Was erleben die Deutschen in ihren Krankenhäusern?

Veröffentlicht am 14.09.2015 22:52 von Redaktion RehaNews24.de

 logo-zdf

ZDF und Internetportal Weisse Liste starten große Online-Aktion

Meine Krankenhaus-Story Quellenangabe: "obs/ZDF/ZDF/Sigrun Behrends"

Meine Krankenhaus-Story Quellenangabe: „obs/ZDF/ZDF/Sigrun Behrends“

Mainz. Das ZDF und das Internetportal Weisse Liste rufen zu einer großen Online-Umfrage auf: Ab Montag, 14. September 2015, können Patienten, Angehörige und Mitarbeiter ihre persönliche Krankenhaus-Story erzählen. Mehr dazu unter krankenhaus.zdf.de.Die Aktion ist Teil eines ZDF-Themenschwerpunkts zur Qualität der Kliniken in Deutschland.

Das ZDF und die Weisse Liste, ein gemeinsames Projekt der Bertelsmann Stiftung und der Dachverbände der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen, rufen zu einer großen Online-Umfrage auf: Was ist Ihre Krankenhausstory? Was haben Sie im Krankenhaus erlebt? Patienten, Angehörige und Mitarbeiter können berichten, welche Erfahrungen sie gemacht haben und was andere über dieses Krankenhaus wissen sollten. Wo haben Sie welche Qualität erlebt, hatten zum Beispiel die Ärzte und das Pflegepersonal genug Zeit? Über zwei Monate nimmt das ZDF die „Qualität der Krankenhäuser“ crossmedial in den Blick – auf heute.de und zdf.de, in den sozialen Medien und im TV. Die gewonnenen Erkenntnisse greift ein ZDF-Themenabend am Donnerstag, 5. November 2015, 22.15 Uhr, auf, moderiert von Maybrit Illner.

ZDF-Chefredakteur Peter Frey: „Wir wollen über zwei Monate hinweg herausfinden, was unsere Zuschauer im Krankenhaus erlebt haben. Über alle unsere Plattformen werden wir Erfahrungen sammeln – gute und schlechte. Unsere Erkenntnisse werden in eine 90-minütige ZDF-Live-Sendung münden. Wie Krankenhäuser mit den Patienten umgehen, wie das Preis-Leistungs-Verhältnis in deutschen Kliniken ist – das geht uns alle an.“

„Die Umfrage richtet sich an diejenigen, die den Alltag in den Kliniken ganz direkt erleben: an die Patienten und ihre Angehörigen. Je mehr von ihnen teilnehmen, desto aussagekräftiger wird das Bild, das wir zeichnen können“, sagt Dr. Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung. „Studien zeigen, dass die Menschen ein gutes Gespür für die wichtigen Aspekte haben. Sie urteilen nicht etwa – wie oft behauptet – nach der Qualität des Essens, sondern primär nach der Qualität der Behandlung, die sie erleben“, so Mohn.

In Deutschland gibt es erhebliche Unterschiede in der Qualität der Krankenhäuser. Auch deswegen berät der Deutsche Bundestag im Herbst über das Krankenhausstrukturgesetz, das zum 1. Januar 2016 in Kraft treten soll. Das Bundesgesundheitsministerium will damit die Krankenhausversorgung zukunftsfest machen und deren Qualität zum Beispiel mit mehr Pflegekräften am Krankenbett erhöhen.

„Die Verbraucher finanzieren als Beitragszahler die Krankenhausversorgung. Deswegen haben sie einen Anspruch auf eine gleichmäßig hohe Qualität in den Kliniken. Und deswegen ist es so wichtig, dass wir ihre Meinung und ihre Erlebnisse hören“, sagt Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands, einem Partner der Weissen Liste.

Doch welche Ansprüche haben die Patienten an das Krankenhaus der Zukunft? Und welche Erfahrungen möchten sie oder ihre Angehörige dort keinesfalls mehr machen? Die Patienten-Umfrage von ZDF und Weisse Liste sucht darauf Antworten.

