Reha-Kliniken sichern Leistungsfähigkeit und Arbeitsplätze – Studie zur volkswirtschaftlichen Relevanz der Reha-Kliniken

Veröffentlicht am 31.05.2010 08:43 von admin

Prognos-Studie belegt: Die schleswig-holsteinischen Reha-Kliniken sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor mit Zukunftsperspektive. Bereits heute sind rund 8.400 Arbeitsplätze und eine
Wertschöpfung von 416 Mio. Euro auf die Reha-Kliniken im Land zurückzuführen.

Kiel, 28. Mai 2010 – Die medizinische Rehabilitation von Erwerbspersonen hat das Ziel, nach akutmedizinischen Behandlungen, bei chronischen Krankheitsverläufen oder Behinderungen
die Verbesserung der Erwerbsfähigkeit und damit die Wiedereingliederung in Beruf und Gesellschaft sicherzustellen. Sie leistet damit für die Gesellschaft und Volkswirtschaft einen
wichtigen Beitrag zur Sicherung der Leistungsfähigkeit von Arbeitnehmern, was vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung besondere Bedeutung erlangt. Als Arbeitgeber
sind die schleswig-holsteinischen Reha-Kliniken ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im nördlichsten Bundesland. Das zeigen die Ergebnisse der von der KGSH bei der Baseler Prognos AG in
Auftrag gegebenen Studie „Volkswirtschaftliche Relevanz der Reha-Kliniken in Schleswig-Holstein“, die heute in Kiel veröffentlicht wurde.
„Nun haben wir es endlich ’Schwarz auf Weiß’: Die Reha-Kliniken im Lande stellen einen erheblichen Wirtschaftsfaktor für Schleswig-Holstein dar, den es nach Kräften zu unterstützen
und zu fördern gilt“, resümiert Bernd Krämer, Geschäftsführer der KGSH, und sendet zugleich ein deutliches Signal in Richtung der politisch Verantwortlichen, sich für die Belange der
Reha-Kliniken einzusetzen.
Denn die Kehrseite der Medaille ist, daß die Rehabilitationskliniken aufgrund erheblicher Kostensteigerungen, für die es keine Kompensation gibt, zunehmend in ihrer wirtschaftlichen
Existenz bedroht sind. Beispielhaft für die Kostensteigerungen nennt Krämer die Tarifabschlüsse aus den Jahren 2008 und 2009, die Energiekostensteigerungen und die Anhebung der
Mehrwertsteuer. – Und damit nicht genug:
„Zusätzlicher Kostendruck entsteht durch wachsende Qualitätsansprüche seitens der Kostenträger, Patienten und auch der Politik sowie durch erforderliche Investitionen aus Eigenkapital,
immer kürzeren Verweildauern und zunehmend multimorbider und oftmals nur eingeschränkt Reha-fähiger Patienten. Auch hierfür gibt es bislang keinen finanziellen Ausgleich“, stellt
Krämer klar.
Aber die Reha-Kliniken wollen angesichts der schwierigen finanziellen Situation nicht in „Wehklagen“ verfallen, sondern ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen und damit ihre
Existenzberechtigung unterstreichen. Aus diesem Grund hat die KGSH die Prognos AG mit der nun vorliegenden Studie beauftragt. Unterstützung erhält die KGSH auch vom Verband
der Privatkliniken in Schleswig-Holstein e.V. (VPKSH), in dem ebenfalls betroffene Reha-Kliniken organisiert sind.
Um die wirtschaftliche Situation der Reha-Kliniken künftig zu verbessern, haben beide Verbände auch schon ganz konkrete Vorstellungen parat:
1. Einrichtung einer Pflegesatzschiedsstelle analog zum Krankenhausbereich
2. Einführung einer jährlichen Steigerungsrate für die Pflegesätze
3. Entwicklung eines einheitlichen Finanzierungssystem für Reha-Kliniken analog zum DRG-System im Krankenhausbereich
Deutschlands Datenbank für Presseinformationen aus dem Gesundheitswesen.
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Veröffentlicht auf medcom24 (http://www.medcom24.de)
4. Förderung von Investitionsmaßnahmen
„Entsprechende Maßnahmen würden die Reha-Kliniken in die Lage versetzen, endlich Pflegesatzverhandlungen auf Augenhöhe mit den Kostenträgern zu führen. Wir erwarten – gerade
auch aufgrund der Studienergebnisse -, daß uns die politischen Akteure im Lande bei diesem Unterfangen nach Kräften unterstützen“, so Krämer abschließend.
Anlage auf Anfrage: Die Studienergebnisse im Einzelnen
—————————————————————————-
KGSH Pressekontakt
Ulrike Petersen
Telefon: 0 431 / 88 105 – 11
Telefax: 0 431 / 88 105 – 15
E-Mail: mailto:presse@kgsh.de [1]
KGSH Feldstraße 75 – 24105 Kiel

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Prognos-Studie belegt: Die schleswig-holsteinischen Reha-Kliniken sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor mit Zukunftsperspektive. Bereits heute sind rund 8.400 Arbeitsplätze und eine
Wertschöpfung von 416 Mio. Euro auf die Reha-Kliniken im Land zurückzuführen.

