Dienstag, Juni 21st, 2011

 

Medientipp: Der Doktor und das liebe Geld – wer rettet den Hausarzt von nebenan?

Das Erste

“hart aber fair” am Mittwoch, 22. Juni 2011, um 21.45 Uhr, live aus Berlin

Moderation: Frank Plasberg

Das Thema:    Der Doktor und das liebe Geld – wer rettet den Hausarzt von nebenan?

Die Gäste:

  • Daniel Bahr, FDP, Bundesgesundheitsminister
  • Karl Lauterbach, SPD, Gesundheitspolitischer Sprecher der
  • SPD-Fraktion
  • Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen (GKV)
  • Jörg Oberheim, Landarzt, Allgemeinmediziner
  • Arno Theilmeier, Gastroenterologe und Facharzt für Innere Medizin

Auf dem Land machen sich die Ärzte rar, in den Großstädten machen sie sich Konkurrenz – und treiben so gefährlich die Kosten. Und das, obwohl etlichen Kassen ohnehin schon die Pleite droht. Ist der gute Hausarzt nebenan bald Geschichte und sein Patient dann der Dumme?

Interessierte können sich auch während der Sendung per Telefon und Fax an der Diskussion beteiligen und schon jetzt über die aktuelle Internet-Seite (www.hart-aber-fair.de) ihre Meinung, Fragen, Ängste und Sorgen an die Redaktion übermitteln. “hart aber fair” ist immer erreichbar unter Tel.: 0800/5678-678, Fax: 0800/5678-679, E-Mail: hart-aber-fair@wdr.de.

Redaktion: Matthias Radner

Pressekontakt:

Dr. Lars Jacob

Presse und Information Das Erste

Tel.: 089/5900-2898

Fax: 089/5501259

E-Mail: lars.jacob@DasErste.de

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Kranke Mütter nicht zu Bittstellerinnen machen

Pressemitteilung

MGW-Einrichtungsträger fordern schnelle Änderungen bei Bewilligungsverfahren:

Kranke Mütter nicht zu Bittstellerinnen machen. (v.l.n.r.) Ingo Behnel, Leiter der Abteilung Familie im Bundesfamilienministerium, Marlene Rupprecht, MdB, Kuratoriumsvorsitzende des MGW und Wolfgang Zöller, MdB, Patientenbeauftragter der Bundesregierung auf der Konferenz der Einrichtungsträger des Müttergenesungswerkes. Foto: Müttergenesungswerk/Bildschön

Kranke Mütter nicht zu Bittstellerinnen machen. (v.l.n.r.) Ingo Behnel, Leiter der Abteilung Familie im Bundesfamilienministerium, Marlene Rupprecht, MdB, Kuratoriumsvorsitzende des MGW und Wolfgang Zöller, MdB, Patientenbeauftragter der Bundesregierung auf der Konferenz der Einrichtungsträger des Müttergenesungswerkes. Foto: Müttergenesungswerk/Bildschön

Berlin, 21. Juni 2011. Auf der diesjährigen Konferenz der Träger der 82 anerkannten Mütter- und Mutter-Kind-Kliniken des Müttergenesungswerkes forderten die TeilnehmerInnen schnelle Änderungen bei Bewilligungsverfahren für Mütter- und Mutter-Kind-Kurmaßnahmen. Krankenkassen sollten aufhören, vermeintliche Kostenersparnisse zu Lasten der Gesundheit ihrer versicherten Mütter auszutragen. Immer mehr Kliniken gerieten in wirtschaftliche Schieflagen, weil Krankenkassen den Rechtsanspruch der Mütter auf ärztlich verordnete stationäre Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen blockierten.

Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung Wolfgang Zöller, MdB, betonte in seiner Rede vor den KonferenzteilnehmerInnen: „Zu viele Krankenkassen haben offenbar noch nicht begriffen, dass Mütter- und Mutter-Kind-Kurmaßnahmen medizinisch wirksame Maßnahmen sind und handeln nicht im Sinne des Gesetzes. Jede zu Unrecht abgelehnte kranke Mutter wird zur Bittstellerin – das darf nicht sein! Um seinen Rechtsanspruch darf man nicht kämpfen müssen. Umgehend müssen Krankenkassen und Medizinischer Dienst Änderungen im Sinne der Mütter umsetzen.“

Ingo Behnel, Leiter der Abteilung Familie im Bundesfamilienministerium, überbrachte die persönlichen Grüße von Bundesfamilienministerin Schröder und unterstrich in seinem Grußwort: „Ziel der Pflichtleistungsregelung für gesetzliche Krankenkassen war, dass mehr Mütter zu diesen nachhaltig wirkenden Kurmaßnahmen kommen können. Dieses Ziel ist mit dem Stand heute nicht erreicht! Die negative Belegungsentwicklung gefährdet viele Einrichtungen. Die Kurmaßnahmen stärken die Mütter entscheidend und damit die Familien.“

Kuratoriumsvorsitzende Marlene Rupprecht, MdB, hob hervor: „Das Müttergenesungswerk ist ein starker Verbund mit mehr als 60-jähriger Erfahrung in der gesundheitlichen Stärkung von Müttern. Wir vertreten die Gesundheitsbedürfnisse der Mütter. Die Zeit drängt, denn die aktuelle Situation ist untragbar: Der Rechtsanspruch der Mütter muss endlich greifen!“

Erst vor einigen Tagen hatte der Prüfbericht des Bundesrechnungshofes den Krankenkassen massive Mängel und vielfache Umgehung gesetzlicher Bestimmungen bei der Bearbeitung von Anträgen auf Mütter- und Mutter-Kind-Kuren nachgewiesen. Einer der wichtigsten Vorwürfe ist die Verletzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes für Versicherte in der Gesetzlichen Krankenversicherung. Es bestehe bei Krankenkassen und Medizinischem Dienst sofortiger Handlungsbedarf.

