Mittwoch, Oktober 29th, 2014

 

Deutsche Rentenversicherung beteiligt sich mit über 16 Milliarden Euro an Krankenversicherung der Rentner

Deutsche Rentenversicherung Bund

Berlin.  Die Deutsche Rentenversicherung beteiligte sich 2013 mit über 16 Milliarden Euro an den Krankenversicherungsbeiträgen der Rentner. Dies ist der zweitgrößte Ausgabenposten im Haushalt der Deutschen Rentenversicherung. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin hin.

Über 17 Millionen Rentenbezieher sind bei einer gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert. Die Rentenversicherung übernimmt hier einen Beitragsanteil zur Krankenversicherung in Höhe von 7,3 Prozent der monatlichen Rente. Sie beteiligt sich damit knapp zur Hälfte an dem aus der Rente zu berechnenden Krankenversicherungsbeitrag. Dieser beträgt aktuell 15,5 Prozent. Die Rentenversicherung leitet den monatlichen Beitragsanteil der Rentner zusammen mit dem Anteil der Rentenversicherung an den Gesundheitsfonds weiter.

Für die rund 1,8 Millionen privat oder freiwillig krankenversicherten Rentner zahlt die Deutsche Rentenversicherung einen Zuschuss in entsprechender Höhe. Dieser auf Antrag gewährte Zuschuss wird den Rentnern monatlich mit der Rentenzahlung überwiesen.

Wie die Krankenversicherung der Rentner und die Antragstellung genau funktionieren, beschreibt die Broschüre “Rentner und ihre Krankenversicherung”. Die Broschüre ist kostenlos und kann bei den Mitarbeitern am Servicetelefon der Deutschen Rentenversicherung unter 0800 10004800 und über die Internetseite www.deutsche-rentenversicherung.de bestellt werden. Die Mitarbeiter in den Auskunfts- und Beratungsstellen sowie am Servicetelefon beraten darüber hinaus individuell in allen Fragen rund um das Thema Krankenversicherung der Rentner.

Pressekontakt:

Dr. Dirk von der Heide
Tel.: 030 865 89178
Fax:  030 865 27379
Mail: pressestelle@drv-bund.de

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MEDIAN Klinik Grünheide eröffnet anlässlich ihres 20. Geburtstages einen Neubautrakt für schwerstbetroffene neurologische Patienten

 

Berlin . Am 30.10.2014 begeht die MEDIAN Klinik Grünheide, An der Reha-Klinik 1 in 15537 Grünheide (Mark), ab 10 Uhr ihr 20-jähriges Klinikjubiläum mit einem besonderen Ereignis:

An diesem Tag wird an der MEDIAN Klinik Grünheide ein Neubautrakt zur Behandlung schwerstkranker neurologischer Patienten und Patienten der neurologischen Frührehabilitation eröffnet.

Der Erweiterungsbau umfasst 16 Intensivbetten, eine Intermedia-Care-Station mit weiteren 14 Betten, 14 Betten für Patienten der Frührehabilitation Phase B und eine neuropsychologische Station mit 26 Betten. In den Erweiterungsbau investierte die Klinik insgesamt 17,5 Millionen Euro.

Ministerin Anita Tack, Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Marina Otte, Unternehmensbereichsleiterin AOK Nordost und Gabriela Leyh, Leiterin der vdek Landesvertretung Berlin und Brandenburg, werden persönlich zur Neueröffnung kommen.

Mit Begrüßungsworten werden sich auch Hartmut Hain, Geschäftsführer (CEO) der MEDIAN Kliniken, Michael Redel, Geschäftsbereichsleiter Nord-Ost der MEDIAN Kliniken und die beiden Chefärzten der Klinik, Dr. Janet Knauß und Dr. Michael Seifert, an die Gäste und Mitarbeiter wenden. Ab 11:00 Uhr wird es einen Rundgang durch das neue Klinikgebäude geben.

Seit ihrer Eröffnung Oktober 1994 hat sich die Klinik einen festen Platz in der Gesundheitslandschaft Brandenburgs erobert. Behandelt werden Patienten mit Erkrankungen aus dem gesamten Spektrum der Neurologie und Neurochirurgie. Von der Frührehabilitation bis zur Anschlussheilbehandlung bietet die Klinik spezielle Therapieformen für alle Krankheitsstadien. Mit der Klinikerweiterung stehen den Patienten nun 284 Betten zur Verfügung.

Dank der Fortschritte in der Medizin ist die Überlebenschance nach schweren Unfällen und bei schweren neurologischen Erkrankungen erheblich gestiegen. Um diese Patienten optimal rehabilitieren zu können, wurde 1995 in der MEDIAN Klinik Grünheide die erste Abteilung für Frührehabilitation im Land Brandenburg aufgebaut.

