Donnerstag, April 2nd, 2015

 

Gestürzt – Operation – Pflegheim. Eine unausweichliche Gesetzmäßigkeit?

Berlin, 02.04.2015. Der Bundesverband Geriatrie wird sich gemeinsam mit dem Sozialverband Deutschland und der  Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz mit mehreren Veranstaltungsblöcken am Programm des diesjährigen Deutschen Seniorentags vom 2. bis 4. Juli in Frankfurt am Main beteiligen. Aufgegriffen werden praktische Fragen, die viele ältere Patientinnen und Patienten nicht nur zu Hause, sondern insbesondere auch bei der geriatriespezifischen Versorgung in Kliniken und geriatrischen Einrichtungen beschäftigen. Ganz konkrete Aspekte, die zahlreiche Patientinnen und Patienten betreffen, werden beispielsweise in der Veranstaltung „Gestürzt – OP – Pflegheim. Eine unausweichliche Gesetzmäßigkeit?“ aufgegriffen. Dabei stehen die Referentinnen und Referenten nicht nur mit grundsätzlichen Informationen, sondern auch mit praktischen Ratschlägen Betroffenen, deren Angehörigen und Interessierten zur Seite. So geht es unter anderem um die Themen „Altersmedizin – für wen, wann, warum?“, um  „Altersmedizin und demenziell Erkrankte im Krankenhaus“ sowie um damit verbundene rechtliche und soziale Aspekte für Betroffene und Angehörige. Neben den Vorträgen und Diskussionen ist der Bundesverband mit einem eigenen Informationsstand vertreten.

Im Zusammenhang mit den Vorbereitungen des Seniorentags hat der Bundesverband Geriatrie auf die gewachsene Bedeutung der Altersmedizin und deren Verknüpfung mit anderen Aspekten bei der Bewältigung des demografischen Wandels verwiesen. „Im Mittelpunkt des diesjährigen Seniorentags unter dem Motto ‘Gemeinsam in die Zukunft!’ werden Fragen wie Gesundheit und Pflege, gesellschaftliches Engagement und Politik bis hin zu Wohnen und Leben stehen“, erklärte der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands, Ansgar Veer, in Berlin. „Dies demonstriert bereits, dass die zunehmende Alterung nicht nur eine Herausforderung für Medizin, Pflege, Kostenträger und Politik ist, sondern für die gesamte Gesellschaft“, so Ansgar Veer. Dass dies auch von der Politik so gesehen werde, zeige sich nicht zuletzt darin, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel die Schirmherrschaft über den Seniorentag übernommen hat und diesen eröffnen wird sowie an der Teilnahme von Vertretern der Bundesregierung und der hessischen Landesregierung.

Angesichts der demografischen Veränderungen gehe es für die Altersmedizin darum, eine möglichst weitreichende und selbstbestimmte Teilhabe der Menschen am gesellschaftlichen Leben bis ins hohe Alter zu sichern, erklärte der Geschäftsführer des Bundesverbands Geriatrie, Dirk van den Heuvel. „Der Gesetzgeber hat nicht zuletzt aus diesem Anspruch heraus den Grundsatz ‘Reha vor Pflege’ fixiert.“ Der Geschäftsführer betonte in diesem Zusammenhang, dass einer fachgerechten geriatrischen Versorgung, die sowohl die Akutversorgung wie den Rehabereich umfasst, eine  besondere Bedeutung bei der Vermeidung von Pflegebedürftigkeit zukomme. Umso unverständlicher sei, dass die Finanzsituation in Teilen des geriatrischen Rehabereichs nach wie vor sehr kritisch sei.

Kontakt:

Bundesverband Geriatrie e.V.
Reinickendorfer Straße 61
13347 Berlin
Vorstandsvorsitzender: Dipl.-Kfm. Ansgar Veer
Geschäftsführer: RA Dirk van den Heuvel
Pressereferent  Uwe H. Sattler
Tel.: 030 / 339 88 76 13
Fax: 030 / 339 88 76 20
Email: uweh.sattler@bv-geriatrie.de
Internet: www.bv-geriatrie.de

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Infos über Rheuma jetzt bequem von unterwegs – www.rheuma-liga.de im Responsive Webdesign

Quelle: Deutsche Rheumaliga

Bonn, 02. April 2015. Ob mit Tablet oder Handy, ab sofort können sich Betroffene und Interessierte bequem unterwegs über Fragen rund um Rheuma informieren. Die Deutsche Rheuma-Liga hat ihren Internetauftritt für mobile Endgeräte optimiert.

Quelle: Deutsche Rheumaliga

Quelle: Deutsche Rheumaliga

Mit Hilfe des neuen so genannten Responsive Webdesigns passt sich die Darstellung der Internetseiten an die Bildschirme des jeweiligen Mediums an. Elemente, die am PC nebeneinander dargestellt werden, sind in der Handy-Ansicht untereinander zu sehen. So werden die dazugehörigen Texte größer und sind besser im mobilen Gerät zu lesen. Internetseiten der Rheuma-Liga sind nun optimiert, auch das beliebte Forum, in dem sich Betroffenen austauschen und Expertenrat holen, sowie die Versorgungslandkarte, mit deren Datenbank man schnell Rheuma-Spezialisten finden kann.

