Mittwoch, Januar 29th, 2014

 

Gemeinsame Erklärung von BDA, DIHK und ZDH zur Initiative „Inklusion gelingt!“

PRESSE-INFORMATION Nr. 006/2014

Die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft BDA, DIHK und ZDH unterstützen die Inklusionsinitiative für Ausbildung und Beschäftigung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Die neue Internetplattform www.inklusion-gelingt.de informiert und unterstützt Betriebe, damit diese die Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung erfolgreich gestalten können.

Berlin, 29. Januar 2014. Menschen mit Behinderung müssen mit ihren individuellen Leistungen und Fähigkeiten in den Arbeitsmarkt integriert werden. Dazu sind inklusive Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen notwendig. Eine inklusive Gesellschaft hilft nicht nur den Betroffenen. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen ist aufgrund der demografischen Entwicklung die Fachkräftesicherung zu einer beschäftigungspolitischen Herausforderung geworden. Das Erwerbspotenzial von Menschen mit Handicaps darf im Rahmen einer demografiefesten Personalpolitik nicht aus dem Blick geraten. Anders sein und anders denken können bedeutet oft Innovation. Außerdem sind Menschen mit Handicaps oft besonders motiviert. Sie wollen beweisen, dass sie es können und dass ihre Arbeit Wertschätzung verdient. Behindert
bedeutet nicht automatisch leistungsgemindert.

Die Wirtschaft will diesen Bewusstseinswandel und damit den Prozess der Inklusion vorantreiben und damit Brücken für Menschen mit Behinderung in Ausbildung, Arbeit und Gesellschaft bauen. Die Spitzenverbände der Wirtschaft BDA, DIHK und ZDH unterstützen daher die Inklusionsinitiative für Ausbildung und Beschäftigung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Mit ihrer Initiative “Inklusion gelingt!” möchten BDA, DIHK und ZDH vor allem solche Betriebe ansprechen, die bisher aus den unterschiedlichsten Gründen noch keine Menschen mit Behinderung ausgebildet oder beschäftigt haben. Ziel ist es vor allem, Betriebe bei der Schaffung inklusiver Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen zu unterstützen und ihnen Lösungen aufzuzeigen, wie Inklusion in der Praxis gelingen kann.

Die Internetplattform www.inklusion-gelingt.de informiert und unterstützt Betriebe, damit diese die Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung erfolgreich gestalten können. Die Website umfasst unter Einbeziehung bestehender Informationsangebote für die Unternehmen Handlungsempfehlungen, eine Übersicht der Förderinstrumente, zahlreiche Kontaktadressen wichtiger Dienstleister und Behörden sowie verschiedener Publikationen. Anhand von Praxisbeispielen wird deutlich gemacht, wie die Inklusion von Menschen mit Behinderung in den allgemeinen Arbeitsmarkt erfolgreich gelingen kann.
 

BDA | DIE ARBEITGEBER
Bundesvereinigung der
Deutschen Arbeitgeberverbände
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leitung: Dr. Viktor Otto
Breite Str. 29 | 10178 Berlin
www.arbeitgeber.de
DIHK
Deutscher Industrie- und  Handelskammertag e. V.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leitung: Thomas Renner
Breite Str. 29 | 10178 Berlin
www.dihk.de

ZDH
Zentralverband des Deutschen Handwerks
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leitung: Alexander Legowski
Mohrenstr. 20 / 21 | 10117 Berlin
www.zdh.de

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VdK fordert Nachbesserungen beim Rentenpaket

 

„Nach Jahren des Stillstands begrüßen wir die sozial gerechtere Ausrichtung des Rentenpakets der Bundesregierung. Es gibt aber noch etliche Fallstricke für viele Rentnerinnen und Rentner, die ein Leben lang unseren Sozialstaat gesichert haben“, so kommentiert Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, die vom Bundeskabinett heute beschlossenen Verbesserungen für Rentnerinnen und Rentner.

