Wie gelingt das betriebliche Eingliederungsmanagement? BDP-Broschüre nennt Faktoren, Regeln und Ängste

Veröffentlicht am 07.07.2014 16:29 von Redaktion RehaNews24.de

Pressemitteilung 10/2014 des

Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen 7. Juli 2014

Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) gibt in seiner heute erschienen Broschüre Tipps, wie nach einer längeren Krankheitsphase das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) zum Wohl des Betroffenen und der Betriebe gelingen kann. „Angesichts des demografischen Wandels wird die Zahl der Krankheitstage weiter zunehmen.

Psychologen können beim betriebliche Eingliederungsmanagement helfen, für beide tragbare und nachhaltige Lösungen zu entwickeln und umzusetzen“, erklärt BDP-Präsident Prof. Michael Krämer. „Es gilt, in diesem für den erkrankten Mitarbeiter freiwilligen Prozess, alte Rollen und Muster sowie auch Ängste zu benennen. In der Personalentwicklung von Unternehmen stellt BEM angesichts des Fachkräftemangels eine wertvolle Ressource dar.“

 Jedes Unternehmen wünscht sich eine geringe Fluktuation, höhere Wettbewerbsfähigkeit, ein gutes Image und möchte Fehlzeiten von Mitarbeitern gering halten. Das betriebliche Eingliederungsmanagement hilft sowohl Arbeitgebern als auch Arbeitnehmern, indem die Arbeitsfähigkeit bald wiederhergestellt wird.

 In der Broschüre werden viele Aspekte des Vorgehens angesprochen, wie eine möglichst transparente Betriebsvereinbarung zum BEM, der sogenannte runde Tisch, an dem Gespräche geführt und Rahmenbedingungen sowie Belastungen festgelegt werden, die Ängste, die entstehen können, wenn es an der notwendigen Sensibilität der Kollegen im Umgang damit mangelt, oder das Signal, dass das Ziel eine Weiterbeschäftigung ist. Beispielsweise kann der Umgang mit Ängsten entscheidend für den Erfolg der Eingliederungsunterstützung ein. Psychologen können ebenso bei der Veränderung von krank machenden Strukturen im Betrieb helfen.

Auf lange Sicht werden dadurch nicht nur die Zufriedenheit und die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter gefördert. Darüber hinaus liefert ein fest etabliertes und bewährtes Eingliederungsverfahren im Unternehmen wichtige Daten rund um Krankheit und Gesundheit.

In der Kampagne „Gesunde Arbeit“ erscheint heute die elfte Broschüre „Betriebliches Eingliederungsmanagement“ der Reihe zum Download unter folgendem Link: www.bdp-verband.de/bdp/archiv/gesunde-arbeit/BDP-Broschuere-11-BEM.pdf

 Bereits erschienen sind unter anderem: „Burnout“, „Führung und Gesundheit“; „Gefährdungsbeurteilung“, „Gesunde Arbeitsbedingungen“, „EAP“, „Stress“, „Rücken“, „Psychologische Unterstützung“, „Demografischer Wandel“ und „ Psychische Störungen“.

 Alle Broschüren stehen kostenfrei unter www.bdp-verband.de/gesunde-arbeit zum Download bereit. Weitere Publikationen sind noch geplant, die auf derselben Webseite kostenfrei abonniert werden können.

 Diese Pressemitteilung steht auch als PDF zur Verfügung:

www.bdp-verband.de/bdp/presse/2014/10_BDP_Pressemitteilung.pdf

 Alenka Tschischka, Pressereferentin,

a.tschischka@bdp-verband.de

Am Köllnischen Park 2, 10179 Berlin

Tel. 030 – 209 166 620

Fax: 030 – 209 166 680

 Über den Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP): Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP) vertritt die beruflichen und politischen Interessen der niedergelassenen, angestellten und beamteten Psychologen und Psychologinnen aus allen Tätigkeitsbereichen. Diese sind unter anderem: Gesundheitspsychologie, Klinische Psychologie, Psychotherapie, Schulpsychologie, Rechtspsychologie, Verkehrspsychologie, Wirtschaftspsychologie, Umweltpsychologie und Politische Psychologie. Der BDP wurde 1946 gegründet und ist Ansprechpartner und Informant für Politik, Medien und Öffentlichkeit. Rund 11500 Mitglieder sind im BDP organisiert.

Besuchen Sie den BDP im Internet: www.bdp-verband.de

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