Immer mehr Nutzer rufen die Online-Angebote der Rheuma-Liga über mobile Endgeräte auf. Unter den Jugendlichen ist es bereits jeder Vierte. „Die Anpassung unseres Internet-Angebots für mobile Endgeräte war daher ein wichtiger Schritt in Richtung Service und Unterstützung von Ratsuchenden“, erläutert Prof. Erika Gromnica-Ihle, Präsidentin der Deutschen Rheuma-Liga. Gefördert wurde das Projekt von Aktion Mensch und Barmer GEK.

Im Forum der Deutschen Rheuma-Liga tauschen sich mehr als 6.000 registrierte Betroffene und Interessierte aus. Regelmäßig stehen Experten zu speziellen Themen Rede und Antwort. Für junge Rheumatiker gibt es ein eigenes Forum samt Kontaktbörse. Die Registrierung im Forum ist anonym möglich und kostenfrei.

Die neugestaltete „Versorgungslandkarte“ der Deutschen Rheuma-Liga zeigt, wo es Hilfe von Rheuma-Spezialisten gibt. Die Datenbank umfasst rund 1.500 Adressen von internistischen und orthopädischen Rheumatologen, Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen und Rheumazentren. Verzeichnet sind außerdem Physio- und Ergotherapeuten sowie Psychologen. Eltern rheumakranker Kinder erhalten Informationen zu Kinder- und Jugendrheumatologen, Kinderkliniken und Physiotherapeuten mit einer Fortbildung im Bereich Kinderrheumatologie.

www.rheuma-liga.de
www.versorgungslandkarte.de
www.rheuma-liga.de/forum

Ansprechpartner für Rückfragen zu dieser Pressemitteilung:
Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V.
Maximilianstr. 14
D-53111 Bonn

Susanne Walia | Referentin für Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 (0) 228 76 60 6 – 11
E-Mail: bv.walia@rheuma-liga.de

Julia Bidder | mobil-Chefredaktion
Telefon: +49 (0) 228 76 60 6 – 23
E-Mail: bv.bidder@rheuma-liga.de

Sabine Neumann | Bildmaterial und Internet
Telefon: +49 (0) 228 76 60 6 – 12
E-Mail: bv.neumann@rheuma-liga.de

Über die Deutsche Rheuma-Liga
Die Deutsche Rheuma-Liga ist mit aktuell 280.000 Mitgliedern die größte deutsche Selbsthilfeorganisation im Gesundheitsbereich. Der Verband informiert und berät Betroffene unabhängig und frei von kommerziellen Interessen. Die Rheuma-Liga bietet Menschen mit rheumatischen Erkrankungen Rat und praktische Hilfen wie zum Beispiel Funktionstraining, unterstützt aber auch Forschungsprojekte zu rheumatischen Erkrankungen und tritt für die Interessen rheumakranker Menschen in der Gesundheits- und Sozialpolitik ein. Die Rheuma-Liga finanziert ihre Arbeit vorrangig durch Mitgliedsbeiträge, Förderungen der Kranken- und Rentenversicherer, Projektmittel und Spenden.
Weitere Informationen: www.rheuma-liga.de

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Zielgruppe jung und einkommensschwach

Gütersloh, 02.04.2015. Eine große Langzeitstudie aus Schweden bestätigt: die Basis für ein gesundes Leben wird meist in jungen Jahren gelegt. Anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April ruft die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zu mehr Prävention auf.

Wer in jungen Jahren eine geringe körperliche Fitness aufweist, deutliches Übergewicht hat, an Diabetes leidet oder zu viel Alkohol trinkt entwickelt ein hohes Schlaganfall-Risiko. Diesen Zusammenhang wiesen schwedische Wissenschaftler nach. Sie hatten zwischen 1969 und 1986 Daten von über 800.000 schwedischen Männern erhoben, die zum Militärdienst eingezogen wurden. Rund 30 Jahre später verglichen die Wissenschaftler ihre Daten mit denen schwedischer Krankenhäuser.

Mehr als 8.000 Männer hatten in der Zwischenzeit einen Schlaganfall erlitten. Ein Großteil von ihnen wies bereits in jungen Jahren einen oder mehrere Risikofaktoren auf. Weiterer interessanter Aspekt: auch junge Männer aus einkommensschwachen Familien waren überproportional betroffen. Präventionsstrategien haben demnach viel Potenzial, wenn sie auf junge Menschen zielen und einkommensschwache Schichten ansprechen.