Zielgruppe der Frührehabilitation sind Patienten mit akuten schweren oder schwersten Schäden des zentralen und peripheren Nervensystems nach Abschluss des Aufenthaltes in einem Akutkrankenhaus. Eingeschlossen sind Patienten im Wachkoma (apallisches Syndrom), mit offenem Tracheostoma (Luftröhrenschnitt) sowie Patienten mit Querschnittssyndromen.

Mit dem möglichst frühzeitigen Beginn rehabilitativer Maßnahmen steigen auch für schwerstbetroffene Patienten die Chancen für eine Rückkehr in ein selbstständiges Leben nach der Erkrankung. Der in der Regel sehr lange und intensive persönliche Kontakt zwischen Ärzten, Therapeuten, den Pflegekräften und den Patienten ermöglicht eine individuelle Therapie und eine enge Zusammenarbeit mit den Angehörigen, deren Nähe ebenfalls für die Patienten wichtig ist.

Die heimatnahe Behandlung auf dem modernsten Stand der Technik, wie sie in der MEDIAN Klinik Grünheide möglich ist, schafft für die Rehabilitation schwerstbetroffener Patienten ideale Bedingungen.

Pressekontakt:

Uta Reichhold, Leiterin Marketing/PR
Telefon 030 / 311 01 - 165
Mobil 0175 / 567 49 30
uta.reichhold@median-kliniken.de

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Letzter Call for Papers für den conhIT-Kongress 2015: Bewerbungszeitraum läuft noch bis 14. November

 

conhIT_Logo_Datum~1Berlin, 29. Oktober 2014: Noch bis zum 14. November können sich Interessierte über das Call for Papers mit einem Vortrag für den conhIT-Kongress 2015 bewerben, der vom 14. bis 16. April  im Rahmen von Europas größter Health IT-Veranstaltung, der „conhIT – Connecting Healthcare IT“ in Berlin stattfindet. Gesucht sind Vorträge, die den Kongress mit Best Practice-Beispielen noch abwechslungsreicher gestalten und anschaulich und praxisorientiert über den Einsatz von Gesundheits-IT in den folgenden Bereichen berichten:

 

  • IT-Strategie und IT-Servicemanagement für kleinere und mittlere Krankenhäuser – Erfolgsrezepte aus der Praxis
  • Innovative IT-Lösungen in intersektoraler Vernetzung und ambulanter spezialfachärztlicher Versorgung
  • MIT – Vernetzung von Medizintechnik und IT im Krankenhaus
  • Steigerung der Effizienz durch IT-Prozessunterstützung
  • Telemedizin: Motivation und Notwendigkeit in der ärztlichen Versorgung – Anforderungen an die Telematikinfrastruktur
  • Wertbeitrag der IT im Krankenhaus
  • Big Data – von der grauen Masse zu intelligenten Lösungen
  • Patient Empowerment durch Social Media und die Kommunikationsarbeit der Klinik
  • Mobilität in der Patientenversorgung
  • IT in der Pflege: Versorgungskontinuität durch die IT-Unterstützung pflegerischer Versorgung
  • Gesundheitstelematik und Mehrwertdienste
  • Ambient Assisted Living – ein Interoperabilitätsförderer?

 

 

Die Bewerbung erfolgt direkt über ein Kontaktformular auf der conhIT-Website (www.conhit.de, Kongress & Akademie, Call for Papers). Neben allgemeinen Informationen zum Call for Papers finden Interessierte dort auch Erläuterungen zu den Call for Papers-Sessionthemen.

Unternehmen, die sich mit einem Vortrag bewerben möchten, müssen als Aussteller auf der Industrie-Messe vertreten sein. Der reguläre Anmeldeschluss für die Industrie-Messe endet am 5. Dezember 2014.

 

 

Über die conhIT – Connecting Healthcare IT

Die conhIT richtet sich an Entscheider in den IT-Abteilungen, im Management, der Medizin und Pflege, der Kassen und Selbstverwaltung sowie an Ärzte, Ärztenetze und Medizinische Versorgungszentren, die sich über die aktuellen Entwicklungen von IT im Gesundheitswesen informieren, Kontakte in der Branche knüpfen und sich auf hohem Niveau weiterbilden wollen. Als integrierte Gesamtveranstaltung mit Industrie-Messe, Kongress, Akademie und Networking-Events bündelt sie an drei Tagen die Angebote, die für die Branche attraktiv sind. Die conhIT, die 2008 vom Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e.V. als Branchentreff der Healthcare IT initiiert wurde und von der Messe Berlin organisiert wird, hat sich mit 359 Ausstellern und 6.495 Besuchern in 2014 zu Europas wichtigster Veranstaltung rund um IT im Gesundheitswesen entwickelt.

 

Die conhIT wird in Kooperation von den Branchenverbänden Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V., gmds (Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie) e. V., BVMI (Berufsverband Medizinischer Informatiker) e. V. sowie unter inhaltlicher Mitwirkung von KH-IT (Bundesverband der Krankenhaus-IT-Leiterinnen/Leiter) e. V. und ALKRZ (Arbeitskreis der Leiter der Klinischen Rechenzentren der Universitätskliniken Deutschland) gestaltet.

