„Was bringen die Landesschiedsstellen nach § 111 b SGB V?“

Veröffentlicht am 12.02.2016 15:28 von admin

25. Reha-Kolloquium 2016 in Aachen
„Was bringen die Landesschiedsstellen nach § 111 b SGB V?“
Mittwoch, 02.03.2016, 13.00 – 15.00 Uhr, Raum K 7 / 8 / 9

 
Moderation: Dirk van den Heuvel, BV Geriatrie, Berlin; Christof Lawall, DEGEMED, Berlin

Hintergrund:
Bei Streitigkeiten zwischen Reha-Einrichtungen und Krankenkassen über die Vergütung stehen inzwischen in nahezu allen Ländern arbeitsfähige Schiedsstellen zur Verfügung. Die Anzahl der anhängigen Verfahren und der Entscheidungen ist allerdings überschaubar. Leistungserbringer fürchten Belegungsnachteile und eine schlechtere Auslastung. Zudem ist die Spruchpraxis der Schiedsstellen uneinheitlich, die Entscheidungen mangels regelhafter Veröffentlichung intransparent. Die Schiedsstellen sind damit noch nicht der funktionierende Konfliktlösungsmechanismus, den die damalige Regierungskoalition in ihrem Koalitionsvertrag 2009 vor Augen hatte.

Intentionen und Diskussion:
Das Diskussionsforum gibt einen Überblick über die Ausgestaltung der Schiedsstellen in den Ländern und analysiert die aktuelle Schiedsstellenpraxis. Das Diskussionsforum untersucht außerdem die Auswirkung von Schiedsstellenverfahren auf die kurz- und mittelfristige Belegungssituation der beteiligten Reha-Einrichtungen. Das Diskussionsforum will damit klären, ob die Vorbehalte gegenüber Schiedsstellenverfahren berechtigt sind, ob die gegenwärtigen Regelungen ausreichend sind und welche Verbesserungsvorschläge aus dem jetzigen Entwicklungsstand abgeleitet werden müssen.
Impulsreferate/Referenten:

  • Echter Föderalismus? Die Rechtsgrundlagen und die Ausgestaltung der Schiedsstellen in den Ländern (Christof Lawall, DEGEMED, Berlin)
  • Gemeinsame Grundsätze? Die Entwicklung der Spruchpraxis der Schiedsstellen (Dirk van den Heuvel, BV Geriatrie, Berlin)
  • Vorreiter sein? Die Erfahrungen einer Reha-Einrichtung nach dem ersten Schiedsstellenverfahren in Bayern (Dr. Christian Ullrich, Medizinische Klinik Geriatrie, Diakoniewerk München)
  • Im Westen was neues? Das erste Schiedsstellenverfahren in Nordrhein-Westfalen (Bastian Liebsch, Dr. Becker Klinikgruppe, Köln)
  • Wie geht es weiter? Zusammenfassung und Reformvorschläge (Dirk van den Heuvel, Christof Lawall)

Hier finden Sie das Programm zum Download als PDF.

Kontakt und Nachfragen:
DEGEMED e.V.
Fasanenstr. 5
10623 Berlin
Tel.: 030 284496-6
Fax: 030 284496-70
E-Mail: degemed@degemed.de

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