Wolfram-Keup-Förderpreis 2014 geht an Dr. David V. Steffen aus Saarlouis

Veröffentlicht am 20.03.2014 14:02 von buss

Dr. David Steffen mit den buss-Vorstandsmitgliedern Dr. Wibke Voigt und Dr. Bernd Wessel, Foto: Frank Löhmer, Berlin

Am 12. März 2014 wurde auf der 100. Wissenschaftlichen Jahrestagung des buss in Berlin der diesjährige Wolfram-Keup-Förderpreis verliehen. Er ging an Dr. David V. Steffen (Jahrgang 1982), der gemeinsam mit seinen Mitautoren die positiven Effekte eines eigenen Konzeptes zur Integrativen Versorgung beim ambulanten Entzug nachgewiesen hat. Der Titel der Arbeit lautet ‚Integrierte Versorgung Abhängigkeitskranker: Effekte einer qualifizierten ambulanten Entzugsbehandlung‘. Dieses an den ‚Empfehlungen zur qualifizierten ambulanten Alkoholentzugsbehandlung‘ der Bundesärztekammer ausgerichtete Konzept zeichnet sich dadurch aus, dass es eine besonders engmaschige medizinische und psychotherapeutische Betreuung der Patienten vorsieht und den vertragsärztlichen und rehabilitativen Bereich gut vernetzt. Die prämierte Arbeit steht auf der buss-Homepage (www.suchthilfe.de) zum Download bereit.

Neben dem Vorsitzenden des buss, Dr. Martin Beutel, und den Vorstandsmitgliedern Gotthard Lehner, Dr. Wibke Voigt und Dr. Bernd Wessel gehörten der Jury dieses Jahr folgende externe Gutachter an:

  • Prof. Dr. Michael Klein, Katholische Hochschule NRW, Deutsches Institut für Sucht- und Präventionsforschung (DISuP), Köln
  • PD Dr. Hans-Jürgen Rumpf, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universität Lübeck
  • Prof. Dr. Norbert Scherbaum, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, LVR-Klinikum Essen

Aus dem Nachlass des Projektes ‚Frühwarnsystem zur Erfassung von Veränderungen der Missbrauchsmuster chemischer Substanzen in der Bundesrepublik Deutschland’, das Professor Wolfram Keup initiiert und bis zu seinem Tod am 4. Januar 2007 geleitet hat, wird zur Erinnerung an den Stifter alle zwei Jahre der Wolfram-Keup-Förderpreis öffentlich ausgeschrieben und vergeben. Ausgezeichnet wird die beste wissenschaftliche oder praxisorientierte Arbeit auf dem Gebiet der Entstehung und Behandlung von Missbrauch und Sucht. Der Förderpreis richtet sich an alle Personen und Institutionen, die sich in der wissenschaftlichen Forschung oder der therapeutischen Behandlungspraxis mit den Themen Missbrauch und Sucht beschäftigen. Bei den vorgelegten Arbeiten kann es sich um wissenschaftliche Studien handeln, aber auch die Realisierung von Präventionsmaßnahmen oder die Erprobung von Behandlungskonzepten. Der Förderpreis ist mit einem Preisgeld von 2.000 € ausgestattet. Der nächste Wolfram-Keup-Förderpreis wird im März 2016 vergeben, die Ausschreibung erfolgt im Frühjahr 2015.

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