Studienergebnisse: Psychotherapeutische Therapie mit dem eigenen Hund ist effektiv

Veröffentlicht am 06.03.2017 09:03 von admin

Universitätsklinikum Regensburg hat die Wirkung der hundebegleiteten Therapie der Parkklinik Heiligenfeld untersucht

Bad Kissingen.  Das Universitätsklinikum Regensburg hat im Auftrag der Klinikgruppe Heiligenfeld im Rahmen einer Studie untersucht, welchen Effekt sowohl die Anwesenheit als auch die Integration des Hundes in die Therapie tatsächlich auf den Patienten bzw. den Halter hat. Befragt wurden rund 80 Patienten – und die Ergebnisse sind eindeutig: 82 Prozent der Befragten sind der Meinung, durch die Integration des Hundes in die stationäre Therapie größere Fortschritte gemacht zu haben als ohne Hund. Ebenso viele Personen sind es, die sich durch die Spiegelung ihres Hundes, der während des gesamten Klinikaufenthalts an deren Seite ist, selbst besser verstehen. Mehr als drei Viertel der Patienten fühlen sich durch den gemeinsamen Aufenthalt mit ihrem Hund lebendiger. So bewegen sich diese Personen mehr und verfügen über ein verbessertes Körpergefühl. Für einen Großteil – 79 Prozent – hat sich die Beziehung zum eigenen Hund allein durch dessen bloße Anwesenheit in der Klinik grundsätzlich verbessert. Die positiven Effekte aus der tierbegleiteten Therapie mit dem eigenen Hund gehen noch weiter. 77 Prozent der Befragten gaben an, ihre Grenzen gegenüber anderen Menschen besser vertreten zu können. Und 80 Prozent haben an Selbstvertrauen gewonnen; ihr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten hat sich durch die Anwesenheit des Hundes über die Dauer der Behandlung gestärkt.

Eine der ersten Kliniken in Deutschland, die die Möglichkeit angeboten hat, den Hund in die psychotherapeutische Behandlung zu integrieren, war die Parkklinik Heiligenfeld in Bad Kissingen. Patienten können sich während ihrer stationären Therapie von ihrem Tier – in der Regel handelt es sich dabei um einen Hund – begleiten lassen. Zwar wohnen sie in einem separaten Gebäude, sind jedoch fest in die Abläufe der Klinik integriert. So fühlen sich auch die Patienten ohne Tier in ihrem Klinikalltag durch die tierbegleitete Therapie nicht beeinträchtigt.

Je nach Wunsch kann der Hund als reine Begleitung fungieren, oder er „übernimmt“ eine Aufgabe im Gesundungsprozess, indem er Teil der Therapie ist. Etwa indem er an den Einzeltherapien seines Herrchens/ Frauchens „teilnimmt“. Die behandelnden Psychologen verfügen dabei über die Zusatzausbildung Tierkommunikation. Dabei steht neben dem therapeutischen Effekt für den Menschen während des gesamten Aufenthalts in der Parkklinik Heiligenfeld auch das Verständnis für das Tier und dessen Wohl im Mittelpunkt.

Pressekontakt:

Heiligenfeld GmbH
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Altenbergweg 6
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Telefon: 0971/ 84-4125
E-Mail: Tanja.Dihn@heiligenfeld.de
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