Dienstag, Dezember 9th, 2014

 

iX – Institut für Gesundheitssystem-Entwicklung gegründet

Dienstag, 09. Dezember 2014, 10:06 Uhr

iX – Institut für Gesundheitssystem-Entwicklung

PRESSEMITTEILUNG

 

Berlin – In Berlin ist Ende November das „Institut für Gesundheitssystem-Entwicklung“ an den Start gegangen. Die Einrichtung setzt sich zum Ziel neue Versorgungsideen und Strukturansätze zur kontinuierlichen Weiterentwicklung unseres Gesundheitssystems vorzustellen, im politischen Raum zu diskutieren und gegebenenfalls zur Implementierung in den Versorgungsablauf zu verhelfen.

„In diesen Bereichen besteht in Deutschland deutlicher Optimierungsbedarf,“ so Dr. Albrecht Kloepfer, Gründer und Leiter des Instituts: „Unser im Kern protektionistisches selbstverwaltetes Gesundheitssystem wehrt sich seit Jahren erfolgreich gegen jeden grundlegenden Strukturwandel, während außerhalb das Systems die Idee für neue Impulse und Versorgungsansätze sprießen – und aufgrund fehlender Erstattungsmöglichkeiten teilweise auch wieder verkümmern,“ so der Publizist, Moderator und Gesundheitsnetzwerker. Beispielhaft verweist Dr. Kloepfer in diesem Zusammenhang auf die stockenden Entwicklungen zu abgestimmten Prozessen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung, auf die mangelhafte Koordination in der Versorgung chronischer Erkrankungen, auf die bislang erfolglosen Bemühungen um die Implementierung wirksamer Präventionsansätze und auf die konsequente Verweigerung der Akteure zu einer digitalen Vernetzung, mit der sich Behandlungsabläufe und Arzneimittelmanagement deutlich verbessern ließen. „Hier zerschellen buchstäblich seit Jahrzehnten Milliardenbeträge an den Systemmauern, ohne dass sich an den Versorgungsstrukturen und an unseren Behandlungsabläufen irgendetwas ändern würde,“ so Kloepfer. „Wir müssen deutlich besser werden, wenn wir den Herausforderungen der Zukunft, die sich aus dem demographischen Wandel und dem medizinisch-technischen Fortschritt ergeben, gewachsen sein wollen.“

Das Institut für Gesundheitssystem-Entwicklung macht es sich mit seiner Web-Plattform und mit kontinuierlichen öffentlichen und halb-öffentlichen Veranstaltungen zur Aufgabe, genau in diesem Bereich Menschen und Ideen zusammenzuführen, um Politik und Medien über neue Versorgungspotentiale zu informieren und den politischen Druck zu deren Umsetzung zu erhöhen. „Wir freuen uns, dass sich diesen Zielen bereits eine Reihe potenter und etablierter Partner angeschlossen haben, die sich glaubhaft schon seit geraumer Zeit für einen Systemwandel einsetzen. Mit diesem Netzwerk wird es möglich sein, Politik und Öffentlichkeit klar zu machen, dass wir besser und effizienter versorgen können, als wir es bislang tun,“ so die Überzeugung des Institutsgründers.

Kontakt:

Jean-Paul Neuling

iX – Institut für Gesundheitssystem-Entwicklung

Wartburgstr. 11

D-10823 Berlin

E-Mail: neuling@gesundheitssystem-entwicklung.de

www.gesundheitssystem-entwicklung.de

Tel.: 030 – 784 41 92

Mobil: 0172 – 7485835

 

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Wildwuchs beim Patientencoaching befürchtet

Pressemitteilung

                                       

Berlin, 8. Dezember 2014. Mit Patientencoaching lassen sich in Deutschland jährlich Kosten in Höhe von 38 bis 75 Milliarden Euro einsparen. Experten der Deutschen Gesellschaft für bürgerorientiertes Versorgungsmanagement e.V. (DGbV) mit Sitz in Berlin befürchten einen Wildwuchs und negative Auswirkungen für Patienten und deren Empowerment.

Anlässlich der Arbeitsgruppensitzung “Versorgungsmanagement, Finanzierung und Verträge” der DGbV hob der Präsident Dr. John N. Weatherly hervor, dass es unzählige Interaktionsmaßnahmen im deutschen Gesundheitswesen gibt. Sie bezeichnen sich als Patientencoaching, ohne das es dafür festgelegte Qualitäts- oder Handlungsparameter gibt.

