Schwerkranke Russin findet Hoffnung und kostenlose Hilfe in Klaus-Miehlke-Klinik der RHM Klinikgruppe in Wiesbaden

Veröffentlicht am 04.08.2014 17:50 von redaktion

Sie ist blind und beidseitig Unterschenkel-amputiert: Für Svetlana Trubnikova (46) gab es in Russland keine wirksame Hilfe. Begleitet vom staatlichen russischen Fernsehsender Chanel 1 (1TV) und unterstützt von der Elena Rostropovich Foundation, der Wiesbadener Klaus-Miehlke-Klinik, dem Sanitätshaus Achim Kunze und dem Prothesenhersteller Össur Deutschland konnte die Patientin mit zwei Unterschenkelprothesen versorgt und umfassend rehabilitiert werden. Am 5. August wird die Russin aus der Klinik entlassen.

Wiesbaden. Am Anfang stand der Auftritt in einer Talk-Show des beliebten russischen Fernsehsenders Chanel 1 – Pervi Kanal (1TV). Er stellte im Mai 2014 das schwere Schicksal der durch eine Gefäßerkrankung erblindeten und beidseitig Unterschenkel-amputierten Svetlana Trubnikova aus Woronesch vor, die von ihrem 14-jährigen Sohn Igor liebevoll gepflegt wird. Der ungewöhnliche Fall verlangte nach sofortiger Hilfe. Die Pianistin Elena Rostropovich, Tochter des weltberühmten Cellisten Mitslav Rostropovich, startete mit der Elena Rostropovich Foundation eine außergewöhnliche Charity-Aktion. Gesucht wurden Experten, die Svetlana Trubnikova helfen konnten, und in Wiesbaden wurde man fündig.

v.l.: Andreas Weingart (Achim Kunze GmbH), Bettina Glorius (Verwaltungsleiterin), Svetlana Trubnikova, Dr. Johannes Schröter (Chefarzt), Elena Rostropovich, Igor Trubnikova, Thorsten Haiplik (Össur GmbH) und Armen Popov (Elena Rostropovich Foundation)

Tanzend verlässt Svetlana Trubnikova die Klinik: v.l.: Andreas Weingart (Achim Kunze GmbH), Bettina Glorius (Verwaltungsleiterin), Svetlana Trubnikova, Dr. Johannes Schröter (Chefarzt), Elena Rostropovich, Igor Trubnikova, Thorsten Haiplik (Össur GmbH) und Armen Popov (Elena Rostropovich Foundation)

Orthopäde mit Renommee in Russland
Elena Rostropovich erinnerte sich daran, dass ihr Oberschenkel-amputierter Schwiegerva-ter Gennadi Popov, der Direktor des Moskauer Andrej-Rubljow-Museums, von dem renommierten Orthopäden der Wiesbadener Klaus-Miehlke-Klinik Dr. Johannes Schröter bereits seit rund zehn Jahren erfolgreich behandelt und betreut wird. Dieser erklärte sich nach einem Anruf aus Moskau spontan bereit, die Patientin kostenlos in der Klaus-Miehlke-Klinik zu behandeln, die auf orthopädische Rehabilitation nach Amputationen spezialisiert ist. Gleichzeitig konnten mit dem Wiesbadener Sanitätshaus Achim Kunze GmbH und dem Prothesenhersteller Össur Deutschland GmbH leistungsfähige Sponsoren für die Herstellung der Prothesen gefunden werden. Die Kosten für den Aufenthalt in Wiesbaden übernahm die Elena Rostropovich Foundation.

