Verwaltungsreform und Hilfe aus „einer Hand“

Veröffentlicht am 17.08.2011 16:26 von admin

Bonn. Die neuesten Daten aus Nordrhein-Westfalen sind alarmierend: Psychische Erkrankungen sind heute Hauptursache der insgesamt Gründe, die zu Behinderungen führen. Jeder Fünfte, also etwa 500.000 Menschen in NRW, leidet an psychischen Behinderungen wie Neurosen, Depressionen oder Psychosen. Doch die Dunkelziffer dürfte in erheblichem Maße nach oben abweichen. Von den 2,5 Millionen behinderten Menschen sind 1,7 Millionen als schwerbehindert anerkannt. Bei den schwersten Behinderungen leiden 200.000 Betroffene an Bewegungsschäden, 350.000 an Schäden der inneren Organe. Josef Bauer, Bundesgeschäftsführer des BDH Bundesverband Rehabilitation, warnt davor, die Zahlen zu versachlichen und weist auf die individuellen Schicksale Betroffener hin:

„Menschen mit Behinderungen müssen regelmäßig einen wahren „Behördenmarathon“ hinter sich bringen, um ihre Belange durchzusetzen und die nötigen Hilfen für den Alltag zu erhalten. Es wäre sehr wichtig, die bestehenden Hilfestellungen zu bündeln. Optimal wäre es, wenn sich jeder Betroffene oder Angehörige an einen bestimmten Ansprechpartner wenden könnte, der verwaltungsintern die weiteren Schritte einleitet. Das würde Zeit sparen und Antragsteller entlasten. Ein solches Modell, allerdings ehrenamtlich und freiwillig organisiert, bietet der BDH in seinen Kreisverbänden. Die Bürokratie muss hier eingedämmt und das Wohl der Betroffenen ohne Wenn und Aber in den Mittelpunkt gerückt werden.“

Der BDH Bundesverband Rehabilitation bietet seinen Mitgliedern zielgenaue Beratungsleistungen und regelt die Kontakte mit Behörden und der Sozialgerichtsbarkeit. Es ist das Kernanliegen des Verbandes, den Lebensalltag Betroffener und Angehöriger zu erleichtern und ein würdevolles Leben in einer toleranten Gesellschaft zu fördern.

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH ist die größte deutsche Fachorganisation auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Weiterhin bietet der BDH rechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an. Die stationäre neurologische Rehabilitation nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken. Dazu kommen das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das Neurologische Therapie- und Beratungszentrum Ortenau in Offenburg.

Kontakt:

BDH Bundesleitung
Eifelstr. 7
53119 Bonn
tel 0228-96984-0
fax 0228-96984-99
mail presse@bdh-bonn.de
www.bdh-reha.de

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