Von Atemnot und Außenseiter sein: die Zahl chronisch kranker Kinder steigt

Veröffentlicht am 12.07.2010 09:41 von Claudia Beltz

PRESSE-INFORMATION

Aeterna-Spendenaktion 2010 „Hinsehen und handeln“

Von Atemnot und Außenseiter sein: die Zahl chronisch kranker Kinder steigt

Radtour durchs Voralpenland brachte EUR 5.000 für ein Mut machendes Therapiekonzept

Hamburg, 12. Juli 2010. Die Frische des noch jungen Tages lag in der Luft, als der Hamburger Jörg Wolkenhaar am vergangenen Samstagmorgen im Voralpenland kraftvoll in die Pedale trat. Eine Frische, die Großstädter wie er nur noch selten genießen können und die Anlass für seine Radsportreise war: radeln und spenden – für Kinder mit chronischen Atemwegs- und psychosomatischen Erkrankungen. Mit von der Partie und Begleiter auf der Allgäuer Tour: der Chefarzt der Rehabilitationskinderklinik und der Kinderklinik für Atemwegserkrankungen und Allergien der Waldburg-Zeil Fachkliniken Wangen, Dr. Thomas Spindler, und Mitarbeiter der Fachkliniken Wangen.

Bewegung als Teil der Therapie, wieder Mut aufs Leben zu machen

Jedes zehnte Schulkind in Deutschland leidet inzwischen an Atemwegserkrankungen wie Asthma bronchiale und Mukoviszidose. Auch psychosomatische Erscheinungen wie Adipositas und Bulimie nehmen bei jungen Menschen  weiter zu. Die Fachkliniken Wangen, zu denen auch eine Rehabilitationskinderklinik gehört, begegnen den Krankheiten mit einem ganzheitlichen Therapiekonzept aus medizinischer, psychologischer und sozialpädagogischer Betreuung. Längere Aufenthalte der Kinder aus ganz Deutschland sind die Regel. Ihnen den richtigen Umgang mit der chronischen Krankheit aufzuzeigen, sie gefestigt ins weitere Leben zu führen, dazu gehört auch, die soziale Kompetenz und Persönlichkeit zu fördern.

Sie über Bewegung und Sport, das wohl größte Handicap für diese Kinder, wieder aufzubauen, hatte den ehemaligen Pädagogik-Studenten Jörg Wolkenhaar überzeugt: „Über den Radsport weiß ich den Wert der Gesundheit zu schätzen. Diese Jungen und Mädchen haben nicht selten Ausgrenzung erlitten, waren Außenseiter bei Sport und Spiel. Die Wangener setzen genau hier an, um ihre Integration voranzubringen.“

Ein Gedanke, vier Stationen und viel Sympathie – fröhlicher Auftakt für den Neubeginn

Das Gelände war dem Norddeutschen nicht ganz unbekannt, hatte er doch im vergangenen Jahr mehr als 1.000 Radkilometer in einer Woche im Dreiländereck um den Bodensee hinter sich gebracht – mit einem Freund, auch für einen guten Zweck. Dieses Jahr sollte es anders  sein – zwar nur 100 Kilometer, aber nicht allein. Die Ausfallstraße von Wangen nahm er gegen 11.00 Uhr in Richtung Bad Waldsee, seiner ersten Radstation, zusammen mit Thomas Spindler. Hier, wie auch in den folgenden Anlaufstätten Bad Wurzach und Neutrauchburg, warteten mehrere Sportbegeisterte, Mitarbeiter aus den dortigen Einrichtungen des Waldburg-Zeil Klinik-Verbundes auf die beiden passionierten Radsportler. Sie gaben der Aktion einen gemeinschaftlichen Rahmen, als Dank für das Ergebnis dieser Fahrt: Die Firma Aeterna Lichte, einem Hersteller für Ewiglichtölkerzen, unterstützte jeden Radkilometer ihres Geschäftsführers Wolkenhaar mit einer 50 Euro-Spende. So kamen bis zum Ausgangs- und Zielort der Rundreise Wangen 5.000 Euro zusammen.

Es konnte von der Stimmung und vom Wetter nicht schöner sein: Über 150  Kinder mit ihren Eltern füllten das schon traditionelle Kinderfest auf dem Gelände der Fachkliniken in Wangen und empfingen die Radlergruppe am Nachmittag. Im Mittelpunkt: ein von Aeterna gestifteter Baum, geschmückt mit bunten Fähnchen der Kinderpatienten. Sie waren mit Wünschen beschrieben, wie die Kinder ihr Leben nach der Rehabilitation sehen – ein Zeichen des hoffnungsvollen Neubeginns.

In seiner Ansprache bei der Übergabe des Spendengeldes an den Förderverein der Fachkliniken Wangen e.V. durch Jörg Wolkenhaar gab Klinikdirektor Hans-Jürgen Wolf seinen Dank für die Unterstützung zum Ausdruck, die für die Einrichtung einer Hochseilanlage vorgesehen ist: „Kinder wachsen mit den Herausforderungen, die man ihnen stellt. Das Erfahren von Handlungen in der Gruppe ist für chronisch kranke Kinder ein wichtiger therapeutischer Bestandteil für bewusstes Lernen, das für den späteren Erfolg in der Schule, im Beruf und im Privaten erforderlich ist.“

Bildunterschrift:

Gemeinsam nicht einsam: Die Kinder auf dem Fest der Fachkliniken Wangen zeigten, wie sie sich durch die Therapie im Aufbau ihrer sozialen Kompetenz gestärkt fühlen – für einen fröhlichen Neubeginn.

Anmerkung: Ab dem 12.07. / 12:00 Uhr finden Sie das Bildmaterial und eine Bildgalerie zu dieser Meldung als Download unter:

http://www.aeterna-lichte.de/presse/index.php?cat=5

Zur Unternehmensdarstellung:
Aeterna Lichte, eine Augsburger Traditionsfirma in Hamburg

Die Aeterna Lichte GmbH stellt Ewiglicht-Öl, Ewiglichtöl-Kerzen und Öl-Lichte nach den qualitativen Anforderungen der liturgischen Empfehlung her. Das Unternehmen ist Deutschlands Markenführer auf diesem Gebiet und seit Ende der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts in Hamburg ansässig. Die 1865 von Dr. Grandel in Augsburg gegründete Ölmühle bediente schon damals mit dem Ewiglichtöl die katholische Kirche. Ewiglichtöl-Kerzen auf Basis fester Stoffe kamen erst hundert Jahre später auf. 1929 siedelt das Unternehmen aufgrund einer Firmenfusion nach Hamburg um. 70 Jahre später bezieht Aeterna 1999 einen großflächig angelegten Neubau mit modernster computergesteuerten Produktions-technik. Die festliche Eröffnung und Weihung des Werksgeländes nehmen im Rahmen einer ökumenischen Feier der Weihbischof des Erzbistums Hamburg und der Probst der Nordelbische Evangelisch-Lutherischen Kirche vor.

http://www.aeterna-lichte.de

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