Sechs Wochen Behandlung in Deutschland – Entlassung am 5. August
Am 20. Juni kam Svetlana Trubnikova zusammen mit ihrem Sohn Igor und ihrer Schwester Ekatherina Demina in der Klaus-Miehlke-Klinik an. In den kommenden sechs Wochen absolvierte sie dort, begleitet von einem kompetenten Team bestehend aus Physiotherapeuten, Pflegekräften und Ärzten eine hochqualitative Reha-Behandlung. Schon nach einer Woche erfolgte die erste Anprobe der speziell für sie hergestellten Prothesen, anschließend begann das Lauftraining mit einem russisch-sprachigen Therapeuten der Klinik. Ebenfalls unentgeltlich erhielt Svetlana Trubnikova durch zwei niedergelassene Wiesbadener Zahnärzte eine dringend notwendige Zahnbehandlung. Während des gesamten Aufenthaltes hielt ein Kamerateam die Fortschritte der Patientin in Bild und Ton fest. Am Dienstag, den 5. August 2014 wird Svetlana Trubnikova nun aus der Klinik entlassen.

Spezialisten für Orthopädie, Rheumatologie und Psychosomatik
Die Klaus-Miehlke-Klinik der RHM Klinikgruppe in Wiesbaden bietet als zertifizierte Fachklinik eine hochqualitative medizinische Behandlung in den Spezialgebieten Orthopädie, Rheumatologie und Psychosomatik. Die Patienten erhalten in angenehmer Umgebung eine einzigartige umfassende Behandlung, die sich durch die enge interdisziplinäre Vernetzung aller Abteilungen auszeichnet. Eine herausragende Stellung nimmt die prothetische Versorgung sämtlicher Amputationen im Bereich der oberen und unteren Extremitäten ein. Die Klaus-Miehlke-Klinik verfügt über ein eigenes Konzept, das sich an der nationalen Leitlinie zur „Rehabilitation nach Majoramputation oberhalb des Fußes“ orientiert. Die Klinik ist aufgrund der räumlichen und personellen Ausstattung in der Lage, Patienten bereits sehr früh nach der Amputation aufzunehmen und umgehend die Mobilisation mit Prothesen zu beginnen. Auch im arabischen und russischen Ausland hat sich die Klinik in den vergangenen Jahren einen guten Namen gemacht.

Kompetenz im starken Verbund
Die RHM Klinikgruppe, zu der die Klaus-Miehlke-Klinik gehört, verfügt über ein großes fachliches Leistungsportfolio und eine starke interdisziplinäre Vernetzung. Insgesamt 26 Kliniken und Pflegeheime mit 2.900 Behandlungsplätzen gehören zur Gruppe, darunter Rehakliniken, Pflegeheime, Akutkliniken, Einrichtungen zur Wiedereingliederung und eine Behinderteneinrichtung. Sie bieten stationäre sowie teilweise auch teilstationäre und ambulante Leistungen an und decken ein breites fachliches Spektrum von 13 Fachbereichen ab. Die zwölf Standorte der RHM-Gruppe sind auf sieben Bundesländer verteilt. Traditioneller Schwerpunkt ist Rheinland-Pfalz, gefolgt von Baden-Württemberg, Hessen und Bayern. Im Osten Deutschlands ist die RHM Klinik- und Pflegeheimgruppe mit fünf Kliniken vertreten. Von der Therapieerfahrung und den hohen Qualitätsmaßstäben der Gruppe profitieren jährlich rund 25.000 Patienten und Bewohner.

Kontakt und Nachfragen:

Bettina Glorius
Verwaltungsleiterin
Klaus-Miehlke-Klinik
Leibnizstr. 23
65191 Wiesbaden
Tel.: 0611 575-800
Fax: 0611 575-802
E-Mail: b.glorius@rhm-kliniken.de
Internet: www.rhm-kliniken.de
www.klaus-miehlke-klinik.de

Print Friendly, PDF & Email

redaktion

Redaktion RehaNews24
----------------------
müller:kommunikation
Stefan Müller
Eichhoffstraße 36
44229 Dortmund
Tel.: 0231/477988-30
Fax: 0231/477988-44
Mail: info@muellerkom.de
www.muellerkom.de





Ähnliche Nachrichten

  • Jeder zweite Beschäftigte wünscht sich mehr Sicherheit und Gesundheit im Unternehmen