Freitag, März 13th, 2015

 

Online-Forum der DVfR: „Fragen – Meinungen – Antworten“ thematisiert im März die inklusive Ausbildung

Logo Online-Forum und DVfREine inklusive Bildung ist für die Umsetzung behindertenpolitischer Ziele zentral und daher ein wichtiges Thema bei der Erarbeitung eines neuen Bundesteilhabegesetzes. Auch im Bereich der beruflichen Bildung sind Reformoptionen mit dem Ziel Inklusion zu diskutieren und umzusetzen: Welche Hürden bestehen? Und wie müssen die Rahmenbedingungen gestaltet sein, damit Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam die individuell besten Voraussetzungen für den „ersten“ Arbeitsmarkt erwerben können? Diese und andere Fragen sollen im Rahmen einer moderierten Online-Diskussion „Herausforderung inklusive Ausbildung“ erörtert werden. Hierzu lädt die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) im März 2015 Reha-Akteure, Sozialjuristinnen und -juristen, Betroffene und interessierte Personen ein. Begleitet wird die öffentliche Diskussion von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis.

Akteure aus Unternehmen, Hochschulen und betrieblichen Interessenvertretungen/ Gewerkschaften, Vertreter der Kostenträger, der beruflichen Rehabilitation und der Verbände behinderter Menschen, und nicht zuletzt Auszubildende und Studierende selbst sind dazu eingeladen, ab dem 13. März 2015 im moderierten Online-Forum „Fragen – Meinungen – Antworten zum Rehabilitations- und Teilhaberecht“ ihre Sicht in die Diskussion einzubringen, Fragen zu stellen und über Erfahrungen zu berichten. Wo liegen die Probleme? Welche Konzepte, Projekte und Instrumente haben sich bereits bewährt und könnten übergreifend wegweisend sein? Was ist beim Übergang von der Schule oder auch von einer Werkstatt für behinderte Menschen zu Ausbildung und schließlich zum allgemeinen Arbeitsmarkt zu beachten? Und wie kann die Politik mit der bevorstehenden Reform des Teilhaberechts für adäquate Rahmenbedingungen sorgen?

Die öffentliche Diskussion wird unter anderem begleitet von: Alfons Adam (Sprecher der Schwerbehindertenvertretungen in der Automobilindustrie, Bremen), Annetraud Grote (Projektkoordinatorin InkA, Paul-Ehrlich-Institut, Langen), Dr. Matthias Kohl (Forschungsinstitut Betriebliche Bildung, Nürnberg), Prof. Dr. Wolfhard Kohte (Bürgerliches Recht, deutsches und europäisches Arbeits-, Unternehmens- und Sozialrecht, Martin-Luther-Universität, Halle-Wittenberg), Prof. Dr. Katja Nebe (Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht, Recht der Sozialen Sicherheit, Martin-Luther-Universität, Halle-Wittenberg), Dr. Hans-Günther Ritz (Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, Hamburg) und Barbara Vieweg (Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V., Berlin).

Bereits jetzt besteht die Möglichkeit, sich unter fma.reha-recht.de zu registrieren. Die Diskussion wird am 13. März 2015 eröffnet und voraussichtlich drei Wochen dauern. Fragen, Thesen oder auch Erfahrungsberichte sind während der gesamten Diskussionsphase willkommen und können direkt in das System eingestellt werden.

„Fragen – Meinungen – Antworten zum Rehabilitations- und Teilhaberecht“ ist ein Angebot von www.reha-recht.de in Trägerschaft der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR). Seit dem Start des moderierten Online-Forums im Frühjahr 2014 wurden bereits die Themen „Stufenweise Wiedereingliederung“, „Hilfsmittelversorgung“ und das „Wunsch- und Wahlrecht“ behandelt. Alle Diskussionsverläufe können im Wortlaut nachgelesen werden unter fma.reha-recht.de. Zu jeder abgeschlossenen Diskussionsrunde ist unter www.reha-recht.de eine Zusammenfassung abrufbar.

