Reha-Kliniken aus Oberschwaben und Alb-Donau-Kreis: Über 3.000 Unterstützer in der Region machen sich für die Reha stark

Veröffentlicht am 14.07.2015 08:36 von Claudia Beltz

Bad Waldsee, 6. Juli 2015. Jede medizinisch notwendige Rehabilitation muss genehmigt und angemessen vergütet werden – das fordern die Reha-Kliniken in ihrer Kampagne mit dem Motto „Umsonst ist keine Reha.“ Im Rahmen dieser von der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG) initiierten Kampagne haben sich über 15.000 Menschen im Land für die Reha stark gemacht und Postkarten unterschrieben. Heute übergeben die Klinikvertreter von elf Reha-Einrichtungen aus Oberschwaben und dem Alb-Donau-Kreis mehr als 3.000 Postkarten in Bad Waldsee an die Politik.

IMG_5158Die positiven Wirkungen einer guten Rehabilitation sind unbestritten und weithin bekannt. Trotzdem wird noch immer nicht jede medizinisch notwendige Reha genehmigt und bezahlt. Menschen, die von einer guten Reha profitieren würden, bleiben noch immer im Antragsdickicht stecken, über notwendige Rehas wird teilweise nach Kassenlage entschieden und die Finanzierung der Reha-Kliniken ist nach wie vor unzureichend. Damit das nicht so bleibt, hat die BWKG im Herbst 2014 eine landesweite Kampagne unter dem Motto „Umsonst ist keine Reha“ ins Leben gerufen. 91 Reha-Kliniken haben sich daran beteiligt und mehr als 15.000 ihrer Patienten und Mitarbeiter haben landesweit mit ihren Postkarten die Aktion unterstützt.

Allein in den Kliniken in Aalen, Aulendorf, Bad Buchau, Bad Saulgau, Bad Waldsee, Bad Wurzach, Biberach, Friedrichshafen, Isny, Ravensburg, Ulm und Wangen wurden mehr als 3.000 Postkarten unterschrieben. Diese Unterschriften werden heute von den Geschäftsführern der Reha-Kliniken in Bad Waldsee an die Politiker übergeben.

„Wir freuen uns, dass über 3.000 Patienten und Mitarbeiter aus unseren Kliniken mit ihren Unterschriften zeigen, dass ihnen die Rehabilitation am Herzen liegt“, sagte Ellio Schneider, Geschäftsführer der Waldburg-Zeil Kliniken, im Namen der anwesenden Klinikvertreter. Mit der Übergabe sind konkrete Forderungen verbunden. „Jede notwendige medizinische Reha muss angemessen vergütet werden“, so Schneider, „außerdem müssen die Antrags- und Genehmigungsprozesse dringend vereinfacht werden.“ Denn schließlich profitiere von einer guten Reha nicht nur jeder einzelne, sondern die ganze Gesellschaft. Patienten werden fit gemacht für den Alltag, Familie und Beruf. Damit steige auch die Lebensqualität. Frühverrentung und Pflegebedürftigkeit könnten damit verhindert werden und die Reha trage zur Sicherung der Arbeitskraft bei.

BWKG_Logo_NEU_872x436Die zentralen Forderungen der Reha-Kampagne fasst Ellio Schneider wie folgt zusammen:

  1. Eine Reha muss schnell und einfach beantragt werden können. Im Fall einer Ablehnung müssen die Gründe dem Betroffenen transparent gemacht werden.
  2. Keine Reha-Steuerung nach Kassenlage: Jede medizinisch notwendige Reha muss finanziert werden. Die weiterhin bestehende Budgetierung der Reha-Ausgaben der Rentenversicherung muss aufgehoben werden. Es muss einen finanziellen Ausgleich zwischen der Pflege- und der Krankenversicherung geben.
  3. Die aktuellen Vergütungssätze reichen nicht, um die notwendigen Reha-Leistungen zu finanzieren. Wir fordern ein Gesetz, das endlich die gerechte Vergütung von Reha-Leistungen festschreibt!

Seit Herbst 2014 beteiligen sich 91 baden-württembergische Kliniken an der BWKG-Kampagne „Umsonst ist keine Reha.“ Im Mittelpunkt der Kampagne stehen die ganz persönlichen Geschichten von Patientinnen und Patienten. Sie machen sich für die Reha stark und zeigen in der Kampagne Gesicht: Auf Postern, Postkarten und im Internet unter www.umsonst-ist-keine-reha.de.

Ansprechpartner in den Kliniken:

  •  Ostalb-Klinikum Aalen, Im Kälblesrain 1, 73430 Aalen, Axel J. F. Janischowski, Krankenhausdirektor, Tel. (07361) 55 3000, E-Mail: krankenhausdirektor@ostalb-klinikum.de
  • Gesundheitszentrum Federsee, Moor-Heilbad Buchau gGmbH, Freihofgasse 14, 88422 Bad Buchau, Walter Hummler, Geschäftsführer, Tel. 07582 800-1352, w.hummler@gesundheitszentrum-federsee.de
  • Sana Klinik für Geriatrische Rehabilitation, Riedlinger Str. 84, 88400 Biberach, Beate Jörißen, Geschäftsführerin, Tel. (07351) 55-3011, E-Mail: SLB-Geschaeftsfuehrung@sana.de
  • Klinikum Friedrichshafen, Röntgenstr. 2, 88048 Friedrichshafen, Johannes Weindel, Geschäftsführer, Tel. (07541) 961101, E-Mail: j.weindel@klinikum-fn.de
  • Waldburg-Zeil Kliniken GmbH & Co. Riedstr. 16 88316 Isny-Neutrauchburg, Ellio Schneider, Geschäftsführer, Tel: 07562 71-1135; E-Mail: ellio.schneider@wz-kliniken.de
  • Oberschwabenklinik Ravensburg, Heilig-Geist-Spital, Bachstr. 57, 88212 Ravensburg, Dr. Sebastian Wolf, Geschäftsführer, Tel. 0751-87-2082, sebastian.wolf@oberschwabenklinik.de
  • RKU – Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm gGmbH, Matthias Gruber, Geschäftsführer, Oberer Eselsberg 45, 89081 Ulm, Tel. (0731 177-1001), E-Mail: gruber@rku.de
  • Städtischen Rehakliniken Bad Waldsee, Maximilianstraße 13, 88339 Bad Waldsee, Peter Blank, Bäderdirektor, +49(7524) 94-1111, Fax:  +49(7524) 94-51111, E-Mail: Blank@waldsee-therme.de
  • Geriatrische Rehabilitationsklinik Ehingen, Spitalstraße 29, 89584 Ehingen, Wolfgang Schneider, Geschäftsführer, Tel.: 07391 586-5401, E-Mail: w.schneider@adk-gmbh.de
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Claudia Beltz

Claudia Beltz
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