Freitag, September 16th, 2011

 

Asklepios erhöht Anteil an MediClin auf über 50 Prozent

MediClin-CEO wird neuer CEO bei Asklepios

CFO Stephan Leonhard wird stellvertretender Vorsitzender

Hamburg. Die Asklepios Kliniken GmbH hat 18 Prozent der Aktien der MediClin AG erworben. Damit baut Asklepios den bisherigen Anteil von rund 34,7 auf 52,7 Prozent aus und hält jetzt die Aktienmehrheit. Der Aufsichtsrat hat heute Nachmittag entschieden, den derzeitigen Vorstandsvorsitzenden der MediClin Aktiengesellschaft, Dr. Ulrich Wandschneider zum 1. November 2011 zum Vorsitzenden der Konzerngeschäftsführung der Asklepios-Gruppe in Hamburg zu bestellen. Stephan Leonhard, Konzerngeschäftsführer Finanzen (CFO) der Asklepios-Gruppe wird ab sofort der stellvertretende Vorsitzende der Konzerngeschäftsführung.

“Eine Mehrheitsbeteiligung an der MediClin festigt unsere Position im deutschen Krankenhausmarkt. Durch eine enge Zusammenarbeit beider Unternehmen und der Weiterentwicklung des Geschäftsmodells der integrierten Versorgung haben wir die besten Voraussetzungen für weiteres Wachstum geschaffen”, so Dr. Bernard gr. Broermann, Gründer und Gesellschafter des Asklepios Kliniken.

Zur Übernahme der Mehrheit an MediClin erklärte heute Stephan Leonhard: “Mit der Übernahme unterstreichen wir unseren Anspruch, nicht nur in der medizinischen Qualität und Innovationskraft, sondern auch in der Größe zu den führenden Klinikbetreibern in Deutschland und Europa zu zählen.”

“Dass die Übernahme nun vollzogen ist, freut mich sehr und ich verspreche mir viel von der engen Zusammenarbeit beider Klinik-Unternehmen”, so Stephan Leonhard weiter. Ulrich Wandschneider sieht auch vor dem Hintergrund der personellen Ausgestaltung viele gemeinsame Ansätze und ein großes Entwicklungspotenzial. “Es gereicht zum Vorteil beider Unternehmen, wenn Know-how und Kompetenzen auch gemeinsam genutzt werden können,” sagte Wandschneider.

Zum Zeitpunkt seines Amtsantritts wird Dr. Wandschneider sein Mandat als Vorstandsvorsitzender der MediClin AG niederlegen und danach als ordentliches Mitglied des Vorstands einen Großteil seiner bisherigen Funktionen weiterhin bei der MediClin wahrnehmen.

Vita Dr. Ulrich Wandschneider:

Dr. Ulrich Wandschneider, geboren 1961. Banklehre bei der Commerzbank, Studium BWL in Hamburg und Zürich. Von 1987 bis 2002 Arthur Andersen, danach bei Deloitte Consulting. Seit November 2004 Vorsitzender des Vorstands der MediClin AG. Mitglied im Kuratorium der Hanns Martin Schleyer-Stiftung, 1. Vizepräsident des BDPK (Bundesverband Deutscher Privatkliniken e. V.).

Vita Steuerberater Dipl.-Kfm. Stephan Leonhard:

Stephan Leonhard, geboren 1961, trat 2002 als CFO und Prokurist bei Asklepios ein. Leonhard blickt auf mehr als 20 Jahre internationale Finanz- und Controlling-Erfahrung zurück. Nach seinem BWL-Studium an der Universität Mannheim war er im Bereich Steuerberatung/Wirtschaftsprüfung bei Ernst & Young. Er war Finanzdirektor bzw. CFO in verschiedenen renommierten Unternehmen wie ABB, Deutsche Bahn sowie der Immobilienarm von JP Morgan mit Schwerpunkt M&A, Finanzierungen und Kapitalmarkt. Seit 2007 ist er Mitglied der Konzerngeschäftsführung bei Asklepios.

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Qualitätsstandard in der Reha muss gesichert bleiben

Münster. Rehabilitation lohnt sich. Sie trägt zur Reduzierung der Krankheitskosten bei, vermeidet vorzeitige Rentenzahlungen und ermöglicht den Versicherten die Teilnahme am Leben in der Gesellschaft und im Beruf. Weil sie damit ein wichtiger Pfeiler in unserem Sozialsystem ist, hat der Vorstand der Deutschen Rentenversicherung Westfalen ein Thesenpapier erarbeitet, das in die aktuellen politischen Diskussionen eingebracht werden soll. Das wurde heute – am Vortag der konstituierenden Sitzung der Selbstverwaltungsorgane der Deutschen Rentenversicherung Westfalen – mitgeteilt.

Hintergrund dieses besonderen Engagements der Selbstverwaltung ist die dauerhafte Sicherung des hohen Qualitätsstandards in der Rehabilitation durch eine ausreichende Finanzierungsgrundlage. Denn die Ausgaben für Rehabilitation sind per Gesetz gedeckelt und die Deutsche Rentenversicherung Westfalen hatte ihr Budget von 296 Millionen Euro im vergangenen Jahr bereits zu 100 Prozent ausgeschöpft. Weil aber der Rehabilitationsbedarf steigt, ergibt sich für den münsterischen Rentenversicherungsträger politischer Handlungsbedarf.

