weltweit größte Therapiestudie zum Phantomschmerz absolviert. Heute können wir sagen: Telerehabilitation wirkt und bietet neue Möglichkeiten für die Zeit nach der Reha“, erklärt Andreas Rothgangel, Leiter des Projekts Telereha bei Kaasa health.

Niederländische Wissenschaftler und deutsche Kliniken beteiligt
Im Rahmen des von der EU und dem Gesundheitsministerium NRW geförderten Forschungs- und Entwicklungsprogramms PACT (PAtient Centred Telerehabilitation) ging man im Mai 2014 zusammen mit dem Forschungszentrum CAPHRI am Lehrstuhl für Rehabilitationsmedizin der Universität Maastricht und der Zuyd University of Applied Sciences in Heerlen auf die Suche nach alternativen medikamentenfreien Wegen, um dem Phantomschmerz ein Ende zu bereiten. Innerhalb des Projekts wurden an den sieben teilnehmenden Kliniken in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen bislang 32 Probanden nach den unterschiedlichen Methoden behandelt. Bis zum Jahresende sollen noch viele weitere Patienten hinzukommen.

Klaus-Miehlke-Klinik in Wiesbaden behandelt Patienten

An der Klaus-Miehlke-Klinik, ein von sieben in die Studie eingebundenen Kliniken, konnte innerhalb von nur vier Wochen durch die Spiegeltherapie via Telerehabilitation bei 80 Prozent der Patienten die Schmerzen deutlich reduziert werden.

An der Klaus-Miehlke-Klinik, ein von sieben in die Studie eingebundenen Kliniken, konnte innerhalb von nur vier Wochen durch die Spiegeltherapie via Telerehabilitation bei 80 Prozent der Patienten die Schmerzen deutlich reduziert werden.

„Im Zuge der klinischen Studie haben wir in Wiesbaden kostenlos freiwillige Patienten in unterschiedlichen Gruppen jeweils zehn Behandlungen mit der klassischen Spiegeltherapie, der klassischen Physiotherapie oder der innovativen Telerehabilitation unterzogen“, berichtet Dr. med. Johannes Schröter, Chefarzt Orthopädie der Klaus-Miehlke-Klinik, „Die Patienten wurden dabei durch einen persönlichen Therapeuten betreut und mit ihm zusammen die Ergebnisse hinsichtlich des Phantomschmerzes dokumentiert.“ Der Erfolg kann sich sehen lassen: Innerhalb von nur vier Wochen konnten durch die Spiegeltherapie via Telerehabilitation bei 80 Prozent der Patienten die Schmerzen deutlich reduziert werden – das ist weit mehr als bei den bisher klassischen Behandlungen. „Wir waren vom Ergebnis positiv überrascht und sehen für die Telerehabilitation große Chancen“, so Dr. Johannes Schröter, „Die Patienten können insbesondere nach der Reha zu Hause selbstständig und häufiger Übungen mit dem Tablet durchführen und so den Erfolg der Therapie nachhaltig verbessern.“

Im Juni sollen nun die ersten Ergebnisse der multizentrischen, randomisierten, kontrollierten Studie veröffentlicht und eine wissenschaftliche Aussage zur Kosteneffektivität der Telerehabilitation gemacht werden. Das dürfte insbesondere die Renten-, Unfall- und Krankenversicherungen als Kostenträger interessieren. Perspektivisch könnte das Prinzip der Telerehabilitation dann auch auf andere chronische Erkrankungen erweitert werden.

Kompetente Behandlung bei Amputationen
Die Klaus-Miehlke-Klinik der RHM-Klinikgruppe in Wiesbaden bietet als zertifizierte Fachklinik eine hochqualitative medizinische Behandlung in den Fachgebieten Orthopädie, Rheumatologie und Psychosomatik an. Eine herausragende Stellung nimmt die prothetische Versorgung von Amputationen im Bereich der oberen und unteren Extremitäten ein. Die Klaus-Miehlke-Klinik verfügt dazu über ein eigenes Konzept, das sich an der nationalen Leitlinie zur „Rehabilitation nach Majoramputation oberhalb des Fußes“ orientiert. Die Klinik ist aufgrund ihrer räumlichen und personellen Ausstattung in der Lage, Patienten bereits sehr früh nach einer Amputation aufzunehmen und umgehend die Mobilisation mit Prothesen zu beginnen. Auch im arabischen und russischen Ausland hat sich die Klinik in den vergangenen Jahren einen guten Namen gemacht.

