Mittwoch, November 21st, 2012

 

DVSG-Fachtagung Rehabilitation 2013 in Leipzig

Die DVSG führt in Kooperation mit der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland und der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (DEGEMED) am 7. Februar 2013 in Leipzig die Fachtagung “Rehabilitation 2013: Perspektiven und eine neue Ausrichtung für eine zukunftsfähige Rehabilitation” durch. Die Tagung im  Berufsförderungswerk Leipzig richtet sich an Sozialarbeiter und Rehafachberater im Gesundheitswesen.

Die demografische Entwicklung und Veränderungen in der Berufswelt führen zu neuen Herausforderungen in der Rehabilitation. Notwendig sind geeignete Konzepte der Prävention, der Berufs- und Betriebsorientierung und der Kooperation, um individualisiert und flexibel passgenaue Integrationslösungen zu erarbeiten.
Soziale Arbeit in der Rehabilitation hat sich zu einem bedeutsamen Handlungsfeld entwickelt. Sie nimmt in diesem Bereich umfassende Beratungs- und Vernetzungsleistungen wahr und sorgt so für eine nachhaltige Eingliederung kranker Menschen in ihr Lebensumfeld und ihre berufl iche Tätigkeit.

Die DVSG-Rehafachtagung 2013 will
> informieren
> Fachleute zu Wort kommen lassen
> zur Diskussion anregen
> Praxiserfahrungen bündeln
> Ideen entwickeln
> Raum für Dialog bieten

Die Anmeldung erfolgt nur im Onlineverfahren
auf der Homepage der DVSG:
www.dvsg.org

Infos und Programm über folgenden Link: http://dvsg.org/hauptnavigation-links/veranstaltungen/dvsg-fachtagungen-rehabilitation/

Veranstalter
Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im
Gesundheitswesen e.V.
Bundesgeschäftsstelle
Haus der Gesundheitsberufe
Alt-Moabit 91
10559 Berlin
Telefon: 030 394064540

Tagungsort:
Berufsförderungswerk Leipzig
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig

Aufrufe: 13


Burn-out: genau diagnostizieren

Presse-Information

Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN)

Das Thema Burn-out beschäftigt viele. Jüngst wurde bei einer Untersuchung des RKI festgestellt, dass Menschen, die häufig Stress erleben, deutlich mehr über psychische Beschwerden wie depressive Symptome, gestörten Schlaf oder Erschöpfung berichten. In der Gruppe der 40-60-Jährigen litten zwischen 5-8 Prozent im Laufe ihres Lebens an einem Burnout-Zustand. Interessanterweise sind die Betroffenen im Gegensatz zu der verbreiteten psychischen Störung Depression vor allem Menschen mit hohem Sozialstatus.

„Burnout ist für sich genommen keine Krankheit aber ein Risikozustand für die psychische und physische Gesundheit und muss deshalb sehr ernst genommen und untersucht werden.“ so Professor Wolfgang Maier der zukünftige Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN).“

Länger anhaltende Erschöpfungszustände erhöhen jedoch das Risiko, an einer Depression, Angst- oder Suchtstörung, Tinnitus oder Bluthochdruck zu erkranken. Burnout-ähnliche Beschwerden wie verminderte Leistungsfähigkeit können aber auch andere Erkrankungen verdecken. Krankheitssymptome gilt es daher diagnostisch genau abzuklären, um rasch die richtige Therapie und Behandlung der Grunderkrankung zu gewährleisten. So kann Chronifizierung vorgebeugt und den Betroffenen zeitnah die Rückkehr an den Arbeitsplatz ermöglicht werden.“

Nach Ansicht der DGPPN handelt es sich beim Burn-out primär um ein Problem der Arbeitswelt. Die Beratung und Unterstützung der Betroffenen sollte deshalb beim Arbeitgeber entsprechend koordiniert werden. Dies kann die Diagnostik bei einem Facharzt einschließen. Aus Sicht der Fachgesellschaft ist es jedoch zu kurzsichtig, einen stressbelasteten Arbeitnehmer in der Arztpraxis so zu „behandeln“, das widrige Arbeitsbedingungen eine weitere Zeit zu ertragen werden ohne die Ursachen zu beseitigen. Eine Schlüsselrolle kommt dabei den Betriebsärzten mit ihrer Kenntnis der Arbeitsstrukturen und Betriebsabläufe zu.

Mehr Informationen im Positionspapier „Burnout“ auf der Webseite der DGPPN: www.dgppn.de

Kontakt:
Prof. Dr. med. Peter Falkai
Präsident der DGPPN
Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde
Reinhardtstraße 27 B
10117 Berlin
E-Mail: sekretariat[at]dgppn.de

Kontakt im Pressebüro ICC:
Franziska Hoffmann
Pressestelle der DGPPN im ICC
Telefon im ICC: 030/ 303 88 19 88
E-Mail: pressestelle[at]dgppn.de

Download:
pm-2012-11-21-pressekonferenz-burnout.pdf [41KB]

Weitere Informationen finden sich auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde unter www.dgppn.de.

Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN):

Wurde 1842 gegründet und zählt heute mehr als 6.900 Mitglieder. Sie ist eine der größten und ältesten wissenschaftlichen Vereinigungen von Ärzten und Wissenschaftlern in Deutschland. Sie wird getragen von der Vision einer Gesellschaft, in der Menschen mit psychischen Erkrankungen unbehelligt von Vorurteilen leben können und die für sie notwendige Hilfe erhalten.

Aufrufe: 15