Der VdK fordert aber trotzdem noch Nachbesserungen und warnt davor, diese als „weitere Geschenke“ abzutun: „Rentnerinnen und Rentner haben in den vergangenen Jahren genug zurückstecken müssen. Es geht jetzt um das Einlösen legitimer Ansprüche.“

Eine Kernforderung des größten deutschen Sozialverbands haben CDU/CSU und SPD in den Koalitionsvertrag aufgenommen. Die Besserstellung von Müttern, deren Kinder vor 1992 geboren sind, ist auch ein großer Erfolg des VdK, so Mascher. Dennoch fehlt nach Meinung des VdK der letzte notwendige Schritt, nämlich die vollständige Gleichstellung aller Mütter: „Wir bleiben bei unserer Forderung nach Anerkennung der vollen drei Erziehungsjahre, wie es bisher schon für jüngere Mütter Gesetz ist.“ Die geplante Finanzierung der höheren Mütterrenten aus der Rentenkasse bezeichnete Mascher als „kurzsichtig und ungerecht gegenüber den Beitragszahlern“. Der VdK beharrt auf einer Finanzierung über Steuereinnahmen: „Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, eine Leistung des Familienlastenausgleichs, und keine unseres Rentenversicherungssystems.“ Da alle Mütter davon profitieren, könne es nicht angehen, dass bei der Finanzierung bestimmte Bevölkerungsgruppen wie Beamte oder Selbstständige außen vor bleiben.

Grundsätzlich begrüßt der VdK die abschlagsfreie Rente mit 63 nach 45 Beitragsjahren. „Für langjährig Versicherte ist das eine Anerkennung ihrer Lebensleistung“, meint Ulrike Mascher. Der VdK sieht aber angesichts der Forderungen nach flexibleren Übergängen für besonders belastete Personengruppen noch erheblichen Regelungsbedarf.

Einen Fortschritt sieht Mascher beim Thema Erwerbsminderungsrente. Die Anhebung der Zurechnungszeiten von 60 auf 62 Lebensjahre werden eine Anhebung der Rentenbezüge mit sich bringen. „Erwerbsminderungsrentner sind besonders oft von Armut bedroht, deshalb war das ein längst überfälliger Schritt“, so Mascher. „Seit 2001 sind die Zahlbeträge der Erwerbsminderungsrenten wegen der hohen Abschläge rasant gesunken, die Bestandsrentner sollten deshalb unbedingt auch von der Anhebung der Zurechnungszeiten profitieren.“ Grundsätzlich bleibt der VdK bei seiner Forderung, die Abschläge für Erwerbsminderung von derzeit 10,8 Prozent komplett abzuschaffen: „Hier wird so verfahren, als würde jemand freiwillig früher in Rente gehen. Wer wegen Krankheit früher aus dem Beruf aussteigen muss, hat aber keine andere Wahl und sollte dafür nicht auch noch mit Abschlägen bestraft werden.“

Insgesamt vermisst der Sozialverband VdK im Rentenpaket geeignete Maßnahmen, um das Rentenniveau wenigstens auf dem heutigen Stand zu halten. Kürzungsfaktoren in der Rentenformel wie der Nachhaltigkeitsfaktor müssen ebenfalls abgeschafft werden: „Die Gefahr der Altersarmut ist noch lange nicht gebannt. Die Renten müssen wieder im Gleichschritt mit den Löhnen steigen.“

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Pressemitteilung als PDF herunterladen:
PM-VdK-fordert-Nachbesserungen-beim-Rentenpaket-29-1-2014.pdf

Sozialverband VdK Deutschland
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Cornelia Jurrmann (verantwortlich)
In den Ministergärten 4 – 10117 Berlin
Telefon 030 72629-0400
Telefax 030 72629-0499
www.vdk.depresse@vdk.de

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Gröhe verspricht spürbare Entlastung

 

Der Deutsche Pflegetag ist am Samstag mit 1.500 Teilnehmern zu Ende gegangen | Bundesgesund­heitsminister Gröhe will sich für verbesserte Rahmenbedingungen einsetzen | Ethik statt Monetik: Standing Ovations für Dr. Heiner GeißlerDie Verbesserungen in der Pflege werden „klarer Schwerpunkt“ der Bundesregierung sein. Mit dieser Ansage eröffnete Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) den Deutschen Pflegetag, der vom 23. bis zum 25. Januar in Berlin stattfand. „Mit einer schrittweisen Erhöhung des Beitragssatzes wird das Leistungsvolumen der Pflegeversicherung in dieser Legislaturperiode schließlich um insgesamt 20 Prozent gesteigert. Das bedeutet deutlich bessere Leistungen für die Pflegebedürftigen, aber auch spürbare Entlastung für die pflegenden Angehörigen und die Pflegefachkräfte“, sagte der Minister auf dem neuen Pflegekongress, der erstmals vom Deutschen Pflegerat (DPR) e.V. veranstaltet wurde.
Der DPR hat neben Springer Medizin den GKV-Spitzenverband, AOK-Bundesverband, sowie den Deutschen Städte- und Gemeindebund mit ins Boot geholt, um gemeinsam „die Herausforderung Pflege“ zu bewältigen. Dass die neue Konstellation Impulse für die zukünftige Pflegepolitik setzen kann, davon zeugte nicht nur der Auftritt des Bundesgesundheitsministers, sondern auch ein mit 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausgebuchter Kongress, eine überfüllte Pressekonferenz sowie die Anwesenheit des Pflege-Bevollmächtigten Karl-Josef Laumann (CDU) und des SPD-Politikers Franz Müntefering.

Berlin, 29. Januar 2014.

„Ich werde mich für verbesserte Rahmenbedingungen für die Pflegenden mit ganzer Kraft einsetzen“, so der Minister weiter. Gröhe verwies auf eine ganze Reihe von Maßnahmen, die im Koalitionsvertrag fest­geschrieben sind. Neben einem Pflegeberufsgesetz erwähnte er eine angemessene Personal­ausstattung, das Mitspracherecht für die Pflegenden in den Entscheidungsgremien des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen sowie die Nachwuchssicherung: „Die Ausbildung muss kostenfrei sein – Schulgeld sollte endlich der Vergangenheit angehören.“ Der Präsident des DPR, Andreas Westerfellhaus, konstatierte daraufhin: „Wir müssen uns nach vier Jahren messen lassen, wie weit wir gekommen sind“ – und stellte eine jährliche Zwischenbilanz auf dem Deutschen Pflegetag in Aussicht.

Standing Ovations der begeisterten Teilnehmer gab es für die Grundsatz-Rede von Dr. Heiner Geißler, Bundesminister a.D., unter dem Titel „Ethik statt Monetik – Was können wir noch verantworten?“. Geißler kritisierte, dass in Zeiten einer durchgehenden Ökonomisierung der Patient zum Kostenfaktor degradiert wird. „Deutschland ist in der Lage, die besten Maschinen zu bauen, aber bekommt offensichtlich keine Pflege hin, die humanen Interessen entspricht.“ Doch die Zeichen stehen auf Veränderung – das war auf dem Kongress deutlich zu spüren. Mehr Informationen zu den Pflegekongressen von Springer Medizin finden Sie hier.

Pressekontakt Springer Medizin:  Uschi Kidane| Communications Manager | tel +49 6221 487-8166

Kongressorganisation: Andrea Tauchert | Springer Medizin | tel. +49 30 82787-5510

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Grundlagenseminar II: Soziale Arbeit in der medizinischen Rehabilitation

  

Soziale Arbeit in der medizinischen Rehabilitation
– Grundlagenseminar II –
28.02. bis 01.03.2014
DVSG Bundesgeschäftsstelle,  AltMoabit 91, 10559 Berlin

 

Sozialarbeit im Gesundheitswesen

2014 wird das Grundlagenseminar II für Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter aus der stationären und ambulanten medizinischen Rehabilitation in neuer Form angeboten.

Um den fachlichen Anforderungen der Beratung unter wechselnden Rahmenbedingungen gewachsen zu sein, werden im ersten Teil folgende Themen im Vordergrund stehen:

 •  Klassifikation Therapeutischer Leistungen, KTL

•  Therapiestandards, ETM

•  Datenschutz in der med. Rehabilitation

 Im zweiten Teil werden wir in kompakter Form einen Überblick der sozialrechtlichen-und methodischen Grundlagen geben.

 Der hohe Anwendungsbezug des Seminars wird durch konzentrierten Input und Wissensvermittlung sowie durch praktische Übungen, die sich an kon- kreten Fragestellungen des beruflichen Alltags der Teilnehmer orientieren, erreicht.

Die Veränderung der Tätigkeitsfelder und die damit verbundene Neuverteilung der Aufgaben im Ge- sundheitswesen führen zu einem wachsenden Konkurrenzdruck zwischen den verschiedenen Akteuren und Berufsgruppen. Bei entsprechender Professionalisierung der Sozialen Arbeit ist das multiprofessionelle Team eine Chance für den Behandlungsprozess. Hierzu muss die Soziale Arbeit ihre Kernkompetenzen nicht nur kennen, sondern diese sowie deren gesellschaftlichen und ökonomischen Nutzen auch beschreiben können.

 Das Grundlagenseminar der DVSG wendet sich an neue Kolleginnen und Kollegen, die sich auf ihre Arbeit in der medizinischen Rehabilitation vorberei- ten möchten, ebenso an erfahrene Praktiker, die ihren Wissensbestand überprüfen oder neue Im- pulse durch den kollegialen Austausch wünschen.

 

Anmeldung

Weitere Informationen erhalten Sie über die DVSG-Bundesgeschäftsstelle telefonisch unter (030) 39 40 64 540 oder per E-Mail:  info@dvsg.org

 Die Anmeldung erfolgt im
Onlineverfahren auf der DVSG-Homepage unter:

 http://dvsg.org/hauptnavigation- links/veranstaltungen/dvsg- fortbildungsseminare/soziale-arbeit-in-der- medizinischen-rehabilitation- grundlagenseminar-2/

 Nachgehend erhalten Sie eine Anmeldebestätigung und eine Rechnung durch die Bundesgeschäftsstelle der DVSG.

 Anmeldeschluss: 07.02.2014

Im Falle eines Rücktritts innerhalb der letzten 14 Tage vor Seminarbeginn wird eine Ausfallgebühr in Höhe von 50% der Seminargebühr erhoben.

 Veranstaltungsort:

 DVSG e.V. – Bundesgeschäftsstelle
Haus der Gesundheitsberufe
AltMoabit 91
10559 Berlin

Anreisebeschreibung unter: http://dvsg.org/fileadmin/dateien/01Die_DVSG/ Wegbeschreibung.pdf

 Seminargebühr inkl. Tagungsverpflegung

 240,– € (DVSG-Mitglieder)
330,– € (Nichtmitglieder)

Teilnahmevoraussetzung:

Abgeschlossenes Studium der Sozialen Arbeit (Sozialarbeit/Sozialpädagogik, Diplom, B.A.; M.A.) 

Veranstalter

Die Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e.V. (DVSG) ist ein sektorenübergreifender Fachverband, der dazu beiträgt, die Soziale Arbeit in den verschiedenen Arbeitsfeldern des Gesundheitswesens zu stärken und weiter zu entwickeln.

Weitere Informationen zum Fachverband finden Sie auch im Internet www.dvsg.org

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Soziale Arbeit und Rehabilitationsforschung

Die Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG) lädt am 10. März 2014 um 18:20 Uhr alle Interessenten anlässlich des Rehabilitations-Wissenschaftlichen Kolloquiums in Karlsruhe zur öffentlichen Sitzung der Fachgruppe Rehabilitation und Teilhabe ein.

Impulsreferat:

Prof. Dr. phil. Stephan Dettmers M.A., Dipl. Sozialarbeiter, Fachhochschule Kiel

■    Sozialarbeitsforschung konkret: Aspekte sozialer Teilhabe.

Anhand qualitativer Analysen von sozialen Netzwerken können sozialarbeitsrelevante Daten zur Förderung sozialer Teilhabe bei chronisch kranken Menschen gewonnen werden.

Referate aus der Forschung der Sozialen Arbeit in der medizinischen Rehabilitation:

 

Astrid Orban, B.A. Soziale Arbeit, Klinik Höhenried, Bernried

■    Studie: „Zielorientierte individuelle Nachsorge (ZINA)“

Entwicklung und Evaluation eines auf den Nachsorgebedarf abgestimmten differenziellen Nachsorgekonzeptes für die psychosomatische Rehabilitation

Studien-Konzeption und erste Erfahrungen

 

Veit Becker, Dipl. Sozialpädagoge, Erziehungswissenschaftler M.A., Eifelklinik, Manderscheid

■    Studie: „Begleitende Sozialberatung während der stufenweisen Wiedereingliederung – Evaluation eines Nachsorgeangebotes“

Studien-Konzeption und Erfahrungen mit den Studienteilnehmern

Claudia Schulz-Behrendt, Dipl. Sozialpädagogin/-arbeiterin, Klinische Sozialarbeiterin M.A., Universität Potsdam

■    Studie: „Förderung sozialer Kompetenzen bei Rehabilitanden in besonderen beruflichen Problemlagen“

Erste Eindrücke und Erfahrungen

Interessenten, die an der öffentlichen Sitzung teilnehmen möchten bitten wir, sich bei der DVSG-Bundesgeschäftsstelle anzumelden (info@dvsg.org).

Informationen und Anmeldung zum Rehawissenschaftlichen Kolloquium unter

www.reha-kolloquium.de

DVSG-Ansprechpartnerin für Fragen:

Julia Beusing-Markmann,
DVSG-Vorstand, Fachgruppe Rehabilitation und Teilhabe

Tel.: 0251/ 39 48 53 83

E-Mail: julia.beusing-markmann@dvsg.org

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