Waldhochseilgarten – eine echte Herausforderung für kranke Kinder und Jugendliche

Veröffentlicht am 18.05.2011 12:31 von Claudia Beltz

Die Fachkliniken Wangen feiern neues erlebnispädagogisches Angebot

 Wangen – Mit einem Waldhochseilgarten haben die Fachkliniken Wangen ihren erlebnispädagogischen Möglichkeiten ein weiteres attraktives Angebot hinzugefügt. Den rehabilitationsbedürftigen Kindern und Jugendlichen standen bisher schon eine Kletterwand und ein Funcourt zur Verfügung. Nun stehen zusätzlich 5 Kletterelemente in einer Höhe von 5 bis 6 Metern zur Verfügung. Finanziert wurde der Waldhochseilgarten, der immerhin stolze 44.000 Euro kostete, über Spenden vom Förderverein der Fachkliniken Wangen.

 Bei der Einweihung am 13. Mai 2011 dankte Krankenhausdirektor Hans-Jürgen Wolf dem Förderverein: „Durch die Initiativen des Fördervereins konnten wir die Therapie in den letzten Jahren durch erlebnispädagogische Angebote sinnvoll erweitern“. Die Hochseilanlage zwischen alten Eichen am nördlichen Rand des Klinikgeländes besteht aus mehreren Elementen, die in der Regel als Teamaufgaben zu bewältigen sind. Die einzelnen Abenteurer klettern und balancieren in luftiger Höhe und brauchen sich gegenseitig zur Unterstützung und Sicherung. Die Höhe und die Schwierigkeiten der Kletterelemente sind für die Kinder und Jugendlichen eine echte Herausforderung. Diese durch Geschicklichkeit, Kreativität und Teamgeist zu meistern und die eigene Angst zu überwinden bringt für die Gruppe und den Einzelnen einen therapeutischen Gewinn. Deshalb sind die erlebnispädagogischen Gruppenangebote Teil der Behandlung.

 Wie viel Mut und Geschicklichkeit es braucht, erlebten Wangens Oberbürgermeister Michael Lang und Landtagsabgeordneter Paul Locherer. Sie überquerten, sich gegenseitig helfend, das Kletterelement „Flying Brigde“, bei dem ein Weg in luftiger Höhe über frei schwingende Bretter zu bewältigen ist. Die Unsicherheit und gleichzeitig der Spaß war ihnen deutlich anzusehen.

Sicherheit wird beim Wangener Hochseilgarten groß geschrieben. Die Anlage wurde von einer Spezialfirma gebaut und vom TÜV abgenommen. Die Kletterer sind mit Helmen und Klettergurten gesichert. Wer doch abrutscht wird von den Mitpatienten, unter Anleitung von Sicherheitstrainern, über eine Seilsicherung gehalten. Die Klinik ließ extra zehn pädagogische und pflegerische Mitarbeiter zu zertifizierten Sicherheitstrainern für Waldhochseilgärten ausbilden.

 Eine große Einzelspende zur Finanzierung des Waldhochseilgartens kam vom Geschäftsführer der Waldburg-Zeil Kliniken, Ellio Schneider, selbst. Zu seinem runden Geburtstag im letzten Jahr bat er anstatt Geschenken um einen Beitrag für den Hochseilgarten –  so kamen 5000 Euro für den Förderverein zusammen.

Ebenfalls 5000 Euro steuerte die Firma Aeterna Lichte GmbH bei. Das Geld wurde bereits im Juli letzten Jahres anlässlich einer Radtour durchs Allgäu für den Bau des Waldhochseilgartens gespendet.

Weitere 1000 Euro übergab der gemeinnützige Verein „Sternenhimmel e.V.“ der Firma Lattemann & Geiger an die gemeinnützige Institution.

 Seit Juli 2006 gibt es den Förderverein der Fachkliniken Wangen e. V. Dieser wurde auf Initiative von Vertretern aus Politik, Medizin und Wirtschaft sowie ehemaligen Patienten gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern zählten unter anderem der renommierte Neurologe Prof. Dr. med. Walter Fröscher, Paul Locherer (Mitglied des baden-württembergischen Landtags) und Oberbürgermeister der Stadt Wangen, Michael Lang. Der Förderverein hat sich das Ziel gesetzt, die Forschungsaktivitäten der Fachkliniken Wangen sowie das entsprechende Fortbildungs- und Schulungsangebot für die „kleinen“ und „großen“ Patienten zu unterstützen.

 Die Rehabilitationskinderklinik für Atemwegserkrankungen, Allergien und Psychosomatik, gehört zu den Fachkliniken Wangen, einer von 18 Waldburg-Zeil Kliniken. Sie ist  auf die Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit psychischen, psychosomatischen oder Atemwegserkrankungen  bzw. Allergien spezialisiert. Ziel ist es, dass Kinder und Jugendliche durch einen Aufenthalt in den Fachkliniken Wangen ihre Lebensfreude zurück gewinnen, genesen, ein zukunftsorientiertes, selbstbestimmtes Leben führen können und unbeschwert erwachsen werden. Wesentlich in der Therapie sind neben der interdisziplinären mediznischen Behandlung die umfangreichen erlebnispädagogischen Angebote. Für eine Fortsetzung des Schulunterichtes ist in der der zweigrößten deutschen Krankenhausschule auf dem Klinikgelände gesorgt. Die Kooperation mit Fortbildungseinrichtungen wie der Adipositasakademie, der Neurodermitis-Akademie sowie der Asthmaakademie geben Eltern, Jugendlichen und Kindern die Sicherheit, dass stets kompetent und nach den neuesten Erkenntnissen der Medizin behandelt wird.

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Claudia Beltz

Claudia Beltz
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