Warum ist eine onkologische Rehabilitation sinnvoll und wichtig?

Veröffentlicht am 11.10.2017 13:57 von Hamm-Kliniken

Zweites YouTube Video der Hamm-Kliniken online

Dr. Wilfried Hoffmann, Chefarzt der Klinik Park-Therme in Badenweiler, sowie zwei ehemalige Patientinnen, die während ihres Aufenthalts eine enge Freundschaft geschlossen haben, betonen nicht nur die medizinischen Erfolgsfaktoren eines Rehaaufenthaltes. Sie sind überzeugt, dass auch die soziale Komponente einen wichtigen Beitrag zur körperlichen und seelischen Genesung leistet.

Die Diagnose Krebs kann den gewohnten Alltag komplett auf den Kopf stellen. Nach der schwierigen Diagnose, einer Operation und einer körperlich und seelisch anstrengenden Zeit der Krebsbehandlung, stellt sich für viele Betroffene die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer stationären Rehamaßnahme: „Warum soll ich denn schon wieder in eine Klinik, hier treffe ich doch nur Kranke? Was bringt mir das?“

Neben den medizinischen Faktoren spielt auch die soziale Komponente eine wichtige Rolle

Die onkologische Rehabilitation ist eine besondere Form der Rehabilitation mit einem ganzheitlichen Therapieansatz. Sie konzentriert sich auf die Behandlung von Funktionsstörungen, die sowohl körperlicher, als auch psychischer Herkunft sein können. Die Vielzahl unterschiedlicher Therapieangebote ermöglicht eine Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse des Patienten. Neben Physio-, Ergo- und Sporttherapie zur Behandlung körperlicher Funktionseinschränkungen stehen auch Psychologen, Sozialberater, Kreativtherapeuten und Ernährungsberater zur Verfügung.

Neben den medizinisch-therapeutischen Möglichkeiten spielen auch soziale Faktoren eine wichtige Rolle. Der Austausch mit anderen Betroffenen, die Gewissheit, nicht allein zu sein und das „Zu-sich-selbst-finden“ in einer neutralen Umgebung, helfen bei der seelischen Verarbeitung der besonderen Situation. Wichtig ist jedoch zu betonen, dass das Thema Krebs während des Aufenthalts nicht allgegenwärtig ist. Die Freizeitaktivitäten, Abendveranstaltungen und die sozialen Kontakte ermöglichen es den Patienten, sich nach der anstrengenden Krebstherapie eine Auszeit zu gönnen und vielleicht sogar Freundschaften zu knüpfen.

So wie die zehn ehemaligen Patienten der Klinik Park-Therme, die sich vor zehn Jahren während ihres Reha-Aufenthalts kennengelernt und sich seitdem nicht mehr aus den Augen verloren haben. Während des Klinikaufenthaltes gaben sie sich gegenseitig Kraft und Halt, haben zusammen gelacht, aber auch geweint. Bis heute kehren sie immer wieder an den Ort zurück, an dem sie sich als Freunde gefunden haben.

Das vollständige Video ist auf YouTube unter https://www.youtube.com/watch?v=VzRNbHebbB0&t=2s zu sehen.

 

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Die Hamm-Kliniken-Gruppe ist eine Fachklinikengruppe für onkologische Rehabilitation und Anschlussrehabilitation (AHB). Die vier Kliniken mit deutschlandweiten Standorten, verfügen über etwa 700 Betten und 550 Mitarbeiter. Bereits 1973 gründete Fritz Hamm mit der Klinik Bellevue die erste Hamm-Klinik. Es folgten im Jahre 1977 die Klinik Nahetal in Bad Kreuznach und im Jahre 1988 die Klinik Park-Therme in Badenweiler. Als jüngste Hamm-Klinik wurde 1995 die Klinik Nordfriesland in St. Peter-Ording eröffnet.

Das Ziel aller Hamm-Kliniken ist es, die onkologische Rehabilitation und Anschlussrehabilitation (AHB) auf höchstem Niveau und richtungsweisend zu gestalten. Unser Anspruch ist es, Qualität nicht nur zu gewährleisten, sondern auch kontinuierlich zu verbessern. Alle Hamm-Kliniken nehmen erfolgreich an mehreren Zertifizierungsverfahren teil. Derzeit sind wir nach IQMP, DIN ISO 9001:2008 und MAAS-BGW zertifiziert. Durch den erfolgreich installierten Kreislauf der kontinuierlichen Verbesserungen entwickeln sich alle vier Kliniken von einem hohen Qualitätsniveau aus ständig weiter.
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