Wissenschaftliche Begleitung:

  • Forschungszentrum CAPHRI, Lehrstuhl für Rehabilitationsmedizin, Universität Maastricht, Niederlande
  • Expertise Zentrum Autonomie & Partizipation von Menschen mit chronischen Erkrankungen und Innovative Versorgung & Technologie, Zuyd University of Applied Sciences, Heerlen, Niederlande

Beteiligte Kliniken:

  • Klaus-Miehlke-Klinik der RHM Klinikgruppe, Wiesbaden
  • Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik, Nümbrecht
  • Geriatrische Rehabilitationsklinik am St. Marien-Hospital, Köln
  • Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie, Städtische Kliniken Köln-Merheim
  • Klinik Münsterland der DRV Westfalen, Bad Rothenfelde
  • AGE ArbeitsGemeinschaft Ergotherapie, Mönchengladbach
  • Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik (BGU) Murnau

Kontakt und Nachfragen:

Klaus-Miehlke-Klinik
Rehabilitationsklinik für Orthopädie, Rheumatologie und Psychosomatik
der RHM Klinikgruppe
Chefarzt Orthopädie Dr. med. Johannes Schröter
Leibnizstraße 23 | 65191 Wiesbaden
Tel.: +49(0)611 575-811 | Fax: +49(0)611 575-802
E-Mail: schroeter@rhm-kliniken.de
Internet: www.klaus-miehlke-klinik.de | www.rhm-kliniken.de | www.rhm-kliniken.ru

Kaasa health
Andreas Rothgangel
Flinger Str. 11 | 40213 Düsseldorf | GERMANY
Tel.: +49(0)211 730635-11 | Mobil: +49(0)177 3762527
E-Mail: ar@kaasahealth.com
Internet: www.kaasahealth.com

Aufrufe: 953


Fachtagung und Mitgliederversammlung der RAL Gütegemeinschaft Ernährungs-Kompetenz e.V. erstmalig in der Knappschafts-Klinik Bad Driburg

Bad Driburg. Mehr als 60 Ernährungsfachkräfte, Mediziner und Hygieneexperten aus dem gesamten Bundesgebiet trafen sich zur diesjährigen Mitgliederversammlung und Fachfortbildung der RAL Gütegemeinschaft Ernährungs-Kompetenz e.V. (GEK).

Seit ihrer Gründung im Jahr 1962 verfolgt die GEK das Ziel, die Speisen- und Beratungsqualität in Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung stetig zu verbessern.
Das RAL Gütezeichen Kompetenz richtig Essen ist in 323 Betrieben etabliert, darunter Kliniken, Betriebsrestaurants, Hotels und Restaurationsbetriebe sowie Senioreneinrichtungen. Diese Betriebe bieten rund 90.000 Gästen bundesweit ein nicht nur schmackhaftes, sondern gleichzeitig gesundes, sicheres Essen gemäß dem Slogan “Essen mit gutem Gefühl”.

Seit 2007 ist die Knappschafts-Klinik Bad Driburg ein ausgewiesener RAL Gütezeichen-Betrieb. Damit erfüllt die Klinik die anspruchsvollen Gütekriterien, deren Einhaltung alle 2 Jahre durch unabhängige Sachverständige im Auftrag der GEK kontrolliert wird. Erste Voraussetzung zum Erhalt des RAL Gütezeichen ist die vor Ort tätige qualifizierte, anerkannte Ernährungsfachkraft. Diese zeichnet sich verantwortlich für die vielseitigen Bereiche der Speisenzubereitung und -angebote, angefangen von der Lebensmittelauswahl, der nährwertschonenden Zubereitung bis hin zur appetitlichen Präsentation, natürlich alles unter strengster Beachtung eines umfangreichen Hygienemanagements.

