Freitag, Juli 2nd, 2010

 

Wir stärken Ihnen den Rücken

Das Jahr 2010 steht im Zeichen gesellschaftlicher, sozial- und gesundheitspolitischer Herausforderungen. Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, der Kampf gegen Armut und soziale Ausgrenzung, die angespannte Finanzsituation des Sozial- und Gesundheitssystems und der drohende Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt sind Beispiele dafür. Bei der Lösung dieser Aufgaben leistet die Rehabilitation einen bedeutenden Beitrag und gibt wertvolle Impulse.

Unter dem Motto “REchzeitig HAndeln – Reha schafft Perspektiven” rufen 23 Initiatoren und unterstützende Organisationen zum siebten Mal zum Mitmachen beim Deutschen Reha-Tag auf. Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Oldenburg-Bremen beteiligt sich nach dem Erfolg im letzten Jahr erneut mit einer Veranstaltung, die sich an Fachleute, Betroffene und Interessierte richtet.

Im “Haus der Wissenschaft”, Sandstraße 4/5 in 28195 Bremen heißt es am

5. November 2010 ab 16.oo Uhr

“Wir stärken Ihnen den Rücken – Informationen für Menschen mit Rückenschmerzen”.

Geplant sind unter anderem Vorträge zu den Themen “Bandscheibenbedingte Erkrankungen der Wirbelsäule” und “Rehabilitation bei chronischem Rückenschmerz”.

Zu dieser Informationsveranstaltung laden die DRV Oldenburg-Bremen sowie die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. ein.

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Gestaffelte Zusatzbeiträge: Regierung will Axt an die solidarische Krankenversicherung legen

Gestaffelte Zusatzbeiträge: Regierung will Axt an die solidarische Krankenversicherung legen

Berlin. Zum laut Medienberichten geplanten Vorhaben der Bundesregierung, Zusatzbeiträge zu staffeln, erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer: Der Vorschlag der Bundesregierung, nach Einkommen gestaffelte Zusatzbeiträge einzuführen, geht über die bisherige einseitige Belastung der Patienten und Versicherten weit hinaus. Werden diese Pläne Wirklichkeit, setzt die Bundesregierung die Axt an die gesetzliche Krankenversicherung und tut alles dafür, dass sie regelrecht gefällt wird. Durch einen gestaffelten Zusatzbeitrag werden enorme Anreize dafür geschaffen, dass freiwillig gesetzlich Krankenversicherte die Solidargemeinschaft verlassen und in die private Krankenversicherung wechseln. Damit wären dem absehbaren Niedergang der solidarischen Krankenversicherung Tür und Tor geöffnet. Angesichts des Finanzlochs in der gesetzlichen Krankenversicherung sind jetzt vorrangig durchgreifende Maßnahmen auf der Ausgabenseite das Gebot der Stunde. Auch muss endlich Schluss sein mit den jahrelangen Attacken auf die Einnahmeseite – allein der fortwährende Ausbau des Niedriglohnsektors hat der gesetzlichen Krankenversicherung schwer zugesetzt. Vielmehr ist eine Stabilisierung der Einnahmeseite geboten, z. B. indem die Bundesagentur für Arbeit bei Arbeitslosigkeit volle Beiträge leistet. Der SoVD fordert eine sozial gerechte Gesundheitsreform, die den Erhalt und die Fortentwicklung der mehrheitlich gewollten solidarischen Krankenversicherung gewährleistet. Dazu gehört insbesondere, dass die jahrelangen einseitigen Belastungen der Patienten und Versicherten ein Ende haben. Zudem müssen die Kosten bei der Reform des Gesundheitswesens gerecht verteilt werden.

V.i.S.d.P.: Benedikt Dederichs

Pressekontakt:

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Benedikt Dederichs

SoVD-Bundesverband

Pressestelle

Stralauer Str. 63

10179 Berlin

Tel.: 030/72 62 22 129/ Sekretariat -123

Fax: 030/72 62 22 328

E-Mail: pressestelle@sovd.de

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Qualität in der Rehabilitation: DQS jetzt auch für KTQ®-Reha zugelassen

Qualität in der Rehabilitation: DQS jetzt auch für KTQ®-Reha zugelassen

Frankfurt am Main, 01.07.2010, Die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) erhielt jetzt durch die KTQ-GmbH die Zulassung für Zertifizierungen nach „KTQ® für Rehabilitationseinrichtungen“. Zugleich wurden ihre Zulassungen für KTQ®-Verfahren im Bereich Krankenhäuser sowie stationäre und ambulante Pflege verlängert.