Entstehen soll so ein umfangreiches Informationsportal von Patientenberichten unter der Überschrift: „Meine Krankenhaus-Story“. Die Umfrage erfolgt anonym. Bewertungsregeln verhindern Diffamierungen. Die Storys werden erst nach einer eingängigen redaktionellen Prüfung veröffentlicht. Die Krankenhäuser haben zudem die Möglichkeit, zu einer Story Stellung zu nehmen.

Die Weisse Liste ist ein unabhängiges Vergleichsportal, das bereits jetzt über das Angebot und die Qualität von Ärzten, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen informiert.

http://krankenhaus.zdf.de

http://twitter.com/zdf

www.weisse-liste.de/meinestory

Ansprechpartner ZDF: Thomas Hagedorn, Telefon: 06131 – 70-13802; Presse -Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Ansprechpartner Bertelsmann Stiftung/Weisse Liste: Timo Thranberend, Telefon: 05241 – 81-81117, timo.thranberend@bertelsmann-stiftung.de

Pressekontakt:

ZDF Presse und Information
Telefon: +49-6131-70-12121
Print Friendly, PDF & Email

Redaktion RehaNews24.de

----------------------
Angaben gemäß § 5 TMG
Christian Kocura
Langenfelder Straße 51d
51371 Leverkusen

Vertreten durch: Christian Kocura

Redaktionsleitung: Susann Kocura
Telefon: 0151 - 12237994
E-Mail: redaktion@rehanews24.de

Umsatzsteuer-ID:
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß §27a Umsatzsteuergesetz: DE 314962335

Hits: 3






Ähnliche Nachrichten

Bundesweiter Tag der Organspende am 2. Juni 2018 in Saarbrücken

Am 2. Juni, dem Tag der Organspende, dreht sich wieder alles um den kleinen Ausweis, der Großes bewirken kann: Leben retten. In den letzten 55 Jahren konnten allein in Deutschland insgesamt 132.386 Organe erfolgreich transplantiert werden und so schwerkranken Patienten ein neues Leben ermöglichen. „Organspender sind Lebensretter“, bringt es Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf den Punkt. „Ein Ausweis stellt sicher, dass die eigenen Wünsche umgesetzt werden: Klarheit in EC-Karten-Größe“, so der Bundesgesundheitsminister.

Immer mehr Menschen in Deutschland treffen diese selbstbestimmte Entscheidung und haben einen Organspendeausweis ausgefüllt – aber es sind längst noch nicht alle. Für die einen ist die Organspende gelebte Solidarität und Nächstenliebe, für andere ist es eher eine Belastung, sich mit der eigenen Endlichkeit auseinanderzusetzen. Für die einen bedeutet sie Tod und Trauer, vielleicht auch Trost, für die anderen Hoffnung, Liebe und Dankbarkeit. Für die einen ist es eine Herzensaufgabe voller Engagement, für die anderen mitunter eine zusätzliche Last im Klinikalltag. „Kaum ein Thema löst so viele Emotionen aus wie die Organspende“, erklärt Dr. med. Axel Rahmel, Medizinischer Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation. „Organspende ist ein freiwilliges und selbstloses Geschenk, man kann Organspenden nicht verordnen. Die Entscheidung dafür oder dagegen ist eine sehr persönliche Entscheidung, die jeder zu Lebzeiten gut informiert und möglichst unbelastet treffen sollte. Das bedeutet auch eine Erleichterung für die Angehörigen, die ansonsten im Ernstfall entscheiden müssen. Jeder von uns kann in die Situation geraten, selbst auf ein neues Organ angewiesen zu sein oder als Organspender in Frage zu kommen“, betont der Mediziner.

Print Friendly, PDF & Email

  • RehaKongress 2018: „Herausforderung Zivilisationskrankheiten. Neue Strategien in Prävention und Rehabilitation“
  • Diesen Beitrag kommentieren

    Your email address will not be published. Required fields are marked as *

    Ich stimme der Speicherung und Verarbeitung meiner Daten nach der EU-DSGVO zu und akzeptiere die Datenschutzbedingungen.

    *

    Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .