vdek weist Spekulationen über DAK zurück

Veröffentlicht am 08.06.2010 14:30 von Redaktion RehaNews24

Verband der Ersatzkassen e. V., Dienstag, 08. Juni 2010

PRESSEMITTEILUNG
vdek weist Spekulationen über DAK zurück / Frühwarnsystem der Ersatzkassen hat nichts mit einzelner Kasse zu tun

Berlin.  Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) hat Spekulationen über die Finanzsituation der Deutsche Angestellten-Krankenkasse (DAK) zurückgewiesen. Die DAK habe im ersten Quartal 2010 einen Überschuss erzielt. Dies zeige, dass der Haushalt der DAK solide finanziert sei, erklärte der Vorstandsvorsitzende des vdek, Thomas Ballast.

Ballast hob hervor, dass die Ersatzkassengemeinschaft derzeit dabei sei, ein Frühwarnsystem zur Erkennung und Vermeidung von Haftungsfällen aufzubauen. Dies habe aber rein gar nichts mit der konkreten Finanzsituation einer einzelnen Kasse zu tun und richte sich schon gar nicht gegen die DAK, betonte der Vorstandsvorsitzende: “Wir tun das als Haftungsgemeinschaft nur, um unserer gegenseitigen Informationspflicht nachzukommen, die sich aufgrund der gesetzlichen Änderungen durch das Gesetz zur Weiterentwicklung der Organisationsstrukturen in der GKV (GKV-OrgWG) ergeben haben. Wir führen damit in abgespeckter Form etwas ein, was in anderen Kassenarten schon lange praktiziert wird. Alle weiteren Spekulationen entbehren nach den uns vorliegenden Daten jeder Grundlage.”

Im Übrigen hat auch der GKV-Spitzenverband als Repräsentant der “großen” Haftungsgemeinschaft ein derartiges Frühwarnsystem aufgebaut.

Die schlechte Finanzsituation in der gesetzlichen Krankenversicherung
(GKV) treffe alle Kassen, die einen früher, die anderen später.
“Bleibt es bei den Plänen der Koalition, muss das erwartete Defizit in
2011 in Höhe von elf Milliarden Euro über weitere Zusatzbeiträge der Versicherten gegenfinanziert werden. Spätestens dann werden alle Kassen in Deutschland einen Zusatzbeitrag in Höhe von 15 bis 20 Euro erheben müssen.”

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist Interessenvertretung und Dienstleistungsunternehmen aller sechs Ersatzkassen, die zusammen mehr als 24 Millionen Menschen in Deutschland versichern.

– BARMER GEK
– Techniker Krankenkasse
– Deutsche Angestellten-Krankenkasse
– KKH-Allianz
– HEK – Hanseatische Krankenkasse
– hkk

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist die Nachfolgeorganisation des Verbandes der Angestellten-Krankenkassen e.
V. (VdAK) und wurde am 20. Mai 1912 unter dem Namen “Verband kaufmännischer eingeschriebener Hilfskassen (Ersatzkassen)” in Eisenach gegründet. Sein Hauptsitz mit rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern befindet sich seit dem 29.6.2009 in Berlin, Askanischer Platz 1.

In den einzelnen Bundesländern sorgen 16 Landesvertretungen und eine Geschäftsstelle in Westfalen-Lippe mit insgesamt weiteren 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die regionale Präsenz der Ersatzkassen.

Kontakt:
Ansprechpartnerin:
Michaela Gottfried
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)

Pressesprecherin und
Abteilungsleiterin Kommunikation
Askanischer Platz 1
10963 Berlin
Tel.: 0 30 / 2 69 31 – 12 00
Fax: 0 30 / 2 69 31 – 29 00
Mobil: 01 73 / 25 13 13 3
michaela.gottfried@vdek.com
http://www.vdek.com

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Verband der Ersatzkassen e. V., Dienstag, 08. Juni 2010

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vdek weist Spekulationen über DAK zurück / Frühwarnsystem der Ersatzkassen hat nichts mit einzelner Kasse zu tun

Berlin.  Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) hat Spekulationen über die Finanzsituation der Deutsche Angestellten-Krankenkasse (DAK) zurückgewiesen. Die DAK habe im ersten Quartal 2010 einen Überschuss erzielt. Dies zeige, dass der Haushalt der DAK solide finanziert sei, erklärte der Vorstandsvorsitzende des vdek, Thomas Ballast.

Ballast hob hervor, dass die Ersatzkassengemeinschaft derzeit dabei sei, ein Frühwarnsystem zur Erkennung und Vermeidung von Haftungsfällen aufzubauen. Dies habe aber rein gar nichts mit der konkreten Finanzsituation einer einzelnen Kasse zu tun und richte sich schon gar nicht gegen die DAK, betonte der Vorstandsvorsitzende: “Wir tun das als Haftungsgemeinschaft nur, um unserer gegenseitigen Informationspflicht nachzukommen, die sich aufgrund der gesetzlichen Änderungen durch das Gesetz zur Weiterentwicklung der Organisationsstrukturen in der GKV (GKV-OrgWG) ergeben haben. Wir führen damit in abgespeckter Form etwas ein, was in anderen Kassenarten schon lange praktiziert wird. Alle weiteren Spekulationen entbehren nach den uns vorliegenden Daten jeder Grundlage.”

Im Übrigen hat auch der GKV-Spitzenverband als Repräsentant der “großen” Haftungsgemeinschaft ein derartiges Frühwarnsystem aufgebaut.

Die schlechte Finanzsituation in der gesetzlichen Krankenversicherung
(GKV) treffe alle Kassen, die einen früher, die anderen später.
“Bleibt es bei den Plänen der Koalition, muss das erwartete Defizit in
2011 in Höhe von elf Milliarden Euro über weitere Zusatzbeiträge der Versicherten gegenfinanziert werden. Spätestens dann werden alle Kassen in Deutschland einen Zusatzbeitrag in Höhe von 15 bis 20 Euro erheben müssen.”

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist Interessenvertretung und Dienstleistungsunternehmen aller sechs Ersatzkassen, die zusammen mehr als 24 Millionen Menschen in Deutschland versichern.

– BARMER GEK
– Techniker Krankenkasse
– Deutsche Angestellten-Krankenkasse
– KKH-Allianz
– HEK – Hanseatische Krankenkasse
– hkk

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist die Nachfolgeorganisation des Verbandes der Angestellten-Krankenkassen e.
V. (VdAK) und wurde am 20. Mai 1912 unter dem Namen “Verband kaufmännischer eingeschriebener Hilfskassen (Ersatzkassen)” in Eisenach gegründet. Sein Hauptsitz mit rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern befindet sich seit dem 29.6.2009 in Berlin, Askanischer Platz 1.

In den einzelnen Bundesländern sorgen 16 Landesvertretungen und eine Geschäftsstelle in Westfalen-Lippe mit insgesamt weiteren 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die regionale Präsenz der Ersatzkassen.

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