Patientencoaching soll den Patienten befähigen, eine aktive Rolle bei der Krankheitsbewältigung zu leisten. “Seit 2008 leistet die DGbV auf diesem Gebiet Pionierarbeit”, so Weatherly.
Ein Wildwuchs beim Patientencoaching ist gefährlich, denn negative Auswirkungen – gerade im Bereich psychisch kranker Menschen – wird viel zu spät entdeckt.

Die DGbV fordert von der Bundesregierung in Zusammenarbeit mit Experten und Kostenerbringern dem Wildwuchs Einhalt zu gebieten. Es müssen klare und nachprüfbare Parameter mit gewissen Grund- und Ausbildungsqualitäten entwickelt werden. Nur so kann gewährleistet werden, dass bei den Patienten die Coaches eine bessere Outcome-Qualität erzielen.

Die Methode “Patientencoaching” ist, wenn sie richtig eingesetzt und durchgeführt wird, eine sehr effiziente und effektive Möglichkeit die erzielten Behandlungserfolge deutlich zu erhöhen. Und das bei gleichzeitiger Reduktion der anfallenden Kosten.

Die Deutsche Gesellschaft für bürgerorientiertes Versorgungsmanagement e.V. (DGbV) begleitet und entwickelt Konzepte für Verbesserungen des Versorgungsmanagements im deutschen Gesundheitswesen unter Berücksichtigung der Komplexität des gesamten Systems und der wichtigen Rolle der Bürger, also der Versicherten und Patienten. Die DGbV ist unabhängig, fachübergreifend und gemeinnützig.

 

Deutsche Gesellschaft für bürgerorientiertes Versorgungsmanagement  DGbV e.V.
Pressesprecher Jürgen Bause
c/o AGS Medienservice  Geschäftsstelle
Panoramastr. 38  Heerstraße 12 -14
89608 Griesingen/Ulm  14052 Berlin
Tel.: + 49 (0)7391 – 77 73 819  Tel.: + 49 (0)30 – 45 47 54 66
Fax: + 49 (0)7391 – 7 18 19  Fax: + 49 (0)30 – 45 47 58 01
Mail:     presse@dgbv-online.de
Web:     www.dgbv-online.de

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Vorstand der DGPPN neu aufgestellt

Presseinformation Nr. 46 | 09.12.2014

Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)

 

Die Mitglieder der DGPPN haben im Rahmen der Mitgliederversammlung am 27. November 2014 den Vorstand der Fachgesellschaft für die Jahre 2015/2016 gewählt. Insgesamt 18 Expertinnen und Experten aus Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik werden ab Januar 2015 das Vorstandsteam unter der Leitung der neuen DGPPN-Präsidentin, Dr. Iris Hauth, bilden. Turnusgemäß wurde von den Mitgliedern der President Elect der Fachgesellschaft, Prof. Dr. Arno Deister, gewählt.

Die neue Präsidentin der DGPPN, Dr. Iris Hauth, ist Ärztliche Direktorin des Alexianer St. Joseph Krankenhauses Berlin Weißensee. Sie wird den Vorstand der Fachgesellschaft während den nächsten zwei Jahren leiten. Dieser repräsentiert mit seinen 18 Mitgliedern die gesamte Breite des Fachgebiets. Inhaltlich wird sich der Vorstand schwerpunktmäßig mit dem Erhalt und der Verbesserung der ambulanten und stationären Versorgung inklusive der Prävention und Rehabilitation psychisch erkrankter Menschen beschäftigen. Zu den weiteren zentralen Themen gehören die Weiterbildung und Nachwuchsförderung, die Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie deren Translation in den praktischen Alltag.

Der neue President Elect der DGPPN (Präsident in der Amtszeit 2017/2018), Prof. Dr. Arno Deister, ist Chefarzt des Zentrums für Psychosoziale Medizin des Klinikums Itzehoe. Mit Dr. Nahlah Saimeh erhält die forensische Psychiatrie im Vorstand eine neue Stimme. Dr. Saimeh ist seit 2004 ärztliche Direktorin im Zentrum für Forensische Psychiatrie in Lippstadt-Eickelborn. Seit 2011 ist sie die stellvertretende Leiterin des DGPPN-Referates „Forensische Psychiatrie“. Prof. Dr. Martin Driessen ist im DGPPN-Vorstand neu für den Bereich „Psychosomatik“ verantwortlich. Er ist Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Evangelischen Krankenhaus Bielefeld (EvKB).

Kontakt
DGPPN-Pressestelle
Reinhardtstraße 27 B
10117 Berlin
Tel.: 030.2404 772-11
E-Mail: pressestelle[at]dgppn.de
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