Schutz vor Krankenhausinfektionen: Die Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik macht es vor

Veröffentlicht am 14.09.2015 16:14 von admin

Etwa 400.000 bis 600.000 Patienten in Deutschland infizieren sich jährlich im Krankenhaus. Die Sorge um tödliche Infektionen durch multiresistente Erreger wächst. Doch mit dem richtigen Hygienemanagement lässt sich die Infektionsgefahr deutlich eindämmen, weiß die staatlich geprüfte Hygienefachkraft der Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik in Nümbrecht, Reinhard Schulte.

Nümbrecht. Der Begriff MRSA-Erreger ist selbst für den medizinischen Laien mittlerweile kein Fremdwort mehr. Kaum einem Zeitungsleser wird die Diskussion um das Thema „Krankenhausinfektion“ durch MRSA-Keime entgangen sein. Dieser Erregertyp ist gegen viele Antibiotika resistent, kann sich also trotz Einnahme von Antibiotika ausbreiten und eine Infektion auslösen. Die Sorge, sich in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen mit den multiresistenten Keimen zu infizieren, ist oft groß. Doch mit einem effektiven Hygienemanagement lässt sich die Infektionsgefahr deutlich verringern.

Empfohlene Hygienemaßnahmen
„Zur Bekämpfung multiresistenter Erreger gibt es eine Reihe von Maßnahmen, die die Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik erfüllt“, erklärt Reinhard Schulte, staatlich geprüfte Hygienefachkraft des Deutschen Beratungszentrums für Hygiene. Dabei richte sich die Klinik nach den Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention sowie des Robert-Koch-Instituts. Ein wichtiger Punkt sei die strikte Einhaltung der Handhygiene bei Pflege- und Behandlungsmaßnahmen, z. B. durch gründliche Händedesinfektion. Schließlich werden nach Angaben der WHO bis zu 80 Prozent der Infektionskrankheiten über die Hände übertragen. Die Einzelzimmerunterbringung der Patienten, die Schutzkleidung des Personals und Sanierungsbehandlungen wie z. B. der tägliche Wäschewechsel sollen außerdem verhindern, dass mögliche Erreger über den direkten Kontakt oder indirekten Kontakt mit Objekten und Oberflächen verbreitet werden.

Klar geregelte Strukturen sind wichtig
„Um sicher zu stellen, dass die Hygieneregeln auch praktiziert werden, sind klar geregelte Strukturen und Verantwortungsbereiche wichtig“, erklärt Schulte. Deshalb gibt es in der Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik Hygieneschutzbeauftragte, die die Einhaltung der Hygieneregeln überwachen und fördern. Das Hygieneteam sorgt außerdem dafür, dass das Personal durch regelmäßige Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen das richtige Verhalten zur Prävention von Infektionen verinnerlicht. „Außerdem achten die Ärzte in der Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik auf ein durchdachtes Antibiotikamanagement“, erklärt Schulte. Denn wenn Mediziner unbedacht zu viele Antibiotika verschreiben, erhöhe sich das Risiko dafür, dass Bakterien eine Antibiotikaresistenz ausbilden.

Regelmäßige Qualitätskontrollen
2013 hat sich die Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik erfolgreich einem Qualitätstest des Netzwerks zur Prävention und Kontrolle von MRE  („mre-netz regio rhein-ahr“) unterzogen. Daraufhin erhielt sie das Zertifikat für „Patientensicherheit durch Hygiene- und Infektionsschutz“. Dieses Jahr will die Klinik ihr Qualitätssiegel erneuern lassen. Darüber hinaus finden regelmäßige Kontrollbesuche des Gesundheitsamts statt. Da die Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik die Bestimmungen der Bundes- und Landesgesetze zur Krankenhaushygiene erfüllt, gab es bisher keine Beanstandungen. Und das soll auch so bleiben: „Wir werden auch in Zukunft alles tun, um den Ausbruch von Infektionen durch multiresistente Erreger in der Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik zu verhindern und die Patienten zu schützen“, betont Reinhard Schulte. Da es sich um eine Rehaklinik und nicht um ein Akutkrankenhaus handelt, ist das Spektrum invasiver Maßnahme deutlich geringer als im Akutbereich, und somit vergleichsweise auch die  Infektionsgefahr reduziert. Durch die strikten Hygienemaßnahmen wird der Übertragung und Verbreitung multiresistenter Keime massiv entgegen gewirkt.

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Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik
Die Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik ist seit 20 Jahren auf Rehabilitationsmaßnahmen in den Bereichen Neurologie, Orthopädie und Osteologie spezialisiert. Sie verfügt außerdem über eine interdisziplinäre neuro-orthopädische Station. Seit April 2014 kann sie auf ihrer Frührehastation für neurologisch Schwerstbetroffene auch beatmungspflichtige  Patienten aufnehmen. Insgesamt behandelt die Klinik pro Jahr durchschnittlich 4.300 Rehabilitanden und beschäftigt 207 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen am Standort Nümbrecht im Bergischen Land. www.dbkg.de/rhein-sieg-klinik

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