Wer managt erfolgreich Entlassungen aus dem Krankenhaus?

Veröffentlicht am 31.03.2016 09:33 von Bade

Ist es der niedergelassene Arzt, das krankenhausnahe MVZ, die App auf Tablet und PC oder der Fallmanager im Krankenhaus?

Mit dem GKVseminar_2016_2-Versorgungsstärkungsgesetz hat die Bundesregierung die bisherigen gesetzlichen Bestimmungen zum Entlassmanagement konkretisiert und erweitert. Antworten auf die Fragen wurden aber nicht gegeben. Wie das neue Verordnungsrecht für Arznei-, Verbands-, Heil- und Hilfsmittel sowie häusliche Krankenpflege von Krankenhäusern im Detail auszulegen ist, hat der Gemeinsame Bundesausschuss in seinen Richtlinien zum Jahresanfang bestimmt. Ob Krankenhäuser die Aufgaben des Entlassungsmanagements auf einen niedergelassenen Arzt oder ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) übertragen werden, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Die Rahmenverträge der Selbstverwaltung bieten leider nur ungenügend Handlungsszenarien für betroffene Leistungserbringer und es herrscht nach wie vor Unsicherheit im Markt, welche Aspekte besonders zu beachten sind.

In einem Tagesseminar am 26. April 2016 in Berlin wird die optimale strategische und organisatorische Aufstellung für das Management von Krankenhaus Entlassungen und dem Aufbau von notwendigen Netzwerkorganisationen vermittelt.

Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt, Dr. med. Burkhard John, wird die Sicht der niedergelassenen Ärzte beim Entlassungsmanagement beleuchten. Managementberater Thomas Bade bringt alle Seminarteilnehmer auf den neuesten Stand bezüglich sozialrechtlicher Anforderungen, referiert über begleitende Regelungen durch Gemeinsamen Bundesausschuss und GKV Spitzenverband und betrachtet die Ausrichtung an eine erforderliche Digitalisierung. Die dringende digitale, intersektorale Patientenkoordination und Prozesssteuerung für Ärzte, Kliniken, Dienstleister und Patienten wird von Prof. Dr. Alexander Alscher, Geschäftsführer samedi GmbH, detailliert dargestellt.

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