Weltkrebstag am 04.02.2016: Dem Krebs davonlaufen – Sport ist Therapie

Veröffentlicht am 29.01.2016 08:03 von admin

Pressemitteilung

Bad Bocklet, 28. Januar 2016

 

Krebserkrankungen sind in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Doch auch die Chancen Krebs zu überleben steigt.

 

Die Zahl der Deutschen, die an Krebs erkranken, steigt ständig. Ursache dieser Entwicklung sind die steigende Lebenserwartung sowie unser „westlicher“ Lebensstil. Die erfreuliche Nachricht: jeder zweite Patient mit Krebs überlebt heute seine Krebserkrankung. Und das Gute: durch körperliche Aktivität (Sport) kann er selbst etwas für seine Prognose tun. Zahlreiche internationale Studien belegen, dass die Krebsmortalität, die Rezidivhäufigkeit sowie auch das Gesamtüberleben durch körperliche Aktivität um bis zu 50% gesenkt werden kann. Dies entspricht der Wirkung anderer Therapien, zum Beispiel der Chemotherapie! Die onkologische Rehabilitation, oft direkt im Anschluss an die Akuttherapie, bietet den Betroffenen die Möglichkeit, sich nachhaltig mit dem Thema Lebensstil auseinander zu setzen und die körperliche Aktivität unter strukturierten Bedingungen zu steigern.

Das dies auch nachhaltig gelingt zeigt eine Studie, die Frau Prof. Dr. Reuss-Borst unter anderem in Kooperation mit der deutschen Sporthochschule Köln durchgeführt hat. In dieser Untersuchung konnte gezeigt werden, dass Brustkrebspatientinnen, die über mehrere Monate vom Rehabilitationsteam betreut werden, nachhaltig ihre Lebensweise verändern und auch zwei Jahre nach Reha noch deutlich häufiger und intensiver körperlich aktiv sind als dies bei herkömmlich therapierten Patientinnen der Fall ist. Dass diese Ergebnisse der Rehabilitationsmedizin auch bei vielen Kollegen auf großes Interesse stoßen, zeigt die Tatsache, dass Frau Prof. Reuss-Borst eingeladen wurde, einen „Best of“-Vortrag auf dem nationalen deutschen Krebskongress in Berlin zu diesem Thema zu halten.

 

Weitere Informationen: Lesen Sie hierzu die Publikation von Frau Prof. Reuss-Borst:

  • “Sport bei Krebs: Rezidivprophylaxe durch körperliche Aktivität” – Regelmäßige körperliche Aktivität verbessert nicht nur das Befinden von Krebspatienten, sondern auch die Prognose… weiterlesen auf (http://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/aktuelle-themen/news/sport-bei-krebs-empfohlen.html)

 

Kontakt:

Rehabilitations- & Präventionszentrum Bad Bocklet

Frau Prof. Monika Reuss-Borst, Ärztliche Gesamtkoordinatorin

Herr Matthias Lutsch, Verwaltungsleiter

Frankenstraße 36, 97708 Bad Bocklet

Tel. 09708 79-3430

www.rehazentrum-bb.de

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