Mittwoch, Dezember 10th, 2014

 

Fortbildungsseminar: Soziale Arbeit in der medizinischen Rehabilitation – Basiswissen und Reha-Update

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Die Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG) bietet am 30. und 31. Januar 2015 in Berlin das Fortbildungsseminar: Soziale Arbeit in der medizinischen Rehabilitation – Basiswissen und Reha-Update an.

Um den fachlichen Anforderungen der Beratung unter wechselnden Rahmenbedingungen gewachsen zu sein, werden im Basisseminar grundlegende Kenntnisse des Rehabilitationsrechts vermittelt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten in kompakter Form einen Überblick der sozialrechtlichen-und methodischen Grundlagen.

Einen Schwerpunkt am ersten Tag bilden die aktuellen Änderungen:

  • Klassifikation Therapeutischer Leistungen, KTL 2015
  • neues Rentenpaket

Am zweiten Tag stehen rechtliche Aspekte bei der Beratung von erkrankten Arbeitnehmern/Arbeitsuchenden  im Vordergrund. Der hohe Anwendungsbezug des Seminars wird in Kleingruppen durch praktische Übungen erreicht, die sich an konkreten Fragestellungen des beruflichen Alltags der Teilnehmerinnen und Teilnehmer orientieren.

Das Basisseminar der DVSG wendet sich an neue Kolleginnen und Kollegen, die sich auf ihre Arbeit in der medizinischen Rehabilitation vorbereiten möchten. Ebenso an erfahrene Praktiker, die ihren Wissensbestand überprüfen, ihr spezifisches Rehawissen erweitern möchten oder neue Impulse durch den kollegialen Austausch wünschen.

Weitere Informationen:

DVSG-Bundesgeschäftsstelle
Haus der Gesundheitsberufe
Alt-Moabit 91
10559 Berlin
T (030) 39 40 64 540
fortbildung@dvsg.org

Die Anmeldung erfolgt im Onlineverfahren auf der DVSG-Homepage unter:

 

www.dvsg.org (DVSG-Fortbildungen)

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DVSG-Rehabilitationsfachtagung 2015

Die DVSG veranstaltete in Kooperation mit der Deutschen Rentenversicherung Westfalen und der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (DEGEMED) am 5. Februar 2015 in Münster die Fachtagung Rehabilitation 2015 zum Schwerpunktthema “Kooperation und Vernetzung im Rehaprozess: Strategien und Konzepte”.

Kooperation und Vernetzung sind neben guter Therapie und Beratung die Basis für eine nachhaltige, gelingende Rehabilitation. Die Umsetzung in die reale Rehabilitationspraxis gestaltet sich erfahrungsgemäß nicht so leicht. Sie ist geprägt von zahlreichen Hürden und Barrieren innerhalb der Institutionen, zwischen den Professionen und in den Verwaltungsabläufen. Rehabilitanden beklagen insbesondere im ambulanten Sektor einen fehlenden Ansprechpartner, der im Behandlungs- und Rehabilitationsverlauf als Koordinator fungiert und sie bei Problemen unterstützt.

Im Rahmen der Fachtagung Rehabilitation 2015 der DVSG wird dieses Thema aufgegriffen und unter verschiedenen Blickwinkeln aus Theorie und Praxis diskutiert. Den Fokus bilden dabei die Themenschwerpunkte der beruflichen Integration und die indikationsspezifischen Konzepte der Onkologie sowie der psychischen Erkrankungen.

Weitere Informationen:

DVSG  e.V.
Bundesgeschäftsstelle
Haus der Gesundheitsberufe
Alt-Moabit 91
10559 Berlin
Telefon: 030 394064540
Telefax: 030 394064545
E-Mail: info@dvsg.org

Programm und Online-Anmeldung unter www.dvsg.org (Veranstaltungen – DVSG-Fachtagungen Rehabilitation)

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Gesetzliche Unfallversicherung begrüßt Präventionsgesetz

Übt aber Kritik an ungenügender Beteiligung der Sozialpartner

10.12.2014

DGUVBerufsgenossenschaften und Unfallkassen begrüßen grundsätzlich die Gesetzesinitiative der Bundesregierung zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention. Das geht aus der Stellungnahme zum Gesetzentwurf hervor, die ihr Verband, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), heute auf ihrer Website veröffentlicht hat. In der Stellungnahme unterstreicht die DGUV, dass die Zusammenarbeit der verschiedenen Sozialversicherungszweige eine bedeutende Rolle für eine wirksame Prävention von Erkrankungen und Unfällen hat. Kritik übt die DGUV an der unzureichenden Einbindung der Sozialpartner.

Gesetzlicher Auftrag der Unfallversicherung ist es seit jeher, Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren durch eine umfassende Prävention zu verhindern. “Unsere Arbeit zeigt, wie erfolgreich Prävention sein kann, wenn sie in die Lebenswelten der Menschen eingebunden wird”, erklärt der stv. DGUV-Hauptgeschäftsführer Dr. Walter Eichendorf mit Verweis auf die seit Jahren sinkende Zahl der Arbeitsunfälle. Dieser Grundgedanke soll mit dem Gesetz auf alle Lebensbereiche ausgedehnt werden.

Um eine nationalen Präventionsstrategie aufzubauen, kommt der Kooperation der verschiedenen Zweige der Sozialversicherung eine besondere Bedeutung zu. Gesetzliche Unfallversicherung und Krankenkassen haben hier bereits wertvolle Erfahrungen gesammelt. Die Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) ist ein Beispiel gelungener Zusammenarbeit auf Bundesebene. “Ziel muss es künftig sein, die betriebliche Gesundheitsförderung und den Arbeitsschutz in Betrieben und Bildungseinrichtungen noch enger zu verzahnen”, so Eichendorf.

Die gesetzliche Unfallversicherung hat allerdings auch kritische Anmerkung zum vorlie-genden Gesetzentwurf. Bislang haben die Sozialpartner in der geplanten Nationalen Präventionskonferenz lediglich eine beratende Stimme. “Das erscheint nicht angemessen”, sagt der DGUV-Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Breuer. “Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften spielen bei der Gesundheitsvorsorge in Betrieben und Bildungseinrichtungen eine zentrale Rolle und müssen bei diesem Thema Einfluss nehmen können.”

Auf Kritik stößt auch, dass eine nachgeordnete Bundesbehörde wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) über Beiträge der Unternehmen und Versicherten finanziert werden soll. Breuer: “Die BZgA soll künftig Leistungen zur Prävention durchführen und dafür von den Krankenkassen eine Finanzierung erhalten. Damit wird einer selbstverwalteten Sozialversicherung Spielraum genommen. Bundesbehörden müssen aus dem Bundeshaushalt finanziert werden.”

Weiterführende Informationen auch in DGUV Kompakt, 11/2014 .

 

Kontakt:

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) – Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen
Mittelstraße 51
10117 Berlin

Tel.: 030 288763800
Fax: 030 288763818

E-Mail: newsletter@dguv.de
Internet: http://www.dguv.de
Infoline der gesetzlichen Unfallversicherung: Allgemeine Informationen zu Arbeitsunfällen, Wegeunfällen und Berufskrankheiten sowie Berufsgenossenschaften und Unfallkassen unter
Telefon: 0800 60 50 40 4 und per E-Mail unter info@dguv.de

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