Kiel, 28. Mai 2010 – Die medizinische Rehabilitation von Erwerbspersonen hat das Ziel, nach akutmedizinischen Behandlungen, bei chronischen Krankheitsverläufen oder Behinderungen
die Verbesserung der Erwerbsfähigkeit und damit die Wiedereingliederung in Beruf und Gesellschaft sicherzustellen. Sie leistet damit für die Gesellschaft und Volkswirtschaft einen
wichtigen Beitrag zur Sicherung der Leistungsfähigkeit von Arbeitnehmern, was vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung besondere Bedeutung erlangt. Als Arbeitgeber
sind die schleswig-holsteinischen Reha-Kliniken ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im nördlichsten Bundesland. Das zeigen die Ergebnisse der von der KGSH bei der Baseler Prognos AG in
Auftrag gegebenen Studie „Volkswirtschaftliche Relevanz der Reha-Kliniken in Schleswig-Holstein“, die heute in Kiel veröffentlicht wurde.
„Nun haben wir es endlich ’Schwarz auf Weiß’: Die Reha-Kliniken im Lande stellen einen erheblichen Wirtschaftsfaktor für Schleswig-Holstein dar, den es nach Kräften zu unterstützen
und zu fördern gilt“, resümiert Bernd Krämer, Geschäftsführer der KGSH, und sendet zugleich ein deutliches Signal in Richtung der politisch Verantwortlichen, sich für die Belange der
Reha-Kliniken einzusetzen.
Denn die Kehrseite der Medaille ist, daß die Rehabilitationskliniken aufgrund erheblicher Kostensteigerungen, für die es keine Kompensation gibt, zunehmend in ihrer wirtschaftlichen
Existenz bedroht sind. Beispielhaft für die Kostensteigerungen nennt Krämer die Tarifabschlüsse aus den Jahren 2008 und 2009, die Energiekostensteigerungen und die Anhebung der
Mehrwertsteuer. – Und damit nicht genug:
„Zusätzlicher Kostendruck entsteht durch wachsende Qualitätsansprüche seitens der Kostenträger, Patienten und auch der Politik sowie durch erforderliche Investitionen aus Eigenkapital,
immer kürzeren Verweildauern und zunehmend multimorbider und oftmals nur eingeschränkt Reha-fähiger Patienten. Auch hierfür gibt es bislang keinen finanziellen Ausgleich“, stellt
Krämer klar.
Aber die Reha-Kliniken wollen angesichts der schwierigen finanziellen Situation nicht in „Wehklagen“ verfallen, sondern ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen und damit ihre
Existenzberechtigung unterstreichen. Aus diesem Grund hat die KGSH die Prognos AG mit der nun vorliegenden Studie beauftragt. Unterstützung erhält die KGSH auch vom Verband
der Privatkliniken in Schleswig-Holstein e.V. (VPKSH), in dem ebenfalls betroffene Reha-Kliniken organisiert sind.
Um die wirtschaftliche Situation der Reha-Kliniken künftig zu verbessern, haben beide Verbände auch schon ganz konkrete Vorstellungen parat:
1. Einrichtung einer Pflegesatzschiedsstelle analog zum Krankenhausbereich
2. Einführung einer jährlichen Steigerungsrate für die Pflegesätze
3. Entwicklung eines einheitlichen Finanzierungssystem für Reha-Kliniken analog zum DRG-System im Krankenhausbereich
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4. Förderung von Investitionsmaßnahmen
„Entsprechende Maßnahmen würden die Reha-Kliniken in die Lage versetzen, endlich Pflegesatzverhandlungen auf Augenhöhe mit den Kostenträgern zu führen. Wir erwarten – gerade
auch aufgrund der Studienergebnisse -, daß uns die politischen Akteure im Lande bei diesem Unterfangen nach Kräften unterstützen“, so Krämer abschließend.
Anlage auf Anfrage: Die Studienergebnisse im Einzelnen
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