„Wir freuen uns über das positive Resultat des Zulassungsverfahrens und vor allem über die Reputation, die wir im Gesundheits- und Sozialwesen haben“, kommentiert Sabrina Schünicke, Leiterin KTQ®-Zertifizierungsstelle der DQS, die Zulassung und Rückmeldungen aus bisher realisierten Verfahren. „Die DQS erhält als Zertifizierungsstelle in den KTQ-Verfahren Bereich Krankenhaus und Pflege sehr positive Rückmeldungen zur gesamten Servicequalität und wird stets als kompetenter und vertrauensvoller Zertifizierungspartner wahrgenommen. Dies wird auch die Zielsetzung für den Bereich Rehabilitation sein“, kommentiert Gesine Dannenmaier, Geschäftsführerin der KTQ-GmbH, das Ergebnis des Zulassungsverfahrens.

Das Verfahren KTQ® Rehabilitation (KTQ = Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen) ist seit dem 15. März 2010 von der Bundesarbeitsgemeinschaft Rehabilitation (BAR) anerkannt. In einem Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs wurde festgelegt, dass die Spitzenverbände der Rehabilitationsträger im Rahmen der BAR grundsätzliche Anforderungen an ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement implementieren müssen. Zugleich sind die Einrichtungen dazu verpflichtet, ein einheitliches, unabhängiges Zertifizierungsverfahren zu durchlaufen, mit dem die erfolgreiche Umsetzung des Qualitätsmanagements in regelmäßigen Abständen nachgewiesen wird.

Mit KTQ® steht den Einrichtungen ein spezifisches Zertifizierungsverfahren mit internationaler Anerkennung zur Verfügung. In gegliederten Fragen wird anhand von 72 Kriterien das Qualitätsmanagement in der Einrichtung überprüft. Eine Selbstbewertung der Prozessabläufe durch die Einrichtung ermöglicht es, dass durch eine Fremdbewertung (Visitation) die Selbsteinschätzung verifiziert und bestätigt wird und dass das Qualitätsmanagementsystem in der Einrichtung den Kriterien des KTQ®-Verfahrens entspricht. Das Verfahren unterstützt den Aufbau und die Umsetzung des internen Qualitätsmanagements. Die Einrichtung erhält Hinweise über die eigene Leistungsfähigkeit, Verbesserungspotenziale und somit Ansatzpunkte zur Optimierung des Qualitätsmanagements.

Fragen zu KTQ® beantwortet Ihnen gerne sabrina.schuenicke@dqs.de.

Über DQS GmbH Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen

Die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) wurde 1985 durch DGQ (Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V.) und DIN (Deutsches Institut für Normung e.V.) gegründet.

Neben den Gründungsgesellschaftern sind auch das US-amerikanische Unternehmen Underwriters Laboratories Inc. (UL) sowie die deutschen Industrieverbände HDB, Spectaris, VDMA, VCI und ZVEI an der DQS beteiligt.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Frankfurt am Main fokussiert als einziger großer Zertifizierer auf die Begutachtung und Zertifizierung von Managementsystemen und Prozessen in Unternehmen und Organisationen. Mit über 2.800 Mitarbeitern – davon rund 2.300 Auditoren – erzielt die Gruppe einen Jahresumsatz von über 80 Millionen Euro.

Weltweit zählt die DQS mit 70 Büros in 50 Ländern und 45.000 zertifizierten Standorten zu den Führenden der Zertifizierungsbranche. Die rund 20.000 Kunden aus mehr als 100 Ländern repräsentieren alle Branchen: Schwerpunkte bilden die Bereiche Automotive, Elektrotechnik, Maschinenbau, Metallindustrie, Chemische Industrie, Dienstleistung, Lebensmittel, Gesundheits- und Sozialwesen, Luft- und Raumfahrt und Telekommunikation.

Kontakt:

DQS GmbH Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen
Rainer Lauer
Marketing & Communication
August-Schanz-Straße 21
D-60433 Frankfurt am Main
www.dqs.de
Telefon +49 (69) 95427-0

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