Weitere Informationen zur Teilnahme an der Diskussion finden Interessierte unter fma.reha-recht.de und auch im kostenlosen Newsletter des Reha-Recht-Portals, der unter www.reha-recht.de/newsletter abonniert werden kann.

Über die DVfR

Die DVfR ist die einzige Vereinigung in Deutschland, in der Vertreterinnen und Vertreter aller Akteure im Bereich Rehabilitation und Teilhabe gleichberechtigt zusammenwirken: Selbsthilfe- und Sozialverbände, Sozialleistungsträger, Rehabilitationseinrichtungen und -dienste, Reha-Experten sowie Berufs- und Fachverbände. Die Mitglieder der DVfR und ihre Partner in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft engagieren sich gemeinsam in einem interdisziplinären und sektorenübergreifenden, konsensorientierten Diskurs zur Weiterentwicklung von Rehabilitation, Teilhabe und Selbstbestimmung.

Über www.reha-recht.de

Die besondere Konstruktion des SGB IX als übergeordnetes Gesetz für die Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen führt noch immer zu Problemen bei der Rechtsanwendung. Das Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht dient mit seinem angegliederten Angebot „Fragen – Meinungen – Antworten“ als Plattform für die Verbreitung nicht hinreichend bekannter Rechtsnormen, der aktuellen Rechtsprechung und ihrer Auslegung sowie der Diskussion von Rechtsfragen in der juristischen Fachöffentlichkeit und bei den Akteuren in Betrieben und Institutionen. Ziel ist es, die Anwendung und Weiterentwicklung des Rehabilitationsrechts zu unterstützen.

Kontakt:

Steffen Heidt
Projektkoordination Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht

Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR)
Maaßstraße 26
69123 Heidelberg

Tel.: 06221 / 18 79 01-22
E-Mail: s.heidt@dvfr.de

www.dvfr.de
www.reha-recht.de | http://fma.reha-recht.de

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Männer rücken langsam, aber gewaltig in den Fokus der Osteoporosefachärzte

Isny-Neutrauchburg. Ein Schwerpunkt des diesjährigen Waldburg-Zeil Osteoporose-Updates am 25. April in Isny-Neutrauchburg bildet die Osteoporose des Mannes. Diese Erscheinungsform der Krankheit ist bis heute mit ihren Behandlungsoptionen in Literatur und Praxis gleichermaßen vernachlässigt. Das Ärzteforum findet vormittags im Schloss Neutrauchburg statt und beginnt um 9 Uhr. Neben dem Fokus Männerknochengesundheit geht es auch darum, wie sich Knochendichte und Frakturrisiko unter antihormoneller Therapie bei Tumorpatienten verändern können. Darüber hinaus werden aktuelle wissenschaftliche Studien vorgestellt, an denen Mediziner der Argentalklinik beteiligt waren. Fortbildungspunkte sind beantragt.

Das Patientenforum beginnt nachmittags ab 13.45 Uhr in der Argentalklinik. Betroffene und alle Interessierten werden viel Wissenswertes über wichtige Säulen bei der Osteoporose-Therapie wie Ernährung, Bewegung, Sturzprävention und Selbsthilfe erfahren. Krankengymnasten der Klinik zeigen Therapieformen, die Kraft, Beweglichkeit und Koordination trainieren. Der Besucher lernt das Tai Chi Chuan/Qigong kennen, das mit ganzheitlich ansetzenden Selbsterfahrungsübungen eine mögliche Therapieform bei Osteoporose ist. Abschließend stellt Diätassistentin Annegret Sieling in ihrem Vortrag „Bewusst essen bei Osteoporose“ die Zusammenstellung einer knochengesunden Ernährung vor.

Interessierte erhalten weitere Informationen in der Waldburg-Zeil Fachklinik für Konservative Orthopädie und Rheumatologie unter Telefon 07562/711701. Dort können sie sich auch anmelden.

