Qualitätsstandard in der Reha muss gesichert bleiben

Veröffentlicht am 16.09.2011 16:21 von redaktion

Münster. Rehabilitation lohnt sich. Sie trägt zur Reduzierung der Krankheitskosten bei, vermeidet vorzeitige Rentenzahlungen und ermöglicht den Versicherten die Teilnahme am Leben in der Gesellschaft und im Beruf. Weil sie damit ein wichtiger Pfeiler in unserem Sozialsystem ist, hat der Vorstand der Deutschen Rentenversicherung Westfalen ein Thesenpapier erarbeitet, das in die aktuellen politischen Diskussionen eingebracht werden soll. Das wurde heute – am Vortag der konstituierenden Sitzung der Selbstverwaltungsorgane der Deutschen Rentenversicherung Westfalen – mitgeteilt.

Hintergrund dieses besonderen Engagements der Selbstverwaltung ist die dauerhafte Sicherung des hohen Qualitätsstandards in der Rehabilitation durch eine ausreichende Finanzierungsgrundlage. Denn die Ausgaben für Rehabilitation sind per Gesetz gedeckelt und die Deutsche Rentenversicherung Westfalen hatte ihr Budget von 296 Millionen Euro im vergangenen Jahr bereits zu 100 Prozent ausgeschöpft. Weil aber der Rehabilitationsbedarf steigt, ergibt sich für den münsterischen Rentenversicherungsträger politischer Handlungsbedarf.

Ursächlich für diese Entwicklung ist im wesentlichen die demografische Entwicklung. Sie hat zur Folge, dass die Zahl der Versicherten mit längerer Lebensarbeitszeit deutlich ansteigt. Deshalb wird auch der Rehabilitationsbedarf kontinuierlich noch einige Jahre steigen, um anschließend – in der ferneren Zukunft – wieder zu sinken. Doch diese Veränderungen haben keinen Einfluss auf die jährliche Anpassung des Reha-Budgets, denn deren Fortschreibung orientiert sich ausschließlich an der Entwicklung der Bruttolöhne. Der Vorstand der Deutschen Rentenversicherung Westfalen schlägt deshalb eine längerfristige bedarfsgerechte Anpassung des Reha-Budgets vor und wird sich in der neuen Legislaturperiode mit Nachdruck dafür einsetzen.

Kontakt:

Deutsche Rentenversicherung Westfalen
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Christian Koopmann
48125 Münster
Tel.: 0251 238-2191
Fax: 0251 238-2570
E-Mail: pressestelle@drv-westfalen.de
www.drv-westfalen.de

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