Ursächlich für diese Entwicklung ist im wesentlichen die demografische Entwicklung. Sie hat zur Folge, dass die Zahl der Versicherten mit längerer Lebensarbeitszeit deutlich ansteigt. Deshalb wird auch der Rehabilitationsbedarf kontinuierlich noch einige Jahre steigen, um anschließend – in der ferneren Zukunft – wieder zu sinken. Doch diese Veränderungen haben keinen Einfluss auf die jährliche Anpassung des Reha-Budgets, denn deren Fortschreibung orientiert sich ausschließlich an der Entwicklung der Bruttolöhne. Der Vorstand der Deutschen Rentenversicherung Westfalen schlägt deshalb eine längerfristige bedarfsgerechte Anpassung des Reha-Budgets vor und wird sich in der neuen Legislaturperiode mit Nachdruck dafür einsetzen.

Kontakt:

Deutsche Rentenversicherung Westfalen
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Christian Koopmann
48125 Münster
Tel.: 0251 238-2191
Fax: 0251 238-2570
E-Mail: pressestelle@drv-westfalen.de
www.drv-westfalen.de

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Bundesversicherungsamt (BVA) prüft Hilfsmittelverträge

Das Bundesversicherungsamt verlangt mit Schreiben vom 7. September 2011 (AZ II 5- 5417.2) an die bundesunmittelbaren Krankenkassen Vorlage von Verträgen nach § 127 Abs. 2 SGB V, um aufsichtsrechtliche Prüfungen durchzuführen. Im Falle der Überschreitung der gesetzlich zulässigen Veränderungsrate nach § 71 Abs. 3 SGB V werden Angaben und Nachweise der Überschreitungsgründe gefordert.

Konsequenzen für Hilfsmittelverträge nach § 127 Abs. 2 SGB V

Gemäß § 71 Abs. 4 SGB V müssen Verträge zur Hilfsmittel- und HomeCare-Versorgung dem Bundesversicherungsamt zur Prüfung vorgelegt werden. Dabei geht es im wesentlichen um den Grundsatz der Beitragssatzstabilität.

Das Bundesversicherungsamt prüft die Anwendung bundeseinheitlicher Vertragspreise. Krankenkassen müssen bei unterschiedlichen Preisen den Nachweis erbringen, dass eine höhere Vergütung gerechtfertigt ist. So können z.B. in ländlichen Regionen unterschiedliche EBM Punktwerte zwischen Kassenärztlichen Vereinigungen und Krankenkassen vereinbart werden, wenn nur dadurch die wohnortnahe ärztliche Versorgung sichergestellt werden kann.

Für den Bereich der Hilfsmittel- und HomeCare-Versorgung ergibt sich eine besondere Problematik, wenn Leistungserbringer-Verbände und Krankenkassen unterschiedlich vereinbarte Hilfsmittelpreise nicht differenziert begründen können. Bei Prüfung durch das Bundesversicherungsamt müsste die Krankenkasse den Preisunterschied durch eine detaillierte Darstellung unterschiedlicher Qualitätsmerkmale, Gewährleistungsansprüche oder Leistungsniveaus plausibel darlegen.

In § 71 Abs. 2 Satz 2 SGB V ist geregelt, dass abweichend von Absatz 2 Satz 1 eine Überschreitung der Veränderungsrate nur zulässig sei, wenn die damit verbundenen Mehrausgaben durch vertraglich abgesicherte oder bereits erfolgte Einsparungen in anderen Leistungsbereichen ausgeglichen würden.

Ausführliche Informationen zu Hilfsmittel- und HomeCare-Verträgen nach § 127 SGB V

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DRV Oldenburg-Bremen lädt Besucher zur Info-Veranstaltung ein

Bremen. Unter dem Motto „REchtzeitig HAndeln – Reha ist Vielfalt“ wird der 8. Deutsche Reha-Tag am 24. September 2011 zeigen, dass erfolgreiche Rehabilitation eine Vielzahl enga­gierter Menschen mit hoher Fachkompetenz unterschiedlichster Professionen braucht und ein hohes Maß an Zusammenarbeit und Vernetzung erfordert. Ein Aktionsbündnis von 24 Organisationen und Verbänden der Rehabilitation ruft bundesweit alle Kliniken und Einrichtungen der Rehabilitation auf, sich am Aktionstag der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Die Deutsche Rentenversicherung Oldenburg-Bremen informiert interessierte Besuchern über die Möglichkeiten der Suchthilfe

Die Deutsche Rentenversicherung Oldenburg-Bremen organisiert in Bremen zusammen mit der Landesvereinigung für Gesundheit Bremen e. V. sowie der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. in diesem Jahr erneut eine Veranstaltung anlässlich des Deutschen Reha-Tages. In der Informationsveranstaltung „Hilfe Sucht! – Informationen zur Suchthilfe -“ am 06.10.2011 können sich interessierte Besucher ein genaues Bild von den Angeboten, der Leistungsfähigkeit und der Behandlungsqualität von Abhängigkeitserkrankungen machen.

Sie sind herzlich eingeladen sich am Donnerstag, 06.10.2011 von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr im Gewerkschaftshaus, Bahnhofsplatz 22-28 in 28195 Bremen zu informieren und Ihre Fragen einzubringen. Die Teilnahme an der Veranstaltung in kostenlos, zu besseren Planbarkeit bitten wir jedoch um telefonische Anmeldung (0421 3407-205).

Besucher-Informationen im Internet

Weitere Informationen zu dem Veranstaltungsprogramm und der Anfahrt finden Sie unter: www.gesundheit-nds.de (Arbeitsbereich AFS/Veranstaltungen). Neuigkeiten und Hinweise zu weiteren aktuellen Veranstaltungen finden Sie stets im Internetportal unter www.drv-oldenburg-bremen.de. Oder besuchen Sie den Reha-Tag im Internet unter www.rehatag.de. Hier finden Sie alle Informationen zum Aktionstag, den Initiatoren und teilnehmenden Kliniken und Einrichtungen sowie allgemeine Informationen zu Rehabilitation und Teilhabe.

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