„Die Ernährungstherapie ist ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Genesung. Dazu gehört in erster Linie die Erfahrung, dass gesundes Essen lecker ist. Im Sinne der Transparenz erhält der Gast wertvolle Informationen über Herkunft und Inhaltstoffe der Lebensmittel!“, berichtet Nadine Balzani, Ernährungsmedizinische Beraterin/DGE, Diätassistentin und Geschäftsführerin der RAL Gütegemeinschaft.

Hildegard Claes, Diabetesberaterin der Knappschafts-Klinik ergänzt, dass während der Reha-Maßnahmen die Patienten kompetent über den Benefit einer gesunden Ernährung im Hinblick auf ihre Krankheit aufgeklärt werden.

In der Mitgliederversammlung erfolgte die Neuwahl des Vorsitzenden. Der langjährige ehrenamtliche Vorsitzende Uwe Röver wünschte seinem Nachfolger Uwe Gathmann, Koch, Fachwirt im Sozial- u. Gesundheitswesen IHK, Betriebsleiter der Versorgungsbetriebe im Herz- u. Kreislaufzentrum, Rotenburg a. d. Fulda, viel Erfolg.
Persönliche Dankes- und Grußworte überbrachte Christian Fritz aus dem Fachausschuss Ernährung und Gesundheit des Verbandes der Köche Deutschland e.V.

Im weiteren Verlauf beschäftigte sich die Fachtagung mit den Themen Lebensmittelsicherheit und Allergenkennzeichnung. Wie bedeutsam das Thema für den Verbraucher ist, zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, in der 97 Prozent der Befragten den Verbraucherschutz bei Lebensmitteln und Lebensmittelsicherheit als wichtig bis sehr wichtig bewerteten. Umsetzungsbeispiele für die am 13.12.2014 endgültig in Kraft getretene Lebensmittelinformations-Verordnung wurden besprochen.
Der Therapieleiter der Knappschafts-Klinik Jörg Zumwinkel, Sport- und Physiotherapeut, rundete die Veranstaltung durch den Vortrag „Fit & Gesund für Beruf & Alltag“ mit modernen Erkenntnissen der Sporttherapie ab. Unbestritten ist, dass Bewegung und Sport den allgemeinen Gesundheitszustand verbessern.

Das Fazit der Teilnehmer war einhellig „Das war eine rundum gelungene Veranstaltung im kollegialen Austausch, die uns viel Motivation und neue Ideen mit auf den Weg gegeben hat.“

Weitere Informationen unter RAL Gütegemeinschaft Ernährungs-Kompetenz e. V. www.gek-ev.de

Foto:
Sorgen für excellente Ernährung in Gesundheitseinrichtungen
– Bundesgeschäftsstelle und ehrenamtlicher Vorstand der RAL Gütegemeinschaft mit Vertretern der Knappschafts-Klinik Bad Driburg als Gastgeber der Veranstaltung

(von links:
Nadine Balzani, Geschäftsführerin RAL-Gütegemeinschaft
Ralf Stennei, Vorstandsmitglied
Susanne Lange, stellv. Geschäftsführerin
Jutta Weber, stellv. Vorstandsvorsitzende
Hildegard Claes, Diabetesberaterin, Knappschafts-Klinik Bad Driburg
Uwe Gathmann, Vorstandvorsitzender
Uwe Röver, ehemaliger Vorstandsvorsitzender
Dr. med. Marvin H. Heide , Güteausschuss-Vorsitzender
Alexander Schunicht, Verwaltungsleiter, Knappschafts-Klinik Bad Driburg

Ernährungstherapie als wichtiger Bestandteil einer ganzheitlichen Patientenversorgung

Ernährungsexperten trafen sich in Bad Driburg

Aufrufe: 165