Rechtliche und praktische Fragen zur inklusiven Ausbildung online diskutieren

Veröffentlicht am 28.11.2017 15:52 von DVfR

Wenn die Ausbildung eines behinderten Menschen startet, beginnt oft erst die eigentliche Auseinandersetzung mit Fragen der Inklusion. Gleiches gilt, wenn eine vorzeitige Beendigung des Ausbildungsverhältnisses im Raum steht. Vom 5. bis 15. Dezember 2017 stellt die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation daher bei FMA erneut das Thema „Herausforderung inklusive Ausbildung“ zur Diskussion mit Expertinnen und Experten. Alle interessierten Personen, v. a. Betroffene aus Betrieben und Unternehmen sind eingeladen, sich mit ihren rechtlichen und praktischen Fragestellungen an der Online-Diskussion beteiligen.

Die Diskussion „Herausforderung inklusive Ausbildung II“ soll aktuelle Entwicklungen, v. a. auch angesichts des Bundesteilhabegesetzes sowie mögliche weiterhin bestehende Regelungs- und Schutzlücken in den Blick nehmen. Sie wird im Forum „Fragen – Meinungen – Antworten zum Rehabilitations- und Teilhaberecht“ (FMA) unter http://fma.reha-recht.de durchgeführt. Die bereits 2015 behandelten Fragen werden somit um neue Themen ergänzt. Wer hierzu beitragen und allgemeine Fragen oder Meinungsbeiträge zum Thema einreichen möchte, kann nach Registrierung und Anmeldung ab 5. Dezember selbst im Forum Beiträge schreiben. Zu beachten ist, dass eine individuelle Beratung dabei nicht stattfindet.

Das moderierte Online-Forum FMA gehört zum Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht unter www.reha-recht.de; Träger ist die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR). Jede öffentliche Diskussionsrunde bleibt im Forum nachlesbar und wird außerdem in Form eines Fachbeitrags zusammengefasst. Der erste Austausch zum Thema inklusive Ausbildung fand im März/April 2015 statt und wurde im Fachbeitrag D24-2015 auf www.reha-recht.de zusammengefasst.

Folgende Expertinnen und Experten werden die Online-Diskussion „Herausforderung inklusive Ausbildung II“ begleiten:

  • Annetraud Grote (Projektkoordinatorin InkA, Paul-Ehrlich-Institut, Langen)
  • Dr. Wolfhard Kohte (Zentrum für Sozialforschung Halle e. V., Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg),
  • Dr. Katja Nebe (Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht, Recht der Sozialen Sicherheit, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
  • Hans-Günther Ritz (Chefredakteur „Die Schwerbehindertenvertretung“, Projekte zur beruflichen Eingliederung schwerbehinderter Menschen, Fachautor)
  • Barbara Vieweg (Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e. V., Berlin)

Weitere Informationen finden sich im Online-Forum FMA unter http://fma.reha-recht.de.

Über die DVfR

Die DVfR ist die einzige Vereinigung in Deutschland, in der Vertreterinnen und Vertreter aller Akteure im Bereich Rehabilitation und Teilhabe gleichberechtigt zusammenwirken: Selbsthilfe- und Sozialverbände, Sozialleistungsträger, Rehabilitationseinrichtungen und -dienste, Reha-Experten sowie Berufs- und Fachverbände. Die Mitglieder der DVfR und ihre Partner in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft engagieren sich gemeinsam in einem interdisziplinären und sektorenübergreifenden, konsensorientierten Diskurs zur Weiterentwicklung von Rehabilitation, Teilhabe und Selbstbestimmung.

Über Reha-Recht.de

Das Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht unter www.reha-recht.de dient als Plattform für die Verbreitung der nicht hinreichend bekannten, zuletzt durch das Bundesteilhabegesetz geänderten Rechtsnormen v.a. des SGB IX. Hierzu werden die aktuelle Rechtsprechung und Verwaltungspraxis sowie Gesetzgebungsprozesse analysiert und kommentiert. Der juristischen Fachöffentlichkeit und Akteuren in Betrieben, Institutionen und Verbänden steht damit ein Forum für den interdisziplinären Austausch zu Rechtsfragen zur Verfügung. Ziel ist es, die Anwendung und Weiterentwicklung des Rehabilitations- und Teilhaberechts zu unterstützen.

Kontakt:

Steffen Heidt
Koordination Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht

Tel.: 06221 / 18 79 01-22
E-Mail: s.heidt@dvfr.de

www.reha-recht.de

http://fma.reha-recht.de

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