 

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Japanische Universität forscht zu Wärmetherapie, Oncothermie und Krebs

    Die Toyama Universität in Japan beginnt in 2015 ein Forschungsprojekt zur Oncothermie. Diese spezifische, lokoregionale Sonderform der Hyperthermie wird in ihrer Wirkung auf bösartige Tumoren in fünf medizinischen Fachrichtungen untersucht: Gastroenterologie, Gynäkologie, Neurologie, Pulmologie und Orthopädie. Die wissenschaftliche Gesamt-Leitung hat Prof. Masahiko Kanamori vom Department of Human science, Orthopedic Surgery and Oncology.
    Zum Start des Projektes ging Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie, in seinem Gastvortrag auch auf die langjährige Erfahrung japanischer Mediziner mit der Hyperthermie und ihrer Erforschung ein. So datieren ersten Studien der Hyperthermia Study Group von 1978. Die Japanese Society of Hyperthermic Oncology (JSHO) wurde 1984 gegründet. Erst vor kurzem veröffentlichte die Toyama Universität eine Studie zum Zelltod durch Überwärmung: “Molekular mechanisms of hyperthermia-induced apoptosis enhanced by docosahexaenoic acid: implication for cancer therapy.“  Im Mai hatten japanische Forscher beschrieben, wie im Lauf einer Hyperthermie-Behandlung die Zahl freier Sauerstoffradikale in Krebszellen steigt. Diese vermehrte Eigenproduktion könne diese Krebszelle vernichten oder in ihrer Funktion stören.
    Besonderes Augenmerk liegt in Japan auf der am häufigsten tödlich verlaufenden Krebsform Lungenkrebs. Hier setzen Forscher auch auf komplementärmedizinische Lösungen. Sie hoffen, dass die Kombination von Hyperthermie und Chemo- bzw. Strahlentherapie die Gesamttherapie optimiert. Diese könne sich einstellen, wenn etwa Lungenkrebszellen aufgrund ihrer schlechten Blutversorgung auf eine alleinige Chemotherapie wenig reagieren. (Re-irradiation plus regional hyperthermia for recurrent non-small cell lung cancer: A potential modality for inducing long-term survival in selected patients.
    Szász verweist hier auf die doppelte Zielsetzung der Hyperthermie als nicht-invasive Anwendung. Einerseits erwärmt sie Tumorzellen, um sie direkt zu attackieren. Andererseits werden Tumorzellen im Rahmen einer Komplementärmedizin sensibler für eine konventionelle Behandlung mit Strahlen und Medikamenten. Während die Hyperthermie mit 42 Grad Celsius arbeitet, kommt Oncothermie mit 38 Grad aus. Ziel ist die (Selbst-)Vernichtung von Tumorzellen. Durch die punktuelle Anwendbarkeit (Selektion auf Zellebene) ist die lokoregionale Elektrohyperthermie besonders geeignet, um an der Oberfläche begrenzte oder tiefergelegene Tumoren und Metastasen zu behandeln. Diese lokale Hyperthermie – kombiniert mit Chemotherapie – hat das Ziel, die Schulmedizin im Rahmen einer integrativen Onkologie komplementärmedizinisch zu erweitern. Oft wird sie ergänzt um Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wie Akupunktur, Reiki, Massage, Meditation, Yoga, Tai Chi.
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ncotherm

    (Troisdorf) entwickelt, produziert und vertreibt seit 1988 Therapiesysteme auf Grundlage des selektiven Erwärmungsverfahrens der lokal regionalen Oncothermie. Das Unternehmen gründet auf der Forschung von Professor Dr. András Szász an der Eötvös Science University, Budapest. Die Elektrohyperthermie-Methode wurde zum Markenbegriff „Oncothermie“ und zu einer der führenden Hyperthermie-Behandlungsverfahren mit weltweit mehr als 200.000 Behandlungen pro Jahr.  Kontakt:

Janina Leckler,

     +49 2241 3199223,

leckler@oncotherm.de

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