Tack: Sektorenübergreifende Versorgungskonzepte werden immer wichtiger

Veröffentlicht am 30.08.2013 19:48 von Redaktion RehaNews24.de

Bernau – Anlässlich der heutigen Eröffnung des Krankenhausneubaus im Neurologischen Rehabilitationszentrum Berlin-Brandenburg in Bernau hat sich Gesundheitsministerin Anita Tack für eine stärkere sektorenübergreifende gesundheitliche Versorgung ausgesprochen. „Wer aufgrund einer Erkrankung auf Leistungen des Gesundheits- und Sozialsystems angewiesen ist, darf nicht durch Reibungsverluste zwischen Krankenhaus und Rehabilitationsklinik  behindert oder zusätzlich belastet werden“, sagte Tack in ihrem Grußwort. Für Patientinnen und Patienten sei der Behandlungserfolg entscheidend, nicht die Frage ob sie rein rechtlich in einem Krankenhaus oder in einer Reha-Klinik behandelt werden. Das interessiere nur die Verwaltung und die Politik.

Das Denken in Sektoren- und Versorgungsbereichen widerspricht laut Tack dem Patienteninteresse. Gerade der Bereich der Neurologischen Rehabilitation für Patientinnen und Patienten mit schweren und schwersten Hirnschädigungen zeige wie wichtig es ist, Schnittstellen zwischen den Versorgungsbereichen zu überwinden, damit Betroffene die notwendigen Rehabilitationsleistungen so früh als möglich aus einer Hand erhalten. „In der Brandenburg Klinik werden Patientinnen und Patienten über alle Phasen der Neurologischen Rehabilitation hinweg versorgt und betreut. Das ist beispielhaft“, so die Ministerin.

Die Brandenburg Klinik ist mit ihren rund 700 Betten und ihrem Rehabilitations-Angebot in den Fachgebieten Neurologie, Kardiologie, Psychosomatik und Orthopädie ein großer und wichtiger Leistungsanbieter in der Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg. Seit 1. August 2007 ist die Brandenburg Klinik mit dem Fachbereich der Neurologischen Frührehabilitation Phase B auch Teil des Krankenhausplanes des Landes. Aus anfangs 75 Betten sind mittlerweile 105 Betten geworden. „Dies zeigt, dass es gelungen ist, diesen Leistungsbereich erfolgreich auszubauen und damit einen wichtigen Beitrag zur Frührehabilitation von Patientinnen und Patienten mit schweren und schwersten Hirnschädigungen zu erbringen“, sagte Tack. Das Gesundheitsministerium Brandenburg als Krankenhausplanungsbehörde sei davon überzeugt, dass die Patientinnen und Patienten hier auf hohem Qualitätsniveau versorgt werden. Mit rund 1,2 Millionen Euro aus dem Krankenhausfinanzierungsplan hat das Gesundheitsministerium bisher Investitionen in der Brandenburg Klinik unterstützt.

Tack hob in ihrer Rede die Umstellung der Krankenhausfinanzierung vom bisherigen System der Einzelförderung auf die Investitionspauschale hervor, die Krankenhausträgern seit Jahresbeginn einen größeren Entscheidungsspielraum und einen deutlichen Gewinn an Planungssicherheit geben.

Derzeit gibt es in Brandenburg vier Rehabilitationskliniken mit dem Fachbereich der Neurologischen Frührehabilitation Phase B mit einer Kapazität von insgesamt 339 Betten. Die Brandenburger Angebote in der Rehabilitation stehen auch für die Bevölkerung des Landes Berlin bereit. „Wir sind eine Gesundheitsregion. Berlinerinnen und Berliner, die auf Leistungen der Neurologischen Frührehabilitation angewiesen sind, werden in den hierauf spezialisierten Kliniken in Brandenburg mit hoher Fachexpertise und auf hohem Qualitätsniveau versorgt“, so Tack.

Kontakt:

MUGV, Referat 02
Presse und Öffentlichkeitsarbeit,
Internationale Kooperation
Alrun Kaune-Nüßlein
Pressesprecherin
Tel.: 0331/ 866 -7016
E-Mail: Alrun Kaune-Nuesslein

Print Friendly, PDF & Email

Redaktion RehaNews24.de

----------------------
Angaben gemäß § 5 TMG
Christian Kocura
Langenfelder Straße 51d
51371 Leverkusen

Vertreten durch: Christian Kocura

Redaktionsleitung: Susann Kocura
Telefon: 0151 - 12237994
E-Mail: redaktion@rehanews24.de

Umsatzsteuer-ID:
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß §27a Umsatzsteuergesetz: DE 314962335

Hits: 17






Diesen Beitrag kommentieren

Your email address will not be published. Required fields are marked as *

Ich stimme der Speicherung und Verarbeitung meiner Daten nach der EU-DSGVO zu und akzeptiere die Datenschutzbedingungen.

*

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.