 

 

Ansprechpartner für die Presse:

 

Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V.

Alexandra Gersing

alexandra.gersing@bvitg.de

030 / 206 22 58-18

 

Messe Berlin GmbH

Andreas Dienemann

dienemann@messe-berlin.de

030 / 30 38-2351

 

 

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“Neue Wege aus der Sucht” – 11. Deutscher Rehatag

Sucht hat viele Ausprägungen: Der Konsum von Alkohol, Tabak, Medikamenten und Drogen sowie auch Verhaltensweisen können zu Suchterkrankungen bzw. pathologischen Gesundheitsstörungen führen. Diese sind häufig mit großem Leid und psychischen Begleit- und Folgeerkrankungen verbunden und gefährden die Teilhabe an Beruf, Familie und Gesundheit.
In unserer Veranstaltung zum 11. Deutschen Rehatag

am Mittwoch, 26. November 2014, 14.00 Uhr – Klinikum Bremen-Ost (Haus im Park), Züricher Straße 40, 28325 Bremen

möchten wir neue Ansätze der Suchtforschung sowie der Suchtbehandlung und -Rehabilitation vorstellen: Neues aus der Glückspielforschung, neuropsychotherapeutische Erklärungs- und Behandlungsansätze von Suchterkrankungen und neue Wege in der stationären Suchtrehabilitation.

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Deutsche Rentenversicherung und Justizministerium in Niedersachsen schließen Kooperationsvereinbarung

Rehabilitation abhängigkeitskranker Inhaftierter:
Bestmögliche Unterstützung für eine anspruchsvolle Therapie

Sie sollen ihren Lebensunterhalt möglichst bald aus eigener Kraft bestreiten können: Abhängigkeitskranke, die wegen ihrer Sucht straffällig wurden und eine gute Prognose für eine soziale und berufliche Wiedereingliederung haben. Wie die Inhaftierten dabei von allen Seiten bestmöglich unterstützt werden, das haben die Deutsche Rentenversicherung und das Land Niedersachsen nun in einer Kooperationsvereinbarung beschlossen. Mit ihrer Unterschrift besiegelten die niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz, die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Deutschen Rentenversicherung Oldenburg-Bremen, Marita Rosenow, und der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover, Professor Michael Sommer, jetzt das Papier.

Gemeinsames Ziel der Vereinbarung ist es, den Abhängigkeitskranken schon während der Haft verschiedene Angebote zu ermöglichen, die sie auf eine Suchtrehabilitation direkt nach der Entlassung vorbereiten. So sollen die Betroffenen in die Lage versetzt werden, die anspruchsvolle Therapie mit bestmöglichen Voraussetzungen zu beginnen – und möglichst mit Erfolg auch bis zum Ende durchzuhalten. Wer das schafft hat damit die Chance, anschließend wieder erwerbsfähig zu sein und eine versicherungspflichtige Beschäftigung aufzunehmen, um ein finanziell eigenständiges Leben zu führen und ein stabiles soziales Umfeld aufzubauen. So profitieren schließlich auch die Gesellschaft und die Versichertengemeinschaft von den Investitionen.

Während der Haft sollen sich die Abhängigkeitskranken etwa mit ihrer Suchtgeschichte auseinandersetzen, eine erkennbare Bereitschaft für eine neue Lebensweise entwickeln und die Arbeit in Gruppen erlernen. Außerdem werden in den Justizvollzugseinrichtungen Sozial- und ärztliche Befundberichte erstellt. Die Gutachten sollen Aufschluss geben über die Prognose einer angestrebten Erwerbsfähigkeit und schließlich auch bei der Wahl einer geeigneten Therapieeinrichtung helfen.

Die Deutsche Rentenversicherung entscheidet innerhalb von zwei Wochen über den Antrag eines Inhaftierten für eine medizinische Entwöhnungsbehandlung. Angestrebt wird ein möglichst nahtloser Übergang zwischen Haft und Therapie. Übernimmt die Rentenversicherung die Kosten für eine medizinische Rehabilitation, dann können sich die Betroffenen frühzeitig vor dem Haftende auf die anstehende Behandlung einstellen.

Die Deutsche Rentenversicherung finanziert medizinische Rehabilitationen auch für Abhängigkeitskranke. Die Suchttherapien werden angeboten für Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängige sowie für Menschen, die etwa dem pathologischem Glücksspiel oder der Internetsucht verfallen sind. Ihre Suchtbehandlung ist vor allem darauf ausgerichtet, die Patienten wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover finanzierte 2013 Entwöhnungsbehandlungen für mehr als 3.600 Abhängigkeitskranke, die Deutsche Rentenversicherung Oldenburg-Bremen ermöglichte 1.300 Versicherten solche medizinischen Rehabilitationen.
Nr. 27/14


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Autorin: Gabriele Wallbaum

 

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Fax 0511 8292635

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