Rehabilitation wirkt

Veröffentlicht am 21.08.2015 14:26 von admin

 20.08.2015

Thomas Keck, Erster Direktor der DRV Westfalen und Dr. Boris Augurzky vom RWI.

Thomas Keck, Erster Direktor der DRV Westfalen, und Dr. Boris Augurzky vom RWI.

Wirksamkeit bestätigt. Rehabilitation führt zu einer deutlichen Verbesserung des Gesundheitszustandes. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Rheinisch-westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI), die im Auftrag der Deutschen Rentenversicherungen Westfalen und Rheinland erstellt wurde.

Dr. Boris Augurzky (RWI) und sein Team stellten die Ergebnisse ihrer Studie heute im Hause der Deutschen Rentenversicherung Westfalen in Münster vor einem interessierten Fachpublikum aus Politik und Praxis vor. Er betonte, dass keine nennenswerten qualitativen Unterschiede zwischen ambulanter und stationärer Rehabilitation feststellbar seien. Ebenfalls sei der Reha-Erfolg bei den untersuchten Maßnahmen auf den ersten Blick nicht abhängig von Faktoren, wie die Größe der Einrichtung oder in wessen Trägerschaft sich diese befinde. „Das bestätigt uns darin, dass unser Qualitätssicherungsprogramm funktioniert“, betont Thomas Keck, Erster Direktor des westfälischen Rentenversicherungsträgers.

Weiter stellt die Studie fest, dass der Anteil der Rehabilitanden, die nach der Maßnahme wieder arbeiten umso höher ist, je eher die Rehabilitation beginnt. „Dies unterstreicht die These, dass wir möglichst frühzeitig auf die Versicherten zugehen müssen, um sie langfristig wieder in das Erwerbsleben zu reintegrieren“, so Keck weiter.

Ziel der Studie mit ihrem ökonomischen Forschungsansatz ist es, neben den rentenversicherungsträgereigenen Analysen einen externen Blick auf die Leistungen zur medizinischen Rehabilitation zu richten. Die Deutsche Rentenversicherung Westfalen sieht sich damit in ihrer positiven Haltung zur Rehabilitation gestärkt. Die Forschungsarbeit zeigt verschiedene Handlungsfelder wie zum Beispiel Prävention auf, die es künftig noch stärker in den Fokus zu rücken gilt.

 

Bitte beachten: Die gedruckte Ausgabe der Studie wird Mitte September vorliegen.

 

Kontakt:

Marcus Kloppenborg
Referatsleiter
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