Pressekontakt:

Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe
Carl-Miele-Str. 210
33111 Gütersloh
Mario Leisle
Telefon: 05241 9770-12
Telefax: 05241 81681712
E-Mail: presse@schlaganfall-hilfe.de
Internet: schlaganfall-hilfe.de

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Waldburg-Zeil Argentalklinik ist eine Lehrklinik für Manuelle Medizin

DLehrklinik für Manuelle Medizin.
 DLehrklinik für Manuelle Medizin.

Chefarzt Dr. Christoph Neukirch

Isny – Seit einigen Wochen fällt dem aufmerksamen Besucher der Argentalklinik ein geschweißter Namenszug der Klinik auf, der als Hingucker im dortigen Eingangsbereich an der Wand befestigt ist. Massive, eiserne Buchstaben, die zu den Worten „Argentalklinik – Lehrklinik für Manuelle Medizin“ geformt sind, geben Zeugnis für eine über drei Jahrzehnte erfolgte erfolgreiche Spezialisierung und Schwerpunkttätigkeit auf dem Gebiet der Manuellen Medizin, einer medizinischen Fachrichtung, bei der Funktionsstörungen des Bewegungsapparates ausschließlich manuell therapiert werden.

Die Argentalklinik hatte in Hans Peter Bischoff einen langjährigen Chefarzt, der durch seine Arbeit maßgeblich dazu beitrug, dass diese Disziplin in der modernen Medizin Zustimmung und Anerkennung fand. Frühzeitig knüpfte er Kontakte zu anderen Lehrstätten wie der Ludwig-Maximilians-Universität in München, wo er Vorträge hielt und praktische Unterweisungen gab.

Unter dem jetzigen Chefarzt Dr. Christof Neukirch ist die Klinik im vergangenen Jahr offiziell zur Lehrklinik des Neutrauchburger Dr. Karl-Sell- Ärzteseminars, kurz MWE, ernannt worden. Die MWE ist europaweit das größte Seminar auf dem Gebiet der Manuellen Medizin und war vor 25 Jahren eine der drei Gründungsgesellschaften der Deutschen Gesellschaft für Manuelle Medizin (DGMM). Argentalklinik und MWE treten im Außenverhältnis als Kooperationsgemeinschaft auf. „ Nur wenige Rehakliniken können auf so viele gut ausgebildete Manualtherapeuten zurückgreifen wie die Argentalklinik,“ stellt Chefarzt Neukirch zufrieden fest. Als Vorstandsmitglied des Seminars ist er mitverantwortlich für strukturierte Fort- und Weiterbildungsprogramme, die Grundlage für die bundesweite Anerkennung der Zusatzweiterbildung „Manuelle Medizin“ sind. Neben Medizinern gehören auch Physiotherapeuten zum Lehrkörper der Klinik. Den hohen Wissenstand, den sie dank ihrer Lehrtätigkeit erworben haben, lassen sie unmittelbar in Therapie- und Behandlungskonzepte der Argentalklinik einfließen. Dadurch steigt die Qualität der Therapie an den Patienten erheblich.

Jeder Patient der Klinik wird manualtherapeutisch behandelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Pflege-TÜV: Paritätischer Wohlfahrtsverband unterstützt Staatssekretär Laumann

01.04.2015. Als “in jeder Hinsicht begrüßenswert” bewertet der Paritätische Wohlfahrtsverband die heute vorgestellte Initiative des Pflegebeauftragten der Bundesregierung, Staatssekretär Laumann, den “Pflege-TÜV” neu auszurichten. Auch nach Ansicht des Paritätischen seien die Pflegenoten, die derzeit vergeben werden, denkbar ungeeignet, um die Qualität von Pflegeeinrichtungen zu bewerten.

Verbandsgeschäftsführer Werner Hesse: “Die Pflegenoten sind mehr Schein als Sein und gehören schon seit Jahren abgeschafft.” Grundlage für die Benotung sei nicht die tatsächliche Pflegequalität, sondern lediglich die Pflegedokumentation. “Endlich hat ein Politiker den Mut, diesen Fehler einzugestehen und wirklich neue Wege zu gehen”, lobt Hesse.

“Der von Staatssekretär Laumann angekündigte Verbraucherleitfaden ist der richtige Weg”. Der Paritätische bot seine Unterstützung bei der Erarbeitung des Leitfadens an. Ebenfalls befürwortet der Verband die von Laumann geplante Einrichtung eines unabhängigen Qualitätsausschusses, der auf wissenschaftlicher Grundlage plausible Kriterien von Pflegequalität entwickelt.

“Nur ein von Kassen- und Finanzinteressen unabhängiges Gremien wird das Vertrauen der Menschen finden”, betont auch Hesse.

Pressekontakt:

Der Paritätische Gesamtverband
Oranienburger Str. 13-14
10178 Berlin
Gwendolyn Stilling
Tel.: 030|24636-305
E-Mail: pr@paritaet.org
Martin Wisskirchen
Tel.: 030|24636-311
E-Mail: pr.dv@paritaet.org

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