Zum Verbund des Müttergenesungswerkes gehören 82 anerkannte Mütter- und Mutter-Kind-Kliniken und rund 1.400 Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände. Weitere Informationen zu Mütter- und Mutter-Kind-Kurmaßnahmen unter: www.muettergenesungswerk.de oder Kurtelefon: 030 330029-29

Kontakt: Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk

Bergstraße 63, 10115 Berlin
Katrin Goßens, Tel.: 030 330029-14

presse@muettergenesungswerk.de, www.muettergenesungswerk.de

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Ressourcen nutzen – Potentiale entfalten: Bundeskongress „Sozialarbeit im Gesundheitswesen“ 2011 in Münster

Pressemitteilung                                                                     20. Juni 2011

Ressourcen nutzen – Potentiale entfalten

Bundeskongress „Sozialarbeit im Gesundheitswesen“ 2011 in Münster

Berlin. (dvsg/mb) Die Deutsche Vereinigung für Sozialarbeit im Gesundheitswesen (DVSG) lädt am 13. und 14. Oktober 2011 zum DVSG-Bundeskongress Sozialarbeit im Gesundheitswesen 2011 – „Ressourcen nutzen – Potentiale entfalten“ in der Halle Münsterland in Münster/Westfalen ein. Das Gesundheitssystem sollte die Ressourcen der Sozialen Arbeit künftig systematisch und stärker zur Lösung grundsätzlicher Herausforderungen nutzen. Hierzu gehören beispielsweise die Kompetenzen der Sozialen Arbeit, ein professionelles, passgenaues und sektorenübergreifendes Versorgungsmanagement zu koordinieren. Der Bundeskongress wird unter anderem damit zusammenhängende Fragestellungen behandeln.

Soziale Arbeit hat die Aufgabe, gemeinsam mit den betroffenen Menschen, ihrem sozialen Umfeld und weiteren Berufsgruppen im Gesundheitswesen Ressourcen und Potentiale im Einzelfall zu erschließen sowie die Möglichkeiten des Sozial- und Gesundheitswesens für eine effektive und effiziente Leistungserbringung zu bündeln. „In den von der Regierungskoalition vorgelegten Eckpunkten zu einem Versorgungsgesetz wird die Verbesserung des Entlassungsmanagements als Ziel genannt. Genau dafür können die Kompetenzen der Sozialen Arbeit genutzt werden“, so der Vorstandsvorsitzende der DVSG, Ulrich Kurlemann.

Aus Sicht des Fachverbandes ist notwendig, dass sich Soziale Arbeit als Profession offensiver mit ihren Potentialen in sozial- und gesundheitspolitische Entwicklungen einbringt. Eine wesentliche Voraussetzung für die stärkere Verankerung sozialarbeiterischer und sozialpädagogischer Konzepte im Gesundheitswesen erfordert eine breitere wissenschaftliche Basis der Sozialen Arbeit. Verschiedene Foren beleuchten entsprechende Forschungsaktivitäten.

Der DVSG-Bundeskongress ist die bundesweit größte Tagung zum Themenkomplex der psychosozialen Versorgung im Gesundheitswesen und bietet Fachleuten aus Praxis, Forschung und Lehre sowie allen im Gesundheitswesen Beteiligten eine fachliche Diskussions- und Fortbildungsplattform. Die Plenarveranstaltungen und Foren haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, aktuelle Themen und grundsätzliche Fragestellungen der Sozialen Arbeit im Gesundheitswesen zu diskutieren, sich fortzubilden und an Lösungsansätzen für eine qualitative Weiterentwicklung der Sozialen Arbeit im Gesundheitswesen mitzuwirken.

In der Eröffnungsveranstaltung werden Prof. Dr. Doris Schaeffer von der Universität Bielefeld und Prof. Dr. Harald Ansen von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg die Einführungsvorträge halten. Im Anschluss daran werden

  • Thomas Keck, Vorsitzender des Vorstandes der Geschäftsführung der Deutschen Rentenversicherung Westfalen
  • Sibylle Kraus, Vorstandsmitglied der DVSG
  • Prof. Dr. Norbert Roeder, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Münster
  • Prof. Dr. Doris Schaeffer, Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften
  • Barbara Vieweg, Sprecherratsvorsitzende des Deutschen Behindertenrates

diskutieren, welche Defizite und Lösungsansätze insbesondere im Hinblick auf ein effektives und effizientes Schnittstellenmanagement im Gesundheitswesen bestehen, welche Maßnahmen für eine bedarfsgerechte Versorgungssteuerung notwendig sind und wie erfolgreiche Kooperationen gestaltet sein müssen?

In den Foren werden vertiefend Themen aus den Bereichen Psychiatrie, Onkologie, Geriatrie und Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen behandelt. Weitere Schwerpunktthemen bilden Konzepte der sektorenübergreifenden Versorgung, Forschung in der Sozialen Arbeit, neue Konzepte in der Rehabilitation wie beispielsweise das betriebliche Eingliederungsmanagement und die Entwicklungen rund um Pflegebedürftigkeit.

Begleitet wird der Kongress von einer Fachausstellung, in der sich insbesondere Leistungsträger und Leistungserbringer aus dem Gesundheitswesen und die Kooperationspartner der DVSG präsentieren werden.

Das Kongressprogramm kann bei der DVSG-Bundesgeschäftsstelle, Tel: 0 30 / 39 40 64 540, E-Mail: info@dvsg.org, angefordert werden. Ausführliche Informationen auch im Internet unter www.dvsg-bundeskongress.de.

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