Schillinger zu aktuellen Entwicklungen bei der Deutschen Rentenversicherung Bund

Veröffentlicht am 26.06.2012 17:18 von Redaktion RehaNews24

Bamberg. Herbert Schillinger, Direktor bei der Deutschen Rentenversicherung Bund, informierte die Mitglieder der heute in Bamberg tagenden Vertreterversammlung über die Antragsentwicklung im Bereich Rente und Rehabilitation, den aktuellen Arbeitsstand bei den Arbeitgeberprüfungen und der Riester-Rente sowie über Entwicklungen in der Informationstechnik.

Entwicklung von Neuanträgen

In den ersten fünf Monaten dieses Jahres seien laut Schillinger rund 256.000 Rentenneuanträge bei der Deutschen Rentenversicherung Bund eingegangen. Das seien fünf Prozent weniger als im Vorjahr. Im Bereich der Leistungen zur medizinischen Rehabilitation bewege sich die Zahl der Neuanträge mit 362.000 auf einem ähnlich hohen Niveau wie im Vorjahr. Bei den Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, den berufsfördernden Maßnahmen, sei mit 54.000 Neueingängen eine leichte Steigerung der Anträge zu verzeichnen.

Arbeitgeberprüfungen durch die Deutsche Rentenversicherung Bund

Bis Mai 2012 seien von der Deutschen Rentenversicherung Bund Betriebsprüfungen bei 154.000 Arbeitgebern durchgeführt und im Zuge derer Sozialversicherungsbeiträge und Säumniszuschläge in Höhe von rund 181 Millionen Euro erhoben worden.

Riester-Rente

Von Januar bis Mai 2012 seien bei der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) rund 16 Millionen Zulageanträge eingegangen. Dies entspreche einem Anstieg um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Anlässlich des letzten Zahltermins am 16. Mai 2012 sei laut Schillinger die bisher höchste Auszahlungssumme von 2,4 Milliarden Euro zur Auszahlung gekommen.

Neue IT-Entwicklungen

Mit der Entwicklung eines neuen IT-Systems stehe die Deutsche Rentenversicherung in den nächsten Jahren vor einer großen Aufgabe. Dieses solle ab dem Jahr 2013 bei allen Rentenversicherungsträgern eingesetzt werden. Hierzu sei es nötig, rund 67 Millionen Versichertenkonten bei der Deutschen Rentenversicherung Bund in das Datenformat des neuen IT-Systems zu übertragen. Damit werde die Grundlage für die Weiterentwicklung der technischen Verfahren in Richtung einer stärkeren Automatisierung der Geschäftsprozesse geschaffen.

Papierlose Verwaltung

Vorrangiges Ziel der Deutschen Rentenversicherung Bund sei es, Geschäftsprozesse papierlos zu gestalten und damit den weiteren Zulauf an Papier in die Archive zu verringern. Elektronische Verwaltungsabläufe existierten bereits in der ZfA, die die Riester-Zulagen berechnet und auszahlt, und im Bereich der medizinischen Rehabilitation. Es sei vorgesehen, die elektronischen Verfahren auch auf die Bereiche Versicherung und Rente auszuweiten, so Schillinger.

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