Wie sag ich’s meinem Assistenzarzt? – Soft-Skills für Mediziner in Führungspositionen

Veröffentlicht am 13.07.2010 11:22 von redaktion

PRESSEMITTEILUNG

Wie sag ich’s meinem Assistenzarzt? – Soft-Skills für Mediziner in Führungspositionen

Neues Handbuch erläutert, wie Leitende Ärzte kompetent führen können│ Mitarbeitermotivation im Krankenhaus leicht gemacht

Heidelberg, 13. Juli 2010. Angesichts einer alarmierend hohen Anzahl von nicht besetzen Arztstellen in deutschen Krankenhäusern steht deutlich vor Augen, dass eine gute Mitarbeiterführung auch im medizinischen Bereich immer wichtiger ist. Führung ist ein Instrument, um Mitarbeiter zu binden. Dazu muss dieses Werkzeug jedoch gut beherrscht werden – für Leitende Ärzte in Krankenhäusern in vielen Fällen ein Problem, denn hierfür sind sie nie geschult worden. Dass gute Leitung eine Wissenschaft für sich ist und durchaus erlernt werden kann und muss, merken ärztliche Führungskräfte spätestens dann, wenn ein Konflikt sich als nicht mehr regelbar herausstellt oder ein Mitarbeiter aus fehlender Motivation seine Stelle kurzerhand verlässt. Der neue Springer Medizin Titel Führungskompetenz für Leitende Ärzte aus der Reihe „Erfolgskonzepte Praxis- & Krankenhaus-Management“ von Jens Hollmann schafft hier Abhilfe.

„Wir wollen Leitenden Ärzten ein Handbuch zur Verfügung stellen, das sie schnell, kompetent und übersichtlich zu Motivation, Teamführung und Konfliktmanagement im Krankenhaus informiert.“, so Hinrich Küster, Senior Editor Books bei Springer Medizin. „Denn viele Leitende Ärzte sind zwar überaus professionell in ihrer medizinischen Kompetenz, in der Führungskompetenz hingegen müssen sie – oftmals gezwungenermaßen als Autodidakten – ganz von vorn anfangen.“ Soft-Skills wie Konfliktlösungs-Kompetenz, Netzwerken, strategisches Denken und gezieltes Fördern von Mitarbeitern gewinnen gegenüber den Hard Facts immer mehr an Bedeutung.

Das Handbuch behandelt praxisorientiert die Themenkomplexe „Motivation“, „Team“ und „Konflikt“: Jedes Kapitel startet mit einer Schilderung der Ist-Situation im Krankenhausalltag, zum Beispiel der notwendigen Reaktion auf einen Assistenzarzt, der Arztbriefe mehr und mehr unbearbeitet lässt und insgesamt unmotiviert und abwesend wirkt. Auf diese Schilderung folgt eine theoretische Analyse mit Perspektive auf die Praxis sowie eine konkrete Fallbesprechung. Zur praktischen Umsetzung leiten sogenannte “Führungstools“ – Checklisten, die das Gelesene zur Anwendung bringen. Als Lösung in obigem Assistenzarzt-Beispiel hält das Buch eine Checkliste zur Motivationssteuerung bereit, die die Hintergründe der Demotivation aufdecken hilft, und rät zu einem offenen Mitarbeitergespräch.

Jens Hollmann ist ausgewiesener Berater in der Gesundheitswirtschaft. Nach einer kaufmännischen Ausbildung und einem Diplomstudium zum Weiterbildner hat er sich unter anderem zum Systemischen Berater, zum Business Coach und zum Change und Conflict Fascilitator aus- und fortgebildet. Er ist Inhaber von medplus-kompetenz® und Referent an Hochschulen und Akademien in der Gesundheitswirtschaft. Die Entwicklung klinikspezifischer Kongressformate gehört zu seinem Portfolio.

Jens Hollmann
Führungskompetenz für Leitende Ärzte

1. Aufl. 2010. Geb. XIII. 199 Seiten, 30 Abb.

EURO 44,95 (inkl. 7% MwSt. in D); sFr 65,50
ISBN 978-3-642-05264-4

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Pressekontakt und Rezensionsexemplar:
Claudia Funke | tel +49 6221 / 487-8397 | fax +49 6221 / 487 -68397 | claudia.funke@springer.com

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