Telefonsprechstunde am 21.06.2013: Ernährungsexpertin informiert über böses und gutes Cholesterin

Veröffentlicht am 13.06.2013 14:16 von Alexander Schunicht

Bad. Driburg. „Im Wissen liegt die Chance, möglichen Erkrankungen frühzeitig entgegenzusteuern“, sagen die Experten der Deutschen Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen (DGFF e. V., Lipid-Liga) anlässlich des bundesweiten „Tag des Cholesterins“ am 21.06.2013. Herz-Kreislauferkrankungen sind in Deutschland und weltweit die Todesursache Nummer eins. Die Hauptfaktoren der zugrunde liegenden Arteriosklerose sind die Fettstoffwechselstörungen, die Zuckerkrankheit, der Bluthochdruck und das Rauchen.

„Schon durch kleine Veränderungen in unserer Ernährung und Lebensweise können wir die Gesundheit unseres Herzens und unserer Lebensqualität entscheidend beeinflussen.“ ist die gute Nachricht von Hildegard Claes, Diabetesberaterin DDG der Knappschafts-Klinik Bad Driburg (Kardiologische Reha-Klinik mit angeschlossenen ambulanten Therapiezentrum) und ergänzt, das häufig ungesunde Ernährung nicht die alleinige Ursache ist, jedoch ist sie an der Entstehung erhöhter Cholesterinwerte wesentlich beteiligt. Cholesterin im Übermaß ist gefährlich, dem Cholesterin haftet ein schlechter Ruf nach. Dennoch kann man ohne Cholesterin nicht leben.

Wenn im Zusammenhang mit Arteriosklerose und Herzinfarkt von dem Risikofaktor „erhöhter Cholesterinwerte“ die Rede ist, so ist damit primär ein erhöhter LDL-Cholesterinspiegel gemeint. Denn nur das LDL-Cholesterin wird in der Arterienwand abgelagert und pflastert somit der Arteriosklerose den Weg. Mit so einfachen Dingen wie herzgesunder Ernährung, regelmäßiger Bewegung und dem Genuss von weniger Alkohol wird das Herz gesund gehalten und das allgemeine Wohlbefinden verbessert. „Das bedeutet aber nicht, dass uns ab sofort alle Genüsse für immer verboten sind. Mit der richtigen Zusammenstellung des Speiseplans lässt sich trotz erhöhter Blutfettwerte gut und genussvoll essen.“ beruhigt die Ernährungsexpertin. Für den eigenen Speisezettel bedeutet das: weniger Fleisch, viel Gemüse & Salat, 2x in der Woche Fisch, mehr pflanzliche Öle, Ballaststoffe und Obst. Sinnvoll ist, sich Schritt für Schritt an die Nahrungsumstellung zu machen, denn unsere festgewurzelten Gewohnheiten sind meist so alt wie wir selbst und lassen sich nur schwer von jetzt auf gleich ändern.

Am Aktionstag „Tag des Cholesterins“ beteiligt sich die Knappschafts-Klinik Bad Driburg am 21. Juni mit einer Telefonsprechstunde. Diabetesassistentin Hildegard Claes steht von 10:00 bis 12:00 Uhr unter der Klinikdurchwahl: (05253) 83-478 für Auskünfte zur Verfügung.

Weitere Infos: www.lipid-liga.de

Klinikinfos: www.knappschafts-klinik-driburg.de

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Alexander Schunicht

Alexander Schunicht, Verwaltungsleiter

Knappschafts-Klinik
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Tel.:05253 / 83 - 440, Fax:05253 / 83 - 210

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